Tupperware Backform Testbericht
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- Preis-Leistungs-Verhältnis:
Erfahrungsbericht von pimock
Silikon? Gehört das nicht woanders hin?
Pro:
Kuchen geht leicht aus der Form, schnell zu reinigen
Kontra:
der hohe Preis
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Lesergemeinde! In letzter Zeit habe ich immer häufiger Berichte über Silikon-Backformen gelesen. Also habe ich mich entschlossen auch einmal einen Bericht darüber zu schreiben.
Ich habe alle Silikonformen der Firma Tupperware. Vier sind bereits im Verkauf, aber die letzte wird sicherlich auch bald folgen. Bei jeder Silikonform ist eine Gebrauchsanweisung dabei und zusätzlich gab es auch noch ein kopiertes Blatt mit den wichtigsten Dingen über diese Formen.
Was ist Silikon eigentlich und ist es gesundheitsschädlich?
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Bisher kannte ich Silikon eigentlich nur in einer anderen Form. Es hatte sicherlich nichts mit Backen zu tun. Aber dies ist ja ein anderes Thema. ;o) Diese Formen sind sehr weich und flexibel.
Silikon ist ein Kunststoff aus Wasser und Sand. Silikon besteht aus natürlichen Grundstoffen wie Wasser (H2O) und Silizium (Quarzsand). Es ist einer der teuersten Kunststoffe, da zum einen die Verarbeitung kostspielig und zum anderen die Gewinnung des Grundstoffes Silizium aus Quarzsand sehr aufwendig ist.
Da Silikon oder Silikonkissen in der Medizin oft zum Einsatz kommt ist es auch nicht gesundheitsschädlich. Es wird zur Brustvergrößerung oder als Gelenkersatz eingesetzt. Also kann es auch in der Küche keinen Schaden anrichten.
Was ist bei Silikonformen zu beachten?
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Silikonformen sollen vor dem ersten Gebrauch zuerst in kaltem Wasser und dann in einer warmen Spülmittellösung von Hand gespült werden. Der erste Spülgang sollte nicht in der Spülmaschine durchgeführt werden. Nach dem Gebrauch sollten sie erst kalt eingeweicht werden und dann richtig gespült werden.
Diese Formen haben einen Vorteil zu den herkömmlichen Blechformen. Wie alle anderen Backformen müssen auch diese Formen vor dem Gebrauch eingefettet werden. Hierbei ist aber ein großer Unterschied zu den Blechformen. Silikonformen müssen nur am Anfang eingefettet werden, also die ersten 5-6 Backvorgänge. Dann muss man eigentlich nicht mehr an das Fett denken. Sollte der Teig sehr fettarm sein oder die Form in der Spülmaschine gereinigt worden sein, sollte wieder etwas fett genommen werden.
Bei einer Überprüfung des Backgutes mit einer Stricknadel sollte man sehr vorsichtig sein. Sticht man bis zum Boden könnten im Silikon Löcher entstehen und diese unterliegen dann nicht der 30 jährigen Garantie. Das Gleiche gilt natürlich auch bei der Verwendung von Küchenwerkzeugen aus Metall.
Bevor der Kuchen aus der Form gestürzt wird sollte er erst 5-10 Minuten auskühlen. So geht er schneller und einfacher aus der Form.
Welche Vorteile haben Silikonformen?
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Durch die große Flexibilität haben sie schon einen entscheidenden Vorteil gegenüber den herkömmlichen Blechformen. Um den fertigen Kuchen ohne Probleme aus der Form zu lösen kann sie etwas auseinander gezogen werden. Dies geht bei Metall natürlich nicht.
Bei Metallformen passiert es sehr oft, das sich die Beschichtung mit der Zeit löst. Bei den Silikonformen passiert so etwas nicht.
Silikon ist lebensmittelecht und geschmacksneutral. Es geht auf gar keinen Fall das Material noch die Farbe in das Lebensmittel über.
