Erfahrungsbericht von enibas
Rund um das Fahrrad
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Über 35.000.000 Fahrräder gibt es in der Bundesrepublik und der Trend zum Fahrrad hält an. So vielfältig wie die Motivationen für den Fahrradkauf sind, so viele verschiedene Typen gibt es mittlerweile auch; die Industrie hat den Trend erkannt und entsprechend reagiert.
Leider hat dank dieser Modellvielfalt der Käufer auch die Qual der Wahl. Da ein gutes Fahrrad (und gut soll hier nur heißen \"zu meinen Bedürfnissen passend\") mittlerweile doch schon so einiges an Geld kostet lohnt es sich wirklich, sich über diese Anschaffung ein paar Gedanken zu machen.
Für die fünfköpfige Familie kauft ihrdoch sicherlich auch keinen schicken roten 2-sitzigen Sportwagen, nur weil rot eure Lieblingsfarbe ist und der Händler einen Superpreis gemacht hat, oder? Und da euch auch sicherlich einleuchtet, daß der Amateur-Motorsportler mit einem Wohnmobil nicht auf die Rennstrecke geht, steht man nun endgültig vor der Entscheidung: Lastenfahrrad, Liegerad, Rennrad, MTB, Trekkingrad, Tandem, Citybike, Tourenrad, ATB ...
Vielleicht sollten wir uns, bevor wir die verschiedenen Typen beschreiben, kurz einmal die Entwicklung des Fahrrades anschauen.
Vom Laufrad zum High-Tech-Bike
Freiherr von Drais baute 1817 eine Art Laufmaschine mit zwei Rädern. Das erste Zweirad das vorwärtsbewegt wurde ohne mit den Füßen den Boden zu berühren erdachte und baute bereits 1839 der schottische Schmied MacMillan. James Starley stellte 1870 das erste Hochrad mit Drahtspeichenrädern vor und nur 15 Jahre später wurde von John Kemp Starley in Coventry das Rover-Sicherheitsrad präsentiert. Es besaß bereits alle wesentlichen Merkmale moderner Fahrräder: Zwei Räder gleicher Größe, Kettenantrieb mit Übersetzung, direkte Lenkung mit schräggestellter Gabel und einen trapezförmigen Rahmen. Nur drei Jahre später erfand der Tierarzt J. B. Dunlop in Belfast die Luftbereifung, die sich bei den Fahrrädern sofort durchsetzte. Auch die im Januar 1900 von dem Deutschen E. Sachs erfundene Freilaufnabe und die 1902 in England gebaute Gangschaltung in der Hinterradnabe setzten sich im Fahrradbau sehr schnell durch. Fast 80 Jahre lang ist dann die Konstruktion eigentlich nur noch im Detail verbessert worden, bis dann mit den Mountainbikes aus den USA eine rasante Weiterentwicklung eingeleitet wurde. Durch neue Leichtmetalllegierungen und hochmoderne Kunststoffe wie die für die Raumfahrt entwickelten Werkstoffe Kevlar und Karbon konnte das Gewicht immer weiter reduziert werden, es wurde immer mehr Wert auf Aerodynamik und Ergonomie gelegt und der Rollwiderstand wird immer weiter reduziert.
Moderne High-Tech-Rennbikes haben vielfach ultraleichte Kunststoffrahmen, die aus einem Stück gefertigt sind, sind in Rahmenbauart und -geometrie sowie auch im Bereich der Anbauteile genau auf den jeweiligen Fahrer zugeschnitten. Für den Preis eines solchen Profigerätes bekommt man dann allerdings auch schon durchaus einen ordentlichen Mittelklasse-PKW.
Nach und nach kommen immer wieder technische Leckerbissen, die für den Profi-Rennsport entwickelt wurden, in die Serienproduktion und damit auch in erschwingliche Preisregionen.
Das Typen-ABC der Fahrräder
Wenden wir uns nun den verschiedenen Fahrradtypen zu, wobei diese Kurzbeschreibung nicht vollständig sein kann. Es gibt immer wieder Modelle, die sowohl in die eine, als auch in eine andere Kategorie einzustufen wären. Einige dieser Entwicklungen verschwinden irgendwann plötzlich wieder vom Markt, andere bilden irgendwann eine neue, eigene, Kategorie.
Um das ganze Thema nicht zu sehr auszudehnen, unterscheiden wir hier in vier grobe Kategorien innerhalb derer es dann verschiedene Gruppen gibt:
1. Kinder- und Jugendräder
Das Kinderfahrrad
Nun mal ehrlich: An ein Kinderfahrrad wird meist keine andere Anforderung gestellt als die, daß es billig sein soll. Entsprechend gibt der Markt hier auch kaum brauchbares her.
Die Kinder müssen bis zum neunten Lebensjahr den Gehweg benutzen und daher werden auch erst an ein Fahrrad für ein neunjähriges Kind die gleichen Sicherheitsanforderungen gestellt, wie an ein Erwachsenenrad.
