Erfahrungsbericht von Perserkatze
Liebe Leserinnen und Leser! Da ic...
Pro:
Guter Geschmack, nicht unbedingt teuer, mal was anderes, schnell zubereitet
Kontra:
Absolut nichts...
Empfehlung:
Ja
Da ich mich lieber von Hausmannskost anstatt von Tütenmahlzeit ernähre stelle ich mich sehr oft an den Herd und versuche leckere Mahlzeiten zu zaubern. Nach wie vor ist es mir ein Greuel Fertiggerichte auf meinen Tisch zu bringen zumal ich ja an sich gerne koche. Somit nehme ich mir nun auch die notwendige Zeit um euch an einem Rezept teilhaben zu lassen welches wieder einmal meiner eigenen Kreativität entsprang.
Beim Einkauf meiner Nahrungsmittel bin ich wohl etwas seltsamer Natur, ich kaufe nicht unbedingt das was mir fehlt, sondern schlendere durch den Supermarkt und wenn mir irgend etwas ins Gesicht springt packe ich es einfach in den Einkaufswagen. So passiert es dass ich dann Menüs aus den vorhandenen Vorräten zaubern "muss". So ein Gericht möchte ich euch nun gerne vorstellen.
Vorweg muss ich noch sagen dass ich in den letzten Monaten kaum noch Schweine- oder Rindfleisch verzehre, sondern mehr auf Geflügel umgestiegen bin. Meines Erachtens ist dies auf jeden Fall gesünder. Auch diese Vogelgrippe kann mich nicht davon abbringen, denn ich komme ja nicht mit den lebenden Tieren in Berührung und tote Puten stecken mich ganz sicher nicht an. Über diesen Virus hab ich mich etwas schlau gemacht - Zitat aus einer Zeitung folgt am Ende meines Berichtes. Nun zum Rezept…
Zutaten:
½ kg Putenbrust gewürfelt
Zwei Stück rote Zwiebel (es kann aber jede andere Zwiebelart verwendet werden)
4 Zehen Knoblauch
Kräuter - Thymian, Basilikum und Majoran
1 Esslöffel Margarine oder wer Öl lieber mag kann auch dieses zum Anbraten verwenden.
Salz, Cayenne Pfeffer
1 Esslöffel Magertopfen (Magerquark)
Etwas Knorr Fix-Einbrenn (leider weiss ich den "deutschen" Namen dafür nicht)
1 Prise edelsüßen Paprika
1 Spritzer Zitronensaft
2 EL Cognac oder Weinbrand
Als Beilage kann man nach Belieben Teigwaren, Spätzle oder Kartoffelknödel reichen
Nun zur Zubereitung:
Die Zwiebel und den Knoblauch hacke ich in meiner Küchenmasche klein und stelle es zur Seite. Währenddessen habe ich die Margarine geschmolzen und brate das Putenfleisch gut an. Es sollte wirklich sehr gut angebraten sein, denn dadurch bekommt die Speise ihre bräunliche Farbe und da ich das Fett sehr heiß werden lasse, schließen sich dir Poren und alles Gute vom Fleisch bleibt innen drin. Nach dem Anbraten nehme ich die Fleischwürfel heraus und nun kommt die fein gehackte Zwiebel- Knoblauchmischung ins Fett. Dieses wird nun auch gut angebraten - jetzt hat die Soße schon richtig Farbe.
Tipp von namhaften Köchen aus dem TV: Fleisch niemals vor dem Anbraten salzen, da Salz Flüssigkeit entzieht und somit vorher schon vieles verloren geht, was eigentlich drin bleiben sollte. Komisch, was man früher gelernt hat stellt sich heute als verkehrt heraus.
So, nun weiter… Nachdem auch die Zwiebel- Knoblauchmischung angebraten ist gebe ich die Putenstücke wieder zurück in die Pfanne - ach übrigens, ich ©Perserkatze verwende für dieses Menü den Wok - mische alles gut zusammen, würze mit Salz, Pfeffer und gebe auch noch die Kräuter dazu. Jetzt mit etwa einem viertel Liter Wasser aufgießen, Deckel drauf und auf mittlerer Hitze köcheln lassen. Da der Wok ja nicht luftdicht abschließt entweicht beim Kochen immer wieder etwas Dampf und sollte die Flüssigkeit zu wenig werden kann man zwischendurch mit etwas Wasser aufgießen. Da Putenfleisch relativ schnell gar ist, braucht es etwa 20 Minuten bis es fertig ist.
