Train of Thought - Dream Theater Testbericht
ab 9,45 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 11/2003
Auf yopi.de gelistet seit 11/2003
Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von astrosoft
Hart, düster und genial...
Pro:
viel geniale und harte Prog-Musik...
Kontra:
keine?!?
Empfehlung:
Ja
Dream Theater - Train of Thought (Elektra, 2003)
Der erste Eindruck vorneweg:
Die neue DT - Train of Thought kam am 10.11.2003 in die Läden. Den Opener kann man sich bei DT auf der Homepage bereits in voller Länge anhören: As I am.
Der Song klingt schon nach mehr. Satte und harte Gitarren, ein eingängiger Refrain. Insgesamt hart, direkt, virtuos und weniger progressiv wie die letzten beiden Alben. Etwas wie \'Awake\' mit ein paar Elementen von \'Six Degrees\'. James singt in den mittleren Tonlangen. Trotzdem klingt es variantenreich und songdienlich.
Die Produktion der kompletten CD ist meiner Meinung nach nicht so klar, wie die von \'Six Degrees\'. Aber bei DT ist das sicher genau so gewollt... Vielleicht muss ich mich noch etwas an die leicht verzerrtere Art gewöhnen...
Am besten gefällt mir nach einigen Durchgängen der CD der Abschlusstrack In The Name Of God, This Dying Soul und Endless Sacrifice, die beide einen ähnlichen Aufbau haben. Am Anfang ein \"normaler\" Metal-/Hard Rock-Song und im zweiten Teil geht es vorwiedgend instrumental richtig ab...
DT 2003 sind hart, direkt aber trotzdem melodiös und progressiv. Instrumentalpassagen sind meist in der zweiten Hälfte der Songs versteckt und zumeinst heftig heavy. Es sind öfters Soli-Gewitter und Duelle von John und James zu hören. Die 7 Songs sind nicht wie bei \'Scenes...\' ineinander verschmolzen, sondern wieder als Einzelkunstwerke zu sehen.
Und das Beste am Rande... im Januar 2004 kommt DT für \'An Evening with Dream Theater\'-Konzerte (ohne Opener!) nach Deutschland...
Gleich vorweg... richtig verstehen kann man das was ich hier schreibe wohl nur, wenn man einige Takte gehört hat.
Ihr findet einige repräsentative mp3-Schnipsel bei http://prog.astrosoft.de bzw http://www.astrosoft.de/dream_theater/dream_theater_train_of_thought_kritik.htm.
Ich hole nun etwas weiter aus:
Die Band
Der Kern von Dream Theater bestehend aus John Petrucci (Gitarre), John Myung (Bass) und Schlagzeuger Mike Portnoy hat sich auf der Berklee School of Music in den U.S.A kennengelernt.
Zusammen mit Charlie Dominici nahm die Truppe 1989 ihr erstes Album When Dream and Day unite auf. Daraufhin verlies Dominici die Band und wurde durch James LaBrie mehr als ersetzt. Mit dem darauffolgenden Album schafften sie den Durchbruch und landeten mit \"Pull me under\" einen Hit, der sowohl auf MTV als auch in Rock-Diskos lief.
Die nachfolgenden Alben Awake, A Change of Seasons (EP), Falling into Infinity festigten den Status von Dream Theater ein Maßstab im Bereich Prog Rock und Prog Metal. Aber spätestens mit Metropolis Pt. 2 gelten die Jungs um Superdrummer Mike Portnoy als der Maßstab der Szene. Mit Six Degrees of inner Turbulence brachten die Jungs 2002 eine vielbachtete Doppel-CD heruas. Mike Portnoy wurde inzwischen im Modern Drummer Magazine viele Jahre hintereinander zum Prog Drummer des Jahres gewählt. Schaut man sich seine Performance z.B. auf der DVD Metropolis 2000: Screnes from New York an, dann weiß man auch warum. Das aktuelle Album Train of Thought ist als Nr. 7 und setzt wie immer Maßstäbe...
Verkaufsform
Die CD ist derzeit als enhanced CD (inkl. Bonusmaterial auf der dreamtheater-web-site, das sich über CD freischalten lässt) im Handel.
Die Gesamtspielzeit des Longplayers beträgt 69:18. Das Cover und Booklet sind schlicht in schwarz-weiss gehalten und etwas minimalistisch.
zu den Songs im Einzelnen:
1. As I Am [07:47]
Der ziemlich harte und eingängige Opener erinnert etwas an das Awake-Zeitalter. Manchmal glaubt man sogar kurz Anleihen von Metallica der 90er zu hören. Fällt im Vergleich zu den übrigen (komplexeren) Songs aus dem Rahmen. Aber... perfekt gespielt, mitreissend und richtig was zum Mitbangen \"Take me... As I am\"... ( Hörprobe).
