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Erfahrungsbericht von forgi

0190xxxx Der Dialer, Ursprung alles Bösen?

Pro:

Kostenlos, amüsanter Zeitvertreib

Kontra:

nicht unbedingt für Kinder geeignet ;)

Empfehlung:

Nein

Immer mehr häufen sich die Medienberichte über sogenannte Dialer, über die man sich auf eine 0190 Nummer einwählt und Dienste zu einem Minutenpreis in Anspruch nimmt. Meist liegen diesen Berichten durchaus Fakten zu Grunde, sie sind allerdings oft sehr reisserisch aufgemacht und zeigen nur, was schwarze Schafe aus einer im Grunde genommenen guten Technik gemacht haben.

Wie funktionierts?
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Die analoge (Modem) oder digitale (ISDN) Verbindung zum normalen Provider wird getrennt und eine neue Verbindung zu einer 0190xxxx Nummer aufgebaut.


Warum wird das gemacht?
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Da Modem und ISDN Surfer nach wie vor sehr weit verbreitet sind und nicht jeder eine Kreditkarte besitzt oder seine Kreditkartendaten im Internet benutzen will können so Bezahlungen sehr einfach vorgenommen werden. Das bezahlen per Dialer ist das Micropayement-Verfahren, das die grösst mögliche potentielle Kundschaft anspricht.


Wieviel kostet es
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Das ist abhängig vom Betreiber des Angebots. Sehr oft wird zeitabhängig abgerechnet, z.B. 1,21 Euro pro Minute. Es gibt allerdings auch Dialer die durch eine kurze Einwahl ein Zugangspasswort liefern und einen Fixpreis belasten, z.B. 20 Euro.


Wozu werden Dialer verwendet
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Bei weitem am meisten wird die Dialertechnik von Anbietern von Erotikseiten benutzt. Langsam aber sicher verbreitet sich diese Bezahlmethode aber auch in anderen Anwendungsgebieten als Alternative zu z.B. Kreditkarte oder Lastschriftverfahren.


Gibt es wirklich seriöse Anbieter die mit Dialern anbieten?
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Ja, auf jeden Fall. Als beispiel sei z.B. N-TV erwähnt. Auf deren Internetseite können angebotene Finanzinformationen per Dialer bezahlt werden. Der Grossteil der Erotikanbieter ist ebenfalls als seriös einzustufen.


Warum haben Dialer einen so schlechten ruf?
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Ganz einfach, weil Betrüger und Abzocker die Unwissenheit der Surfer teilweise aufs übelste ausnutzen. Ein paar besonders gemeine Methoden:

1. Der „gecrackte Dialer“
Insbesondere auf „Warez“ (Raubkopien) seiten sehr verbreitet. Hier wird vorgegaukelt, man könne sich ohne weitere Kosten Sexseiten anschauen, da der Dialer gecrackt worden sei. Stimmt natürlich nicht, die Kosten sind teilweise enorm hoch.

2. Der Autoinstall-Dialer
ActiveX und Javascript sind zwar an sich eine gute Sache, können aber zu Sicherheitslü¨cken führen, die teilweise schamlos ausgenutzt werden. So gibt es Dialer, die sich ohne Nachfrage installieren, automatisch die Verbindung trennen und eine neue (teure!) aufbauen. Dies ist insbesondere bei ISDN gefährlich, da der Wechsel der Verbindung lautlos und sehr schnell vor sich gehen kann.

3. Der 300 Euro/900 Euro Dialer
Zur Zeit kursieren Dialer, die für eine einmalige Einwahl 300 oder sogar 900 Euro belasten. Egal für welche Dienstleistung, sie sind es nicht Wert, auf jeden Fall Finger Weg! Beträge in dieser Grössenordnung sollten NIE durch Diale Bezahlt werden.


Fazit
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Der Dialer an sich ist, auch wenn dies durch schlecht recherchierte Beiträge (z.B. bei RTL2) an sich nichts schlechtes.
Wenn ein Erwachsener sich Erotikbilder und Videos anschauen möchte, bereit ist dafür den Angegebenen Preis zu bezahlen und sich über einen Dialer einwählt der
a) selbst heruntergeladen und installiert wurde
b) beim Aufbau der Verbindung genau informiert wie hoch die Kosten sind
c) sich problemlos wieder deinstallieren lässt
kann der Dialer sicherlich eine gute Sache sein. Ebenso beim weiter oben angegebenen Angebot von n-tv, dem weitere folgen werden.

