XIII (PC Spiel Shooter) Testbericht

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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von atrachte
Ein Shooter wie er im Comic steht
Pro:
geniale Story, inovativer Grafikstyle, super Soundeffekte und Musik, klasse Atmosphäre, viele Waffen und Gadgets,
Kontra:
keine DVD Version, schlechtes Speichersystem, teilweise schlechte Texturen, an der KI mangelt es oft,
Empfehlung:
Ja
Heute Berichte ich über ein Spiel von dem ich schon Fan wurde als ich die ersten Screenshots gesehen habe. Die rede ist von „XIII“. Dieses Spiel basiert auf einer gleichnamigen Comicreihe. Ich hatte mir das Spiel bei Release sofort gekauft und auch durchgespielt. Aber leider hat mein altes CD Laufwerk eine der CDs zerstört sodass ich es nicht mehr spielen konnte. Als ich mir vor ein paar Wochen eine neue Grafikkarte gekauft habe fand ich Glücklicherweise „XIII“ auf den beiliegenden CDs. Sofort hat mich die Sucht nach „XIII“ wieder gepackt und ich habe es erneut durchgespielt. Wie mir dass Spiel gefällt erfahrt ihr nun.
Story:
Als Präsident Sheridan auf seiner Siegesfahrt sich im Bad des Volkes feiern lässt wird er von einem Scharfschützen hinterhältig erschossen. Sheridan´s Bruder will nun das Präsidenten Amt übernehmen. Indes scheint das F.B.I zu wissen wer der Täter ist.
Eines Morgens findet eine Rettungsschwimmerin einen Mann der an den Strand gespült worden ist. Der Mann kann sich nicht erinnern wer er ist und warum er eine Schusswunde hat. Der Mann trägt auf seiner linken Brust ein Tatoo welches die Römische Zahl XIII darstellt. Die Rettungsschwimmerin will den Mann mit in ein Strandhaus bringen. Doch auf dem Weg dorthin bricht der Mann erneut zusammen. Als der Mann im Strandhaus wieder aufwacht hält die Rettungsschwimmerin ihm einen Schlüssel unter die Nase. Dieser Schlüssel scheint für ein Schließfach in einer Bank zugehören. Doch kurz nachdem die Frau den Schlüssel seinem Besitzer zurückgegeben hat, wird sie erschossen. Wie es scheint wollen einige den Mann mit der Tätowierten XIII, tot sehen. XIII flieht zu der Bank in der ein Schließfach zu sein scheint den man mit dem Schlüssel öffnen kann. Als XIII das Schließfach geöffnet hat findet er dort einen Koffer und eine Bombe die schon kurze Zeit später explodiert. Erneut tauchen die Leute vom Strand auf. Als XIII aus der Bank geflohen ist, wird er vom F.B.I verhaftet. Diese beschuldigen ihn das er der Mörder des Präsidenten ist. Doch eine alte Bekannte von XIII schafft es ihm zur Flucht zu verhelfen. Nun ist der Mann mit der XIII auf der Suche nach seiner wahren Identität und auf der Suche vom Mörder des Präsidenten...
Gameplay:
Die gemalte Welt:
Und das im wahrsten Sinne des Wortes. In „XIII“ gibt es 14 Levels die in mehreren Abschnitten aufgeteilt ist. Und in diesen Levels kommt man ganz schön in der Welt rum. Fängt das Spiel an einem Strand an findet man sich wenig später in einer Verschneiten Landschaft wieder. Außerdem wird der Spieler noch in einer Psychiatrie, in der Wüste und sogar in einem U – Boot seine Missionen erledigen. Ich finde den häufigen Schauplatz Wechsel sehr gut da nicht immer alles gleich wirkt und man die neuen Levels erkunden kann. Was mich sehr positiv überrascht hat ist das während des Spielens nie die Story verloren geht und man auch nicht den Faden verliert. Dafür sorgen natürlich auch die Zwischensequenzen in den Levels die natürlich in der Comic Optik gehalten sind. Die Aufgaben in den Levels sind auch recht unterschiedlich. Mal muss man einen alten Freund aus der Gefangenschaft befreien, mal muss man selber aus einer Psychiatrie fliehen. In wieder einer anderen Mission geht es darum den Aufenthaltsort einer geheimen Sekte zu finden. Langeweile komm während des Spielens nur selten auf.
