Tupperware Backform Testbericht

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Erfahrungsbericht von Mausbaer1977

Knet mich, drück mich....

Pro:

siehe Bericht

Kontra:

leider nicht billig

Empfehlung:

Ja

Vorwort
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Heute möchte ich euch von einer richtig wunderbaren Errungenschaft des Haushaltswarenmarktes berichten: den Silikon-Backformen von Tupperware.

Gehört habe ich das erste Mal davon vor etwa einem dreiviertel Jahr, als meine Freundin Susi mich zu ihrer Tupperparty einlud. Es war meine erste Tupperparty und gelockt hat sie mich mit dem Hinweis „meine Tuppertante bringt ein selber gemachtes Brot in einer Silikon-Form mit“. Nun gut, ging ich also hin. Und bekam auch mein selber in der Silikon-Form gemachtes Brot. Und es war wirklich lecker! Also musste ich diese Form auch haben.....

Hinweis:
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Inzwischen sind sechs verschiedene Silikon-Formen auf dem Markt, ich beschränke mich in meinen Erfahrungen wirklich auf die Formen, die ich selber auch habe, das wären die Kastenform, die Gugelhupfform und die Muffinform. Es gibt wohl noch weitere drei Formen, die in meinem letzten Prospekt noch nicht genannt sind, und auf die ich deswegen gar nicht eingehe, sonst würde ich euch nur was Schreiben, was ich gar nicht weiß. Ich hoffe, Ihr verzeiht mir meine Unwissenheit!

Wovon spreche ich?
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Bei den Silikonformen von Tupperware handelt es sich um flexible „Kuchenformen“, die eben aus Silikon gefertigt sind. Sie sind geruchs- und geschmacksneutral. Man kann sie in den Ofen stellen und darin backen, sie aber auch im Gefrierschrank unterbringen. Farblich sind sie backsteinartig rot und meiner Meinung nach nicht besonders ansehnlich, aber es kommt ja darauf an, was man damit machen kann, oder?

Ein großer Vorteil ist, dass man sich das Einfetten in der Regel sparen kann. Der Hinweis meiner Tuppertante lautete „vor dem ersten Gebrauch und wenn Sie sie gerade in der Spülmaschine hatten“.

Und man kann nicht nur Kuchen darin machen, wie ihr im Verlauf des Berichts sehen werdet.

Preis
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Bevor ich zu all den guten Sachen komme, die man darin machen kann, erst mal zum etwas unangenehmen Teil: der Preis. Die Silikonformen sind nämlich nicht ganz billig. Als ich meine Kastenform gekauft habe, hat sie gerade im Angebot etwas unter 25 EUR gekostet, derzeit liegt sie bei etwa 30 EUR. Die Muffinform liegt bei etwa 25 EUR, ich habe sie aber als Gastgeberin geschenkt bekommen. Und die dritte sich in meinem Besitz befindliche Form, die Gugelhupfform, hat mich vor einer Woche stolze 36,90 EUR gekostet. Dennoch bereue ich keinen Cent!

Kein Einfetten
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Ich habe es ja nicht geglaubt, dass man die Silikonformen nicht einfetten muss, höchstens wenn man sie in der Spülmaschine hatte und sie komplett entfettet sind, wie mir die Tuppertante mitteilte. Doch selbst nach dem Besuch bei Frau Spülmaschine dann habe ich die Erfahrung gemacht, dass Einfetten nicht unbedingt nötig ist.

Man nimmt einfach die saubere Silikonform der gewünschten Art und füllt seinen Teig hinein. Beachten sollte man aber, dass die Formen nicht zu voll sein sollten, weil die Form sich sonst nach außen biegt (sie ist ja flexibel). Auch muss man vorsichtig sein bei flüssigen Teigen, auch hier kann die Form sich biegen und man hat einen Kastenkuchen hinterher sondern ein unförmiges Ei, wie ich beim letzten Nusskuchen.

Nun gut, man hat seine Form also gefettet oder auch nicht, gibt den Teig hinein und ab damit in den vorgeheizten (oder auch nicht vorgeheizten) Ofen.

Die Verwendung
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Kommen wir zurück zu oben genanntem Nusskuchen. Ich habe das Grundrezept für eine Kastenform genommen, ohne fetten in die Form gefüllt und in den nach Rezeptangabe vorgeheizten Ofen gestellt. Dies hatte zur Folge, nachdem es sich um einen recht dünnflüssigen Teig handelt, dass die Kastenform links und rechts in die Breite gegangen ist, der Teig oben hinaus quoll und der Kuchen die oben erwähnte Eiform bekam. Außerdem lief mir ein guter Teil des Teiges einfach über den Rand hinaus. Da ich ein vorsichtiger Mensch bin, habe ich die Form in weiser Voraussicht auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gestellt, sodass die Sauerei recht schnell beseitigt war. Ein Gutes hatte aber auch der Kuchen, er ließ sich ganz einfach aus der Form entfernen, ohne Drücken und Zerren und ohne mit dem Messer am Rand entlang zu schaben. Einfaches Umdrehen genügte, dann fiel mir der Kuchen schon entgegen.