9/10 Punkte
2. This Dying Soul [11:27]
Heavy Anfang, thrashy treibend mit einfühlenden soften Passagen, instrumentaler schneller Ausklang über 2 1/2 min. Etwas bombastisch klingen die orchestralen Chöre. Vielschichtig mit Piano, Theatralik und trotzdem megahart! Auf jeden fall ein Anspieltipp!
An das Sologewitter im letzten Vietel muss ich mich noch gewöhnen... ( Hörprobe)
9,5/10 Punkte
3. Endless Sacrifice [11:24]
Softer gefühlvoller Anfang, mehrmals langsam aufbauend, mit etwas Crosseinschlag in der Bridge zum Refrain. Genial heftige und harte
instrumentale zweite Hälfe! Einer meiner Favourites.Virtuoser moderner Rock/Metal, mit klassischen und modernen Elementen, viel Feeling und jeder Menge harter Passagen. ( Hörprobe)
9,5/10 Punkte
4. Honor Thy Father [10:14]
Wieder ein härteres Stück. Total metal-lastiger Anfang im Stile Pantera meets Metallica, teilweise mit verzerrtem Sprechgesang und weiteren Crossover-Elementen, heavy und irgend wie zeitgemäss. Nur das \"on and on and on and on...\" geht mir etwas auf die Nerven...
Mächtige Riffs füllen sorgen trotzdem für ein massives Klangerlebnis. ( Hörprobe)
9/10 Punkte
5. Vacant [02:57]
Sehr softe, sich etwas steigernde, kurze und unkommerzielle Ballade mit Steichereinlangen. Sehr gut und gefühlvoll, aber im Rahmen dieses Albums nicht viel mehr als ein Intro...
8,5/10 Punkte
6. Stream Of Consciousness [11:16]
Andspruchsvolles Instrumental, beginnt etwas wie Metallica\'s Orion wird aber bald wesentlich vertrackter und dynamischer. Hier darf sich auch Jordan Rudess an den Keys richtig austoben. DT mal träge, mal treibernd, Solis, Rhythm. Gut aber... irgend was fehlt...
8,5/10 Punkte
7. In The Name Of God [14:14]
Ausser dem Opener wohl der zugänglichste Track. Wirkt trotz der knappen ¼-Stunde Spielzeit in sich geschlossen. Mal träge hart, mal treibend, etwas orientalisch im Riff, melodische Bridge und Refrain. Wieder eine starke und härtere, überwiedgend instrumentale zweite Hälfte. Theatralischer Schlusssong des Werkes mit viel Dramatik, Inszenierung und einem würdigen Finale. ( Hörprobe)
10/10 Punkte
Zusammenfassung:
Das neue DT-Meisterwerk klinkt anders, vergleichsweise hart und kompromisslos. Nur wenige softere Songs/Passagen. Die längeren Songs haben meist 5 Minuten eingängige Parts und danach gehts zumeist härter und progressiver zur Sache. Extrem progressive Parts á la \'Metropolis Pt. 2\' sucht man vergeblich. Dafür gibt es irrwitzige Sologewitter von Mr. Petrucci.
Am ehesten zu beschreiben als eine Mischung von \'Awake\' mit den harten Songs von \'Six Degrees\'. Dazu noch ein kleiner Kick Crossover, der die Tracks modern(?!?) klingen lässt.
Dennoch oder gerade deshalb haben es Dream Theater geschafft wieder ein äusserst brilliantes Prog-Metal-Album auf allerhöchster Klasse abzuliefern. An diesem Maßstab werden sich wieder viele Bands die Zähne ausbeissen...
Fazit:
Kaufen!!!
Konzerte:
im Januar 2004 kommt DT mit \"an Evening with Dream Theater\" (ohne Opener!) nach nach Europa:
Jan 24, 2004 Böblingen, Germany Sporthalle
Jan 25, 2004 Brussel, Belgium Forest National
Jan 26, 2004 Frankfurt-Höchst, Germany Jahrhunderthalle
Jan 27, 2004 Köln, Germany Palladium
Jan 29, 2004 Paris, France Zenith
Jan 30, 2004 Dortmund, Germany Westfalenhalle small version
Jan 31, 2004 Nürnberg-Fürth, Germany Stadthalle
Feb 02, 2004 Berlin, Germany Tempodrom
Links zu näheren Infos zu den Konzerten findet ihr unter
http://www.astrosoft.de/dream_theater/dream_theater_train_of_thought_kritik.htm
weitere Kritiken von Dream Theater und anderen Pro-Bands finden sich unter http://prog.astrosoft.de
Viel Spass beim Hören und...
up the progressive!
