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Erfahrungsbericht von Redbull21

Das Streben nach mehr

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Jeder Mensch, ob klein, gross, jung oder alt strebt nach einer Verbesserung von seinen Leben. Die einen begnügen sich mit kleinen Veränderungen in ihrem Dasein, und wiederum andere gieren nach Macht, Geld, Frauen und Ruhm

Diese Begierde nach mehr beginnt schon in der Kindheit. Wenn man sich an seine Kindheit zurück erinnert, kommt einen sicherlich der Gedanke, wie es in der Sandkiste zugegangen ist. Andauerend hat man auf sienen Spielgefährten geschat, welche Spielsachen er hat. Sobald dieser ein neues Spielzeug gehabt hat, wurde unser Trieb nach mehr gefordert. Sofort eilten wir zu unseren Eltern, und haben diese angequängelt, dass wir doch auch unbedingt dieses neue Spielzeug haben müßten. Unsre Eltern haben uns vertröstet, und haben unsere Bitte nicht als wichtig gehalten. Wir hingegen wollten unbedingt dieses Spielzeug. Wir haben unsere Eltern so lange traktiert, bis sie mit schweren Herzen schlussendlich nachgegeben haben.

Doch unsere Taktik hat sich beim älter werden überhaupt nicht geändert. Ob in der Schule oder im Berufsleben, immer wieder wird gebettelt, dass man seine hochgesteckten Ziele erreicht. Wenn man seine Fürbitte gut artikuliert, wird gegen dieses Gesuch kein Einspruch erhoben und man ist dann eine weitere Stufe seiner Ziele weiter. Doch nach diesem Triumph wird die Gier nach mehr nur kurz befriedigt. Denn schon bald wird wieder mehr gefordert, als was man bisher erreicht hat. Dieser Trieb geht wieter und weiter bis der Mensch gestorben ist, und vielleicht geht dann diese Begierde im Jenseits weiter.



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-12 13:48:21 mit dem Titel Der gläserne Mensch

Um das Problem der Datenvernetzung bzw. des Ausschöpfens aller Möglichkeiten Daten zu bekommen richtig einzuschätzen, muss man sich von mehreren Seiten an dieses Thema nähern. Als erster stellt sich für mich die Frage, ob mir die Rechte eines Individuums wichtiger und somit der gesamten Bevölkerung wichtiger sind als die leichtere Handhabung mit einer Hand voll Verbrechern. Für mich ist Freiheit das wichtigste Gut, das ein Mensch verlieren kann, doch anscheinend ist dieser Begriff in letzter Zeit zu einem farblosen Begriff längst vergangener Tage geworden, den die wenigsten machen sich Sorgen um ihre Privatsphäre angesichts Datenvernetzung und Lauschangriff.

Ich möchte hier nicht den Teufel an die Wand malen, aber Tatsache ist, dass der Computer in den letzten Jahrzehnten eine starke Veränderung in unserer Gesellschaft hervorgerufen hat, vielleicht vergleichbar mit der revolutionären Erfindung der Dampfmaschine. Diese Entwicklung hat es aber auch neben vielen positiven Effekten auch möglich gemacht, eine ungeheure Menge an Daten zu sammeln und binnen Sekunden abzurufen.

Das ist ja im Prinzíp nichts Schlechtes, und ich kann wahrlich nichts dagegen einwenden. Doch was passiert wenn man all die Datein von verschiedenen Firmen, Organisationen, Ämter etc zusammenlegt? Ich weiss nicht, ob es wirklich so erstrebenswert ist, dass der \"Müller von nebenan\" weiss, was ich mache. Und darauf läuft es schließlich hinaus. Absolute Kontrolle. Eins ist gewiss, die Computer- und Mikrotechnologie steckt noch in den Kinderschuhen, auch wenn wir heutige gewisse technische Fortschritte als unglaublich betiteln, sind sie doch Übungsfelder für die neue Generation der Computertechnik. Darum ist es heute umso wichtiger die Grundsatzfrage nach den Rechten des Individuums zu stellen und darüber zu urteilen, wieviel wert sind uns unsere \"prvate parts\" und was wollen wir dafür opfern.

Denn eines ist doch sicher, stelle ich mehr Nachforschungen über eine Person an, vielleicht auch in die Privatsphäre, erhalte ich ein Maximum an Informationen, und kann gewisse Folgen verhindern. Doch sind Lauschangriff und Schleierfahndung wirklich notwendig, um Verbrecher dingfest zu machen. Reichen uns die bisherigen Ermittlungsmethoden nicht durchaus und ist nicht trotzt intensiver Arbeit solcher technischer Hilfsmittel Kommissar Zufall einfach nicht wegzudenken? Das beste Beispiel liefern uns die Aktivitäten der BBA. Jahrelang wurde gefahndet. Es wurden zwar gute Erfolge erzielt in der Erforschung der Briefbomben, aber nach Jahren war man trotz eines Täterprofils dem Verbrecher nicht näher als am ersten TAg der Anschläge. Denn trotdem ein solches Profil recht allgemein gehalten ist, können sich einige Fehler einschleichen. Beispielsweise wurde der mögliche Bombenleger als ein älterer Herr bezeichnet, doch das trifft wahrlich nicht auf Franz Fuchs mit mittleren Alters zu. Wie erfolgreich kann dann die Rasterfahndung sein, wenn das Gerüst auf der sie aufgebaut ist, mehr als wackelig ist, wobei man festhalten muss, dass es sich hier um die größte österreichische Fahndung handelt und sicher nicht geschlampt wurde. So stellt sich für mich die Sinnhaftigkeit solcher Methoden, wenn sie doch eher geringen Erfolg verzeichnen.

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