Kinderfahrräder lassen sich eigentlich noch in zwei Kategorien unterteilen: Spielräder (mit Reifengrößen von 12 und 16 Zoll) die oft noch ohne verkehrstaugliche Ausstattung angeboten werden und von Kindergartenkindern benutzt werden, und echte Kinderräder (mit Reifengrößen von 20 und 22 Zoll) die im Regelfall eine straßenverkehrstaugliche Ausrüstung haben und für Schulkinder gedacht sind.
Das Jugendfahrrad
Ab 24 Zoll Reifengröße spricht man dann vom Jugendrad.
Hier kommt dann schon die Mode ins Spiel. Und diese Mode geht zur Zeit in Richtung der (zumindest optisch) robusten Mountainbikes. Robustheit ist gerade bei Jugendlichen natürlich ein wichtiger Faktor, zumindest aus Sicht der zahlenden Eltern, während für die Kids die Farbe, Anzahl der Gänge und Form des Lenkers bestimmt die wesentlicheren Merkmale sind.
Leider sind die günstigeren Angebote in diesem Bereich oft genaugenommen nur billige \"Fahrradimitationen\", die mit poppigen Lackierungen und breiten Stollenreifen Geländetauglichkeit (und damit Stabilität) vortäuschen.
2. Sporträder
Mountainbikes
Richtige Mountainbikes haben 26 Zoll-Räder, einen sehr verwindungssteifen Rahmen, breite Stollenreifen und moderne Cantilever-Bremsen. Mit ihren 21 bis 24 Gängen fühlen sich diese Räder sowohl auf der Straße als auch im Gelände (für das sie ursprünglich konzipiert waren) wohl. Teilweise kann ein solches Rad auch mit Federgabel erworben werden. Schutzbleche, Klingel und Beleuchtung sind oft im Preis nicht inbegriffen, daher ist ein solches Rad ohne Nachrüstung meist nicht für den Straßenverkehr zugelassen.
Trekkingräder
Von den Mountainbikes unterscheiden sie sich durch die größeren 28 Zoll-Räder und eine andere Rahmengeometrie. Auch sie haben 21 bis 24 Gänge und sind sowohl auf der Straße als auch im bergigen Gelände zuhause. Schutzbleche, Klingel und Beleuchtung sind auch hier oft im Preis nicht inbegriffen, daher ist ein solches Rad ohne Nachrüstung meist nicht für den Straßenverkehr zugelassen.
Rennräder
Ausschließlich für den Straßeneinsatz gedachtes sehr leichtes Rad mit sehr schmalen 28-Zoll Felgen. Der niedrige Renn- oder Triathlonlenker zwingt den Fahrer in eine flache Sitzposition. Diese Räder sind mit 14- bis 21-Gang Kettenschaltungen ausgerüstet. Straßenverkehrstauglich sind die meisten erst nach einer Nachrüstung.
3. Freizeiträder
All-Terrain-Bikes (ATB)
Das ATB wurde vom MTB geklont und wird oft auch damit verwechselt. Von der Rahmengeometrie her ist es jedoch gegenüber dem Mountainbike \"entschärft\" und dadurch eher als Mehrzweckfahrrad einzustufen. Lichtanlage, Schutzbleche, Gepäckträger etc. fehlen jedoch teilweise auch hier.
Stadträder, Citybikes, Cruiser etc.
Die Stadträder sind solide, wartungsarme, für den Nahbereich konzipierte Räder meist mit 28-Zoll Felgen. Typisches Merkmal dieser Gruppe ist die 3-, 5-, oder 7-Gang Nabenschaltung.
Das vielfach, trotz seines hohen Gewichtes, immer noch beliebte Hollandrad fällt ebenfalls in diese Kategorie.
Die Citybikes, Cruiser (und was auch immer der Industrie noch für wohlklingende Namen einfallen) sind Mischungen aus Mountain-, All-Terrain-, Trekking- und Stadträdern.
Tourenräder
Dieser Begriff darf nicht zu wörtlich genommen werden. Hierunter werden im Handel die schweren, nur scheinbar unverwüstlichen Räder vergangener Tage gehandelt.
Gute Touren- oder Reiseräder sind heute wohl aus dem Bereich Trekking- oder All-Terrain-Bikes zu nennen.
4. Sonderformen
Lastenfahrräder
Hierunter versteht man Fahrräder, die speziell zum Transport von Lasten konstruiert wurden. Diese Spezialräder mit teilweise individuellen Ladeflächen und Aufbauten sind, aufgrund der geringeren Nachfrage nicht bei jedem Fahrradhändler zu sehen.
Am bekanntesten aus dieser Gruppe ist wohl der dänische \"Long John\" mit seiner dicht über dem Boden liegenden Ladefläche zwischen Lenker und Vorderrad.
Liegeräder
Bequemes und schnelles Rad, da der Fahrer durch die zurückgelegte Sitzposition nur wenig Windwiderstand bietet.
