Erfahrungsbericht von blackypanther
Freunde
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Freunde
Was sind Freunde, oder besser gesagt richtige/wahre Freunde.
Jeder drückt das ganz individuell aus und für jeden sind Freunde etwas anderes.
Jeder versteht unter einem Freund was ganz anderes. Bei einem sind es die, die einen schon ein Leben lang begleiten oder einem beigestanden haben in einer schweren Zeit. Andere wiederum erwarten von einem guten Freund, dass er immer für einen da ist oder sich täglich bei einem meldet, oder schreibt oder immer wieder besucht.
Ja, jeder erwartet etwas anderes. Jeder versteht etwas anderes darunter.
Aber wie soll man wissen, was der andere im Gegenzug dafür erwartet, was er unter Freundschaft versteht.
Kann man nicht wissen? Stimmt. Man weiß es nie so genau, man kann es nur mit der Zeit herausfinden. Oder?
Nun, für mich sind Freunde was ganz kostbares. Schon viele in meinem Leben nannten mich ihre Freundin und ich sie Freund/in. Aber nur einer ist geblieben.
Alle anderen ?
Nun alle anderen haben mich irgendwann einmal bitterbös enttäuscht. Meist dadurch, dass sie schlecht hinter meinem Rücken über mich redeten. Die anderen weil ich irgendwann bei ihren Kleinkriegen mit anderen, die mir lieb und teuer waren, nicht mehr der Spielball zwischen den Fronten seien wollte, oder man hat Freunde einfach aus den Augen verloren.
Stimmt, ihr habt recht, einen guten Freund verliert man nicht aus den Augen, aber sagt das nicht mir sondern denen die sich nicht mehr gemeldet haben.
Immer wieder wurde ich also enttäuscht und doch habe ich die Hoffnung, Freunde, echte wahre Freunde, zu finden nie aufgegeben. Allerdings weiss ich ,dass ich auch in Zukunft noch sehr oft enttäuscht werde, aber das ist Leben, das gehört dazu.
Warum ich das weiß?
Nun, das weiß ich sehr genau. Meine Familie hat schon recht, ich bin zu vertrauensseelig.
Viel zu schnell schenke ich einer Person, die in mein Leben tritt mein ganzes Vertrauen, und daher werde und wurde ich schon so oft enttäuscht.
Aber ich kann nicht anders. Ich kann nicht wider meine Natur leben. Ich bin nunmal ein sehr offener Mensch.
Offen für alles Neue, offen gegenüber jedem neuen Menschen dem ich begegne. Gerade weil so oft falsch über mich gedacht/geredet wurde in meinem Leben, verurteile ich nie jemanden im voraus. Ich bilde mir meine Meinung selbst über denjenigen und das ist das Problem. Gerade dabei lasse ich mich viel zu leicht täuschen, weil ich anscheinend immer nur das Gute in einem Menschen sehe, sehen will oder suche? Mein Pech?
Habt ihr Recht. Könnte mir ja mal etwas mehr Menschenkenntnis aneignen und etwas härter werden. Härter, mehr Durchsetzungsvermögen, misstrauischer.
Alles Möglichkeiten.
Aber das wär dann nicht mehr ich.
Aber was erwarte ich eigentlich von Freunden. Eigentlich nicht viel.
Ehrlichkeit, das ist mir das wichtigste. Denn ich bin es jedem gegenüber auch, ob ich ihn kenne oder nicht.
Hilfsbereitschaft, auch wichtig für mich. Denn ich bin dummerweise sehr hilfsbereit, was leider schon all zu oft von anderen ausgenutzt wurde. Ich kann wohl nicht Nein sagen. Ich versuch halt immer und überall jedem zu helfen. Man bin ich doof, sagen jetzt sicher einige, aber so bin ich und ich kann nicht anders. Und wer bitteschön war noch nicht froh darüber wenn er von jemanden oder einem Freund Hilfe bekommen hat. Egal in welcher Weise oder Situation.
Diese beiden Punkte sind mir wichtig. Mehr eigentlich nicht. Aber Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft sind nicht mehr selbstverständlich in der heutigen Zeit.
