Erfahrungsbericht von Ruhollah
Disketten sind immer noch nützlich
Pro:
flexibel, billig, robust
Kontra:
passt leider nicht sehr viel rauf
Empfehlung:
Nein
Seit dem ich einen Rechner habe, begleitet mich die alte normale Floppy immer noch. Obwohl viele Massenspeicher daherkommen, mit einem sagenhaft günstigen Preis pro Megabyte, konnte die Floppy sich behaupten. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die gute alte Floppy das letzte Wechselmedium ist, von welchem es nicht zig Typen gibt, wie z. B. bei der CD-R. Nicht jeder Rohling kann von jedem Brenner beschrieben werden. Außerdem hat nicht jede Person einen Brenner.
Bei der Diskette ist es anders. Jeder hat ein 3,5 Zoll-Laufwerk und die Standardgröße von 1,44 MB kann auch jeder lesen. Abwärtskompatibel sind Diskettenlaufwerke auch, daher kann man auch die 720er und 360er lesen und beschreiben.
Obwohl es mittlerweile die LS-120-Laufwerke gibt, werden standardmäßig immer noch die normalen Floppys eingebaut. Ähnliches galt für 2,88 MB-Laufwerke, die sich nie richtig durchsetzen konnten; irgendwas Magisches muss in den 1,44 MB großen Disketten liegen. So muss man jetzt mit der 1,44-Variante vorlieb nehmen.
Bei den Nachteilen der Floppy (Speicherkapazität, Megabytepreis) hat sie aber auch Vorteile. Kleine Speicher sind einfacher handzuhaben. Für kleine Datenmengen ist die Diskette daher ideal. Wer brennt schon einen 300 KB großen Text auf CD, um sich diesen bei einem Freund anzuschauen. Außerdem braucht man für die Diskette kein Brennprogramm und keinen Brenner. Wie bereits gesagt, hat auch jeder ein Diskettenlaufwerk daheim. Die Diskette ist aufgrund ihres Formates auch viel praktischer als eine CD. Es soll mal einer behaupten, dass eine normale CD praktisch in die Brusttasche eines Herrenhemdes liegt.
Wer Daten auf die alte 1,44er Floppy schreibt, der fühlt sich mit ihr einfach sicherer. Wenn jemand große Mengen auf CDs oder auf LS-120 speichert, der hat Angst, dass ihm diese vielen Daten zunichte gemacht werden, z. B. durch mechanischen Einfluss. Bei der Diskette muss man das Gleiche befürchten, aber bei der kleinen Datenmenge ist das Übel doch eher gering.
Über den Preis kann man sich streiten. Ich finde den Preis von Disketten angemessen. Ein Zehnerpack kostet heute um die DM 5,00. Aber aufgepasst vor Wucherpreisen. Ein Laden in der vorpommerschen Provinz („DemTec") verkauft „Markendisketten" für DM 14,95 pro Zehnerpack.
Was kostet heute der einzelne CD-Rohling so? DM 1 bis DM 2. Und man muss damit rechnen, dass dieser Rohling vom Brenner nicht angenommen wird. Und mir passiert es häufig, dass gebrannt wird und kurz vor Schluss gibt‘s eine Fehlermeldung. Wer einen Zehnerpack Disketten kauft, hat Datenträger, die auf alle Fälle funktionieren. Außerdem hat die Diskette den Vorteil eines günstigen Einstiegspreises. Die fünfzig Pfennig pro Diskette sind wirklich günstig, wenn man mal vom Megabytepreis absieht. Bei anderen Datenträger muss man mindestens DM 20 auf die Theke legen, aber man hat dann einen geringen Megabytepreis. Aber was nützt ein dieser, wenn nur 500 KB rauf sollen. Und wenn ein Datenträgermedium kaputt geht, dann fragt niemand nach dem Megabytepreis, sondern jeder jammert wegen dem tatsächlichen Kaufpreis. Bei der Diskette ist der Pro-Stück-Preis so gering, dass man kaum trauern muss. Ich kann sogar ohne Reue die alten Floppys zerbrechen (wenn sie schon irgendwelche Fehler haben). Bei einer LS- 120, die DM 20 kostet, könnte ich es nicht machen.
Also ich finde die alte Floppy ist einfach immer noch unentbehrlich, auch wenn einige Bonzen der Computerbranche und einige Freaks was anderes behaupten. Die Floppy war nie für große Datenmengen gedacht, daher kann man ihr das schlecht zum Vorwurf machen. Das wichtigste aber ist, dass sie praktisch ist und dass es nichts Vergleichbares gibt, was so standardisiert ist. Bei neueren Wechselmedien kann es nämlich sein, dass man der Einzige dann ist, der das Laufwerk hat. Das ist bei MO so. Oder bei der CD-R (nicht jeder hat einen Brenner, aber jeder kann sie einlesen). Bei der LS-120 und beim Zip ist es auch. Beim JAZ. Die ganzen Wechselplatten. Diese Medientypen haben sicherlich ihre Vorteile und sie sind größer, aber zum Datenaustausch mit anderen sind sie weniger geeignet. Wechselplatten sind in meinen Augen sogar purer Luxus. MO ist berechtigterweise das Backupmedium Nummer 1 in der Geschäftswelt. LS-120 und Zip sind nicht sonderlich weit verbreitet. Die CD kann zwar jeder lesen, aber nicht jeder beschreiben. Also bleibt da wirklich nur noch die Diskette.
