Hasbro Trivial Pursuit Genus Kompakt Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Summe aller Bewertungen
- Präsentation:
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von Diescher
"Gemischte Tortenplatte"
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nein, keine Bange, ich schreibe nicht über meinen Lieblingskuchen.
Nachdem wir Carcassonne und Siedler in letzter Zeit ziemlich oft gespielt haben, steht uns nun der Sinn nach etwas anderem.
Dank des deutschen Wetterdienstes, der gegen Mittag die Sturmwarnung für Thüringen aufgehoben hatte, konnten wir gestern doch noch raus an die frische Luft. Die Sonne war schließlich wieder zum Vorschein gekommen. Also Decke und Wasserflasche geschnappt, und ab auf die Wiese im nahe gelegenen Park. Da wir aber nicht einfach nur in der Sonne dösen wollten, haben wir Trivial Pursuit in der Genus Edition (künftig TP, weil ich mich immer bei „u“ und „i“ vertippe in dem Wort „Pursuit“ *g*) eingepackt.
Der Karton an sich ist nicht der leichteste. Die 1000 Fragekarten haben ziemlich viel Gewicht. Zum Glück wiegt ein Gehirn nicht so viel. Aber der Weg in den Park ist nicht so weit, so dass es ein kleineres Übel war.
Bei TP handelt es sich um ein typisches Frage-Antwort-Spiel. Erstmals ist es in Deutschland meines Wissens 1984 im Hause Parker erschienen. Was es genau kostet, kann ich leider nicht sagen. Ich weiß nur, dass es recht teuer ist, also 25 EUR und mehr. Ich habe es aber auch schon bei ebay gesehen. Fast so teuer wie das eigentliche Spiel sind die Fragen, die man nachkaufen kann, wenn die alten Fragen keine Herausforderung mehr sind.
Das Spiel steht schon eine Weile bei uns im Regal. Ich selbst habe es noch nicht so oft gespielt, aber es ist sehr leicht zu erlernen. Mir ist noch eher die Sendung mit Biggi Lechtermann bekannt. Einige werden sich fragen: „Wer ist Biggi Lechtermann?“
Sie hat nach Michael Schanze „1, 2 oder 3“ moderiert. Danach lief mit ihr eine zeitlang die TV-Ausgabe von TP in irgendeinem privaten Programm. Das ist schon so lange her, dass ich nicht mehr weiß, in welchem. Schon damals hab ich immer die Mitspieler ob ihres Allgemeinwissens beneidet. Ich habe fleißig mitgeraten, lag aber ziemlich oft daneben.
Um so skeptischer war ich, als ich das Spiel bei meinem Freund entdeckte. Aber ich lass mich gern von guten Dingen überzeugen. Wir haben es ziemlich bald mal gespielt. Das Ergebnis: Ich habe haushoch verloren. Als er mir noch offenbarte, dass er alle Fragen vor langer Zeit mal auswendig gelernt hatte, war mir alles klar. Da kann ich gar keine Chance haben, bei dem Gedächtnis, das mein Freund hat. Meine Lust auf TP war schnell wieder vorbei.
Bis vor kurzem. Da haben wir es vorgekramt und seitdem macht es auch mir Spaß. Der Grund: ich habe nicht mehr haushoch verloren. *g*
Es gibt zwar beim Spielen den Grundsatz: „Spiele nie mit Leuten, die nicht verlieren können, vor allem nicht `Mensch, ärgere dich nicht`!“ Aber wenn man in keinem Spiel zu den Gewinnern zählt oder oft auf den hinteren Plätzen landet, kann einem schon der Spaß vergehen. Das war vor über einem Jahr.
Unsere Decke hatten wir auf einem relativ ebenen Stück Wiese ausgebreitet, so dass das Spielbrett nicht kippelt. Neben dem Spielbrett hatten auch wir noch genügend Platz und mussten uns nicht ins Gras setzen. Kommt natürlich auch immer auf die Decke an. Was ich damit sagen will: Wer TP spielt, benötigt nicht Unmengen an Platz. Das quadratische Spielfeld ist schon der ganze Drehort.
Geeignet ist TP für 2 bis 6 Spieler ab 15 Jahre. Sollten sich einmal mehr Spieler einfinden, können Mannschaften gebildet werden, in denen jedem Mitglied ein bestimmtes Spezialgebiet zugeordnet wird.