Die Waffen:
In „XIII“ gibt es einige klassische Waffen die man öfters in Ego – Shootern findet wie z.b die M4, die Berreta, Handgranaten oder auch den Raketenwerfer. Man bekommt aber auch Waffen in die Hand gedrückt die nicht so oft in Shootern vorkommen wie die Armbrust, Harpune oder Wurfmesser. In manchen Missionen muss man allerdings ein schleichen oder darf Unschuldige töten. Hierzu lassen sich verschiedene Gegenstände nutzen wie Stühle, Aschenbecher und Flaschen. Natürlich kann man auch seine Fäuste benutzen um Gegner K.O zuschlagen. An Munition sollte es dem Spieler nicht mangeln da in den Levels immer ausreichend Munition rumliegt. Man kann aber nicht nur eine Waffe zum Kampf einsetzen, sondern auch zwei gleichzeitig. Das funktioniert aber nur bei Handfeuerwaffen wie den Berreta´s. Dann trägt der Spieler in guter „Max Payne“ Manier in jeder Hand eine Berreta und erledigt seine Gegner. Allerdings verbraucht man so schneller Munition. Vom Handling sind die Waffen recht unterschiedlich zu steuern. Man läuft also mit dem Raketenwerfer langsamer als wenn man nur eine M4 in der Hand hat.
James Bond lässt Grüßen:
Wie in diversen James Bond Spielen oder auch in "No One Lives Forever" gibt es in "XIII" einige sehr nützliche Item´s. Da hätten wir beispielsweise den Enterhaken mit dem man sich an verschiedenen Stellen im Spiel, Auf - und Ab Seilen kann. Nützlich ist auch der Dietrich mit dem man verschlossene Türen öffnen kann. Doch anders wie in "Splinter Cell" funktioniert der Dietrich in "XIII" Automatisch so dass der Spieler nur einmal auf die Maus klicken muss und keine Tastenkombination rausfinden muss. Das sind eigentlich so die Standart Item´s die man in jeder Mission dabei hat. Später bekommt man z.b aber auch ein Abhörgerät mit dem man ein Gespräch aufzeichnen soll. Damit man nicht frühzeitig stirbt muss man in den Levels auch immer die Medikit´s einsammeln. Für noch sichereren Schutz sorgen Schutzwesten und Schutzhelme.
Ein Waschechter Comic:
Nicht nur die „Cel – Shading“ Grafik sorgt für ein Comic Feeling. Im Spiel gibt es sehr viele Situationen die aus einem Comic Heft stammen könnten. Da hätte wir als erstes den sechsten Sinn von Nummer XIII. Wenn jemand in der Gegend ist sieht man auf dem Bildschirm die Worte „Ta – Ta – Ta“. So kann sich der Spieler auf einen eventuellen Angriff vorbereiten obwohl der Gegner hinter einer Wand lauert. Schießt man auf einen Gegner erscheinen über seinem Kopf Worte wie z.b „Ahhhhh“ was man auch aus Comics kennt. Diese Comic Details findet man zahlreich im Spiel wieder und sorgen immer wieder für Spaß. Die Idee, diese Details im Spiel einzusetzen, wurde perfekt umgesetzt.
