Tupperware Salatschleuder Testbericht

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ab 30,24
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Summe aller Bewertungen
  • Qualität & Verarbeitung:  gut
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut
  • Funktionalität:  sehr gut
  • Design:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Mausbaer1977

Mein Salat darf baden

4
  • Funktionalität:  sehr gut

Pro:

Großer Inhalt, stabil

Kontra:

es gibt günstigere Salatschleudern

Empfehlung:

Ja

Habe ein neues Hobby. Tupperware sammeln. Andy schimpft schon. Aber wenn ich das ganze Zeug doch so dringend brauche?!

Und weil der Mausbaer1977 ein recht fleißiger Jäger und Sammler ist, hat er auch schon einen Haufen zusammen. Kann schon sein, dass da jetzt der eine oder andere Bericht folgt....

Bericht Numero Eins jedenfalls dreht sich um jenes grüne Etwas, das in meinem Schrank den meisten Platz wegnimmt: die einmalige und supertolle Tupperware Salatschleuder.

Aussehen
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Früher gab’s die Salatschleuder mal in so einem netten dunkelblau, aber diese Zeiten sind vorbei. Jetzt ist die Schleuder nämlich grasgrün.

Eine etwas dunklere Nuance außen rum und am Deckel und etwas neon-grüner der Siebeinsatz sowie der „Kurbeldeckel“ ziert das „Outfit“.

Womit wir schon fast beim Zubehör wären. Das Außenrum der Salatschleuder besteht aus einer Schüssel 22,5 cm Durchmesser sowie einem zugehörigen fest verschließbaren Deckel. Das Ganze ist dann insgesamt 15,5 cm hoch und fasst 4,5 l Inhalt.

Klappt man den Deckel runter, liegt vor einem der Schleudereinsatz: das Sieb sowie der „Schleuderdeckel“ mit einer Handkurbel daran, so wie bei jeder Salatschleuder halt.

Preis
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Gleich mal zum etwas Unangenehmen Teil, der Preis. Mit 29,90 EUR ist die Salatschüssel nämlich kein wirkliches Schnäppchen.

Wer das Prinzip der Tupperparties (welches ich hier jetzt nicht erläutern möchte) kennt, versteht, was ich meine, wenn ich sage, dass die Gastgeberin sie auch für 69 Sternchen ergattern kann. (Sternchen sind Umsatzabhängige Punkte, für die die Gastgeberin sich Geschenke von Tupperware aussuchen darf)

Oder man wird Tupperberaterin. Dazu bekommt man nämlich eine Vorführtasche, in der auch die Salatschleuder drin ist. Und die 132 EUR, die ihr für die Tasche zahlen müsst, werden vom Umsatz einbehalten.

Jetzt könnt ihr raten, wie ich an meine gekommen bin ;-)

Ach ja, Tupperware kann man nicht im Katalog oder im Internet kaufen, sondern nur auf Tupperparties. Sollte jemand in nächster Zeit auf eine gehen und das Trumm bestellen wollen, ist die Nummer die D 71 (das habe ich jetzt aus dem Katalog abgeguckt). Wenn man Glück hat, findet man aber auch bei Ebay mal eine Gebrauchte.

Hersteller
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Na ja, Tupperware halt. Gegründet von Herrn Tupper vor weiß nicht vie vielen Jahrzehnten in den USA, weil ihn sein Kühlschrankinhalt genervt hat.

Es gibt ne gute Homepage: www.tupperware.de, auf der man recht brauchbare Infos zu den einzelnen Produkten finden kann.

Verwendung
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Na ja, mag so manch einer denken, man tut halt Salat rein und schleudert ein bisserl. Prinzipiell richtig. Aber darüber bräuchte ich jetzt keinen Bericht schreiben.

4,5 l Inhalt sind schon recht viel, sodass ein ganzer mittelgroßer gezupfter Salatkopf in der Schleuder Platz findet.

Machen wir aber den ultimativen Selbsttest: Ich packe also – Moment, muss erst in die Küche und den Salat holen und zum Schrank und die Schleuder holen, ach ja, zum Spülbecken muss ich auch noch... So, da bin ich wieder. Also Salat ist gezupft in der Schleuder. Habe noch einen Kopf Eissalat aus dem Kühlschrank, frisch in mundgerechte Stücke gezupft.

Dann habe ich also Wasser drauf gefüllt. Einfaches Leitungswasser, kalt, sonst fällt der Salat zusammen. Mein Salat muss ja noch gewaschen werden, und um ihn ins Spülbecken zu schütten, hab ich jetzt keine Lust. Muss ja so auch gehen.

Und nun der Versuch! Deckel drauf und auf geht’s zum Kurbeln. Wuschwuschwusch... und Silkchen muss heute nicht mehr duschen.

Das war dann wohl zu viel Wasser. Gut, noch mal, diesmal mit weniger Wasser. Silkchen rennt mal eben zum Spülbecken und kippt was raus.

So, bin wieder da. Also noch mal.

Die Kurbel selbst lässt sich recht gut bedienen. Wenn die Salatschleuder allerdings sehr voll mit Wasser und Salat ist, ist der Widerstand recht groß und man muss ich schon anstrengen, um das Ding erst mal zum Laufen zu bringen. Dafür dreht die Kurbel hinterher noch fleißig weiter, auch wenn man selbst schon lange aufgehört hat, zu drehen. Finde ich nicht schlecht, spart auf Dauer gesehen Kraft.