Bei dem Spiel zu zweit erhält jeder einen Karton mit den Fragekarten (an der Zahl 2 á 500 Karten). Bei mehreren muss der Karton herumgereicht werden oder es werden zu Beginn Fragekarten verteilt. Auf jeder Karte sind 6 Fragen aufgedruckt, zu jedem Wissensgebiet eine. Auf der Rückseite finden sich die Antworten.
Zusätzlich erhält jeder Mitspieler Wissensecken in 6 Farben – 6 Kategorien ergo 6 Farben – und einen Spielstein. Dieser hat die Form einer Torte mit 6 leeren Stücken.
Ziel des Spieles ist es, schnellstmöglich die Torte mit den „Käseecken“ zu füllen und am Ende die „Masterfrage“ zu beantworten. Wenn man alle Wissensecken eingesammelt hat, sieht die Torte schön bunt aus. Daher auch die Überschrift „gemischte Torte“.
Das Spielfeld an sich besteht aus einem Wagenrad mit 6 Achsen. In der Mitte befindet sich das Start- und Zielfeld, dass aber auch zwischendurch beschritten werden kann. An den Enden der Achsen befinden sich die „Wissensecken“. Nur wenn hier eine Frage richtig beantwortet ist, gibt es zur Belohnung ein Tortenstück.
Die Speichen und der „Schlauch“ des Rades werden durch Felder mit den Farben der Wissensgebiete dargestellt, zusätzlich mit „Würfelfeldern“, auf denen man eine erneute Chance zum Würfeln bekommt.
Die Spielregeln sind sehr schnell erklärt: Zunächst stellt jeder seine Torte in die Mitte. Wer die höchste Zahl würfelt darf beginnen. Dieser Mitspieler setzt die erwürfelte Zahl. Er darf dabei alle Richtungen einschlagen, die ihm belieben. Das Feld, auf das gesetzt wurde, entscheidet, wie es weitergeht: auf einem Würfelfeld darf man erneut sein Glück versuchen, auf einem Farbfeld muss man, ohne dass Lösungsmöglichkeiten vorgegeben werden, eine Frage beantworten. Bei der richtigen Antwort ist man erneut am Zug, bei einer falschen kommt der nächste an die Reihe.
Die Fragekarten werden nach dem Gebrauch wieder hinten eingeordnet. Somit ist ein Mischen nicht erforderlich. Da es auch kaum dazu kommen wird, dass alle 500 Karten aus einer Box gebraucht werden, ist für ständige Abwechselung gesorgt. Sollte man dennoch mal auf eine Frage stoßen, die man wohlmöglich erst in der letzten Woche gespielt hat, nimmt man in gegenseitigem Einverständnis halt die nächste Karte.
Wie bereits erwähnt, gibt es 6 Wissensgebiete:
BLAU
Hier dreht sich alles um Erdkunde: Städte, Länder, Kontinente... Ein kleines Beispiel gefällig? „Wo findet sich der 16.000 km lange längste Bergrücken der Erde?“ Dank meines Onkels und Geographielehrers habe ich hier ganz gute Chancen – er hat in jeder Stunde Leistungskontrollen gemacht: Auf einer blinden Karte mussten wir alles Mögliche auf der Welt zeigen können.
PINK
Wer kennt sich aus im Bereich der Unterhaltung – Kino, Fernsehen, Musik? Beispiel: „Wer spielt den Einzelkämpfer in dem Film „Rambo“? Mit ein bischen Glück bekommt man solche Fragen, ansonsten lohnt sich auch mal ein Raten.
GELB
Geschichte – Hier hat man gute Chancen, dass man etwas weiß. Schließlich hatten wir Geschichte alle in der Schule und ein bischen ist bei jedem hängen geblieben. Beispiel: „Wer war der erste US-Präsident, der der römisch-katholischen Kirche angehörte?“
Hier hatten wir am Wochenende ein kleines Problem. Die Frage lautete „Wie viele Kinder hat Elizabeth II.?“ Wir kamen nur auf 3. Die richtige Antwort lautet aber 4. Wir kennen nur Charles, Andrew und Edward. Kann uns jemand helfen mit der Nummer 4?