Tandems
Ein gutes Tandem erfordert bei der Belastung durch die doppelte Muskelkraft und der extremen Schnelligkeit auf abschüssigen Strecken sehr hochwertige Komponenten und einen hervorragenden Rahmen. Daher kostet der gemeinsame Reise- oder Tourenspaß auch schnell einige Tausender in der Anschaffung.
Wir haben gesehen, daß Fahrrad nicht gleich Fahrrad ist und es bei der angebotenen Vielzahl verschiedener Typen bestimmt leichtfallt, sich für den Richtigen zu entscheiden.
Sicher ist jedenfalls, daß Design und Preis nicht die einzigen Kriterien sein können, wenn Sie das Rad auch wirklich benutzen wollen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-02-03 10:28:57 mit dem Titel Rund um das Fahrrad II. Teil
Nachdem mein letzter Beitrag zum Thema Fahrrad positive Resonanz bekommen hat, habe ich mir zu dem Thema noch einmal Gedanken gemacht. Heute geht es um den Biker-Typ, Zubehör und Kleidung.
Um nun herauszufinden, welcher Fahrradtyp für mich der Richtige ist, kann ich einerseits eine Wahrsagerin konsultieren oder mir aber selber Gedanken machen. (Wer sich nun für eine Glaskugel entscheidet, der muß nicht weiterlesen.) Wer die Entscheidung lieber eigenständig treffen möchte, sollte sich erst einmal überlegen, welche Erwartungen er an den neuen Drahtesel hat.
Bist du eher der Familientyp, der längere Touren mit der Familie unternimmt und dabei Kinder und Gepäck auf dem Fahrrad transportieren möchte? Oder bist du mehr der Typ, der eigentlich nur versehentlich nicht in das \"Team Telekom\" aufgenommen wurde? Vielleicht zieht es dich aber auch eher ins Gelände oder benötigst du gar einen alltagstauglichen Autoersatz? Fragen über Fragen, aber für das richtige Fahrrad unbedingt erforderlich, denn für jede Anforderung, die du an dein Fahrrad stellst, ist ein Rad besser geeignet und ein anderes weniger.
Damen- oder Herrenrad?
Der tiefe Durchstieg beim Damenrad erleichtert das Auf- und Absteigen, besonders wenn ein Kindersitz montiert ist. Konstruktionsbedingt kann dieser Rahmen aber nicht die Stabilität haben wie ein Herrenrad. Hier gilt es also abzuwägen: wenn häufig Kinder oder Gepäck transportiert werden, ist das Herrenrad die bessere Wahl.
Mode und Trends
Der Fahrradmarkt unterliegt in hohem Maße Moden und Trends. Scheinbar wird jedes Jahr ein neues Rad erfunden. Ständig werden großartige technische Innovationen angepriesen, die sich bei genauerem Hinsehen als reine marktstrategische Aussagen entpuppen. Für die Funktion des Rades ist es ziemlich unerheblich, ob das Kettenblatt nicht rund, sondern \"bio\"-oval oder \"computerdesigned\" ist und ob die Felgen nun eine Eloxidbeschichtung aufweisen oder nicht. Im nächsten Jahr sind solche Attribute sowieso wieder \"out\".
Maße und Einstellung
Unabhängig vom Fahrradtyp gilt: das Rad muß zu dir passen. Dabei kommt es weniger darauf an, daß die Rahmenfarbe mit der Farbe deiner Augen oder der Haarfarbe harmoniert, sondern es geht hier um das Verhältnis der Rahmenhöhe zu deiner Körpergröße. Darüber hinaus sollten Sattelhöhe und Lenkereinstellung zur bevorzugten Sitzposition und Einsatzzweck des Rades einzustellen sein. Ein Tourenrad, auf dem man auch bei maximal ausgezogener Lenkerstütze noch eine sportlich gebeugte Sitzposition hat, nützt gar nichts. Hier werden auf längere Touren sehr schnell die Muskeln der Arme verkrampfen – von Rückenbeschwerden ganz abgesehen.
Probefahrt
Verzichtet auf keinen Fall auf eine Probefahrt. Nur so kann man herausfinden ob das Bike auch paßt.
Kleidung
Beim Radfahren kann der Organismus innerhalb kurzer Zeit Extremen ausgesetzt sein. Bei einer Gebirgstour ist nach dem Anstieg die Kleidung völlig durchnäßt. Oben ist es dann bedeutend kühler. Anschließend wird dann bergab gefahren, teilweise ohne Kraftaufwand, dafür aber mit reichlich Fahrtwind. Die Kleidung muß in jedem Fall dafür sorgen, daß der Wärmehaushalt des Körpers stimmt.
