XIII (PC Spiel Shooter) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Kanyoka
Verschwörungstheorie: XIII
Pro:
Spannende Geschichte; Sympathische Grafik ...
Kontra:
Soundausgabe teilweise lahm ...
Empfehlung:
Nein
Die These beginnt damit, dass ein Mann alleine an einem Strand aufwacht und sich an nichts mehr erinnern kann. Ihm ist nicht bewusst, wer er ist, wie er heißt und was passiert ist. Auch die Schusswunde und die Tätowierung mit der Zahl XIII kann er sich nicht erklären. Völlig benommen versucht er, sich aufzurichten und sieht dabei, dass eine Rettungsschwimmerin zu ihm eilt. Sie bittet ihn, ihr in ein Strandhaus zu folgen. Soweit bringt es XIII jedoch nicht – er bricht vorher zusammen und erwacht im Häuschen wieder. Dort gibt sie ihm zunächst seinen Schließfachschlüssel zurück, den sie in seiner Tasche gefunden hat und fragt ihn, ob er mit einer bestimmten Bank etwas anzufangen weiß. Außerdem ruft sie eine unbekannte Person an, die ihr bei der Identifizierung von XIII helfen soll. Danach sollte es an die notdürftige Versorgung gehen – doch dazu kommt es nicht. Denn plötzlich wird das Haus von schwerbewaffneten Männern gestürmt, die die Retterin kaltblütig erschießen und selbiges mit XIII vorhaben. Die Frage ist nun, warum. Und die Antwort liegt in der Vergangenheit des Mannes mit der Zahl 13..
---> Nichts wie weg!
Bevor ihr euch auf die Suche nach dem Grund für den plötzlichen Besuch der unsympathischen Männer machen könnt, müsst ihr natürlich zuerst verduften. Das gestaltet sich gar nicht so einfach, beachtet man die Tatsache, dass die Gegner nicht nur über ausreichend Waffen verfügen, sondern auch in der Überzahl sind. Nach wenigen Sekunden werden ihr aber auf Wurfmesser stoßen, die euch die Sache etwas vereinfachen. Der erste Feind, bewaffnet mit einem Maschinengewehr, ist nicht weit und steht mit dem Rücken zu euch – die perfekte Möglichkeit, ihn ins Jenseits zu befördern und in den Besitz eines Schießeisens zu gelangen.
Früher oder später findet ihr euch am Strand wieder und seht euch nicht nur einer ganzen Horde schießwütiger Männer konfrontiert, sondern auch einem Helikopter, aus dem – wen wundert es – ebenfalls gefeuert wird. Der Gedanke, sie alle unschädlich zu machen, führt zu nichts, außer zu eurem eigenen Tod. Es bleibt euch also nichts anderes übrig, als schnellstmöglich das Weite zu suchen. Irgendwann trefft ihr auf einen Jeep, findet dessen Schlüssel und könnt abhauen – werdet erstaunlicherweise dabei nicht verfolgt.
Das nächste Level spielt sich dann in der Bank ab, in der das zum Schlüssel passende Schließfach zu finden ist. Allerdings läuft euer Besuch nicht reibungslos ab. Es folgt unter anderem eine unerklärliche Explosion, die euch zur erneuten Flucht zwingt.
So geratet ihr von einem Schlamassel ins nächste und seid permanent auf der Flucht, ohne zu wissen, vor wem ihr davon läuft und wieso. Gleichzeitig bringt ihr jedoch auch Licht ins Dunkle und deckt das Geheimnis um XIII Stückchenweise auf – hin und wieder gelangt ihr an hilfreiche Informationen, manchmal aber auch nicht. Dass ist das, was das Spiel spannend macht – die Suche nach dem WARUM, nach der Ursache für das ganze Chaos und selbstverständlich nach der wahren Identität von XIII. Für Abwechslung sorgen zahlreiche Schießereien, Detonationen und hektische Momente (das Knacken eines Schlosses beispielsweise), so dass es auf keinen Fall langweilig wird.
