Erfahrungsbericht von Kathie28
Ruhe - endlich Ruhe...
Pro:
Ruhe, Hilfe, Beratung
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Nein
Wärend der Trennung von meinem jetzt-Exmann habe ich mit meinen zwei Kindern einige Zeit im Frauenhaus verbringen müssen.
Ich dachte früher immer Frauenhaus, da kommen nur Frauen hin, die am ganzen Körper grün und blau sind.
Ich hatte die Vorstellung, dass da alle Frauen mit ihren Kindern in einem grossen Raum schlafen müssen, mit einem Badezimmer, Alles wäre schrecklich laut und nervig.
Was ich dann erfahren habe war Ruhe - einfach nur Ruhe.
Man geht ja nicht einfach so in´s Frauenhaus weil man mal etwas Ärger zu Hause hat. Da muß ja schon was Schlimmes vorfallen ehe man sich an fremde Menschen wendet.
Mir hat es gefallen, dass jede Frau mit ihren Kindern ein eigenes Zimmer zur Verfügung hatte. Dazu gab es ein grosses, sehr gemütliches Wohnzimmer, eine perfekt eingerichtete Küche, 4 Badezimmer, ein Wickelzimmer, ein Spielzimmer und einen Garten, der umzäunt war und um den herum Tannen standen.
Man fühlte sich auch im Haus sicher, da man den ganzen Eingangsbereich über Monitore beobachten konnte.
Die erste Nacht war natürlich erstmal schlimm, weg von zu Hause, niemand wusste wo ich mit den Zwergen bin, ich machte mir Gedanken, wie es weitergehen soll und und und.
Am nächsten Morgen sprach mich dann die Leiterin des Frauenhauses an und fragte, ob ich reden wolle.
Wir zogen uns dann ca. 2 Stunden zurück, ich durfte erzählen und mir wurde einfach nur zugehört. Anschliessend gab mir die Leiterin sehr gute Tips.
Sie sagte mir, wo ich Unterhalt beantragen konnte ( Jugendamt), nannte mir die Adresse eines Anwalts in der Nähe, der auch andere Frauen beriet und fuhr mit mir zum Einwohnermeldeamt, wo eine Auskunftssperre für mich und meine Kinder beantragt wurde. So konnte mein Ex nicht herausfinden, wo ich war.
Die Leiterin fuhr mit mir zum Einkaufen, die Kinder wurden in der Zeit von einer Erzieherin betreut, die auch im Frauenhaus arbeitete. Das gab mir ein sehr gutes Gefühl, ich konnte mich wirklich in aller Ruhe um meine Angelegenheiten kümmern.
Ich habe in der Zeit im Frauenhaus gelernt wie es ist, wenn man sich auf andere verlassen kann, dass es Menschen gibt, die einem in einer scheinbar auswegslosen Situation helfen können und auch einfach zuhören, das hat mir in dieser Zeit sehr geholfen.
Mit den anderen Frauen, die zu meiner Zeit auch dort lebten, hatte ich ein sehr gutes Verhältnis, Alle hatten ihre eigene Geschichte, die in grosser Runde erzählt werden durfte. Wer nichts sagen wollte, weil er halt noch nicht soweit war, schwieg eben.
Ich habe mich im Frauenhaus sehr wohl gefühlt, habe von dort aus meine Sachen erledigt und habe zu mir gefunden. Ich hatte dort eine sehr gute Zeit.
Natürlich geht so eine Zeit nicht immer nur glücklich vorbei. Nachdem mein damaliger Mann aus der Wohnung ausgezogen war und ich mit meinen Mäusen zurückkonnte, war der Anfang erstmal schwierig. Da war ja immer noch die Angst, dass mein Mann plötzlich vor der Tür steht und den Kindern oder mir etwas antut. Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass Männer aus einem anderen Kulturkreis die eigenen Kinder entführen und man sie als Mutter nie wieder sieht.
Diese Angst konnte mir das Frauenhaus natürlich nicht nehmen, aber ich habe Adressen erhalten von Beratungsstellen und Psychotherapeuten. Ich habe dann auch eine Therapie gemacht, damit ich mit meinen Ängsten umgehen konnte.
