Tupperware Backform Testbericht

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ab 33,13
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Erfahrungsbericht von krabbi

Und plötzlich backe ich gerne Kuchen

Pro:

nichts bleibt in den Formen zurück

Kontra:

der Preis

Empfehlung:

Ja

Als erstes möchte ich an dieser Stelle anbringen, dass dies kein neuer Bericht ist von mir, sondern ein überarbeiteter. Ich habe über den Stoff Silikon noch ein paar Details in Erfahrung gebracht, die ich unbedingt noch mit in diesen Bericht einbringen möchte.

Dieses Jahr im Januar rief mich meine Freundin an und fragte mich, ob ich nicht mal bei mir zu Hause eine Tupperparty machen möchte.

Ich wollte eigentlich überhaupt nicht, ließ mich dann aber doch breitschlagen. Ich fand Tupperware zwar schon immer gut, aber da ich auch immer knapp bei Kasse bin, habe ich mir davon nie was gekauft. Alles was sich bisher in meinen Schränken von Tupperware befand, habe ich von meiner Mutti (meist geliehen und nicht wieder zurückgebracht) bekommen.

Da ich mich dann auch noch überreden ließ, doch mal als Beraterin mein Glück bei Tupperware zu versuchen, kam ich plötzlich in den Genuss, die vielen herrlichen Produkte zu einem viel günstigeren Preis zu erhalten.

Heute möchte ich über die Silikonformen von Tupperware schreiben.
Diese Formen sind fantastisch, vielseitig einsetzbar und aus lebensmittelechtem Silikon.
Man kann damit backen im Backofen, zubereiten in der Mikrowelle oder in einem Kombinationsgerät, zum Einfrieren im Tiefkühlgerät oder zum Zubereiten im Kühlschrank.


Was ist eigentlich Silikon?
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Silikon besteht aus natürlichen Grundstoffen wie Wasser und Silizium (Quarzsand). Trotzdem ist Silikon einer der teuersten Kunststoffe, da zum einen die Verarbeitung kostspielig und zum anderen die Gewinnung des Grundstoffes Silizium aus Quarzsand sehr aufwändig ist.
Silikon wird, wie allseits bekannt, in der Medizin z.B. als Silikonkissen zur Brustvergrößerung oder als Gelenkersatz eingesetzt. Es kommt im Körper zu einer chemischen Reaktion. Neben Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und anderen verdienen Silikone wegen ihrer Ungiftigkeit und Umweltverträglichkeit einen sicheren Platz auf der Positivseite der neuen Kunststoffe.

Vorteile dieser Silikonformen:
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- In den Silikon-Formen eingefrorene Speisen können direkt in den Backofen oder in die Mikrowelle gestellt werden. Die Formen sind temperaturbeständig von -25°C bis +220°C.
- Die Backzeiten sind ca. um 10-20 % kürzer als in handelsüblichen Backformen.
- Die Silikonformen brauchen nicht eingefettet zu werden. Durch das sehr flexible Material und die antihaftende Eigenschaft löst sich die zubereitete Speise sehr leicht aus der Form.
- Das Silikon-Material ist lebensmittelecht, geschmacksneutral und fruchtsäurebeständig.
- Die Oberfläche ist leicht zu reinigen.

Das Silikonformen-Sortiment umfasst zurzeit 8 verschiedene Produkte und zwar:
Muffin-Form - für süße Köstlichkeiten ebenso wie für herzhafte Semmelknödel
Ø 21,4 cm, H 4,2 cm
König - für Gugelhupf, Rührkuchen oder Geleespeisen.
Ø 24,5 cm, H 11,0 cm
Glatte-Runde - für Rührkuchen jeder Art, Eistorten, Quiches oder Nachspeisen
Ø 26,0 cm, H 5,0 cm
Flach & Back - Back und Arbeitsunterlage sowie Anti-Rutsch-Matte
L 31,5 cm, B 35,0 cm
Kasten-Welle - Kastenform auch für Pasteten, Lasagne und zum Brotbacken
L 24,5 cm, B 10,0 cm, H 7,5 cm
Kronjuwelen - Zum Zubereiten von Eiswürfeln bis Pralinen. Alles ist möglich
Ø 21,4 cm, H 2,5 cm
Wellen-Runde - Für Pizza, Obstkuchen mit Mürbe-oder Rührteig, Tartes
Ø 26,0 cm, H 3,5 cm
Herz-Form - Zum Zubereiten von kleinen Torten, Pudding, Gelees usw.
H 21,5 cm, B 21,5 cm

Bis jetzt habe ich die Herzform, die Kasten-Welle und die Wellen-Runde ausprobiert und bin echt begeistert.