Obwohl ihr nahezu immer in der Unterzahl seid (auch was die Bewaffnung angeht), ist es selten ungerecht. Chancen zu entkommen oder zu „gewinnen“ habt ihr immer, sofern ihr Möglichkeiten schnell genug wahrnimmt (wie zum Beispiel der Gegner am Anfang, der euch seinen Rücken zeigt – reagiert ihr zu langsam, dreht er sich um und ihr habt schlechte Karten). Außerdem gibt es tatsächlich eine Vielzahl an Waffen, zu denen wir gleich kommen, auch wenn sie manchmal nicht danach aussehen, die sehr nützlich auf eurem Weg sind.
Die künstliche Intelligenz ist insgesamt völlig in Ordnung. Eure Gegner sind zumeist zielsicher – sie schießen recht selten daneben -, bemerken euch relativ schnell (vor allem, wenn ihr auf sie zu rennt) und suchen gerne Schutz, anstatt sich mitten in die Schussbahn zu stellen.
---> Waffenauswahl
Neben den üblichen Verdächtigen wie einer 9mm Handfeuerwaffe, einer 44er, einem Sturmgewehr und einer Kalaschnikow, einem Scharfschützengewehr, den oben genannten Wurfmessern und Granaten (Hand- Blend- und Splittergranaten), gibt es auch einen ganzen Haufen schwerer Geschütze und Objekte aus dem normalen Haushalt, mit denen ihr Feinde niederschlagen könnt. Manche von ihnen haben allerdings große Nachteile.
Eher schlechte Waffen sind Stühle und Tabletts. Tabletts, die ihr findet, bestehen aus Metall. Genau wie mit dem Stühlen müsst ihr sehr nah an das Ziel heran, damit ein Schlag bzw. Wurf die gewünschte Wirkung zeigt. Dadurch lauft ihr logischerweise schnell Gefahr, selbst nieder- oder angeschossen zu werden. Ansonsten sollte man, falls möglich, auf „normale“ Waffen wie die Bazooka, Gewehre, Handfeuerwaffen oder Pumpguns setzen, da man hier auch auf weitere Distanz treffen kann und somit die Wahrscheinlichkeit, selbst draufzugehen, eher gering ist. Auf der anderen Seite macht es natürlich mehr Spaß, einem den Stuhl über die Rübe zu ziehen.
Ein besonderes Highlight ist, dass ihr Geiseln nehmen könnt. Dann schießen Wachen, Polizisten und sonstige Leute nicht mehr „einfach so“ auf XIII und ihr habt mehr Zeit, euch einen Ausweg aus der Lage auszudenken. Außerdem habt ihr bei einer Geiselnahme die rechte Hand immer frei, was bedeutet, dass ihr dort locker eine 44er halten und euch zur Not den Weg freiballern könnt.
---> Grafik, Sound, Steuerung
Grafisch ist „XIII“ etwas einzigartiges. Es kommt einem so vor, als würde man einen Comic lesen und direkt die aktive Hauptrolle übernehmen. Und das ist kein Zufall, basiert das Game doch auf einem gleichnamigen Comic aus dem Jahr 1983. Entsprechend dessen darf man keine Wunder erwarten, was nicht bedeutet, dass die Grafik nicht ansprechend ist. Außerordentlich feine und realitätsnahe Texturen wie in ähnlichen Spielen der Konkurrenz sucht man zwar vergebens, dafür wartet „XIII“ mit einer phänomenalen Comic-Atmosphäre auf. Kräftige Farben, Personen und Gegenstände, die mit einem klassischen schwarzen Strich „abgeschlossen“ wurden und ganz nette Schatteneffekte warten nur darauf, gesehen zu werden. Es macht schlicht Spaß, wenn Schüsse durch „TATATATATA“-Schriftzüge unterstützt werden und bei Gespräche weiße Kästchen mit den gesprochenen Worten zu sehen sind.
Die Soundausgabe ist nicht durchgehend überzeugend. Während ausreichend Wert auf augenscheinlich professionelle Sprecher gelegt wurde – zumindest hört es sich so an – kommen Schüsse und Explosionen etwas lahm daher. Ansonsten gibt es dahingehend kaum wirklich etwas auszusetzen.