Aber auch im Flachland sollte man sich über die Kleidung, sofern man nicht nur zum Briefkasten um die Ecke radelt, ein paar Gedanken machen. So haben Messungen ergeben, daß allein durch den Fahrtwind bei einer Geschwindigkeit von 20 km/h die Haut um etwa 10 °C abgekühlt wird, bei einer schnellen Bergabfahrt sogar um 20°C! Im Extremfall ist die Hauttemperatur, wenn man angesichts sommerlicher Hitze \"oben ohne\" fährt, in der Nähe des Gefrierpunktes!
Der Helm ist beim Radfahren unerläßlich, denn bei etwa 75% der tödlich Fahrradunfälle sind Kopfverletzungen die Ursache. Mit Helm läßt sich diese Gefahr um ca. 80% reduzieren!
Der Helm muß passen, daher stets im Fachhandel neu kaufen – und nicht womöglich gebraucht auf dem Flohmarkt!!
Der Tragekomfort ist ausschlaggebend dafür, wie oft und wie gern der Helm getragen wird, er sollte also möglichst leicht sein.
Wichtig ist, daß man weiß, daß der Kinnriemen kein Schutz ist, sondern unter das Kinn gehört, er dient nur zur Befestigung! Er muß richtig eingestellt sein und natürlich auch geschlossen werden.
An Eltern gilt folgender Appell: mit gutem Beispiel voran!!
Die Handschuhe sollen einer Blasenbildung vorbeugen und das von der Straße ausgehende Fingerkrippeln bei längeren Touren dämpfen.
Die Hosen sollten ein ausreichende Knieweite aufweisen, da sonst bei Wärme und Schwitzen schnell der Spaß verlorengeht.
Pullover und Shirts müssen ausreichend lang sein, damit der Rücken auch bei vornübergebeugter Haltung noch geschützt ist.
Die Schuhe sollten leicht und luftig sein, dabei aber noch ausreichend Halt bieten. Eine rutschfeste Sohle sorgt für sicheren Halt des Fußes auf der Pedale und verteilt den Pedaldruck auf den ganzen Fuß.
Diebstahlsicherung
Allein in der Bundesrepublik werden pro Tag gut 1.000 Fahrräder gestohlen.
Man sollte sein Fahrrad daher polizeilich registrieren oder codieren lassen. Für den Dieb ist es dann ähnlich schwierig ein codiertes Fahrrad ohne den passenden Eigentumsnachweis zu verkaufen, als wollte er ein Auto ohne KFZ Brief verkaufen.
Ein gutes Schloß sollte in jedem Fall so konzipiert sein, daß man das rad an Pfosten, Straßenlaternen, o.ä. anschließen kann. Die sogenannten Speichenschlösser, die an einigen Rädern angebracht sind, sind völlig unzureichend. Genauso einfach sind Zahlenschlösser und dünne Kabelschlösser für Profis nichts weiter als Kosmetik.
Hochwertige Fahrräder sollten mit hochwertigen Schlössern gesichert werden!
Fahrradständer
Ist euch auch schon mal ein voll bepacktes Fahrrad umgekippt (mir passierte es natürlich nur nach dem Einkaufen – klasse, wenn man den gesamten Einkauf von der Straße sammeln darf)? Entweder habt ihr das Rad auf einen weichen Untergrund gestellt oder der Fahrradständer war seiner Aufgabe einfach nicht gewachsen.
Es gibt Einbein- und Zweibeinständer. Letztere sind besonders gut geeignet, da sie das Rad zu beiden Seiten abstützen. Allerdings lassen sich diese Modelle nicht montieren, wenn euer Rad einen am Tretlager befestigten Walzendynamo hat. In diesem Fall kommen nur die an der Hinterradnabe montierten Einbeinstützen in Frage, die im übrigen ihren Zweck auch sehr gut erfüllen., vorausgesetzt sie haben auch die richtige Länge.
Gepäckträger
Der Hinterradgepäckträger ist wohl jedem geläufig. Weniger bekannt sind dagegen die \"Low-Rider\"-Gepäckträger. Sie sind seitlich sehr tief am Vorderrad befestigt. Hier können Packtaschen so befestigt werden, daß sie das Lenkverhalten kaum beeinflussen. Weitere Möglichkeiten das Gepäck unterzubringen wäre der konventionelle Vorderradgepäckträger oder Lenkertaschen.
Ich persönliche bevorzuge den \"Low-Rider\", denn so habe ich mein Gepäck im Auge und werde beim Lenken nicht behindert.
Bei guten Gepäckträgern ist die Tragfähigkeit in 3 Klassen angegeben (bis 10, bis 18 und bis 25kg) angegeben, wobei zumindestens ein Hinterradgepäckträger schon seine 20kg tragen sollte.
Es gibt Träger aus Aluminium und aus Stahl. Die Träger aus Stahl sind im Regelfall stabiler und dabei nicht unbedingt schwerer. Bedenkt man, daß evtl. Kindersitze anmontiert werden sollten, würde ich immer zu einem Träger aus Stahl rate.