Eine absolute schweinerei ist es, wenn falsche Tatsachen vorgegaukelt und Kosten verheimlicht werden. Deshalb sollte jeder sich (wie auch bei jedem anderen download) im klaren sein, was er installiert.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-07 09:21:49 mit dem Titel Dopewars, Drogenhandel leichtgemacht


Kostnix taugt nix? Ein Spiel zum Zeitvertreib oder bei der Arbeit mal zwischendurch kann keinen Spass machen? Weit gefehlt!

Die erste Version von Dopewars, die ich gespielt habe war noch für DOS. Es ist also ein alter Klassiker, der jedoch nichts von seinem Reiz verloren hat.

Spielablauf
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Als kleiner Dealer hat man sich von einem Kredithai ein paar Tausend Kröten geliehen und versucht diese in den folgenden Spielrunden durch geschickten An und Verkauf von Drogen zu vervielfachen.

In der Sharewareversion können 30 Tage, die 30 Runden entsprechen gespielt werden. In verschiedenen Städten auf verschiedenen Kontinenten (z.B. Sydney, London, New York, Chicago…) kann man sich in verschiedene Stadtviertel begeben um den heissersehnten Stoff zu Kaufen oder zu verkaufen.

Funktionen/Spezielles
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Der Mantel:
Die Drogen, die man besitzt müssen im eigenen Mantel Transportiert werden. Der Mantel hat natürlich nur begrenzt Platz in den Taschen. Hin und wieder erhält man jedoch das Angebot einen Mantel mit mehr Taschen zu Kaufen um seine Kapazität zu erhöhen.

Die Polizei:
Officer Hardass und seine Polizeikollegen mögen das natürlich gar nicht, wenn da einer Drogen herumschiebt wie es ihm gefällt. Wenn man von ihm und seinen Deputy’s erwischt wird gibts drei Möglichkeiten: Versuchen wegzurennen, sich verhaften lassen, mit Waffengewalt versuchen die Polizei in die Flucht zu schlagen.

Die Waffen:
Die Waffen sind im Gegensatz zu früheren Versionen wo’s noch Bazookas, MP’s und ähnliches gab entschärft worden. Mittlerweile kann man sich z.B. eine Handtasche oder ein Katapult kaufen. Das Katapult wird mit Pilzen beladen….

Die alte Frau:
Eine alte Frau, die man von Zeit zu Zeit in der U-Bahn trifft gibt einem Tips, ob von der Polizei gerade eine Razzia geplant ist. Wenn sie einen über eine Razzia informiert und sagt welche Art von Drogen konfisziert wird diese unbedingt Kaufen!. Die Preise werden in die Höhe schnellen.

Die Kredithaie:
Verschiedene Kredithaie bieten einem an, Geld zu horrenden Zinsen zu leihen. Dies kann teilweise sehr sinnvoll sein, wenn man z.B. über eine Information von der alten Frau verfügt. Aber Vorsicht! Nach Ablauf der Leihfrist sind die Kredithaie nicht zimperlich…

Das Spital/Die Aerzte:
Wird man bei einer Schiesserei verletzt oder von einem Kredithai wegen nicht zurückbezahlten Geldes vermöbelt muss man sich im Spital operieren lassen, was Kosten Verursacht…und traut den Aerzten nicht immer!


Es gibt noch weitere, kleine Details die das Spiel zu einem absolut witzigen Zeitvertreib machen. Sicher nichts für lange Winternächte, aber für den kleinen Spass zwischendurch einfach Ideal.

Das Spiel steht unter http://www.dopewars.com zum Download bereit. Ca. 2 MB.

Wem das Spiel viel Spass macht, der kann für 5$ die registrierte Version erwerben, die ein paar Sonderfunktionen hat. (z.B. Spiellängen von 15, 30, 60 und 90 Tagen)

So, jetzt aber ran, viel Spass und Let’s Deal!

16 Bewertungen, 2 Kommentare

  • kehlchen

    07.03.2002, 10:55 Uhr von kehlchen
    Bewertung: sehr hilfreich

    Haste Haschisch in de Tasche, haste immer was zum nasche........ :o) Habs angespielt und muss sagen, es is cool!!!!!!!!

  • my-opinion

    07.03.2002, 10:43 Uhr von my-opinion
    Bewertung: sehr hilfreich

    den Bericht finde ich gut, nur bin ich echt entsetzt, was es für Spiele gibt - Drogenhandel??? Da kriegt man ja die Tür nicht zu. Wäre nix für mich. :-) Alex