Ist das Fleisch gar so hat sich auch die Zwiebel- Knoblauchmischung zu einer Soße entwickelt, dieser füge ich nun etwas Fix-Einbrenn hinzu - man streut einfach ein Bißchen drüber - würze noch mit dem gemahlenen Paprika und dem Zitronensaft nach und zu guter Letzt rühre ich den Topfen unter und löschte mit dem Weinbrand ab. Ich wusste gar nicht wie leicht sich Topfen einrühren und zu Soße machen lässt. Bei der Gelegenheit möchte ich euch noch kurz erzählen wie ich auf die Idee kam Topfen statt Sauerrahm zu verwenden - ganz einfach, ich hatte keinen Rahm zu Hause und deswegen gab ich ein kleines Bißchen der Speise in eine extra Pfanne und mischte etwas Topfen dazu - mehr als dass ich diese kleine Menge wegschmeißen musste konnte ja nicht passieren. Ich habe diese Mischung nun gekostet und siehe da, es schmeckte vorzüglich.
Nun ließ ich alles noch einmal kurz aufkochen und etwa fünf Minuten weiter köcheln - Fertig!
Ich habe zu diesem Experiment Spiralen als Beilage gereicht, aber beim nächsten Mal machte ich Kartoffelknödel - ist ja eine meiner Lieblingsbeilagen - dazu und auch das passte vorzüglich.
Mir schmeckte dieses Zufallsmenü wirklich sehr gut und auch meiner Freundin brachte ich eine Portion, die sofort das Rezept von mir wollte. Ich habe mit dem Cayenne Pfeffer nicht unbedingt gespart und so hatte das Gericht schon einen Hauch von Schärfe an sich, aber dies kann ja jeder für sich selbst entscheiden - ich mag es halt ein bißchen schärfer.
Alles in allem ist diese Speise ein gelungenes und mal anderes Menü.
Teuer war das Ganze auch nicht aber genau kann ich das nicht bestimmen, da ich die Zutaten ja im Haus hatte - ein Kilo Putenbrust kostet bei Plus etwa fünf Euro und da ich ja nur einen halben Kilo brauchte denke ich dass dieses Gericht insgesamt nicht mehr als vier bis fünf Euro gekostet hat und es reichte locker für zwei Personen zwei mal Essen, also mindestens vier Portionen.
Vielleicht kocht ja der eine oder andere dieses Gericht nach und wenn, dann wünsche ich gutes Gelingen, Mahlzeit und vor allen Dingen Mut zu Neuem, nicht immer strikt nach Kochbuch oder Überlieferungen kochen!
Zitat aus den Oberösterreichischen Nachrichten:
Wie stecke ich mich mit der Vogelgrippe an?
Derzeit wird das Vogelgrippevirus nur durch direkten Kontakt mit infizierten Vögeln - speziell Wasservögel und Hühner - oder deren Kot, Blut und Nasensekret auf den Menschen übertragen. Gefährdet sind auch Personen, die mit dem Kot in trockener Form in Kontakt kommen. Da in Österreich bisher kein Fall dieser Tierseuche aufgetreten ist, gibt es derzeit auch keine Ansteckungsgefahr!
Zitat Ende.
Nun wünsche ich euch noch einen schönen Tag, lieben Gruß – eure ©Perserkatze1
Wien, am 21. Jänner 2006
PS.: Ich poste auch bei Yopi unter ©Perserkatze und bei Dooyoo als ©AustroCat!
97 Bewertungen, 17 Kommentare
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05.02.2009, 12:09 Uhr von tk7722
Bewertung: sehr hilfreichPrima Bericht, liebe Grüße
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04.02.2009, 08:48 Uhr von ronald65
Bewertung: sehr hilfreichlg
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26.01.2009, 23:58 Uhr von Puenktchen3844
Bewertung: sehr hilfreichEin guter Bericht. LG
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01.11.2008, 17:12 Uhr von Jerry525
Bewertung: sehr hilfreichBericht gelungen lg vom JERRY
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27.07.2008, 22:27 Uhr von paula2
Bewertung: sehr hilfreichliebe Grüße
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07.05.2007, 00:36 Uhr von panico
Bewertung: sehr hilfreich*~*lg panico:-)~*~
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22.08.2006, 12:44 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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21.08.2006, 21:11 Uhr von MatthiasHuehr
Bewertung: sehr hilfreichCiao Matthias
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11.08.2006, 13:13 Uhr von Tweety30
Bewertung: sehr hilfreichIst bestimmt sehr lecker! LG, Tweety30!
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22.06.2006, 22:08 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreich☼☼☼ ... lg susi ... ☼☼☼
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20.06.2006, 00:02 Uhr von Zuckermaus29
Bewertung: sehr hilfreich"sh" von mir für Dich :o) Viele Grüße Jeanny
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23.04.2006, 16:37 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh! ..... Lieben Gruß, Marianne ;o)
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18.04.2006, 22:09 Uhr von Django006
Bewertung: sehr hilfreichsh & *lg* Alan :o))))
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31.03.2006, 12:40 Uhr von Connector
Bewertung: sehr hilfreichDanke für deine Lesung. LG an Dich!
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23.01.2006, 11:09 Uhr von chapikra
Bewertung: sehr hilfreichLG Sandra
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22.01.2006, 15:26 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich <br/>
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21.01.2006, 17:56 Uhr von AngelikaBS
Bewertung: sehr hilfreichLG von Angelika :-)
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