Fast jeder denkt in erster Linie an seinen eigenen Vorteil, auch in einer Freundschaft. Und dazu muss man nunmal ein bisschen unehrlich sein. Nur ein bisschen, ist ja nicht schlimm? Denkt man, aber ich finde auch das bisschen schlimm.
Denn Freundschaft bedeutet noch was.
Vertrauen.
und Vertrauen kann man nur aufbauen mit Ehrlichkeit.
Ich merke schon, im Kopf kann man es sich selbst ganz einfach erklären, aber es in Worte zu fassen, was einem gerade im Kopf rum geht, wichtig ist und auf der Seele liegt, ist gar nicht so einfach.
Ich weiß dies hier stellt keine Meinung im eigentlich Sinn dar. Aber es ist trotzdem ein Thema das mir wichtig erscheint und vielleicht nicht nur mir.
In der heutigen Internet-Gesellschaft lernt man oftmals viele neue Menschen im Internet besonders im Chat und auf Foren kennen.
Oftmals kennt man einige nur vom Chat und nennt sie Freunde, obwohl man sie noch nie persönlich kennengelernt hat.
Einige nenn ich Freunde, kannte sie erst nur aus nemChat, inzwischen durfte ich sie auch persönlich kennenlernen und sie sind mir schon jetzt nach dieser kurzen Zeit lieb und teuer. Und dann sind da noch welche, einige wenige die man auch nur vom Chat her kannte und mit denen man jetzt private Kontakte hat, wo sich richtige gute Freundschaften daraus entwickelt haben.
Viele dieser sogenannten virtuellen Freunde standen mir jedoch schon in schwierigen Zeiten und in Zeiten in denen man einfach nur mal etwas Aufmunterung brauchte zur Seite.
Ich bin nun mal nicht aus Stahl gebaut und finde es einfach schön wenn man von anderen mal etwas Trost bekommt, den schlechte Tage haben wir schließlich alle mal und wünschen uns dann jemanden der an unserer Seite steht, auch wenn es dann mal nur sogenannte virtuelle Freunde sind, wobei ich sie eher als echte Freunde sehe.
Ich könnte hier noch ewig über dieses Thema weiterschreiben, aber das geht nicht. Ich kann in geschriebenen Worten leider nicht so gut ausdrücken, wie ich mich fühle und was mir im Kopf rum geht, und ich hoffe es ist trotzdem verständlich und ihr verzeiht mir, dass der Beitrag so lange geworden ist. Aber ich mußte mir das jetzt mal von der Seele reden.
Dank für euer Verständnis denn eigentlich soll man hier ja Meinungen zu einem Thema einstellen.
Eure blacky
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-02-20 08:23:48 mit dem Titel Warum wird man bei Faschingsumzügen mit Süßigkeiten beworfen oder auch warum trete i
Das Thema bekam ich vor einiger Zeit als Antwort in einem Chat auf meine Frage: „Hat wer nen Thema für mich über das ich schreiben kann“. Tja und darauf bekam ich dies als Thema, von einem Faschingsmuffel wie mir schien. Da ich ja eher das Gegenteil bin, nämlich närrisch ohne Ende *g* interessierte mich das Thema sogleich und so begab ich mich auf die Suche.
Nun gut wollen wir das Thema mal erörtern, dazu müssen wir allerdings etwas zurück gehen in der Geschichte.
Fasching oder auch Karneval oder auch Fastelovend (Köln), Fassenacht (Mainz) oder Faset, Fasenet in Schwaben. Erst einmal woher stammt das Wort eigentlich. Carne vale ist lateinisch und bedeutet soviel wie Fleisch, lebe wohl. Diese Erklärung spielt somit auf die dem Karneval folgende Fastenzeit.
Eine andere Erklärung wäre noch „Carrus Navalis“ was soviel wie Schiffswagen, Narrenschiff bedeutet. Demnach würde man auf die Frühlingsfeste der Römer im Rheinland anspielen, bei denen ein neues Schiff vom Stapel gelassen wurde.