Bei der Diskette ist es anders. Jeder hat ein 3,5 Zoll-Laufwerk und die Standardgröße von 1,44 MB kann auch jeder lesen. Abwärtskompatibel sind Diskettenlaufwerke auch, daher kann man auch die 720er und 360er lesen und beschreiben.
Obwohl es mittlerweile die LS-120-Laufwerke gibt, werden standardmäßig immer noch die normalen Floppys eingebaut. Ähnliches galt für 2,88 MB-Laufwerke, die sich nie richtig durchsetzen konnten; irgendwas Magisches muss in den 1,44 MB großen Disketten liegen. So muss man jetzt mit der 1,44-Variante vorlieb nehmen.
Bei den Nachteilen der Floppy (Speicherkapazität, Megabytepreis) hat sie aber auch Vorteile. Kleine Speicher sind einfacher handzuhaben. Für kleine Datenmengen ist die Diskette daher ideal. Wer brennt schon einen 300 KB großen Text auf CD, um sich diesen bei einem Freund anzuschauen. Außerdem braucht man für die Diskette kein Brennprogramm und keinen Brenner. Wie bereits gesagt, hat auch jeder ein Diskettenlaufwerk daheim. Die Diskette ist aufgrund ihres Formates auch viel praktischer als eine CD. Es soll mal einer behaupten, dass eine normale CD praktisch in die Brusttasche eines Herrenhemdes liegt.
Wer Daten auf die alte 1,44er Floppy schreibt, der fühlt sich mit ihr einfach sicherer. Wenn jemand große Mengen auf CDs oder auf LS-120 speichert, der hat Angst, dass ihm diese vielen Daten zunichte gemacht werden, z. B. durch mechanischen Einfluss. Bei der Diskette muss man das Gleiche befürchten, aber bei der kleinen Datenmenge ist das Übel doch eher gering.
Über den Preis kann man sich streiten. Ich finde den Preis von Disketten angemessen. Ein Zehnerpack kostet heute um die DM 5,00. Aber aufgepasst vor Wucherpreisen. Ein Laden in der vorpommerschen Provinz („DemTec") verkauft „Markendisketten" für DM 14,95 pro Zehnerpack.
Was kostet heute der einzelne CD-Rohling so? DM 1 bis DM 2. Und man muss damit rechnen, dass dieser Rohling vom Brenner nicht angenommen wird. Und mir passiert es häufig, dass gebrannt wird und kurz vor Schluss gibt‘s eine Fehlermeldung. Wer einen Zehnerpack Disketten kauft, hat Datenträger, die auf alle Fälle funktionieren. Außerdem hat die Diskette den Vorteil eines günstigen Einstiegspreises. Die fünfzig Pfennig pro Diskette sind wirklich günstig, wenn man mal vom Megabytepreis absieht. Bei anderen Datenträger muss man mindestens DM 20 auf die Theke legen, aber man hat dann einen geringen Megabytepreis. Aber was nützt ein dieser, wenn nur 500 KB rauf sollen. Und wenn ein Datenträgermedium kaputt geht, dann fragt niemand nach dem Megabytepreis, sondern jeder jammert wegen dem tatsächlichen Kaufpreis. Bei der Diskette ist der Pro-Stück-Preis so gering, dass man kaum trauern muss. Ich kann sogar ohne Reue die alten Floppys zerbrechen (wenn sie schon irgendwelche Fehler haben). Bei einer LS- 120, die DM 20 kostet, könnte ich es nicht machen.
Also ich finde die alte Floppy ist einfach immer noch unentbehrlich, auch wenn einige Bonzen der Computerbranche und einige Freaks was anderes behaupten. Die Floppy war nie für große Datenmengen gedacht, daher kann man ihr das schlecht zum Vorwurf machen. Das wichtigste aber ist, dass sie praktisch ist und dass es nichts Vergleichbares gibt, was so standardisiert ist. Bei neueren Wechselmedien kann es nämlich sein, dass man der Einzige dann ist, der das Laufwerk hat. Das ist bei MO so. Oder bei der CD-R (nicht jeder hat einen Brenner, aber jeder kann sie einlesen). Bei der LS-120 und beim Zip ist es auch. Beim JAZ. Die ganzen Wechselplatten. Diese Medientypen haben sicherlich ihre Vorteile und sie sind größer, aber zum Datenaustausch mit anderen sind sie weniger geeignet. Wechselplatten sind in meinen Augen sogar purer Luxus. MO ist berechtigterweise das Backupmedium Nummer 1 in der Geschäftswelt. LS-120 und Zip sind nicht sonderlich weit verbreitet. Die CD kann zwar jeder lesen, aber nicht jeder beschreiben. Also bleibt da wirklich nur noch die Diskette.
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