BRAUN
Kunst und Literatur – „Welche Oper hat 4 Ouvertüren?“ Mein ärgster Feind im Spiel. Hier habe ich immer mehr Glück als Verstand.
GRÜN
Wissenschaft und Technik – „Welcher Vogel kann schwimmen, aber nicht fliegen?“
Hier kommen auch mal Fragen, bei denen man einfach „um die Ecke denken“ muss. Zum Beispiel: „Was stellt man sich unter einer Zugbrücke vor?“ Jetzt nicht in Erklärungseuphorie gelangen, sondern ganz sicher „In der Regel Wasser“ antworten.
ORANGE
Sport und Vergnügen – „Wer war Häseken?“ Ich bin immer froh, wenn eine Frage aus dem Bereich „Vergnügen“ kommt. Man kann leider keinen „Sport-Telefon-Joker“ setzten, sonst würde ich eine Standleitung zu meinem Vater aufbauen.
Einige Frage sind wirklich sehr schwierig. Dafür handelt es sich aber auch um die Genus-Edition.
Ihr wollt die Antworten? Hier sind sie, der Reihe nach:
Mitten im Atlantik: Die atlantische Schwelle
Rambo
John F. Kennedy
Fidelio
Pinguin
Die Eiskunstläuferin Sonja Henie
Zugegeben, die wusste ich auch nicht alle. Damit ich meine Chancen vergrößere, gehe ich wenn ich Zeit habe, immer ein paar Karten durch und übe. Irgendwann wird sich das auszahlen und ich werde triumphieren. Und wenn nicht im Spiel, so doch, weil ich meine Allgemeinbildung aufpoliert habe.
Jeder Mitspieler muss versuchen, durch geschicktes Setzen auf sämtliche Eckfelder zu kommen. Das ist manchmal schwieriger als man denkt, weil einem der Würfel nicht immer hold ist. Setzen kann man wie auch zu Beginn in alle Richtungen, also vor, zurück, auf die Speichen und auch in das Zentrum.
Hierbei handelt es sich während des Spiels um ein neutrales Feld. Das bedeutet, dass derjenige, der hierher kommt, sich ein Wissensgebiet aussuchen kann. Bei einer richtigen Antwort gibt es dennoch keine Käseecke, sondern das Spiel läuft wie gewohnt weiter.
Sobald ein Mitspieler sämtliche Kuchenstückchen auf seiner Torte vereint hat, muss er versuchen, genau in die Mitte des Spielfeldes zu gelangen. Auch das ist nicht immer einfach, weil der „böse Würfel“ nicht aufs Wort hört. Hat man diese Hürde genommen, wird die „Masterfrage“ gestellt. Nun darf er aber nicht seine Lieblingskategorie aussuchen, sondern die Gegenspieler bestimmen, aus welchem Gebiet die letzte Frage kommt. Allerdings dürfen sie nicht erst eine Karte vom Stapel nehmen um die schwierigste Frage auszusuchen, sondern das Wissensgebiet muss vorher festgelegt und laut angesagt werden. Die Krux ist, dass auch eine einfache Frage in der gewählten Kategorie sein kann, der Sieg somit fast geschenkt wird.
Um sich noch eigene Siegchancen zu erhalten, nehmen die Gegenspieler in der Regel die Kategorie, die dem Siegesaspiranten erkennbar schwer gefallen sind. Wird die Frage richtig beantwortet, steht der Sieger fest. Bei falscher Antwort muss er das Zentrum wieder verlassen und einen neuen Anlauf starten.
Die Dauer eines Spiels hängt erheblich davon ab, wie viele Personen um den Sieg kämpfen, wie konzentriert sie spielen und ob man ein wenig Glück hat mit den Fragen und dem Würfeln. 45 Minuten sollten bei einem Spiel zu zweit jedoch eingeplant.
Seit kurzem hat TP einen neuen Fan gewonnen. MICH. Wer sich bei Jauch & Co angemeldet hat oder das tun möchte, kann die TP Genus Edition sehr gut zum Üben nutzen. Wer alle 6000 Fragen beantworten kann, dürfte gute Chancen auf die Million haben.
Ich muss weg – zum Üben.