Ein Spiel für Kinder?:
Auch wenn "XIII" durch seine "Cel - Shading" Grafik auf den ersten Blick wie ein Kinderspiel aussehen mag ist es nicht wirklich für die Jüngeren geeignet. Es fließt nämlich Pixelblut, oder Comicblut? Egal. Das Blut spritz zwar nicht in großen Mengen aber ist dennoch vorhanden. Wie in der Englischen Version von "GTA: Vice City" fängt auch in "XIII" der tote Körper auf den Boden langsam an auszubluten. Was mir besonders gut gefallen hat ist wenn man mit einem Messer oder Pfeil den Gegner direkt auf den Kopf trifft das dann ein so genanntes "Pop - Up" Fenster erscheint und den Einschlag in Bildern erzählt. Dieses "Pop - Up" Fenster erscheint oben links. "XIII" ist also wie auch seine Comicvorlage ein Spiel das eher an die ältere Generation gerichtet ist.
Technik:
Grafik:
Das was „XIII“ so besonders macht ist sicherlich die „Cel – Shading“ Grafik die übrigens auf der „Unreal Warefare“ basiert. Ich glaube „XIII“ ist das erste PC Spiel das diesen Grafik Stil nutzt. Mir gefällt er ziemlich gut da es mal was neues zu den Super Realistischen Shootern ist. Leider fallen bei der Grafik aber auch Texturschwächen auf. Manche Gegenstände haben teilweise nur 4 Polygone und wirken leicht verwaschen. Einerseits ist die nicht sehr starke Grafik aber gut geeignet für die Leute die einen Low - End PC haben. Auf meiner Geforce – 2 hatte ich mal die Demo angezockt und konnte das Spiel in 1024x768 absolut ruckelfrei spielen.
Sound:
Besser als die Grafik ist der Sound gelungen. Nicht nur die Waffen und Umgebungssounds hören sich schön an sondern auch die sehr professionelle Sprachausgabe die einige andere Spiele verblassen lässt. Nahezu jede Stimme ist perfekt und passt zu den einzelnen Charakteren. Das Highlight in Sachen Sounds ist meiner Meinung nach aber die Bombastische Musik. Diese passt sich auch jedem einzelnen Spielgeschehen an sodass die Musik während des Kampfes etwas hektischer wird.
KI:
Um es auf den Punkt zu bringen: Die KI ist nicht sonderlich toll aber auch nicht schlecht. Was mich stört ist das sich die Gegner meistens auf einen stürzen und abdrücken wenn sie 1 Meter von der Spielfigur entfernt sind. Hätte man besser machen können, aber es gibt schlimmeres.
Animationen:
Die Animationen sind auch keine große Sache aber trotzdem ganz gut gelungen. Mir ist es nur einmal vorgekommen das es so aussah als ob ein Gegner über den Bode geschwebt ist. Ansonsten sind die Animationen aber ganz gut gelungen. Was ich aber wieder mal Schade finde, was aber in Spielen leider häufig ist, ist das die Animationen sich nicht wirklich vom Charakter unterscheiden. Das heißt das eine Frau genau so rennt wie ein etwas kräftiger Mann.
Steuerung:
Sehr positiv fällt wieder einmal die Steuerung aus. Aber ich denke man kann heutzutage bei der Steuerung von Shootern nicht mehr so viel falsch machen.
Systemanforderungen:
Die Anforderungen an dass System sind sehr niedrig obwohl das Spiel die Unreal Warfare Engine verwendet. Ich empfehle einen Rechner mit 1,3 Ghz und einer Radeon 8500 oder ähnlichem. Selbst auf meiner alten Geforce 2 lief das Spiel völlig ruckelfrei. Das Spiel läuft ab Windows 98.
Kritik:
Zu kritisieren habe ich zu einem die nicht ganz so starke Grafik. Ich denke man hätte hier, auch wenn es nur eine „Cel – Shading“ Grafik ist, ein paar Polygone mehr einbauen können. Zum anderen fehlt es manchmal an der KI. Doch der Hauptkritikpunkt ist das sehr schlechte Speichersystem. Es gibt zwar eine Schnellspeichertaste aber wenn man einen Spielstand lädt kommt man immer an den letzten Checkpoint an. Da hätte man ebenso gut auf die Speicherung verzichten können da sie eh nichts bringt. Zu guter letzt habe ich da noch das dass Spiel nur auf CDs erscheint. Und zwar auf 4 CDs was für meinen Geschmack zu viel ist.