Durch die hohe Temperaturstabilität von -25 °C bis + 220 °C finden diese Formen einen sehr vielseitigen Einsatz. Sie können im Backofen, in der Mikrowelle, im Kühlschrank und im Gefrierschrank eingesetzt werden.
Bei Temperaturen über 220 °C können die Formen braune Stellen bekommen. Diese Flecken beeinträchtigen aber nicht den weiteren gebrauch.
Was habe ich für Erfahrungen gemacht?
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Wie oben schon beschrieben habe ich 6 verschiedene Silikonformen der Firma Tupperware. Hierbei handelt es sich um folgende Formen: Gugelhupf, Kastenkuchen, Tortenböden, glatte runde Form, Muffin-Reigen, Kronjuwelen.
Die Gugelhupfform oder bei Tupper auch Silikon König genannt, hat einen Durchmesser von 24,5 cm und eine Höhe von 11,0 cm. Sie kostet 36,90 Euro.
Die Silikon-Kastenwelle ist 24,5 cm lang, 10,0 cm breit und 7,5 cm hoch. Sie kostet 26,90 Euro.
Die Tortenbodenform oder auch Wellen-Runde hat einen Durchmesser von 26,0 cm und ist 3,5 cm hoch. Sie kostet 33,90 Euro.
Die glatte Runde hat einen Durchmesser von 26,0 cm und eine Höhe von 5,0 cm. Sie kostet 35,90 Euro.
Der Muffin-Reigen hat einen Durchmesser von 21,4 cm und ist 4,2 cm hoch. Es ist für 7 Muffins geeignet. Leider ist sie noch nicht im normalen Programm erhältlich. Sie war im letzten Jahr einmal im Angebot.
Die Kronjuwelen gibt es zur Zeit nicht im Verkauf. Die Form sieht aus wie eine Muffinform, allerdings mit vielen kleinen Vertiefungen. Insgesamt befinden sich 19 in dieser Form. Sie ist prima zum Herstellen von Pralinen oder kleinem Gebäck geeignet.
So nun habe ich die einzelnen Formen kurz mit Größe und Preis aufgezählt, aber es geht ja um meine Erfahrungen damit. Ich hatte schon alle im Gebrauch und kann nur sagen, dass ich begeistert bin.
Als ich diese Formen zum ersten Mal gesehen habe konnte ich mir nicht vorstellen damit einen Kuchen oder sonstiges zu backen. Sie fühlen sich sehr komisch an und sind natürlich auch sehr wabbelig. Doch ich wollte es einfach einmal ausprobieren. Also versuchte ich als erstes einen Kastenkuchen. Wie auf dem Beipackzettel beschrieben bereitete ich die Form für den ersten Gebrauch vor. Der Teig war schon gerührt und jetzt konnte ich ihn in die Form füllen. Wie sollte ich die Form nur in den Backofen bekommen. Aber es war kein Problem sie an den Seiten hochzuheben und dann in den Backofen zu stellen. Neugierig beobachtete ich den Kuchen. Es sollte ein Marmorkuchen werden. Er wurde sehr hoch und ich hatte schon Angst, dass er über den Rand laufen würde. Dies geschah aber nicht. Nach Ende der Backzeit holte ich die Form mit Handschuhen aus dem Backofen.
Das Silikon wird im Backofen sehr heiß und man sollte in jedem Fall Handschuhe oder ein Küchentuch zur Hilfe nehmen. Nachdem ich den Kuchen ca. 5 Minuten habe stehen lassen konnte ich die Form auch ohne Probleme mit den Fingern anfassen. Ich drehte sie um und schon war mein Kuchen draußen. Nicht wie bei den Blechformen. Bei denen hatte ich schon mal das Pech, das die Hälfte des Kuchens in der Form blieb.