Seit wann es den Karneval gibt, da gehen die Meinung sehr stark auseinander, was Recherchen im Internet ergaben. Die einen sagen es wäre heidnischer Natur von den Germanen, die anderen tendieren eher zum 14. Jahrhundert hin mit den Anfängen.
Genauso ist es mit dem Zeitraum wann Fasching ist. Für alle Karnevalisten am 11.11 um 11.11Uhr. Für die Kirche ist Fasching eigentlich nur der Tag vor Aschermittwoch. Festgelegt wird Karneval definitiv immer am Osterfest, daher ist Karneval auch jedes Jahr zu einem anderen Zeitpunkt.
Ich schweife vom eigentlich Thema ab, aber ein paar Hintergrundinfos müssen auch sein denk ich. Schließlich hockt ja nicht jeder von uns gerade in einer Gegend wo man Karneval oder Fasching ausgiebig feiert und auch nicht jeder ist Anhänger der sogenannten „fünften Jahrezeit“.
Nun zur Kernfrage: Warum wird man bei Umzügen mit Süßigkeiten beworfen.
Hm, also selbst intensivste Suche danach im Internet ließen mich keine eindeutige Information hierzu finden. Auch direkte Recherchen beim ansässigen Faschingsverein brachten keine Ergebnisse.
Ich kam nun zu folgendem Schluss. Der Karneval ist als Freudenfest entstanden. Vor der darauffolgenden Fastenzeit wollte man eben noch mal so richtig feiern und schlemmen.
Daher nehme ich an, und das ist jetzt reine Theorie, dass man dies in die Neuzeit übernommen hat und aus diesem Grunde uns nun von den Faschingswagen mit Süßigkeiten und noch so einigem an Fressalien bewirft.
Schutz davor bietet einiges.
1. Faschingsumzüge meiden
2. Wenn man sie dennoch besucht in die hinterste Reihe stellen
3. ein umgedrehter Regenschirm bietet auch guten Schutz, führt allerdings dazu, dass man hinterher massig Süßigkeiten hat
4. Hüte und allerlei Kopfbedeckungen bieten nur bedingt Schutz, hierbei müssen weitere Sicherheitsmassnahmen jedoch ergriffen werden.
5. Man miete sich eine Horde Kinder und nimmt sie zum Umzug mit, die halten mit Sicherheit jede Art von Süßigkeit von einem fern *g*
Dies jetzt nur als kleine Tipps am Rande, für alle Faschingsmuffel und welche die noch unentschlossen sind.
Wir wissen nun also warum wir mit Süßigkeiten beworfen werden. Man will uns noch mal so richtig schlemmen lassen vor der Fastenzeit. Dummerweise nur, macht das kaum noch einer mit der kirchlichen Fastenzeit. Also warum vorher schlemmen. Hm, auch dazu eine Theorie. Das werfen der Süßigkeiten hat sich mittlerweile eingebürgert. Den meisten Umzugsbesuchern macht es riesig Spaß nach den Dingern zu springen oder dafür auf dem Boden rumzukriechen, wobei es sicher ja ursprünglich zur Belustigung der Kinder gedacht war. Es hat sich also eingebürgert und deshalb bleibt es. Tradition verpflichtet sozusagen. Stopfen wir uns also weiterhin voll am Karneval.
Nun noch zur 2. Frage, warum tritt man 14 Tage noch nach Fasching in die Überreste der Süßigkeiten und hat dann so tolle Sachen wie Bonbons an den Schuhen kleben.
Ich würde mal sagen, entweder liegt es an einer mangelhaften Stadtreinigung oder an zu wenig Kindern die am Umzug zugeschaut haben. Eine andere Theorie fällt mir hierzu nicht ein.
So das war es zu diesem Thema. Wie gesagt ein Teil davon rein theoretisch, da keine Fakten zu finden waren. Sollte aber hier jemand unter uns sein der andere Theorien oder Fakten hierzu hat, würden die mich interessieren.
Ich hoffe nun sind alle offenen Fragen hierzu beantwortet.