Wertung in Prozent:
Story: 94%
Grafik: 85%
Sound: 92%
Atmosphäre: 87%
Steuerung: 95%
Innovation: 87%
Langzeitmotivation: 87%
Singleplayer: 89%
Multiplayer: 85 %
Gesamt Prozentzahl des Spieles: 87%
Fazit:
Wie bereits gesagt hat mir „XIII“ schon gefallen als ich die ersten Bilder gesehen habe. Als ich das Spiel dann zum ersten mal durchgezockt habe habe ich gedacht: „Geile Story“. Die Story ist einer der größten Stärken von „XIII“. Von Anfang bis Ende ist sie superspannend. Wie es aber in anderen Shootern üblich ist verliert sich die beste Story während des eigentlichen Spielverlaufes. Aber nicht so in „XIII“. Selbst wenn man spielt und keine Cutscenes sieht bekommt man durch Unterhaltungen von diversen Personen, oder Flashbacks eine Menge von der Story mit. Auch das Ende ist perfekt in Szene gesetzt. Ich sage nur soviel: „Nach diesem Ende ist ein zweiter Teil von „XIII“ nicht ausgeschlossen.“ Doch neben der Story ist es die Super Soundkulisse die das Spiel ausmachen. Auch die Grafik, auch wenn sie einige Schwächen zeigt, hat mich überzeugt. Leider mangelt es oft an einer guten KI. Die Zwischengegner stellen auch kein Allzu großes Problem dar. Ledeglich am Endgegner hat man ein bisschen zu knabbern, aber mit der richtigen Taktik hat man den auch besiegt. Im großen und ganzen kann ich „XIII“ nur weiterempfehlen. Ob Hardcore Shooter Fans die viel Wert auf Realismus legen, mit dem Spiel ihre Freude haben werden kann ich nicht sagen. Ich kann nur für mich sprechen und sage dass „XIII“ Spaß macht. Sehr viel Spaß. Auf jeden Fall ist „XIII“ mal eine schöne Abwechslung zu anderen Shootern.
Links zum Spiel:
Homepage vom Spiel:
http://xiii.ubisoft.de/virtualtour/
Homepage vom Entwickler und Publisher:
www.ubisoft.de
Screenshots:
http://www.ciao.de/opinion_images_view.php/OpinionId/2863068
Story:
Als Präsident Sheridan auf seiner Siegesfahrt sich im Bad des Volkes feiern lässt wird er von einem Scharfschützen hinterhältig erschossen. Sheridan´s Bruder will nun das Präsidenten Amt übernehmen. Indes scheint das F.B.I zu wissen wer der Täter ist.
Eines Morgens findet eine Rettungsschwimmerin einen Mann der an den Strand gespült worden ist. Der Mann kann sich nicht erinnern wer er ist und warum er eine Schusswunde hat. Der Mann trägt auf seiner linken Brust ein Tatoo welches die Römische Zahl XIII darstellt. Die Rettungsschwimmerin will den Mann mit in ein Strandhaus bringen. Doch auf dem Weg dorthin bricht der Mann erneut zusammen. Als der Mann im Strandhaus wieder aufwacht hält die Rettungsschwimmerin ihm einen Schlüssel unter die Nase. Dieser Schlüssel scheint für ein Schließfach in einer Bank zugehören. Doch kurz nachdem die Frau den Schlüssel seinem Besitzer zurückgegeben hat, wird sie erschossen. Wie es scheint wollen einige den Mann mit der Tätowierten XIII, tot sehen. XIII flieht zu der Bank in der ein Schließfach zu sein scheint den man mit dem Schlüssel öffnen kann. Als XIII das Schließfach geöffnet hat findet er dort einen Koffer und eine Bombe die schon kurze Zeit später explodiert. Erneut tauchen die Leute vom Strand auf. Als XIII aus der Bank geflohen ist, wird er vom F.B.I verhaftet. Diese beschuldigen ihn das er der Mörder des Präsidenten ist. Doch eine alte Bekannte von XIII schafft es ihm zur Flucht zu verhelfen. Nun ist der Mann mit der XIII auf der Suche nach seiner wahren Identität und auf der Suche vom Mörder des Präsidenten...