Spielende (und lernende) Grüße
Diescher
Nachdem wir Carcassonne und Siedler in letzter Zeit ziemlich oft gespielt haben, steht uns nun der Sinn nach etwas anderem.
Dank des deutschen Wetterdienstes, der gegen Mittag die Sturmwarnung für Thüringen aufgehoben hatte, konnten wir gestern doch noch raus an die frische Luft. Die Sonne war schließlich wieder zum Vorschein gekommen. Also Decke und Wasserflasche geschnappt, und ab auf die Wiese im nahe gelegenen Park. Da wir aber nicht einfach nur in der Sonne dösen wollten, haben wir Trivial Pursuit in der Genus Edition (künftig TP, weil ich mich immer bei „u“ und „i“ vertippe in dem Wort „Pursuit“ *g*) eingepackt.
Der Karton an sich ist nicht der leichteste. Die 1000 Fragekarten haben ziemlich viel Gewicht. Zum Glück wiegt ein Gehirn nicht so viel. Aber der Weg in den Park ist nicht so weit, so dass es ein kleineres Übel war.
Bei TP handelt es sich um ein typisches Frage-Antwort-Spiel. Erstmals ist es in Deutschland meines Wissens 1984 im Hause Parker erschienen. Was es genau kostet, kann ich leider nicht sagen. Ich weiß nur, dass es recht teuer ist, also 25 EUR und mehr. Ich habe es aber auch schon bei ebay gesehen. Fast so teuer wie das eigentliche Spiel sind die Fragen, die man nachkaufen kann, wenn die alten Fragen keine Herausforderung mehr sind.
Das Spiel steht schon eine Weile bei uns im Regal. Ich selbst habe es noch nicht so oft gespielt, aber es ist sehr leicht zu erlernen. Mir ist noch eher die Sendung mit Biggi Lechtermann bekannt. Einige werden sich fragen: „Wer ist Biggi Lechtermann?“
Sie hat nach Michael Schanze „1, 2 oder 3“ moderiert. Danach lief mit ihr eine zeitlang die TV-Ausgabe von TP in irgendeinem privaten Programm. Das ist schon so lange her, dass ich nicht mehr weiß, in welchem. Schon damals hab ich immer die Mitspieler ob ihres Allgemeinwissens beneidet. Ich habe fleißig mitgeraten, lag aber ziemlich oft daneben.
Um so skeptischer war ich, als ich das Spiel bei meinem Freund entdeckte. Aber ich lass mich gern von guten Dingen überzeugen. Wir haben es ziemlich bald mal gespielt. Das Ergebnis: Ich habe haushoch verloren. Als er mir noch offenbarte, dass er alle Fragen vor langer Zeit mal auswendig gelernt hatte, war mir alles klar. Da kann ich gar keine Chance haben, bei dem Gedächtnis, das mein Freund hat. Meine Lust auf TP war schnell wieder vorbei.
Bis vor kurzem. Da haben wir es vorgekramt und seitdem macht es auch mir Spaß. Der Grund: ich habe nicht mehr haushoch verloren. *g*
Es gibt zwar beim Spielen den Grundsatz: „Spiele nie mit Leuten, die nicht verlieren können, vor allem nicht `Mensch, ärgere dich nicht`!“ Aber wenn man in keinem Spiel zu den Gewinnern zählt oder oft auf den hinteren Plätzen landet, kann einem schon der Spaß vergehen. Das war vor über einem Jahr.
Unsere Decke hatten wir auf einem relativ ebenen Stück Wiese ausgebreitet, so dass das Spielbrett nicht kippelt. Neben dem Spielbrett hatten auch wir noch genügend Platz und mussten uns nicht ins Gras setzen. Kommt natürlich auch immer auf die Decke an. Was ich damit sagen will: Wer TP spielt, benötigt nicht Unmengen an Platz. Das quadratische Spielfeld ist schon der ganze Drehort.
Geeignet ist TP für 2 bis 6 Spieler ab 15 Jahre. Sollten sich einmal mehr Spieler einfinden, können Mannschaften gebildet werden, in denen jedem Mitglied ein bestimmtes Spezialgebiet zugeordnet wird.