So, liebe Leser, das war\'s nun erstmal von mir zum Thema Rad. Ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen einen kleinen Tip geben (ich bin schließlich kein Fahrradfachhändler). Sollte mir noch mehr einfallen, werdet ihr es bestimmt zu lesen bekommen.
Leider hat dank dieser Modellvielfalt der Käufer auch die Qual der Wahl. Da ein gutes Fahrrad (und gut soll hier nur heißen \"zu meinen Bedürfnissen passend\") mittlerweile doch schon so einiges an Geld kostet lohnt es sich wirklich, sich über diese Anschaffung ein paar Gedanken zu machen.
Für die fünfköpfige Familie kauft ihrdoch sicherlich auch keinen schicken roten 2-sitzigen Sportwagen, nur weil rot eure Lieblingsfarbe ist und der Händler einen Superpreis gemacht hat, oder? Und da euch auch sicherlich einleuchtet, daß der Amateur-Motorsportler mit einem Wohnmobil nicht auf die Rennstrecke geht, steht man nun endgültig vor der Entscheidung: Lastenfahrrad, Liegerad, Rennrad, MTB, Trekkingrad, Tandem, Citybike, Tourenrad, ATB ...
Vielleicht sollten wir uns, bevor wir die verschiedenen Typen beschreiben, kurz einmal die Entwicklung des Fahrrades anschauen.
Vom Laufrad zum High-Tech-Bike
Freiherr von Drais baute 1817 eine Art Laufmaschine mit zwei Rädern. Das erste Zweirad das vorwärtsbewegt wurde ohne mit den Füßen den Boden zu berühren erdachte und baute bereits 1839 der schottische Schmied MacMillan. James Starley stellte 1870 das erste Hochrad mit Drahtspeichenrädern vor und nur 15 Jahre später wurde von John Kemp Starley in Coventry das Rover-Sicherheitsrad präsentiert. Es besaß bereits alle wesentlichen Merkmale moderner Fahrräder: Zwei Räder gleicher Größe, Kettenantrieb mit Übersetzung, direkte Lenkung mit schräggestellter Gabel und einen trapezförmigen Rahmen. Nur drei Jahre später erfand der Tierarzt J. B. Dunlop in Belfast die Luftbereifung, die sich bei den Fahrrädern sofort durchsetzte. Auch die im Januar 1900 von dem Deutschen E. Sachs erfundene Freilaufnabe und die 1902 in England gebaute Gangschaltung in der Hinterradnabe setzten sich im Fahrradbau sehr schnell durch. Fast 80 Jahre lang ist dann die Konstruktion eigentlich nur noch im Detail verbessert worden, bis dann mit den Mountainbikes aus den USA eine rasante Weiterentwicklung eingeleitet wurde. Durch neue Leichtmetalllegierungen und hochmoderne Kunststoffe wie die für die Raumfahrt entwickelten Werkstoffe Kevlar und Karbon konnte das Gewicht immer weiter reduziert werden, es wurde immer mehr Wert auf Aerodynamik und Ergonomie gelegt und der Rollwiderstand wird immer weiter reduziert.
Moderne High-Tech-Rennbikes haben vielfach ultraleichte Kunststoffrahmen, die aus einem Stück gefertigt sind, sind in Rahmenbauart und -geometrie sowie auch im Bereich der Anbauteile genau auf den jeweiligen Fahrer zugeschnitten. Für den Preis eines solchen Profigerätes bekommt man dann allerdings auch schon durchaus einen ordentlichen Mittelklasse-PKW.
Nach und nach kommen immer wieder technische Leckerbissen, die für den Profi-Rennsport entwickelt wurden, in die Serienproduktion und damit auch in erschwingliche Preisregionen.
Das Typen-ABC der Fahrräder
Wenden wir uns nun den verschiedenen Fahrradtypen zu, wobei diese Kurzbeschreibung nicht vollständig sein kann. Es gibt immer wieder Modelle, die sowohl in die eine, als auch in eine andere Kategorie einzustufen wären. Einige dieser Entwicklungen verschwinden irgendwann plötzlich wieder vom Markt, andere bilden irgendwann eine neue, eigene, Kategorie.
Um das ganze Thema nicht zu sehr auszudehnen, unterscheiden wir hier in vier grobe Kategorien innerhalb derer es dann verschiedene Gruppen gibt:
1. Kinder- und Jugendräder
Das Kinderfahrrad
Nun mal ehrlich: An ein Kinderfahrrad wird meist keine andere Anforderung gestellt als die, daß es billig sein soll. Entsprechend gibt der Markt hier auch kaum brauchbares her.
Die Kinder müssen bis zum neunten Lebensjahr den Gehweg benutzen und daher werden auch erst an ein Fahrrad für ein neunjähriges Kind die gleichen Sicherheitsanforderungen gestellt, wie an ein Erwachsenenrad.