Gameplay:
Die gemalte Welt:
Und das im wahrsten Sinne des Wortes. In „XIII“ gibt es 14 Levels die in mehreren Abschnitten aufgeteilt ist. Und in diesen Levels kommt man ganz schön in der Welt rum. Fängt das Spiel an einem Strand an findet man sich wenig später in einer Verschneiten Landschaft wieder. Außerdem wird der Spieler noch in einer Psychiatrie, in der Wüste und sogar in einem U – Boot seine Missionen erledigen. Ich finde den häufigen Schauplatz Wechsel sehr gut da nicht immer alles gleich wirkt und man die neuen Levels erkunden kann. Was mich sehr positiv überrascht hat ist das während des Spielens nie die Story verloren geht und man auch nicht den Faden verliert. Dafür sorgen natürlich auch die Zwischensequenzen in den Levels die natürlich in der Comic Optik gehalten sind. Die Aufgaben in den Levels sind auch recht unterschiedlich. Mal muss man einen alten Freund aus der Gefangenschaft befreien, mal muss man selber aus einer Psychiatrie fliehen. In wieder einer anderen Mission geht es darum den Aufenthaltsort einer geheimen Sekte zu finden. Langeweile komm während des Spielens nur selten auf.
Die Waffen:
In „XIII“ gibt es einige klassische Waffen die man öfters in Ego – Shootern findet wie z.b die M4, die Berreta, Handgranaten oder auch den Raketenwerfer. Man bekommt aber auch Waffen in die Hand gedrückt die nicht so oft in Shootern vorkommen wie die Armbrust, Harpune oder Wurfmesser. In manchen Missionen muss man allerdings ein schleichen oder darf Unschuldige töten. Hierzu lassen sich verschiedene Gegenstände nutzen wie Stühle, Aschenbecher und Flaschen. Natürlich kann man auch seine Fäuste benutzen um Gegner K.O zuschlagen. An Munition sollte es dem Spieler nicht mangeln da in den Levels immer ausreichend Munition rumliegt. Man kann aber nicht nur eine Waffe zum Kampf einsetzen, sondern auch zwei gleichzeitig. Das funktioniert aber nur bei Handfeuerwaffen wie den Berreta´s. Dann trägt der Spieler in guter „Max Payne“ Manier in jeder Hand eine Berreta und erledigt seine Gegner. Allerdings verbraucht man so schneller Munition. Vom Handling sind die Waffen recht unterschiedlich zu steuern. Man läuft also mit dem Raketenwerfer langsamer als wenn man nur eine M4 in der Hand hat.
James Bond lässt Grüßen:
Wie in diversen James Bond Spielen oder auch in "No One Lives Forever" gibt es in "XIII" einige sehr nützliche Item´s. Da hätten wir beispielsweise den Enterhaken mit dem man sich an verschiedenen Stellen im Spiel, Auf - und Ab Seilen kann. Nützlich ist auch der Dietrich mit dem man verschlossene Türen öffnen kann. Doch anders wie in "Splinter Cell" funktioniert der Dietrich in "XIII" Automatisch so dass der Spieler nur einmal auf die Maus klicken muss und keine Tastenkombination rausfinden muss. Das sind eigentlich so die Standart Item´s die man in jeder Mission dabei hat. Später bekommt man z.b aber auch ein Abhörgerät mit dem man ein Gespräch aufzeichnen soll. Damit man nicht frühzeitig stirbt muss man in den Levels auch immer die Medikit´s einsammeln. Für noch sichereren Schutz sorgen Schutzwesten und Schutzhelme.