In meiner Kastenform habe ich aber auch schon Hackbraten gemacht. Hierfür nimmt man einfach sein normales Hackbratenrezept (750 g Hack, 1 Semmel, 1 Ei, Majoran, Salz, Pfeffer und ein paar Semmelbrösel oder wie auch immer) und füllt den Teig in die Form. Dann backen und man hat einen wunderschönen Hackbraten. Den Hackbraten bekommt man auch super einfach aus der Form. Vorsichtig umdrehen, schwupp liegt er auf dem Teller. Man sollte nur aufpassen, dass einem der Braten nicht bröckelt, weil er in der Silikonform für gewöhnlich sehr locker wird.

Mein Favorit ist aber das Brotbacken. Und genau aus diesem Grund habe ich mir die Gugelhupfform gekauft. Wie man ja meinen Berichten entnehmen kann, backe ich sehr oft Brot aus Fertig-Backmischungen von Aldi oder Penny. Und um bei Aldi zu bleiben, in der Tüte ist ein Kilo Mischung, die für zwei Laib Brot à 750 g reicht. Ich mag aber nicht ständig die Hälfte abwiegen und dann eine offene Tüte aufbewahren, also mache ich immer gleich die ganze Tüte. So, jetzt stehe ich vor meinem Problem. Bei einem 750 g-Brot reicht locker die Kastenform aus. Hierin wird das Brot übrigens super knusprig und man braucht die Form nur einfach umdrehen, schwupp fällt einem das Brot entgegen. Schön und gut, was mache ich nun mit der anderen Hälfte Teig? Bisher habe ich einfach kleine Laibe geformt und nebendran auf’s Blech gelegt. Oder in anderen Formen gebacken, da ist mir das Brot dann an der Form festgeklebt. Jetzt wollte ich mir aber keine zweite Kastenform kaufen, so eine hatte ich ja schon, also habe ich mir die Gugelhupfform gekauft. Und die zweite Hälfte einfach in diese Form gefüllt. Das gab dann ein kreisrundes Brot mit Loch in der Mitte. Sah wirklich witzig aus, extravagant. Und momentan habe ich eine 1-kg-Backmischung im Rohr, vollständig in der Gugelhupfform, weil der gesamte Teig wunderbar Platz hat. Mal sehen, wie’s wird, ein Brot in Gugelhupfform.....

Update
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Inzwischen habe ich einen Nusskuchen in der Gugelhupfform gebacken. Normal bröselt mir Kuchen aus der Gugelhupfform heraus oder der Deckel blieb einfach in der Form. Bei der Silikonform ist mir das nicht passiert. Beim Umdrehen hatte ich den Kuchen schon in der Hand.

Einen Erdbeerkuchen habe ich letzte Woche in meiner Kastenform gemacht. Einfach Rührteig eingefüllt und gebacken. Dann den ausgekühlten Teig heraus genommen, in der Mitte durchgeschnitten und mit einer Vanillepudding-Erdbeer-Füllung gefüllt. Dann wieder zusammen setzen und wieder in die Form geben, dann fällt er beim Auskühlen des Puddings nicht auseinander.
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Update Ende

Weiter hab ich in der Form noch nicht ausprobiert, ich habe aber vorhin erzählt, dass man die Silikonformen nicht nur zum Backen hernehmen kann.

Als an Ostern meine Eltern und Schwiegereltern zu Besuch waren, gab’s als Nachspeise nach dem Schweinebraten eine super leckere Joghurtcreme (das Rezept muss ich euch leider vorenthalten, weil ich nicht aus einer Zeitung abschreiben mag). Diese sollte man zum Kühlen in mit Zellophan-Folie ausgelegte Förmchen füllen und drei bis vier Stunden in den Kühlschrank stellen. Nun gut, ich bereitete also meine Creme vor und füllte sie einfach in mit Klarsichtfolie ausgelegte Muffin-Form. Die Form hat nämlich außen sechs Vertiefungen und in der Mitte eine. Genau richtig für sechs Personen also. Dann ab damit in den Kühlschrank und fest werden lassen. Hat super funktioniert. Ob man die Klarsichtfolie aber weglassen kann, weiß ich nicht.