Gesteuert wird der Protagonist mit den Richtungstasten bzw. mit W, S, A und D. Schießen und umsehen könnt ihr euch mit der Maus, die Aktionstaste ist E. Waffen und Munition nimmt XIII automatisch auf. Somit dürfte sich wirklich jeder schnell mit der Steuerung anfreunden.
---> Multiplayer
„XIII“ kann man auch gegeneinander spielen. Dafür gibt es mittlerweile ganze 6 Modi: Deathmatch und Team Deathmatch, Capture the flag, Sabotage, Geisterjagd und Power-Up.
---> Systemvoraussetzungen
Betriebssystem: Windows XP/2000
Prozessor: Intel Pentium 3, 800Mhz (oder vergleichbarer AMD)
Arbeitsspeicher: 128MB
Freie Festplattenkapazität: 120MB
Grafikkarte: 32MB
---> Zusammenfassung
Pro:
+ Spannende Geschichte
+ Sympathische Grafik
+ Recht abwechslungsreich
+ Leichte Steuerung
+ Viele Waffen (auch ungewöhnliche)
+ Zum Großteil gelungene Soundausgabe
+ Multiplayer
+ KI
Kontra:
- Soundausgabe teilweise lahm (vor allem Schüsse und Explosionen)
---> Fazit
Obwohl das Spiel bereits knapp 4 Jahre alt ist – 2003 erschienen – macht es noch immer Spaß. Das liegt wohl insbesondere an der Grafik, die sich von anderen „übermodernen“ Videospielen gekonnt abzuheben weiß und sympathisch erscheint – trotz der Tatsache, dass sie nicht unbedingt durch Details überzeugen kann. Die Hintergrundgeschichte trägt ebenso einen großen Teil an dem Wert von „XIII“ bei – der Mord an JFK ist eben tragisch und spannend zugleich und hat es wohl oder übel verdient, auch in einem Computerspiel Verwendung zu finden. Mittlerweile gibt es „XIII“ schon für wenige Euro (unterem auch in diversen Zeitschriften als Beilage), so dass man da kaum etwas falsch machen kann. Die etwas kraftlosen Geräusche (unter anderem Schüsse) sollten einen nicht daran hindern, dem Game zumindest eine Chance zu geben – zumal dieser Nachteil den Spielspaß nur minimal (wenn überhaupt) mindert.
54 Bewertungen, 17 Kommentare
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03.11.2008, 08:14 Uhr von Puppekaa
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich - LG Karsta
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02.08.2008, 22:33 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreichschönen Abend
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16.07.2008, 18:54 Uhr von try_or_die87
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße aus Regensburg
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08.07.2008, 21:33 Uhr von frankensteins
Bewertung: sehr hilfreichliebe Grüße Werner
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28.06.2008, 16:16 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichschönes wochenende wünsch ich dir lg. petra
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25.06.2008, 15:22 Uhr von misscindy
Bewertung: sehr hilfreichSehr schöner Bericht, lg Sylvia
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20.02.2008, 01:30 Uhr von Django006
Bewertung: sehr hilfreichsh lg Alan
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20.12.2007, 13:37 Uhr von panico
Bewertung: sehr hilfreichlg panico:-)
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04.11.2007, 15:38 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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04.11.2007, 15:10 Uhr von moniseiki
Bewertung: sehr hilfreich************************************ *****Ich lese gerne zurück******** ************************************ ***Liebe grüße moniseiki******* ************************************
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02.11.2007, 17:50 Uhr von bodenseestern
Bewertung: sehr hilfreichschönes WE wünscht Petra
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31.10.2007, 22:09 Uhr von sweetsixty
Bewertung: sehr hilfreichLG Martina
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31.10.2007, 17:52 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht, ich selbst bin jedoch nicht so der Spielefan.
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31.10.2007, 17:46 Uhr von Sebastian2211
Bewertung: sehr hilfreichbin wieder zurück !! sh & lg
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31.10.2007, 14:16 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichklasse beschrieben
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31.10.2007, 13:59 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichMein neuer Reisebericht über die Insel Föhr ist online! Ich bitte um freundliche Beachtung, soweit noch nicht geschehen! SH und LG Miraculix1967
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31.10.2007, 13:22 Uhr von Marie_Johanna3972
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht!
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