Der erste Eindruck vorneweg:
Die neue DT - Train of Thought kam am 10.11.2003 in die Läden. Den Opener kann man sich bei DT auf der Homepage bereits in voller Länge anhören: As I am.
Der Song klingt schon nach mehr. Satte und harte Gitarren, ein eingängiger Refrain. Insgesamt hart, direkt, virtuos und weniger progressiv wie die letzten beiden Alben. Etwas wie \'Awake\' mit ein paar Elementen von \'Six Degrees\'. James singt in den mittleren Tonlangen. Trotzdem klingt es variantenreich und songdienlich.
Die Produktion der kompletten CD ist meiner Meinung nach nicht so klar, wie die von \'Six Degrees\'. Aber bei DT ist das sicher genau so gewollt... Vielleicht muss ich mich noch etwas an die leicht verzerrtere Art gewöhnen...
Am besten gefällt mir nach einigen Durchgängen der CD der Abschlusstrack In The Name Of God, This Dying Soul und Endless Sacrifice, die beide einen ähnlichen Aufbau haben. Am Anfang ein \"normaler\" Metal-/Hard Rock-Song und im zweiten Teil geht es vorwiedgend instrumental richtig ab...
DT 2003 sind hart, direkt aber trotzdem melodiös und progressiv. Instrumentalpassagen sind meist in der zweiten Hälfte der Songs versteckt und zumeinst heftig heavy. Es sind öfters Soli-Gewitter und Duelle von John und James zu hören. Die 7 Songs sind nicht wie bei \'Scenes...\' ineinander verschmolzen, sondern wieder als Einzelkunstwerke zu sehen.
Und das Beste am Rande... im Januar 2004 kommt DT für \'An Evening with Dream Theater\'-Konzerte (ohne Opener!) nach Deutschland...
Gleich vorweg... richtig verstehen kann man das was ich hier schreibe wohl nur, wenn man einige Takte gehört hat.
Ihr findet einige repräsentative mp3-Schnipsel bei http://prog.astrosoft.de bzw http://www.astrosoft.de/dream_theater/dream_theater_train_of_thought_kritik.htm.
Ich hole nun etwas weiter aus:
Die Band
Der Kern von Dream Theater bestehend aus John Petrucci (Gitarre), John Myung (Bass) und Schlagzeuger Mike Portnoy hat sich auf der Berklee School of Music in den U.S.A kennengelernt.
Zusammen mit Charlie Dominici nahm die Truppe 1989 ihr erstes Album When Dream and Day unite auf. Daraufhin verlies Dominici die Band und wurde durch James LaBrie mehr als ersetzt. Mit dem darauffolgenden Album schafften sie den Durchbruch und landeten mit \"Pull me under\" einen Hit, der sowohl auf MTV als auch in Rock-Diskos lief.
Die nachfolgenden Alben Awake, A Change of Seasons (EP), Falling into Infinity festigten den Status von Dream Theater ein Maßstab im Bereich Prog Rock und Prog Metal. Aber spätestens mit Metropolis Pt. 2 gelten die Jungs um Superdrummer Mike Portnoy als der Maßstab der Szene. Mit Six Degrees of inner Turbulence brachten die Jungs 2002 eine vielbachtete Doppel-CD heruas. Mike Portnoy wurde inzwischen im Modern Drummer Magazine viele Jahre hintereinander zum Prog Drummer des Jahres gewählt. Schaut man sich seine Performance z.B. auf der DVD Metropolis 2000: Screnes from New York an, dann weiß man auch warum. Das aktuelle Album Train of Thought ist als Nr. 7 und setzt wie immer Maßstäbe...
Verkaufsform
Die CD ist derzeit als enhanced CD (inkl. Bonusmaterial auf der dreamtheater-web-site, das sich über CD freischalten lässt) im Handel.
Die Gesamtspielzeit des Longplayers beträgt 69:18. Das Cover und Booklet sind schlicht in schwarz-weiss gehalten und etwas minimalistisch.
zu den Songs im Einzelnen:
1. As I Am [07:47]
Der ziemlich harte und eingängige Opener erinnert etwas an das Awake-Zeitalter. Manchmal glaubt man sogar kurz Anleihen von Metallica der 90er zu hören. Fällt im Vergleich zu den übrigen (komplexeren) Songs aus dem Rahmen. Aber... perfekt gespielt, mitreissend und richtig was zum Mitbangen \"Take me... As I am\"... ( Hörprobe).