Kinderfahrräder lassen sich eigentlich noch in zwei Kategorien unterteilen: Spielräder (mit Reifengrößen von 12 und 16 Zoll) die oft noch ohne verkehrstaugliche Ausstattung angeboten werden und von Kindergartenkindern benutzt werden, und echte Kinderräder (mit Reifengrößen von 20 und 22 Zoll) die im Regelfall eine straßenverkehrstaugliche Ausrüstung haben und für Schulkinder gedacht sind.
Das Jugendfahrrad
Ab 24 Zoll Reifengröße spricht man dann vom Jugendrad.
Hier kommt dann schon die Mode ins Spiel. Und diese Mode geht zur Zeit in Richtung der (zumindest optisch) robusten Mountainbikes. Robustheit ist gerade bei Jugendlichen natürlich ein wichtiger Faktor, zumindest aus Sicht der zahlenden Eltern, während für die Kids die Farbe, Anzahl der Gänge und Form des Lenkers bestimmt die wesentlicheren Merkmale sind.
Leider sind die günstigeren Angebote in diesem Bereich oft genaugenommen nur billige \"Fahrradimitationen\", die mit poppigen Lackierungen und breiten Stollenreifen Geländetauglichkeit (und damit Stabilität) vortäuschen.
2. Sporträder
Mountainbikes
Richtige Mountainbikes haben 26 Zoll-Räder, einen sehr verwindungssteifen Rahmen, breite Stollenreifen und moderne Cantilever-Bremsen. Mit ihren 21 bis 24 Gängen fühlen sich diese Räder sowohl auf der Straße als auch im Gelände (für das sie ursprünglich konzipiert waren) wohl. Teilweise kann ein solches Rad auch mit Federgabel erworben werden. Schutzbleche, Klingel und Beleuchtung sind oft im Preis nicht inbegriffen, daher ist ein solches Rad ohne Nachrüstung meist nicht für den Straßenverkehr zugelassen.
Trekkingräder
Von den Mountainbikes unterscheiden sie sich durch die größeren 28 Zoll-Räder und eine andere Rahmengeometrie. Auch sie haben 21 bis 24 Gänge und sind sowohl auf der Straße als auch im bergigen Gelände zuhause. Schutzbleche, Klingel und Beleuchtung sind auch hier oft im Preis nicht inbegriffen, daher ist ein solches Rad ohne Nachrüstung meist nicht für den Straßenverkehr zugelassen.
Rennräder
Ausschließlich für den Straßeneinsatz gedachtes sehr leichtes Rad mit sehr schmalen 28-Zoll Felgen. Der niedrige Renn- oder Triathlonlenker zwingt den Fahrer in eine flache Sitzposition. Diese Räder sind mit 14- bis 21-Gang Kettenschaltungen ausgerüstet. Straßenverkehrstauglich sind die meisten erst nach einer Nachrüstung.
3. Freizeiträder
All-Terrain-Bikes (ATB)
Das ATB wurde vom MTB geklont und wird oft auch damit verwechselt. Von der Rahmengeometrie her ist es jedoch gegenüber dem Mountainbike \"entschärft\" und dadurch eher als Mehrzweckfahrrad einzustufen. Lichtanlage, Schutzbleche, Gepäckträger etc. fehlen jedoch teilweise auch hier.
Stadträder, Citybikes, Cruiser etc.
Die Stadträder sind solide, wartungsarme, für den Nahbereich konzipierte Räder meist mit 28-Zoll Felgen. Typisches Merkmal dieser Gruppe ist die 3-, 5-, oder 7-Gang Nabenschaltung.
Das vielfach, trotz seines hohen Gewichtes, immer noch beliebte Hollandrad fällt ebenfalls in diese Kategorie.
Die Citybikes, Cruiser (und was auch immer der Industrie noch für wohlklingende Namen einfallen) sind Mischungen aus Mountain-, All-Terrain-, Trekking- und Stadträdern.
Tourenräder
Dieser Begriff darf nicht zu wörtlich genommen werden. Hierunter werden im Handel die schweren, nur scheinbar unverwüstlichen Räder vergangener Tage gehandelt.
Gute Touren- oder Reiseräder sind heute wohl aus dem Bereich Trekking- oder All-Terrain-Bikes zu nennen.
4. Sonderformen
Lastenfahrräder
Hierunter versteht man Fahrräder, die speziell zum Transport von Lasten konstruiert wurden. Diese Spezialräder mit teilweise individuellen Ladeflächen und Aufbauten sind, aufgrund der geringeren Nachfrage nicht bei jedem Fahrradhändler zu sehen.
Am bekanntesten aus dieser Gruppe ist wohl der dänische \"Long John\" mit seiner dicht über dem Boden liegenden Ladefläche zwischen Lenker und Vorderrad.
Liegeräder
Bequemes und schnelles Rad, da der Fahrer durch die zurückgelegte Sitzposition nur wenig Windwiderstand bietet.