Bei dem Spiel zu zweit erhält jeder einen Karton mit den Fragekarten (an der Zahl 2 á 500 Karten). Bei mehreren muss der Karton herumgereicht werden oder es werden zu Beginn Fragekarten verteilt. Auf jeder Karte sind 6 Fragen aufgedruckt, zu jedem Wissensgebiet eine. Auf der Rückseite finden sich die Antworten.
Zusätzlich erhält jeder Mitspieler Wissensecken in 6 Farben – 6 Kategorien ergo 6 Farben – und einen Spielstein. Dieser hat die Form einer Torte mit 6 leeren Stücken.
Ziel des Spieles ist es, schnellstmöglich die Torte mit den „Käseecken“ zu füllen und am Ende die „Masterfrage“ zu beantworten. Wenn man alle Wissensecken eingesammelt hat, sieht die Torte schön bunt aus. Daher auch die Überschrift „gemischte Torte“.
Das Spielfeld an sich besteht aus einem Wagenrad mit 6 Achsen. In der Mitte befindet sich das Start- und Zielfeld, dass aber auch zwischendurch beschritten werden kann. An den Enden der Achsen befinden sich die „Wissensecken“. Nur wenn hier eine Frage richtig beantwortet ist, gibt es zur Belohnung ein Tortenstück.
Die Speichen und der „Schlauch“ des Rades werden durch Felder mit den Farben der Wissensgebiete dargestellt, zusätzlich mit „Würfelfeldern“, auf denen man eine erneute Chance zum Würfeln bekommt.
Die Spielregeln sind sehr schnell erklärt: Zunächst stellt jeder seine Torte in die Mitte. Wer die höchste Zahl würfelt darf beginnen. Dieser Mitspieler setzt die erwürfelte Zahl. Er darf dabei alle Richtungen einschlagen, die ihm belieben. Das Feld, auf das gesetzt wurde, entscheidet, wie es weitergeht: auf einem Würfelfeld darf man erneut sein Glück versuchen, auf einem Farbfeld muss man, ohne dass Lösungsmöglichkeiten vorgegeben werden, eine Frage beantworten. Bei der richtigen Antwort ist man erneut am Zug, bei einer falschen kommt der nächste an die Reihe.
Die Fragekarten werden nach dem Gebrauch wieder hinten eingeordnet. Somit ist ein Mischen nicht erforderlich. Da es auch kaum dazu kommen wird, dass alle 500 Karten aus einer Box gebraucht werden, ist für ständige Abwechselung gesorgt. Sollte man dennoch mal auf eine Frage stoßen, die man wohlmöglich erst in der letzten Woche gespielt hat, nimmt man in gegenseitigem Einverständnis halt die nächste Karte.
Wie bereits erwähnt, gibt es 6 Wissensgebiete:
BLAU
Hier dreht sich alles um Erdkunde: Städte, Länder, Kontinente... Ein kleines Beispiel gefällig? „Wo findet sich der 16.000 km lange längste Bergrücken der Erde?“ Dank meines Onkels und Geographielehrers habe ich hier ganz gute Chancen – er hat in jeder Stunde Leistungskontrollen gemacht: Auf einer blinden Karte mussten wir alles Mögliche auf der Welt zeigen können.
PINK
Wer kennt sich aus im Bereich der Unterhaltung – Kino, Fernsehen, Musik? Beispiel: „Wer spielt den Einzelkämpfer in dem Film „Rambo“? Mit ein bischen Glück bekommt man solche Fragen, ansonsten lohnt sich auch mal ein Raten.
GELB
Geschichte – Hier hat man gute Chancen, dass man etwas weiß. Schließlich hatten wir Geschichte alle in der Schule und ein bischen ist bei jedem hängen geblieben. Beispiel: „Wer war der erste US-Präsident, der der römisch-katholischen Kirche angehörte?“
Hier hatten wir am Wochenende ein kleines Problem. Die Frage lautete „Wie viele Kinder hat Elizabeth II.?“ Wir kamen nur auf 3. Die richtige Antwort lautet aber 4. Wir kennen nur Charles, Andrew und Edward. Kann uns jemand helfen mit der Nummer 4?
BRAUN
Kunst und Literatur – „Welche Oper hat 4 Ouvertüren?“ Mein ärgster Feind im Spiel. Hier habe ich immer mehr Glück als Verstand.