Schau’n wir mal nach. Deckel auf und vor mir liegt: ein frisch gewaschener Salat. Mal einen kritischen Blick drauf werfen, ob da jetzt noch Läuse dran sind: nein. Mag aber daran liegen, dass vorher auch keine dran waren *g*

Im Ernst, man kann so schon seinen Salat waschen, aber bei hartnäckigem Ungeziefer, beispielsweise bei ganz frischem Salat aus dem eigenen Beet, würde ich die Spülbecken-Methode doch vorziehen.

So, jetzt zum eigentlichen Sinn und Zweck der Schleuder: dem Trockenschleudern.

Dafür habe ich jetzt mal das Wasser wieder ausgekippt und drehe wieder kräftig an der Kurbel. Geht schon leichter. Ein leises Drehgeräusch teilt mir mit, dass sich im Inneren der Schleuder etwas bewegt.

Und noch mal kurz drehen, und dann werfe ich noch mal einen skeptischen Blick auf das Innenleben: fast trockener Salat, was für ein Wunder! Ich weiß nicht, wer da jetzt etwas anderes erwartet hätte.

Die Reinigung
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Und wie bringe ich sie nun wieder sauber? Na ja, meine Salatschleuder ist jetzt nicht so verschmutzt, ich werde einfach etwas klares Wasser drüber laufen lassen und dann zum Abtropfen ins Eck stellen.

Aber ihr könnt das Teil natürlich auch in die Spülmaschine stellen. Am besten unten, da stößt sie nirgends an und kommt auch nicht an den Heizstab, das würde ihr nämlich nicht bekommen.

Fazit:
Hat geklappt, mein Salat ist sauber und trocken. Und meine Schleuder auch.

Neinneinnein, das war’s noch nicht, des Mausbaer1977’s Berichte sind doch nie kürzer als drei Seiten im Word!!!

Wäre ja gelacht, wenn man mit der Salatschleuder nicht noch was Anderes machen könnte!

Tipps
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Das habe ich jetzt von meiner Tuppertante und bereits selbst erprobt:

Nach dem Baden den ausgewaschenen Bikini rein tun und kräftig schleudern, wirkt wie eine Wäscheschleuder und der Bikini ist hinterher nur noch feucht. Gut für Campingplatz oder Urlaub. Fragt mal die anderen Hotelgäste, sie haben sicherlich auch immer ihre Salatschleuder dabei *g* Bitte füllt jetzt aber nicht eure abgetragenen Jeans oder eure stinkigen Socken rein, da möchte ich dann hinterher keinen Salat mehr draus essen.

Ich hab mal versucht, Beeren zu entkernen. Genauer gesagt Johannisbeeren und Stachelbeeren. Die Anweisung dazu lautete, erst mal eine Feinstrumpfhose über das Sieb zu stülpen und dann das Früchtepüree hinein zu kippen. Gut, dachte sich Silkchen, probieren wir aus. Einmal kräftig gedreht. Hatte eigentlich nur zur Folge, dass meine Küche hinterher wie Schweinestall aussah und ich die nächste halbe Stunde damit beschäftigt war, Johannisbeerspritzer von den Fliesen zu kratzen. Da hab ich wohl was falsch gemacht :-(

Die Schüssel der Schleuder kann man auch mal hernehmen, um einen Salat drin zu machen. Da gibt’s dann den Deckel dazu, den packt man fest drauf und dann lässt sich’s gut transportieren. Vielleicht für die nächste Grillparty!

Ach ja, zum Abtropfen von Nudeln könnte ich mir die Schleuder ganz gut vorstellen. Man gießt einfach seine Nudeln wie gewohnt ab und kippt sie dann in’s Sieb. Stellt das Ganze mitsamt der Schüssel auf den Tisch und Deckel drauf und fertig. Das Wasser kann unten ablaufen und die Nudeln werden auch nicht so schnell kalt. Hey, ich Genie, das könnt ich heut mit meinen Spätzle gleich mal ausprobieren!!!!!

Fazit
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So, jetzt sind wir aber wirklich am Ende. Ihr mit euren Nerven und mir tun die Finger vom Tippen weh.

Zu den Punkten unten: ich habe nix für die Schleuder bezahlt, weil sie in meiner Vorführtasche drin war. Ansonsten siehe \"Preis\". Tupperware bietet einen 30-jährigen Austauschservice, wenn aufgrund eines Material- oder Verarbeitungsfehlers die Salatschleuder kaputt geht. Dazu braucht man sie nur einer Tuppertante mitgeben, sie wird sie für euch austauschen. Bedienungsanleitung habe ich keine gesehen, allerdings ist die Schleuder selbsterklärend.

Der eine oder andere hat bestimmt schon in Erfahrung gebracht, dass ich nebenbei (eigentlich bin ich ja Bankerin) Tuppertante bin. Schwer festzustellen, man braucht ja nur meine letzten Berichte ansehen, da steht einer über den Job drin.

Jetzt beabsichtige ich aber nicht, irgend welche Sachen an den Mann oder die Frau zu bringen, die er oder sie gar nicht braucht oder will. Ich persönlich habe auch gar nix davon, wenn ihr jetzt anfangt, Tupperzeugs zu kaufen!!!!!

Meinen Berichte sind also KEINE Werbung für Tupperware und ich will auch niemanden dazu ermutigen, gleich mal zur nächsten Tupperparty zu stürmen. Deswegen sind meine Berichte auch recht neutral gehalten und wenig mit Worten wie „super“, „billig“ oder „einwandfrei“ ausgestattet und enthalten keinerlei Kaufempfehlung!!! Ich schreib nur, welche Erfahrungen ich damit gemacht habe!!!!!

In diesem Sinne vielen Dank für’s Lesen, Bewerten und Kommentieren, Eure Mausbaer1977

©by Mausbaer1977

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