Tandems
Ein gutes Tandem erfordert bei der Belastung durch die doppelte Muskelkraft und der extremen Schnelligkeit auf abschüssigen Strecken sehr hochwertige Komponenten und einen hervorragenden Rahmen. Daher kostet der gemeinsame Reise- oder Tourenspaß auch schnell einige Tausender in der Anschaffung.
Wir haben gesehen, daß Fahrrad nicht gleich Fahrrad ist und es bei der angebotenen Vielzahl verschiedener Typen bestimmt leichtfallt, sich für den Richtigen zu entscheiden.
Sicher ist jedenfalls, daß Design und Preis nicht die einzigen Kriterien sein können, wenn Sie das Rad auch wirklich benutzen wollen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-02-03 10:28:57 mit dem Titel Rund um das Fahrrad II. Teil
Nachdem mein letzter Beitrag zum Thema Fahrrad positive Resonanz bekommen hat, habe ich mir zu dem Thema noch einmal Gedanken gemacht. Heute geht es um den Biker-Typ, Zubehör und Kleidung.
Um nun herauszufinden, welcher Fahrradtyp für mich der Richtige ist, kann ich einerseits eine Wahrsagerin konsultieren oder mir aber selber Gedanken machen. (Wer sich nun für eine Glaskugel entscheidet, der muß nicht weiterlesen.) Wer die Entscheidung lieber eigenständig treffen möchte, sollte sich erst einmal überlegen, welche Erwartungen er an den neuen Drahtesel hat.
Bist du eher der Familientyp, der längere Touren mit der Familie unternimmt und dabei Kinder und Gepäck auf dem Fahrrad transportieren möchte? Oder bist du mehr der Typ, der eigentlich nur versehentlich nicht in das \"Team Telekom\" aufgenommen wurde? Vielleicht zieht es dich aber auch eher ins Gelände oder benötigst du gar einen alltagstauglichen Autoersatz? Fragen über Fragen, aber für das richtige Fahrrad unbedingt erforderlich, denn für jede Anforderung, die du an dein Fahrrad stellst, ist ein Rad besser geeignet und ein anderes weniger.
Damen- oder Herrenrad?
Der tiefe Durchstieg beim Damenrad erleichtert das Auf- und Absteigen, besonders wenn ein Kindersitz montiert ist. Konstruktionsbedingt kann dieser Rahmen aber nicht die Stabilität haben wie ein Herrenrad. Hier gilt es also abzuwägen: wenn häufig Kinder oder Gepäck transportiert werden, ist das Herrenrad die bessere Wahl.
Mode und Trends
Der Fahrradmarkt unterliegt in hohem Maße Moden und Trends. Scheinbar wird jedes Jahr ein neues Rad erfunden. Ständig werden großartige technische Innovationen angepriesen, die sich bei genauerem Hinsehen als reine marktstrategische Aussagen entpuppen. Für die Funktion des Rades ist es ziemlich unerheblich, ob das Kettenblatt nicht rund, sondern \"bio\"-oval oder \"computerdesigned\" ist und ob die Felgen nun eine Eloxidbeschichtung aufweisen oder nicht. Im nächsten Jahr sind solche Attribute sowieso wieder \"out\".
Maße und Einstellung
Unabhängig vom Fahrradtyp gilt: das Rad muß zu dir passen. Dabei kommt es weniger darauf an, daß die Rahmenfarbe mit der Farbe deiner Augen oder der Haarfarbe harmoniert, sondern es geht hier um das Verhältnis der Rahmenhöhe zu deiner Körpergröße. Darüber hinaus sollten Sattelhöhe und Lenkereinstellung zur bevorzugten Sitzposition und Einsatzzweck des Rades einzustellen sein. Ein Tourenrad, auf dem man auch bei maximal ausgezogener Lenkerstütze noch eine sportlich gebeugte Sitzposition hat, nützt gar nichts. Hier werden auf längere Touren sehr schnell die Muskeln der Arme verkrampfen – von Rückenbeschwerden ganz abgesehen.
Probefahrt
Verzichtet auf keinen Fall auf eine Probefahrt. Nur so kann man herausfinden ob das Bike auch paßt.
Kleidung
Beim Radfahren kann der Organismus innerhalb kurzer Zeit Extremen ausgesetzt sein. Bei einer Gebirgstour ist nach dem Anstieg die Kleidung völlig durchnäßt. Oben ist es dann bedeutend kühler. Anschließend wird dann bergab gefahren, teilweise ohne Kraftaufwand, dafür aber mit reichlich Fahrtwind. Die Kleidung muß in jedem Fall dafür sorgen, daß der Wärmehaushalt des Körpers stimmt.
Aber auch im Flachland sollte man sich über die Kleidung, sofern man nicht nur zum Briefkasten um die Ecke radelt, ein paar Gedanken machen. So haben Messungen ergeben, daß allein durch den Fahrtwind bei einer Geschwindigkeit von 20 km/h die Haut um etwa 10 °C abgekühlt wird, bei einer schnellen Bergabfahrt sogar um 20°C! Im Extremfall ist die Hauttemperatur, wenn man angesichts sommerlicher Hitze \"oben ohne\" fährt, in der Nähe des Gefrierpunktes!