Den Kuchen hatte die Form prima überstanden. Auch die Reinigung war sehr einfach. Es ließ sich alles ohne viel Mühe entfernen. Ich habe auch Götterspeise in dieser Form zubereitet. Pulver und Zucker in der Form verrührt und dann kochendes Wasser darauf gegossen. Alles gut verrührt und ab damit in den Kühlschrank. Hinterher habe ich die Götterspeise an den Rändern gelöst und gestürzt. Sah wirklich klasse aus. Auch ein Mikrowellenbrot habe ich damit schon gemacht. Es hat alles prima geklappt und diese Form möchte ich nicht mehr abgeben.
Auch bei den anderen Formen gab es keine Probleme. Mit der Gugelhupfform habe ich einen Papageienkuchen ausprobiert und dieser war der Hit auf der Kinderfeier. Bisher habe ich immer meine Tortenböden gekauft, doch seitdem ich die Form für Tortenböden besitze backe ich lieber selber. Ich habe ein Rezept für einen schnellen Tortenboden und damit ist es kinderleicht. Natürlich kann die Tortenbodenform oder die Glatte Runde auch prima für Pizza benutzt werden. In der glatten Runde habe ich einen leckeren Hackfleischauflauf gemacht.
Bei jeder Form ist ein Rezeptheftchen mit dabei und von den Beraterinnen bekommt man auch immer leckere Rezepte. Zu meinem Geburtstag habe ich in der glatten Runde einen Kirschkuchen und einen Käse-Sahne-Kuchen gebacken und diese habe ich hinterher prima aus der Form bekommen. Durch den hohen Rand ist nichts übergelaufen. Um den erkalteten Kuchen aus der Form zu bekommen habe ich den Rand einfach etwas umgeknickt und ihn dann mit Hilfe eines Kuchengitters herausgenommen.
Ich kann diese Silikonformen eigentlich nur jedem empfehlen. Meine alten Blechformen sind alle in den Mülleimer gewandert, denn damit hatte ich nicht soviel Erfolg. Seitdem ich die Formen aus Silikon habe wird bei mir auch wieder viel mehr gebacken. Es gelingt einfach jeder Kuchen und die Reinigung geht kinderleicht.
Jetzt fehlt mir eigentlich nur noch ein Silikonersatz für mein Backpapier. Einige andere Hersteller haben so etwas ja schon im Verkauf, aber ich warte lieber bis es so etwas von Tupperware gibt. Da weiß ich ganz genau, dass ich 30 Jahre Garantie habe und sie auch wirklich Lebensmittelecht sind. Eine Freundin hatte sich eine Silikonform bei uns auf dem Markt für 10 Euro gekauft und konnte sie schon nach kurzer Zeit wegwerfen. Die Farbe und die Beschichtung hatten sich gelöst. Ich möchte in meinem Kuchen keine Farbe und irgendwelche Stoffe haben.
Ach ja, die Silikonformen von Tupperware sind in einem komischen Rot im Verkauf. Ich finde diese Farbe zwar nicht sehr schön, aber was will man machen. Ich hätte sie lieber in blau gehabt. Vielleicht gibt es sie ja auch einmal in anderen Farben.
Jetzt werden sicherlich einige sagen, dass die Formen doch einen sehr hohen Preis haben. Da kann ich jedem nur zustimmen. Wie viele Produkte von Tupperware sind auch diese Silikonformen nicht gerade billig. Es gibt auch einen Unterschied zu den billigen Formen. Die Formen von Tupper sind im Material fester und griffiger als die anderen Formen. Ich habe mir damals auch auf dem Markt so manche Form angesehen, aber diese fühlten sich noch schrecklicher an.
Abschließend kann ich nur eine Empfehlung für diese Formen aussprechen. Beim ersten Gebrauch ist es zwar komisch mit ihnen zu arbeiten, aber dann klappt alles prima. Wie schon oben beschrieben habe ich sie schon für alle möglichen Sachen benutzt und hatte nichts zu klagen.
In diesem Sinne wünsche ich Euch noch einen schönen Tag und hoffentlich wird es bald wärmer. Hoffentlich habe ich Euch nichts zu sehr gelangweilt und Euch hat mein Bericht gefallen.
Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten. Wie immer freue ich mich über Kommentare und vielleicht habt Ihr ja auch schon Erfahrungen mit Silikon gemacht.
Eure pimock (Elke)
Ich habe alle Silikonformen der Firma Tupperware. Vier sind bereits im Verkauf, aber die letzte wird sicherlich auch bald folgen. Bei jeder Silikonform ist eine Gebrauchsanweisung dabei und zusätzlich gab es auch noch ein kopiertes Blatt mit den wichtigsten Dingen über diese Formen.
Was ist Silikon eigentlich und ist es gesundheitsschädlich?
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Bisher kannte ich Silikon eigentlich nur in einer anderen Form. Es hatte sicherlich nichts mit Backen zu tun. Aber dies ist ja ein anderes Thema. ;o) Diese Formen sind sehr weich und flexibel.
Silikon ist ein Kunststoff aus Wasser und Sand. Silikon besteht aus natürlichen Grundstoffen wie Wasser (H2O) und Silizium (Quarzsand). Es ist einer der teuersten Kunststoffe, da zum einen die Verarbeitung kostspielig und zum anderen die Gewinnung des Grundstoffes Silizium aus Quarzsand sehr aufwendig ist.
Da Silikon oder Silikonkissen in der Medizin oft zum Einsatz kommt ist es auch nicht gesundheitsschädlich. Es wird zur Brustvergrößerung oder als Gelenkersatz eingesetzt. Also kann es auch in der Küche keinen Schaden anrichten.
Was ist bei Silikonformen zu beachten?
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Silikonformen sollen vor dem ersten Gebrauch zuerst in kaltem Wasser und dann in einer warmen Spülmittellösung von Hand gespült werden. Der erste Spülgang sollte nicht in der Spülmaschine durchgeführt werden. Nach dem Gebrauch sollten sie erst kalt eingeweicht werden und dann richtig gespült werden.
Diese Formen haben einen Vorteil zu den herkömmlichen Blechformen. Wie alle anderen Backformen müssen auch diese Formen vor dem Gebrauch eingefettet werden. Hierbei ist aber ein großer Unterschied zu den Blechformen. Silikonformen müssen nur am Anfang eingefettet werden, also die ersten 5-6 Backvorgänge. Dann muss man eigentlich nicht mehr an das Fett denken. Sollte der Teig sehr fettarm sein oder die Form in der Spülmaschine gereinigt worden sein, sollte wieder etwas fett genommen werden.
Bei einer Überprüfung des Backgutes mit einer Stricknadel sollte man sehr vorsichtig sein. Sticht man bis zum Boden könnten im Silikon Löcher entstehen und diese unterliegen dann nicht der 30 jährigen Garantie. Das Gleiche gilt natürlich auch bei der Verwendung von Küchenwerkzeugen aus Metall.
Bevor der Kuchen aus der Form gestürzt wird sollte er erst 5-10 Minuten auskühlen. So geht er schneller und einfacher aus der Form.
Welche Vorteile haben Silikonformen?
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Durch die große Flexibilität haben sie schon einen entscheidenden Vorteil gegenüber den herkömmlichen Blechformen. Um den fertigen Kuchen ohne Probleme aus der Form zu lösen kann sie etwas auseinander gezogen werden. Dies geht bei Metall natürlich nicht.
Bei Metallformen passiert es sehr oft, das sich die Beschichtung mit der Zeit löst. Bei den Silikonformen passiert so etwas nicht.
Silikon ist lebensmittelecht und geschmacksneutral. Es geht auf gar keinen Fall das Material noch die Farbe in das Lebensmittel über.
Durch die hohe Temperaturstabilität von -25 °C bis + 220 °C finden diese Formen einen sehr vielseitigen Einsatz. Sie können im Backofen, in der Mikrowelle, im Kühlschrank und im Gefrierschrank eingesetzt werden.