Wünsche allen eine fröhliche fünfte Jahreszeit
Helau
Eure blacky
Was sind Freunde, oder besser gesagt richtige/wahre Freunde.
Jeder drückt das ganz individuell aus und für jeden sind Freunde etwas anderes.
Jeder versteht unter einem Freund was ganz anderes. Bei einem sind es die, die einen schon ein Leben lang begleiten oder einem beigestanden haben in einer schweren Zeit. Andere wiederum erwarten von einem guten Freund, dass er immer für einen da ist oder sich täglich bei einem meldet, oder schreibt oder immer wieder besucht.
Ja, jeder erwartet etwas anderes. Jeder versteht etwas anderes darunter.
Aber wie soll man wissen, was der andere im Gegenzug dafür erwartet, was er unter Freundschaft versteht.
Kann man nicht wissen? Stimmt. Man weiß es nie so genau, man kann es nur mit der Zeit herausfinden. Oder?
Nun, für mich sind Freunde was ganz kostbares. Schon viele in meinem Leben nannten mich ihre Freundin und ich sie Freund/in. Aber nur einer ist geblieben.
Alle anderen ?
Nun alle anderen haben mich irgendwann einmal bitterbös enttäuscht. Meist dadurch, dass sie schlecht hinter meinem Rücken über mich redeten. Die anderen weil ich irgendwann bei ihren Kleinkriegen mit anderen, die mir lieb und teuer waren, nicht mehr der Spielball zwischen den Fronten seien wollte, oder man hat Freunde einfach aus den Augen verloren.
Stimmt, ihr habt recht, einen guten Freund verliert man nicht aus den Augen, aber sagt das nicht mir sondern denen die sich nicht mehr gemeldet haben.
Immer wieder wurde ich also enttäuscht und doch habe ich die Hoffnung, Freunde, echte wahre Freunde, zu finden nie aufgegeben. Allerdings weiss ich ,dass ich auch in Zukunft noch sehr oft enttäuscht werde, aber das ist Leben, das gehört dazu.
Warum ich das weiß?
Nun, das weiß ich sehr genau. Meine Familie hat schon recht, ich bin zu vertrauensseelig.
Viel zu schnell schenke ich einer Person, die in mein Leben tritt mein ganzes Vertrauen, und daher werde und wurde ich schon so oft enttäuscht.
Aber ich kann nicht anders. Ich kann nicht wider meine Natur leben. Ich bin nunmal ein sehr offener Mensch.
Offen für alles Neue, offen gegenüber jedem neuen Menschen dem ich begegne. Gerade weil so oft falsch über mich gedacht/geredet wurde in meinem Leben, verurteile ich nie jemanden im voraus. Ich bilde mir meine Meinung selbst über denjenigen und das ist das Problem. Gerade dabei lasse ich mich viel zu leicht täuschen, weil ich anscheinend immer nur das Gute in einem Menschen sehe, sehen will oder suche? Mein Pech?
Habt ihr Recht. Könnte mir ja mal etwas mehr Menschenkenntnis aneignen und etwas härter werden. Härter, mehr Durchsetzungsvermögen, misstrauischer.
Alles Möglichkeiten.
Aber das wär dann nicht mehr ich.
Aber was erwarte ich eigentlich von Freunden. Eigentlich nicht viel.
Ehrlichkeit, das ist mir das wichtigste. Denn ich bin es jedem gegenüber auch, ob ich ihn kenne oder nicht.
Hilfsbereitschaft, auch wichtig für mich. Denn ich bin dummerweise sehr hilfsbereit, was leider schon all zu oft von anderen ausgenutzt wurde. Ich kann wohl nicht Nein sagen. Ich versuch halt immer und überall jedem zu helfen. Man bin ich doof, sagen jetzt sicher einige, aber so bin ich und ich kann nicht anders. Und wer bitteschön war noch nicht froh darüber wenn er von jemanden oder einem Freund Hilfe bekommen hat. Egal in welcher Weise oder Situation.
Diese beiden Punkte sind mir wichtig. Mehr eigentlich nicht. Aber Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft sind nicht mehr selbstverständlich in der heutigen Zeit.