Der Helm ist beim Radfahren unerläßlich, denn bei etwa 75% der tödlich Fahrradunfälle sind Kopfverletzungen die Ursache. Mit Helm läßt sich diese Gefahr um ca. 80% reduzieren!
Der Helm muß passen, daher stets im Fachhandel neu kaufen – und nicht womöglich gebraucht auf dem Flohmarkt!!
Der Tragekomfort ist ausschlaggebend dafür, wie oft und wie gern der Helm getragen wird, er sollte also möglichst leicht sein.
Wichtig ist, daß man weiß, daß der Kinnriemen kein Schutz ist, sondern unter das Kinn gehört, er dient nur zur Befestigung! Er muß richtig eingestellt sein und natürlich auch geschlossen werden.
An Eltern gilt folgender Appell: mit gutem Beispiel voran!!
Die Handschuhe sollen einer Blasenbildung vorbeugen und das von der Straße ausgehende Fingerkrippeln bei längeren Touren dämpfen.
Die Hosen sollten ein ausreichende Knieweite aufweisen, da sonst bei Wärme und Schwitzen schnell der Spaß verlorengeht.
Pullover und Shirts müssen ausreichend lang sein, damit der Rücken auch bei vornübergebeugter Haltung noch geschützt ist.
Die Schuhe sollten leicht und luftig sein, dabei aber noch ausreichend Halt bieten. Eine rutschfeste Sohle sorgt für sicheren Halt des Fußes auf der Pedale und verteilt den Pedaldruck auf den ganzen Fuß.
Diebstahlsicherung
Allein in der Bundesrepublik werden pro Tag gut 1.000 Fahrräder gestohlen.
Man sollte sein Fahrrad daher polizeilich registrieren oder codieren lassen. Für den Dieb ist es dann ähnlich schwierig ein codiertes Fahrrad ohne den passenden Eigentumsnachweis zu verkaufen, als wollte er ein Auto ohne KFZ Brief verkaufen.
Ein gutes Schloß sollte in jedem Fall so konzipiert sein, daß man das rad an Pfosten, Straßenlaternen, o.ä. anschließen kann. Die sogenannten Speichenschlösser, die an einigen Rädern angebracht sind, sind völlig unzureichend. Genauso einfach sind Zahlenschlösser und dünne Kabelschlösser für Profis nichts weiter als Kosmetik.
Hochwertige Fahrräder sollten mit hochwertigen Schlössern gesichert werden!
Fahrradständer
Ist euch auch schon mal ein voll bepacktes Fahrrad umgekippt (mir passierte es natürlich nur nach dem Einkaufen – klasse, wenn man den gesamten Einkauf von der Straße sammeln darf)? Entweder habt ihr das Rad auf einen weichen Untergrund gestellt oder der Fahrradständer war seiner Aufgabe einfach nicht gewachsen.
Es gibt Einbein- und Zweibeinständer. Letztere sind besonders gut geeignet, da sie das Rad zu beiden Seiten abstützen. Allerdings lassen sich diese Modelle nicht montieren, wenn euer Rad einen am Tretlager befestigten Walzendynamo hat. In diesem Fall kommen nur die an der Hinterradnabe montierten Einbeinstützen in Frage, die im übrigen ihren Zweck auch sehr gut erfüllen., vorausgesetzt sie haben auch die richtige Länge.
Gepäckträger
Der Hinterradgepäckträger ist wohl jedem geläufig. Weniger bekannt sind dagegen die \"Low-Rider\"-Gepäckträger. Sie sind seitlich sehr tief am Vorderrad befestigt. Hier können Packtaschen so befestigt werden, daß sie das Lenkverhalten kaum beeinflussen. Weitere Möglichkeiten das Gepäck unterzubringen wäre der konventionelle Vorderradgepäckträger oder Lenkertaschen.
Ich persönliche bevorzuge den \"Low-Rider\", denn so habe ich mein Gepäck im Auge und werde beim Lenken nicht behindert.
Bei guten Gepäckträgern ist die Tragfähigkeit in 3 Klassen angegeben (bis 10, bis 18 und bis 25kg) angegeben, wobei zumindestens ein Hinterradgepäckträger schon seine 20kg tragen sollte.
Es gibt Träger aus Aluminium und aus Stahl. Die Träger aus Stahl sind im Regelfall stabiler und dabei nicht unbedingt schwerer. Bedenkt man, daß evtl. Kindersitze anmontiert werden sollten, würde ich immer zu einem Träger aus Stahl rate.
So, liebe Leser, das war\'s nun erstmal von mir zum Thema Rad. Ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen einen kleinen Tip geben (ich bin schließlich kein Fahrradfachhändler). Sollte mir noch mehr einfallen, werdet ihr es bestimmt zu lesen bekommen.



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