Ich kann nur allen Frauen die in einer ähnlichen Situation stecken raten, sich an ein Frauenhaus zu wenden, wenn´s zu Hause nicht mehr geht !!!
Ich dachte früher immer Frauenhaus, da kommen nur Frauen hin, die am ganzen Körper grün und blau sind.
Ich hatte die Vorstellung, dass da alle Frauen mit ihren Kindern in einem grossen Raum schlafen müssen, mit einem Badezimmer, Alles wäre schrecklich laut und nervig.
Was ich dann erfahren habe war Ruhe - einfach nur Ruhe.
Man geht ja nicht einfach so in´s Frauenhaus weil man mal etwas Ärger zu Hause hat. Da muß ja schon was Schlimmes vorfallen ehe man sich an fremde Menschen wendet.
Mir hat es gefallen, dass jede Frau mit ihren Kindern ein eigenes Zimmer zur Verfügung hatte. Dazu gab es ein grosses, sehr gemütliches Wohnzimmer, eine perfekt eingerichtete Küche, 4 Badezimmer, ein Wickelzimmer, ein Spielzimmer und einen Garten, der umzäunt war und um den herum Tannen standen.
Man fühlte sich auch im Haus sicher, da man den ganzen Eingangsbereich über Monitore beobachten konnte.
Die erste Nacht war natürlich erstmal schlimm, weg von zu Hause, niemand wusste wo ich mit den Zwergen bin, ich machte mir Gedanken, wie es weitergehen soll und und und.
Am nächsten Morgen sprach mich dann die Leiterin des Frauenhauses an und fragte, ob ich reden wolle.
Wir zogen uns dann ca. 2 Stunden zurück, ich durfte erzählen und mir wurde einfach nur zugehört. Anschliessend gab mir die Leiterin sehr gute Tips.
Sie sagte mir, wo ich Unterhalt beantragen konnte ( Jugendamt), nannte mir die Adresse eines Anwalts in der Nähe, der auch andere Frauen beriet und fuhr mit mir zum Einwohnermeldeamt, wo eine Auskunftssperre für mich und meine Kinder beantragt wurde. So konnte mein Ex nicht herausfinden, wo ich war.
Die Leiterin fuhr mit mir zum Einkaufen, die Kinder wurden in der Zeit von einer Erzieherin betreut, die auch im Frauenhaus arbeitete. Das gab mir ein sehr gutes Gefühl, ich konnte mich wirklich in aller Ruhe um meine Angelegenheiten kümmern.
Ich habe in der Zeit im Frauenhaus gelernt wie es ist, wenn man sich auf andere verlassen kann, dass es Menschen gibt, die einem in einer scheinbar auswegslosen Situation helfen können und auch einfach zuhören, das hat mir in dieser Zeit sehr geholfen.
Mit den anderen Frauen, die zu meiner Zeit auch dort lebten, hatte ich ein sehr gutes Verhältnis, Alle hatten ihre eigene Geschichte, die in grosser Runde erzählt werden durfte. Wer nichts sagen wollte, weil er halt noch nicht soweit war, schwieg eben.
Ich habe mich im Frauenhaus sehr wohl gefühlt, habe von dort aus meine Sachen erledigt und habe zu mir gefunden. Ich hatte dort eine sehr gute Zeit.
Natürlich geht so eine Zeit nicht immer nur glücklich vorbei. Nachdem mein damaliger Mann aus der Wohnung ausgezogen war und ich mit meinen Mäusen zurückkonnte, war der Anfang erstmal schwierig. Da war ja immer noch die Angst, dass mein Mann plötzlich vor der Tür steht und den Kindern oder mir etwas antut. Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass Männer aus einem anderen Kulturkreis die eigenen Kinder entführen und man sie als Mutter nie wieder sieht.
Diese Angst konnte mir das Frauenhaus natürlich nicht nehmen, aber ich habe Adressen erhalten von Beratungsstellen und Psychotherapeuten. Ich habe dann auch eine Therapie gemacht, damit ich mit meinen Ängsten umgehen konnte.
Ich kann nur allen Frauen die in einer ähnlichen Situation stecken raten, sich an ein Frauenhaus zu wenden, wenn´s zu Hause nicht mehr geht !!!



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