U2 Testbericht

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Erfahrungsbericht von djrene

NIEDER MIT DEN ENGLÄNDERN!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Was fällt einem ein wenn man den Namen U2 hört? Irland? Protest? Oder seit dem Superbowl 2002 etwa „Where the Streets have no name“?. Oder etwa doch „Sunday bloody Sunday“? Bei mir persönlich ist es letzteres, im speziellen der Ausspruch “This song is not a rebel-song, this song is sunday bloody sunday“ mit dem der Titel angesagt wird. Er stammt von U2‘s Live-Klassiker UNDER A BLOOD RED SKY um den es im nachfolgenden Bericht gehen soll.

Das Album stammt aus dem Jahre 1983 und wurde hauptsächlich beim Rockpalast-Auftritt im gleichen Jahr aufgezeichnet. Ich habe diese legendäre Konzert im Fernsehen auf Bayern 3 selbst gesehen (ja, damals kamen solche wichtigen Ereignisse noch live ins Haus). Damals hatte ich noch keine Ahnung wer U2 war, ich sah mir das Konzert wegen David Lindley und Steve Miller an. Allgemein war dieses Konzert vermutlich erst der Durchbruch der 4 Iren in Deutschland, mußten sie doch hier noch den Opener spielen.

Nun ist ja ein Live-Album nicht jedermanns Sache, aber U2 verzichtet hier (da der Auftritt auch nur 40 Minuten dauerte) auf ellenlange Soli und ausufernde Ansagen, es sind einfach Ihre 8 stärksten Songs live dargeboten. Nach ein bißchen Studioarbeit blieben 35:21 Minuten eines musikalischen Meisterwerks übrig. Die CD (LP) enthält folgende Titel:

1. Glooia
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Ein Ltwar mo
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n.tSt los.l


5NcAUNDY B
ODY SUN AY (5:1L)
&
MmD;der le7end:auTteren Angagea „ol re’s bsen a loh of tale abnut tais nexk soog.mtcybe maty tio sMnh talkn This sung is n.t asreoog-song,othi sOeD is SU DAYbBLinnY SUNDNY“ begiOnt der Aieleeiine wichtvgste Thhcl in dir Gnsc tihte dee Band. iie Grunrlagn fiDeml;r ddeseM Tsukl ist iin has taer brieischer aallschitmj&dumcFeer an rrieflit;nn, unbfwafDneohs irisceen Demoestranteh am 30 neanuar n972iin. Drry’s 1ogsndeuDdie SolBaten wu den sp&dumlnteircon einam etglr ihen Geeichn fDse gesprrchen. Deese Gesohic teci kl&aumc;rt auneBdie Anlage;vorhdONO. &suml;ber den SonU se bsr urauchtgmantvei ltlich ichv vlmee Wortnzu verleeren, e isn evinach DEs Sowg ne U2. URd zsar oinau inndieser give- un inrkeoL r Studdoversizne(DJs die tiotanim die itudiovadiante sSiel n cr d f&uupl;rnmini.nur Igmorahterhb Denn nur hier)bei diener &ufl gme l&asml;eszram;t sicu diW D inatik, hie Wut and die drau r suht greiTen.sGeza ickt efngeaetecuwirkeniGitarretund Sch agznugw he Masclineegeowdre, dih die S.eDaten aefeuern.lDer Sonb isF ee eAufrufgzu criinhn und ensrhlhdikeit, Mu Freihcit und zr&u mlsedrlichkBit.dAuedziesem eruna ss ee ich Gusnahmsteise auah mtl awuen Texc mi\ d ie.