Ein Waschechter Comic:
Nicht nur die „Cel – Shading“ Grafik sorgt für ein Comic Feeling. Im Spiel gibt es sehr viele Situationen die aus einem Comic Heft stammen könnten. Da hätte wir als erstes den sechsten Sinn von Nummer XIII. Wenn jemand in der Gegend ist sieht man auf dem Bildschirm die Worte „Ta – Ta – Ta“. So kann sich der Spieler auf einen eventuellen Angriff vorbereiten obwohl der Gegner hinter einer Wand lauert. Schießt man auf einen Gegner erscheinen über seinem Kopf Worte wie z.b „Ahhhhh“ was man auch aus Comics kennt. Diese Comic Details findet man zahlreich im Spiel wieder und sorgen immer wieder für Spaß. Die Idee, diese Details im Spiel einzusetzen, wurde perfekt umgesetzt.
Ein Spiel für Kinder?:
Auch wenn "XIII" durch seine "Cel - Shading" Grafik auf den ersten Blick wie ein Kinderspiel aussehen mag ist es nicht wirklich für die Jüngeren geeignet. Es fließt nämlich Pixelblut, oder Comicblut? Egal. Das Blut spritz zwar nicht in großen Mengen aber ist dennoch vorhanden. Wie in der Englischen Version von "GTA: Vice City" fängt auch in "XIII" der tote Körper auf den Boden langsam an auszubluten. Was mir besonders gut gefallen hat ist wenn man mit einem Messer oder Pfeil den Gegner direkt auf den Kopf trifft das dann ein so genanntes "Pop - Up" Fenster erscheint und den Einschlag in Bildern erzählt. Dieses "Pop - Up" Fenster erscheint oben links. "XIII" ist also wie auch seine Comicvorlage ein Spiel das eher an die ältere Generation gerichtet ist.
Technik:
Grafik:
Das was „XIII“ so besonders macht ist sicherlich die „Cel – Shading“ Grafik die übrigens auf der „Unreal Warefare“ basiert. Ich glaube „XIII“ ist das erste PC Spiel das diesen Grafik Stil nutzt. Mir gefällt er ziemlich gut da es mal was neues zu den Super Realistischen Shootern ist. Leider fallen bei der Grafik aber auch Texturschwächen auf. Manche Gegenstände haben teilweise nur 4 Polygone und wirken leicht verwaschen. Einerseits ist die nicht sehr starke Grafik aber gut geeignet für die Leute die einen Low - End PC haben. Auf meiner Geforce – 2 hatte ich mal die Demo angezockt und konnte das Spiel in 1024x768 absolut ruckelfrei spielen.
Sound:
Besser als die Grafik ist der Sound gelungen. Nicht nur die Waffen und Umgebungssounds hören sich schön an sondern auch die sehr professionelle Sprachausgabe die einige andere Spiele verblassen lässt. Nahezu jede Stimme ist perfekt und passt zu den einzelnen Charakteren. Das Highlight in Sachen Sounds ist meiner Meinung nach aber die Bombastische Musik. Diese passt sich auch jedem einzelnen Spielgeschehen an sodass die Musik während des Kampfes etwas hektischer wird.
KI:
Um es auf den Punkt zu bringen: Die KI ist nicht sonderlich toll aber auch nicht schlecht. Was mich stört ist das sich die Gegner meistens auf einen stürzen und abdrücken wenn sie 1 Meter von der Spielfigur entfernt sind. Hätte man besser machen können, aber es gibt schlimmeres.
Animationen:
Die Animationen sind auch keine große Sache aber trotzdem ganz gut gelungen. Mir ist es nur einmal vorgekommen das es so aussah als ob ein Gegner über den Bode geschwebt ist. Ansonsten sind die Animationen aber ganz gut gelungen. Was ich aber wieder mal Schade finde, was aber in Spielen leider häufig ist, ist das die Animationen sich nicht wirklich vom Charakter unterscheiden. Das heißt das eine Frau genau so rennt wie ein etwas kräftiger Mann.