Und Muffins habe ich darin auch schon gebacken. Normal habe ich meine Dr. Oetker Muffin-Form, die große und die für Mini-Muffins. Diese haben aber den Nachteil, dass man sie mit Förmchen auslegen muss, damit man die Muffins dann auch aus der Form wieder heraus bekommt. Ja, zugegeben, schaut süß aus..... Nun ja, diesmal hatte ich irgendwie zuviel Teig, die große und die Mini-Form waren schon voll, also musste die Silikon-Muffin-Form herhalten. Und da die Vertiefungen kleiner sind als normale Muffins aber größer als Mini-Muffins, hatte ich auch keine Förmchen. Das hat aber nichts gemacht. Auch diesmal hab ich auf’s Einfetten verzichtet und einfach den Teig hinein gekippt. War auch kein Problem, die Form einfach umgedreht, leicht auf den Boden gedrückt und schon kommen einem die Muffins entgegen.

Jetzt noch ein paar Tipps von meiner Tuppertante, die ich aber selber noch nie probiert habe, daher ohne Gewähr: angeblich kann man in der Muffin-Form Semmelknödel machen. Dazu muss man wohl nur einen etwas dünneren Teig machen und in die äußeren Ringe füllen. Den mittleren aussparen, weil die Mikro nicht so weit dringen kann. Dann bei 600 Watt so 12 Minuten in die Mikro stellen, fertig sollen die Knödel sein. Außerdem hat sie erzählt, dass sie für eine Feier mal ein Leberkäsbrät in die Gugelhupfform hat füllen lassen und der Leberkäs soll auch was geworden sein. Aber wie gesagt, das weiß ich nur vom Hörensagen und habe’s selber noch nicht ausprobiert!!!

Sonstige Eigenschaften
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Die Silikonformen haben den Vorteil, dass sie schnell auskühlen. Nimmt man eine Form nach dem Backen aus dem Ofen, ist sie nach einer Minute schon so abgekühlt, dass man sie an den Rändern mit bloßen Fingern anfassen kann. Beim Herausnehmen selbst sollte man jedoch auf die guten alten Topflappen zurück greifen, weil die Form anfangs schon sehr heiß ist.

Außerdem sind sie recht leicht zu Reinigen. Wenn ich ein Brot gemacht habe, reicht einfaches „Auspusten“ der Krümel. Oder einfach mit klarem Wasser kurz durchspülen. Beim Hackbraten ist kein langes Einweichen nötig, da ja nichts anbackt. Es reicht also ein Tropfen Spülmittel und ein Küchenkrepp und etwas Wasser, schon ist die Form wieder gebrauchsfertig.

Wenn man doch mal eine Generalreinigung vornehmen möchte, sind die Formen auch spülmaschinengeeignet. Man sollte nur aufpassen, dass sie nicht zu nahe am Heizstab liegen, sonst könnten sie schmelzen und in diesem Fall greift die 30-Jahres-Tupper-Garantie nicht.


Vorsicht
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So toll die Silikonformen auch sind, man sollte weder mit spitzen noch mit scharfen Gegenständen darin hantieren, da man sonst leicht Löcher ins Silikon machen kann. Dann greift die Garantie (die bei Tupperware 30 Jahre beträgt!) nicht. Normal hat man auch keine Veranlassung, so etwas zu tun, weil sich das Bratgut wirklich einfach aus der Form entfernen lässt. Sollte einem das Gebackene nicht eh gleich entgegen fallen, kann man mit den Daumen die umgedrehte Form vorsichtig etwas eindrücken, spätestens dann fällt auch der klebrigste Kuchen.

Allgemein
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Einen kleinen Punktabzug gibt’s, obwohl ich davon überzeugt bin, nämlich weil der Preis doch relativ hoch ist.

Bei der Lieferung ist eine kleine Bedienungsanleitung beinhaltet, die besagt, wie hoch man die Formen erhitzen kann, bzw. wie weit man sie herunter kühlen kann. Die Temperaturangaben kann ich leider nicht mehr machen, da ich das Heft schon weggeworfen habe.

Zum Reparaturservice kann ich nicht viel sagen, nur dass die Garantiezeit von Tupperware allgemein, also auch für die Formen 30 Jahre beträgt, es sei denn, es liegt Selbstverschulden vor. Dass Tupper aber innerhalb dieser 30 Jahre wirklich für Ersatz sorgt, kann ich bezeugen, weil meine Mutter schon kostenlos einen uralten Deckel von einer Schüssel getauscht bekommen hat und meine Schwiegermutter genauso kostenlos eine neue Mikrowellenform bekommen hat, als ihre alte kaputt war.

Fazit
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Hat man eine – will man sie alle, weil die Dinger einfach super sind. Ich überlege mir für die nächste Tupperparty schon, mir die Quiche-Form zuzulegen. Dann habe ich auch einen neuen Katalog und kann euch vielleicht von den drei anderen mir bisher unbekannten Formen berichten.....

In diesem Sinne vielen Dank für’s Lesen.

Eure Mausbaer1977


© by Mausbaer1977

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