GRÜN
Wissenschaft und Technik – „Welcher Vogel kann schwimmen, aber nicht fliegen?“
Hier kommen auch mal Fragen, bei denen man einfach „um die Ecke denken“ muss. Zum Beispiel: „Was stellt man sich unter einer Zugbrücke vor?“ Jetzt nicht in Erklärungseuphorie gelangen, sondern ganz sicher „In der Regel Wasser“ antworten.
ORANGE
Sport und Vergnügen – „Wer war Häseken?“ Ich bin immer froh, wenn eine Frage aus dem Bereich „Vergnügen“ kommt. Man kann leider keinen „Sport-Telefon-Joker“ setzten, sonst würde ich eine Standleitung zu meinem Vater aufbauen.
Einige Frage sind wirklich sehr schwierig. Dafür handelt es sich aber auch um die Genus-Edition.
Ihr wollt die Antworten? Hier sind sie, der Reihe nach:
Mitten im Atlantik: Die atlantische Schwelle
Rambo
John F. Kennedy
Fidelio
Pinguin
Die Eiskunstläuferin Sonja Henie
Zugegeben, die wusste ich auch nicht alle. Damit ich meine Chancen vergrößere, gehe ich wenn ich Zeit habe, immer ein paar Karten durch und übe. Irgendwann wird sich das auszahlen und ich werde triumphieren. Und wenn nicht im Spiel, so doch, weil ich meine Allgemeinbildung aufpoliert habe.
Jeder Mitspieler muss versuchen, durch geschicktes Setzen auf sämtliche Eckfelder zu kommen. Das ist manchmal schwieriger als man denkt, weil einem der Würfel nicht immer hold ist. Setzen kann man wie auch zu Beginn in alle Richtungen, also vor, zurück, auf die Speichen und auch in das Zentrum.
Hierbei handelt es sich während des Spiels um ein neutrales Feld. Das bedeutet, dass derjenige, der hierher kommt, sich ein Wissensgebiet aussuchen kann. Bei einer richtigen Antwort gibt es dennoch keine Käseecke, sondern das Spiel läuft wie gewohnt weiter.
Sobald ein Mitspieler sämtliche Kuchenstückchen auf seiner Torte vereint hat, muss er versuchen, genau in die Mitte des Spielfeldes zu gelangen. Auch das ist nicht immer einfach, weil der „böse Würfel“ nicht aufs Wort hört. Hat man diese Hürde genommen, wird die „Masterfrage“ gestellt. Nun darf er aber nicht seine Lieblingskategorie aussuchen, sondern die Gegenspieler bestimmen, aus welchem Gebiet die letzte Frage kommt. Allerdings dürfen sie nicht erst eine Karte vom Stapel nehmen um die schwierigste Frage auszusuchen, sondern das Wissensgebiet muss vorher festgelegt und laut angesagt werden. Die Krux ist, dass auch eine einfache Frage in der gewählten Kategorie sein kann, der Sieg somit fast geschenkt wird.
Um sich noch eigene Siegchancen zu erhalten, nehmen die Gegenspieler in der Regel die Kategorie, die dem Siegesaspiranten erkennbar schwer gefallen sind. Wird die Frage richtig beantwortet, steht der Sieger fest. Bei falscher Antwort muss er das Zentrum wieder verlassen und einen neuen Anlauf starten.
Die Dauer eines Spiels hängt erheblich davon ab, wie viele Personen um den Sieg kämpfen, wie konzentriert sie spielen und ob man ein wenig Glück hat mit den Fragen und dem Würfeln. 45 Minuten sollten bei einem Spiel zu zweit jedoch eingeplant.
Seit kurzem hat TP einen neuen Fan gewonnen. MICH. Wer sich bei Jauch & Co angemeldet hat oder das tun möchte, kann die TP Genus Edition sehr gut zum Üben nutzen. Wer alle 6000 Fragen beantworten kann, dürfte gute Chancen auf die Million haben.
Ich muss weg – zum Üben.
Spielende (und lernende) Grüße
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9 Bewertungen, 1 Kommentar
-
18.04.2006, 15:16 Uhr von Manica
Bewertung: sehr hilfreichBraun scheint wirklich der Genickbrecher für fast alle zu sein! ; ) alle, die ich kenne fluchen.LG Manica
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