9/10 Punkte
2. This Dying Soul [11:27]
Heavy Anfang, thrashy treibend mit einfühlenden soften Passagen, instrumentaler schneller Ausklang über 2 1/2 min. Etwas bombastisch klingen die orchestralen Chöre. Vielschichtig mit Piano, Theatralik und trotzdem megahart! Auf jeden fall ein Anspieltipp!
An das Sologewitter im letzten Vietel muss ich mich noch gewöhnen... ( Hörprobe)
9,5/10 Punkte
3. Endless Sacrifice [11:24]
Softer gefühlvoller Anfang, mehrmals langsam aufbauend, mit etwas Crosseinschlag in der Bridge zum Refrain. Genial heftige und harte
instrumentale zweite Hälfe! Einer meiner Favourites.Virtuoser moderner Rock/Metal, mit klassischen und modernen Elementen, viel Feeling und jeder Menge harter Passagen. ( Hörprobe)
9,5/10 Punkte
4. Honor Thy Father [10:14]
Wieder ein härteres Stück. Total metal-lastiger Anfang im Stile Pantera meets Metallica, teilweise mit verzerrtem Sprechgesang und weiteren Crossover-Elementen, heavy und irgend wie zeitgemäss. Nur das \"on and on and on and on...\" geht mir etwas auf die Nerven...
Mächtige Riffs füllen sorgen trotzdem für ein massives Klangerlebnis. ( Hörprobe)
9/10 Punkte
5. Vacant [02:57]
Sehr softe, sich etwas steigernde, kurze und unkommerzielle Ballade mit Steichereinlangen. Sehr gut und gefühlvoll, aber im Rahmen dieses Albums nicht viel mehr als ein Intro...
8,5/10 Punkte
6. Stream Of Consciousness [11:16]
Andspruchsvolles Instrumental, beginnt etwas wie Metallica\'s Orion wird aber bald wesentlich vertrackter und dynamischer. Hier darf sich auch Jordan Rudess an den Keys richtig austoben. DT mal träge, mal treibernd, Solis, Rhythm. Gut aber... irgend was fehlt...
8,5/10 Punkte
7. In The Name Of God [14:14]
Ausser dem Opener wohl der zugänglichste Track. Wirkt trotz der knappen ¼-Stunde Spielzeit in sich geschlossen. Mal träge hart, mal treibend, etwas orientalisch im Riff, melodische Bridge und Refrain. Wieder eine starke und härtere, überwiedgend instrumentale zweite Hälfte. Theatralischer Schlusssong des Werkes mit viel Dramatik, Inszenierung und einem würdigen Finale. ( Hörprobe)
10/10 Punkte
Zusammenfassung:
Das neue DT-Meisterwerk klinkt anders, vergleichsweise hart und kompromisslos. Nur wenige softere Songs/Passagen. Die längeren Songs haben meist 5 Minuten eingängige Parts und danach gehts zumeist härter und progressiver zur Sache. Extrem progressive Parts á la \'Metropolis Pt. 2\' sucht man vergeblich. Dafür gibt es irrwitzige Sologewitter von Mr. Petrucci.
Am ehesten zu beschreiben als eine Mischung von \'Awake\' mit den harten Songs von \'Six Degrees\'. Dazu noch ein kleiner Kick Crossover, der die Tracks modern(?!?) klingen lässt.
Dennoch oder gerade deshalb haben es Dream Theater geschafft wieder ein äusserst brilliantes Prog-Metal-Album auf allerhöchster Klasse abzuliefern. An diesem Maßstab werden sich wieder viele Bands die Zähne ausbeissen...
Fazit:
Kaufen!!!
Konzerte:
im Januar 2004 kommt DT mit \"an Evening with Dream Theater\" (ohne Opener!) nach nach Europa:
Jan 24, 2004 Böblingen, Germany Sporthalle
Jan 25, 2004 Brussel, Belgium Forest National
Jan 26, 2004 Frankfurt-Höchst, Germany Jahrhunderthalle
Jan 27, 2004 Köln, Germany Palladium
Jan 29, 2004 Paris, France Zenith
Jan 30, 2004 Dortmund, Germany Westfalenhalle small version
Jan 31, 2004 Nürnberg-Fürth, Germany Stadthalle
Feb 02, 2004 Berlin, Germany Tempodrom
Links zu näheren Infos zu den Konzerten findet ihr unter
http://www.astrosoft.de/dream_theater/dream_theater_train_of_thought_kritik.htm
weitere Kritiken von Dream Theater und anderen Pro-Bands finden sich unter http://prog.astrosoft.de
Viel Spass beim Hören und...
up the progressive!
Bewerten / Kommentar schreiben