Bei Temperaturen über 220 °C können die Formen braune Stellen bekommen. Diese Flecken beeinträchtigen aber nicht den weiteren gebrauch.
Was habe ich für Erfahrungen gemacht?
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Wie oben schon beschrieben habe ich 6 verschiedene Silikonformen der Firma Tupperware. Hierbei handelt es sich um folgende Formen: Gugelhupf, Kastenkuchen, Tortenböden, glatte runde Form, Muffin-Reigen, Kronjuwelen.
Die Gugelhupfform oder bei Tupper auch Silikon König genannt, hat einen Durchmesser von 24,5 cm und eine Höhe von 11,0 cm. Sie kostet 36,90 Euro.
Die Silikon-Kastenwelle ist 24,5 cm lang, 10,0 cm breit und 7,5 cm hoch. Sie kostet 26,90 Euro.
Die Tortenbodenform oder auch Wellen-Runde hat einen Durchmesser von 26,0 cm und ist 3,5 cm hoch. Sie kostet 33,90 Euro.
Die glatte Runde hat einen Durchmesser von 26,0 cm und eine Höhe von 5,0 cm. Sie kostet 35,90 Euro.
Der Muffin-Reigen hat einen Durchmesser von 21,4 cm und ist 4,2 cm hoch. Es ist für 7 Muffins geeignet. Leider ist sie noch nicht im normalen Programm erhältlich. Sie war im letzten Jahr einmal im Angebot.
Die Kronjuwelen gibt es zur Zeit nicht im Verkauf. Die Form sieht aus wie eine Muffinform, allerdings mit vielen kleinen Vertiefungen. Insgesamt befinden sich 19 in dieser Form. Sie ist prima zum Herstellen von Pralinen oder kleinem Gebäck geeignet.
So nun habe ich die einzelnen Formen kurz mit Größe und Preis aufgezählt, aber es geht ja um meine Erfahrungen damit. Ich hatte schon alle im Gebrauch und kann nur sagen, dass ich begeistert bin.
Als ich diese Formen zum ersten Mal gesehen habe konnte ich mir nicht vorstellen damit einen Kuchen oder sonstiges zu backen. Sie fühlen sich sehr komisch an und sind natürlich auch sehr wabbelig. Doch ich wollte es einfach einmal ausprobieren. Also versuchte ich als erstes einen Kastenkuchen. Wie auf dem Beipackzettel beschrieben bereitete ich die Form für den ersten Gebrauch vor. Der Teig war schon gerührt und jetzt konnte ich ihn in die Form füllen. Wie sollte ich die Form nur in den Backofen bekommen. Aber es war kein Problem sie an den Seiten hochzuheben und dann in den Backofen zu stellen. Neugierig beobachtete ich den Kuchen. Es sollte ein Marmorkuchen werden. Er wurde sehr hoch und ich hatte schon Angst, dass er über den Rand laufen würde. Dies geschah aber nicht. Nach Ende der Backzeit holte ich die Form mit Handschuhen aus dem Backofen.
Das Silikon wird im Backofen sehr heiß und man sollte in jedem Fall Handschuhe oder ein Küchentuch zur Hilfe nehmen. Nachdem ich den Kuchen ca. 5 Minuten habe stehen lassen konnte ich die Form auch ohne Probleme mit den Fingern anfassen. Ich drehte sie um und schon war mein Kuchen draußen. Nicht wie bei den Blechformen. Bei denen hatte ich schon mal das Pech, das die Hälfte des Kuchens in der Form blieb.
Den Kuchen hatte die Form prima überstanden. Auch die Reinigung war sehr einfach. Es ließ sich alles ohne viel Mühe entfernen. Ich habe auch Götterspeise in dieser Form zubereitet. Pulver und Zucker in der Form verrührt und dann kochendes Wasser darauf gegossen. Alles gut verrührt und ab damit in den Kühlschrank. Hinterher habe ich die Götterspeise an den Rändern gelöst und gestürzt. Sah wirklich klasse aus. Auch ein Mikrowellenbrot habe ich damit schon gemacht. Es hat alles prima geklappt und diese Form möchte ich nicht mehr abgeben.