Steuerung:
Sehr positiv fällt wieder einmal die Steuerung aus. Aber ich denke man kann heutzutage bei der Steuerung von Shootern nicht mehr so viel falsch machen.
Systemanforderungen:
Die Anforderungen an dass System sind sehr niedrig obwohl das Spiel die Unreal Warfare Engine verwendet. Ich empfehle einen Rechner mit 1,3 Ghz und einer Radeon 8500 oder ähnlichem. Selbst auf meiner alten Geforce 2 lief das Spiel völlig ruckelfrei. Das Spiel läuft ab Windows 98.
Kritik:
Zu kritisieren habe ich zu einem die nicht ganz so starke Grafik. Ich denke man hätte hier, auch wenn es nur eine „Cel – Shading“ Grafik ist, ein paar Polygone mehr einbauen können. Zum anderen fehlt es manchmal an der KI. Doch der Hauptkritikpunkt ist das sehr schlechte Speichersystem. Es gibt zwar eine Schnellspeichertaste aber wenn man einen Spielstand lädt kommt man immer an den letzten Checkpoint an. Da hätte man ebenso gut auf die Speicherung verzichten können da sie eh nichts bringt. Zu guter letzt habe ich da noch das dass Spiel nur auf CDs erscheint. Und zwar auf 4 CDs was für meinen Geschmack zu viel ist.
Wertung in Prozent:
Story: 94%
Grafik: 85%
Sound: 92%
Atmosphäre: 87%
Steuerung: 95%
Innovation: 87%
Langzeitmotivation: 87%
Singleplayer: 89%
Multiplayer: 85 %
Gesamt Prozentzahl des Spieles: 87%
Fazit:
Wie bereits gesagt hat mir „XIII“ schon gefallen als ich die ersten Bilder gesehen habe. Als ich das Spiel dann zum ersten mal durchgezockt habe habe ich gedacht: „Geile Story“. Die Story ist einer der größten Stärken von „XIII“. Von Anfang bis Ende ist sie superspannend. Wie es aber in anderen Shootern üblich ist verliert sich die beste Story während des eigentlichen Spielverlaufes. Aber nicht so in „XIII“. Selbst wenn man spielt und keine Cutscenes sieht bekommt man durch Unterhaltungen von diversen Personen, oder Flashbacks eine Menge von der Story mit. Auch das Ende ist perfekt in Szene gesetzt. Ich sage nur soviel: „Nach diesem Ende ist ein zweiter Teil von „XIII“ nicht ausgeschlossen.“ Doch neben der Story ist es die Super Soundkulisse die das Spiel ausmachen. Auch die Grafik, auch wenn sie einige Schwächen zeigt, hat mich überzeugt. Leider mangelt es oft an einer guten KI. Die Zwischengegner stellen auch kein Allzu großes Problem dar. Ledeglich am Endgegner hat man ein bisschen zu knabbern, aber mit der richtigen Taktik hat man den auch besiegt. Im großen und ganzen kann ich „XIII“ nur weiterempfehlen. Ob Hardcore Shooter Fans die viel Wert auf Realismus legen, mit dem Spiel ihre Freude haben werden kann ich nicht sagen. Ich kann nur für mich sprechen und sage dass „XIII“ Spaß macht. Sehr viel Spaß. Auf jeden Fall ist „XIII“ mal eine schöne Abwechslung zu anderen Shootern.
Links zum Spiel:
Homepage vom Spiel:
http://xiii.ubisoft.de/virtualtour/
Homepage vom Entwickler und Publisher:
www.ubisoft.de
Screenshots:
http://www.ciao.de/opinion_images_view.php/OpinionId/2863068
47 Bewertungen, 1 Kommentar
-
22.01.2006, 12:16 Uhr von Düsseldorf
Bewertung: sehr hilfreichguten Morgen :) Das ist wirklich ein sehr guter Bericht von Dir ! Mir gefallen Deine Berichte, so dass ich gleich noch ein paar mehr lesen werde, hoffe wir lesen uns bald..mfg düssi :)
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