In der Kasten-Welle backe ich immer mein Brot (hierfür gibt es ja in den Supermärkten die verschiedensten Backmischungen). Wenn das Brot fertig ist, nehme ich es aus dem Ofen, lass es 5 Minuten auskühlen und dann ziehe ich die Ränder vorsichtig auseinander und kippe das Brot aus der Form. Es bleibt nichts kleben und man muss auch nicht mit irgendwas nachhelfen, das Brot rutscht wirklich ganz einfach heraus.
Dann habe ich in dieser Form letztens einen Aschkuchen gebacken. Vorher tat ich dies ja immer in einer gewöhnlichen Aschkastenform und habe mich jedes Mal schwarz geärgert, wenn mein Kuchen immer beim Herauslösen aus der Form zerbrochen ist, obwohl ich all die guten Ratschläge meiner Mutti befolgt habe.
Also wie gesagt, nun testete ich den Aschkuchen in meiner neuen Silikonform. Da es ein Marmorkuchen werden sollte, füllte ich zuerst den hellen Backteig in die Form. Diesen Teig belegte ich mit ein paar Schattenmorellen. Danach füllte ich die Form mit dem Schokoteig auf legte noch ein paar Kirschen obendrauf.
Danach stellte ich den Kuchen in den Ofen und hielt mich an die angegebene Backzeit.
Ich war total gespannt und rannte alle paar Minuten zum Ofen um von außen mein Meisterwerk zu betrachten. Als der Kuchen endlich fertig war, konnte ich es gar nicht erwarten, endlich meinen Kuchen aus dem Ofen zu holen. Mmmhhhh… wie das duftete.
Ich ließ ihn noch 5 Minuten abkühlen und dann kam die Stunde der Wahrheit.
Ich zog vorsichtig die Ränder auseinander und traute da schon meinen Augen kaum, denn der Kuchen löste sich – ohne das was kleben blieb – ganz einfach von den Rändern. Dann habe ich die Form umgestürzt – UND SIEHE DA – der Kuchen kam ohne irgendwelche Nachhilfen aus der Form gerutscht.
Mein Gott, war ich happy. Seitdem backe ich wieder sehr gern – auch einfach mal zwischendurch – denn in dieser Form kann nichts mehr schief gehen.

In der Herz-Form habe ich letztens sogar Pudding in drei Schichten angerichtet und habe den Pudding nach dem Auskühlen und Festwerden einfach aus der Form gekippt. Es sah einfach nur toll aus und es ist nichts kleben geblieben.

Und letztendlich habe ich auch schon meine Wellen-Runde ausprobiert. Ich habe zuerst den Teig in der Form gebacken. Als er fertig war, habe ich ihn rausgenommen, abkühlen lassen und wieder in die Form gelegt. Dann habe ich eine Schicht Pudding draufgefüllt. Nachdem der Pudding fest war habe ich Früchte drauf verteilt, Tortenguss darüber gegeben und habe alles zusammen für 3-4 Stunden in den Kühlschrank getan. Ehrlich gesagt, glaubte ich in diesem Moment nicht dran, dass ich die komplette Torte aus dieser Form heil raus bekomme.
Als dann alles schön fest war, habe ich die Form vorsichtig auseinander gezogen – es löste sich alles ganz einfach vom Rand. Ich legte einen großen Teller über die Form, drehte alles zusammen herum und meine gesamte Torte kam einfach so herausgerutscht. Danach stürzte ich alles noch auf meine Tortenplatte – und fertig war meine Obsttorte.

Ich muss sagen, ich habe schon sehr viele Obsttorten gemacht, aber das war meine Schönste. Denn es war weder Pudding noch Tortenguss verkleckert oder an den Seiten heruntergelaufen.

Die anderen Formen habe ich zwar noch nicht probiert, aber ich bin mir sicher, dass diese genauso gut funktionieren wie meine 3 Exemplare.
Ich kann jeder Hausfrau - die gerne bäckt - nur raten, wenn ihr mal paar Euro übrig habt, dann legt euch eine Silikonform zu. Es ist eine Erleichterung und da man auch kürzere Garzeiten benötigt, macht sich so eine Form auch irgendwann mal durch die eingesparte Energie bezahlbar.
Tupperware hat ja jeden Monat bestimmte Produkte im Sonderangebot. Es war in letzter Zeit auch hin und wieder mal Backformen dabei. Solche Gelegenheiten muss man ausnutzen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen und ihr werdet sehen, mit den Silikonformen geht das ganz einfach.

Hier mal noch eine Bemerkung zu Tupperware allgemein:
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Tupperware wird mit größter Sorgfalt und Präzision hergestellt. Produkte bzw. Einzelteile mit Materialfehlern oder Fabrikationsmängeln können jederzeit im Rahmen einer 30-jährigen Garantie umgetauscht werden.

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