Auch bei den anderen Formen gab es keine Probleme. Mit der Gugelhupfform habe ich einen Papageienkuchen ausprobiert und dieser war der Hit auf der Kinderfeier. Bisher habe ich immer meine Tortenböden gekauft, doch seitdem ich die Form für Tortenböden besitze backe ich lieber selber. Ich habe ein Rezept für einen schnellen Tortenboden und damit ist es kinderleicht. Natürlich kann die Tortenbodenform oder die Glatte Runde auch prima für Pizza benutzt werden. In der glatten Runde habe ich einen leckeren Hackfleischauflauf gemacht.
Bei jeder Form ist ein Rezeptheftchen mit dabei und von den Beraterinnen bekommt man auch immer leckere Rezepte. Zu meinem Geburtstag habe ich in der glatten Runde einen Kirschkuchen und einen Käse-Sahne-Kuchen gebacken und diese habe ich hinterher prima aus der Form bekommen. Durch den hohen Rand ist nichts übergelaufen. Um den erkalteten Kuchen aus der Form zu bekommen habe ich den Rand einfach etwas umgeknickt und ihn dann mit Hilfe eines Kuchengitters herausgenommen.
Ich kann diese Silikonformen eigentlich nur jedem empfehlen. Meine alten Blechformen sind alle in den Mülleimer gewandert, denn damit hatte ich nicht soviel Erfolg. Seitdem ich die Formen aus Silikon habe wird bei mir auch wieder viel mehr gebacken. Es gelingt einfach jeder Kuchen und die Reinigung geht kinderleicht.
Jetzt fehlt mir eigentlich nur noch ein Silikonersatz für mein Backpapier. Einige andere Hersteller haben so etwas ja schon im Verkauf, aber ich warte lieber bis es so etwas von Tupperware gibt. Da weiß ich ganz genau, dass ich 30 Jahre Garantie habe und sie auch wirklich Lebensmittelecht sind. Eine Freundin hatte sich eine Silikonform bei uns auf dem Markt für 10 Euro gekauft und konnte sie schon nach kurzer Zeit wegwerfen. Die Farbe und die Beschichtung hatten sich gelöst. Ich möchte in meinem Kuchen keine Farbe und irgendwelche Stoffe haben.
Ach ja, die Silikonformen von Tupperware sind in einem komischen Rot im Verkauf. Ich finde diese Farbe zwar nicht sehr schön, aber was will man machen. Ich hätte sie lieber in blau gehabt. Vielleicht gibt es sie ja auch einmal in anderen Farben.
Jetzt werden sicherlich einige sagen, dass die Formen doch einen sehr hohen Preis haben. Da kann ich jedem nur zustimmen. Wie viele Produkte von Tupperware sind auch diese Silikonformen nicht gerade billig. Es gibt auch einen Unterschied zu den billigen Formen. Die Formen von Tupper sind im Material fester und griffiger als die anderen Formen. Ich habe mir damals auch auf dem Markt so manche Form angesehen, aber diese fühlten sich noch schrecklicher an.
Abschließend kann ich nur eine Empfehlung für diese Formen aussprechen. Beim ersten Gebrauch ist es zwar komisch mit ihnen zu arbeiten, aber dann klappt alles prima. Wie schon oben beschrieben habe ich sie schon für alle möglichen Sachen benutzt und hatte nichts zu klagen.
In diesem Sinne wünsche ich Euch noch einen schönen Tag und hoffentlich wird es bald wärmer. Hoffentlich habe ich Euch nichts zu sehr gelangweilt und Euch hat mein Bericht gefallen.
Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten. Wie immer freue ich mich über Kommentare und vielleicht habt Ihr ja auch schon Erfahrungen mit Silikon gemacht.
Eure pimock (Elke)
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