Hasbro Trivial Pursuit Genus Kompakt Testbericht

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ab 25,59
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Summe aller Bewertungen
  • Präsentation:  sehr gut
  • Spaßfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  gut
  • Wird langweilig:  nach wenigen Wochen

Erfahrungsbericht von linnie

Trivial Pursuit- Jahrtausend Edition

4
  • Präsentation:  sehr gut
  • Schwierigkeitsgrad:  leicht
  • Spaßfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  gut
  • Wird langweilig:  nach wenigen Wochen
  • Spieldauer:  durchschnittlich, bis zu 1 Stunde
  • Das Spiel für:  Hobby-Spieler
  • Spielerzahl:  ab 2

Pro:

man lernt spielend noch dazu, gut in großen Gruppen und Teams spielbar, sehr unterhaltsam, immer wieder gut, der Klassiker unter den Quizspielen

Kontra:

nach einigen Partien kennt man einen Großteil der Fragen, manche Fragen und Gebiete sind einfach ZU schwer

Empfehlung:

Ja

Trivial Pursuit ist wohl das beliebteste Wissensbrettspiel für Erwachsene. Sozusagen das "Spiel des Wissens" für Leute ab 15 Jahren. Offiziell ist das Spiel für 2 bis 6 Personen gedacht, es bietet sich aber auch an, Gruppen zu bilden, da die Fragen durchaus recht anspruchsvoll sind und man ja auch nicht in allen Kategorien bewandert sein kann.

Auch bei der Jahrtausend Edition ist das Spielprinzip das Gleiche wie üblich: Die Spielvorbereitung entfällt im Prinzip komplett, da sich lediglich jeder Spieler eine Torte in seiner Lieblingsfarbe aussuchen und diese auf das mittlere Feld stellen muss. Nun würfelt der Startspieler und zieht seinen Tortenstein vom mittleren Feld aus auf ein Feld, das eine bestimmte Farbe hat, die eine Wissenskategorie symbolisiert. Orange bedeutet zum Beispiel Wissenschaft und Fortschritt, braun ist Geschichte. Entsprechend der Farbe auf dem Feld wird eine Frage gestellt, die zu beantworten ist. Bei den meisten Fragen gibt es keine Antwortmöglichkeiten, unter denen man wählen kann, wodurch der Schwierigkeitsgrad recht hoch wird. Solange der Spieler richtige Antworten gibt, darf er weiter würfeln und seinen Spielstein weitersetzen. Kommt der Spieler auf eine Ecke des Spielfeldes und beantwortet diese Frage richtig, darf er sich eine kleine Ecke in der entsprechenden Farbe nehmen und in seinen Spielstein setzen.

Ziel des Spieles ist es, Ecken in allen Farben zu sammeln. Dann muss man "nur" noch in die Mitte des Spielfeldes zurückkommen und dort eine Frage beantworten, deren Kategorie von den gegnerischen Spielern ausgesucht wird. Das ist das eigentlich Fiese am Spiel, denn während des Spieles offenbart man ja doch recht schnell seine Schwächen. Beantwortet man diese Frage falsch, muss man im nächsten eigenen Spielzug würfeln und wieder normale Fragen beantworten, bis man erneut in die Mitte kommt. Das Spiel ist dann beendet, wenn ein Spieler mit allen Ecken die letzte Frage in der Mitte richtig beantwortet.

Verglichen mit "wer wird Millionär" ist Trivial Pursuit ("trivial" ist irgendwie Ironie pur!) auf jeden Fall anspruchsvoller, denn man bekommt keine Antwortmöglichkeiten vorgegeben und Joker gibts natürlich auch nicht.

Nachteilig bei Trivial Pursuit ist sicherlich der Preis, denn als ich das Spiel vor ein paar Jahren gekauft habe, kostete es über 90 DM. Inzwischen kann man es aber bei Ebay recht billig ersteigern. Wenn man Trivial Pursuit mehrmals gespielt hat, kennt man irgendwann einen Großteil der Fragen, dann wird es Zeit für einen Erweiterungssatz neuer Karten. Ich habe mir bei Ebay einen Fragensatz aus der TV Edition dazu ersteigert. Negativ fällt außerdem auf, dass die Fragen irgendwann natürlich nicht mehr aktuell sind, selbst meien Jahrtausendedition beinhaltet schon Fragen, die heutzutage veraltet sind, hier sollte man aktualisierte Fragensets kaufen können.

Spieldauer bei Trivial Pursuit ist völlig unterschiedlich. Je nach Kompetenz der Spieler kann das Spiel durchaus auch zu einem abendfüllenden Programm werden ;-) Um das Spiel abzukürzen, kann man sich darauf einigen, dass nicht alle sechs Tortenstücke zum Sieg benötigt werden, sondern beispielsweise nur drei. Außerdem wird das Spiel dadurch vereinfacht, dass der Spieler sich am Ende selbst eine Kategorie aussuchen darf, um das Spiel zu gewinnen, denn wenn immer nur Fragen aus der eigenen Hasskategorie gestellt werden, kann sich das Spiel sehr lange hinziehen.

Insgesamt ist "Trivial Pursuit" ein sehr nettes Spiel, bei dem man nebenbei noch etwas lernen kann, schade finde ich es nur, dass man recht schnell die Fragen kennt, weil man beim Vorlesen natürlich auch auf andere Fragen linst und somit die ganze Karte lernen kann. Um also immer neue Fragen zu haben, braucht man teure Erweiterungssets.

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