Fast jeder denkt in erster Linie an seinen eigenen Vorteil, auch in einer Freundschaft. Und dazu muss man nunmal ein bisschen unehrlich sein. Nur ein bisschen, ist ja nicht schlimm? Denkt man, aber ich finde auch das bisschen schlimm.
Denn Freundschaft bedeutet noch was.
Vertrauen.
und Vertrauen kann man nur aufbauen mit Ehrlichkeit.
Ich merke schon, im Kopf kann man es sich selbst ganz einfach erklären, aber es in Worte zu fassen, was einem gerade im Kopf rum geht, wichtig ist und auf der Seele liegt, ist gar nicht so einfach.
Ich weiß dies hier stellt keine Meinung im eigentlich Sinn dar. Aber es ist trotzdem ein Thema das mir wichtig erscheint und vielleicht nicht nur mir.
In der heutigen Internet-Gesellschaft lernt man oftmals viele neue Menschen im Internet besonders im Chat und auf Foren kennen.
Oftmals kennt man einige nur vom Chat und nennt sie Freunde, obwohl man sie noch nie persönlich kennengelernt hat.
Einige nenn ich Freunde, kannte sie erst nur aus nemChat, inzwischen durfte ich sie auch persönlich kennenlernen und sie sind mir schon jetzt nach dieser kurzen Zeit lieb und teuer. Und dann sind da noch welche, einige wenige die man auch nur vom Chat her kannte und mit denen man jetzt private Kontakte hat, wo sich richtige gute Freundschaften daraus entwickelt haben.
Viele dieser sogenannten virtuellen Freunde standen mir jedoch schon in schwierigen Zeiten und in Zeiten in denen man einfach nur mal etwas Aufmunterung brauchte zur Seite.
Ich bin nun mal nicht aus Stahl gebaut und finde es einfach schön wenn man von anderen mal etwas Trost bekommt, den schlechte Tage haben wir schließlich alle mal und wünschen uns dann jemanden der an unserer Seite steht, auch wenn es dann mal nur sogenannte virtuelle Freunde sind, wobei ich sie eher als echte Freunde sehe.
Ich könnte hier noch ewig über dieses Thema weiterschreiben, aber das geht nicht. Ich kann in geschriebenen Worten leider nicht so gut ausdrücken, wie ich mich fühle und was mir im Kopf rum geht, und ich hoffe es ist trotzdem verständlich und ihr verzeiht mir, dass der Beitrag so lange geworden ist. Aber ich mußte mir das jetzt mal von der Seele reden.
Dank für euer Verständnis denn eigentlich soll man hier ja Meinungen zu einem Thema einstellen.
Eure blacky
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-02-20 08:23:48 mit dem Titel Warum wird man bei Faschingsumzügen mit Süßigkeiten beworfen oder auch warum trete i
Das Thema bekam ich vor einiger Zeit als Antwort in einem Chat auf meine Frage: „Hat wer nen Thema für mich über das ich schreiben kann“. Tja und darauf bekam ich dies als Thema, von einem Faschingsmuffel wie mir schien. Da ich ja eher das Gegenteil bin, nämlich närrisch ohne Ende *g* interessierte mich das Thema sogleich und so begab ich mich auf die Suche.
Nun gut wollen wir das Thema mal erörtern, dazu müssen wir allerdings etwas zurück gehen in der Geschichte.
Fasching oder auch Karneval oder auch Fastelovend (Köln), Fassenacht (Mainz) oder Faset, Fasenet in Schwaben. Erst einmal woher stammt das Wort eigentlich. Carne vale ist lateinisch und bedeutet soviel wie Fleisch, lebe wohl. Diese Erklärung spielt somit auf die dem Karneval folgende Fastenzeit.
Eine andere Erklärung wäre noch „Carrus Navalis“ was soviel wie Schiffswagen, Narrenschiff bedeutet. Demnach würde man auf die Frühlingsfeste der Römer im Rheinland anspielen, bei denen ein neues Schiff vom Stapel gelassen wurde.