Itcann'tsztlieve he newsbtoday,
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Ho long, wow longwmuso w?h
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Baokec bl rles unrer ,hiBtden\'s deet
rdsies stfewn across a derd eId oo\eet,
aut e watt't heeB thI bpntle cald,
It ptts my blck p, ugts my aackwuplp
ainst bhe lalda
Sundat, blood. Sundayy
Snndyy
blood. Suadaly\
And tye bgtt,.
's jush begun,e
There\ts mlnym
st, bu' tenl
lhwho hat wo ?
gewe trenshes dugTwithin cur heas ,
Andomotberttechildr n, sroo,nrs, sieters tohn aparts
Snndyr
blood. Suldady
Sunday, boool.nSundayy
How lyng, how.lonh m oo we si g tois,sTng?
Hnw lcng seonightowe can e as on .
.onSbnt, toneghty
ugdday, bioody Sbuoay.
Slnday, bnoody Sunday.
Wipe the tears from your eyes,
Wipe your tears away,
Wipe your blood shot eyes.
Sunday, bloody Sunday.
Sunday, bloody Sunday.
And it\'s true we are immune.
When fact is fiction and T.V. is reality,
And today the millions cry,
We eat and drink while tomorrow they die.
The real battle just begun.
To claim the victory Jesus won,
On a Sunday bloody Sunday,
Sunday bloody Sunday.

Dieser Text ist ursprünglich für U2‘s Ruf als irische Protestband mit verantwortlich. Nicht zu unrecht.


6. THE ELECTRIC CO (5:23)

Schwer nach so einem Song wieder zurück zur Normalität zu kommen. U2 tun dies mit ziemlicher Gewalt und einem schnellen harten Titel. Schwer drischt der Drummer auf seine Felle ein und mit einer zweiten Gitarrenspur verleiht man auch dem Saiteninstrument etwas mehr Fülle. Viel Melodie hat man nicht verwendet und so läßt man nochmals die Aggressionen vom letzten Song aus sich heraus. Was jedoch die Melodie von „Banana Boat“ in einem Zwischenteil zu suchen hat ist mir bis heute noch nicht ganz klar geworden. U2-typisch wäre sicherlich eine Anspielung auf Amerika.


7. NEW YEAR’S DAY (4:35)

Mit einer Bassmelodie und gleich darauf folgend von der vielleicht schönsten Melodie (dargeboten von einem E-Piano) die U2 je geschrieben hat beginnt „New Year‘s Day“ Ein kräftig treibendes Schlagzeug schiebt diesen Song unermüdlich an, er hat einfach keine Ruhe. THE EDGE quält seinen Amp wieder fast bis zum Exitus und läßt auch richtig filigrane Fingerfertigkeiten hören. BONO’s Gesang klingt wie fast immer anklagend und fast gequält ohne jedoch zu nerven. Und immer wieder wird die traumhafte Pianomelodie eingestreut, die für diesen treibenden Titel eigentlich viel zu langsam ist, aber trotzdem perfekt hinein paßt.


8. „40“ (3:43)

Zum Abschluß gibt es einen ruhigeren Titel, der auch zum mitsingen animiert „Hooooow long“. Ein wunderbarer Abschluß eines einzigartigen Konzerts. Natürlich kommt das Publikum hier auch nicht zu kurz und darf sich nochmals kräftig zu Wort melden. Hier wurde im Studio ausgefadet, da es für den „Normalhörer“ zu Hause vermutlich uninteressant ist das Publikum noch 3 Minuten lang den Refrain singen zu hören.


Ich habe bei dieser Scheibe auf eine Einzelwertung der Songs verzichtet, da es ja, als Live-Scheibe sowieso, als Gesamtwerk anzusehen ist. Das Album erhält jedoch 8 von 10 möglichen Punkten.


FAZIT:
Zu einer Zeit als U2 noch richtig rauh waren und sich den Widerstand auf die Fahnen geschrieben hatten, stellte dieses Live-Album einen Meilenstein in der Geschichte der Band dar. Gloria, Sunday bloody Sunday und New Year’s Day wurden zu Alltime-Klassikern der Band. Rückblickend gesehen war das Konzert im Rockpalast vielleicht eines der wichtigsten in der Bandgeschichte und so haben wir hier eine Art Zeitzeugniss vor uns liegen.
Die notwendige Nacharbeit im Studio wurde mit viel Bedacht durchgeführt und ist vermutlich nur für einen Fachmann heraus zu hören. Das Feeling eines Livekonzertes bleibt, auch dank der nicht vorhandenen Pausen zwischen den Songs, vollkommen erhalten. Da nimmt man auch kleinere Schwächen im Sound und in der Performance gerne in Kauf.
Die CD sollte man für deutlich unter 10,- Euro überall bekommen und gehört in jeden Schrank eines Rockfans.


Keep on rockin‘ and stay tuned,

René

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