Seit wann es den Karneval gibt, da gehen die Meinung sehr stark auseinander, was Recherchen im Internet ergaben. Die einen sagen es wäre heidnischer Natur von den Germanen, die anderen tendieren eher zum 14. Jahrhundert hin mit den Anfängen.
Genauso ist es mit dem Zeitraum wann Fasching ist. Für alle Karnevalisten am 11.11 um 11.11Uhr. Für die Kirche ist Fasching eigentlich nur der Tag vor Aschermittwoch. Festgelegt wird Karneval definitiv immer am Osterfest, daher ist Karneval auch jedes Jahr zu einem anderen Zeitpunkt.
Ich schweife vom eigentlich Thema ab, aber ein paar Hintergrundinfos müssen auch sein denk ich. Schließlich hockt ja nicht jeder von uns gerade in einer Gegend wo man Karneval oder Fasching ausgiebig feiert und auch nicht jeder ist Anhänger der sogenannten „fünften Jahrezeit“.
Nun zur Kernfrage: Warum wird man bei Umzügen mit Süßigkeiten beworfen.
Hm, also selbst intensivste Suche danach im Internet ließen mich keine eindeutige Information hierzu finden. Auch direkte Recherchen beim ansässigen Faschingsverein brachten keine Ergebnisse.
Ich kam nun zu folgendem Schluss. Der Karneval ist als Freudenfest entstanden. Vor der darauffolgenden Fastenzeit wollte man eben noch mal so richtig feiern und schlemmen.
Daher nehme ich an, und das ist jetzt reine Theorie, dass man dies in die Neuzeit übernommen hat und aus diesem Grunde uns nun von den Faschingswagen mit Süßigkeiten und noch so einigem an Fressalien bewirft.
Schutz davor bietet einiges.
1. Faschingsumzüge meiden
2. Wenn man sie dennoch besucht in die hinterste Reihe stellen
3. ein umgedrehter Regenschirm bietet auch guten Schutz, führt allerdings dazu, dass man hinterher massig Süßigkeiten hat
4. Hüte und allerlei Kopfbedeckungen bieten nur bedingt Schutz, hierbei müssen weitere Sicherheitsmassnahmen jedoch ergriffen werden.
5. Man miete sich eine Horde Kinder und nimmt sie zum Umzug mit, die halten mit Sicherheit jede Art von Süßigkeit von einem fern *g*
Dies jetzt nur als kleine Tipps am Rande, für alle Faschingsmuffel und welche die noch unentschlossen sind.
Wir wissen nun also warum wir mit Süßigkeiten beworfen werden. Man will uns noch mal so richtig schlemmen lassen vor der Fastenzeit. Dummerweise nur, macht das kaum noch einer mit der kirchlichen Fastenzeit. Also warum vorher schlemmen. Hm, auch dazu eine Theorie. Das werfen der Süßigkeiten hat sich mittlerweile eingebürgert. Den meisten Umzugsbesuchern macht es riesig Spaß nach den Dingern zu springen oder dafür auf dem Boden rumzukriechen, wobei es sicher ja ursprünglich zur Belustigung der Kinder gedacht war. Es hat sich also eingebürgert und deshalb bleibt es. Tradition verpflichtet sozusagen. Stopfen wir uns also weiterhin voll am Karneval.
Nun noch zur 2. Frage, warum tritt man 14 Tage noch nach Fasching in die Überreste der Süßigkeiten und hat dann so tolle Sachen wie Bonbons an den Schuhen kleben.
Ich würde mal sagen, entweder liegt es an einer mangelhaften Stadtreinigung oder an zu wenig Kindern die am Umzug zugeschaut haben. Eine andere Theorie fällt mir hierzu nicht ein.
So das war es zu diesem Thema. Wie gesagt ein Teil davon rein theoretisch, da keine Fakten zu finden waren. Sollte aber hier jemand unter uns sein der andere Theorien oder Fakten hierzu hat, würden die mich interessieren.
Ich hoffe nun sind alle offenen Fragen hierzu beantwortet.
Wünsche allen eine fröhliche fünfte Jahreszeit
Helau
Eure blacky



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