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Erfahrungsbericht von Felix-R

Fuerteventura Princess-Kostenlos Teil 1

Pro:

keine Bettenburg, direkt am Strand, gutes Essen, guter Service

Kontra:

die nächste Stadt ist weit entfernt

Empfehlung:

Nein

Nach 1 Woche schönen Urlaubs berichte ich über das Hotel Fuerteventura Princess*****, in dem ich mit meinen Eltern und meiner Schwester war.
Da der Bericht ziemlich lang ist, teile ich ihn in 2 Teile
Danke fürs Lesen!
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Inhalt:
I. Nebensächliches
I.1: Anreise
I.2: Ein bisschen was zur Insel

II. Das Hotel
II. 1: Die Lage
II. 2: Die Anlage
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I. Nebensächliches

I. 1: Anreise---------------

Die Insel Fuerteventura (Kanaren) kann man mit dem Flugzeug oder mit einer Fähre von Gran Canaria aus erreichen. Wenn man (wie ich) pauschal reist, geht’s natürlich immer mit dem Flugzeug(der Flug dauert so ca. 5 Stunden). Man fliegt normalerweise über Deutschland, Frankreich, Spanien,Italien, Marokko und über die Westsahara. Ein Fensterplatz ist also Gold wert, sofern es nicht bewölkt ist. Vom Flughafen aus fährt man dann mit einem Bus zum Fuerteventura Princess. Das dauert auch länger(ca.1 ½ Stunden), weil der Flughafen auf dem nördlichen Teil der Insel ist.


I. 2: Ein bisschen was zur Insel-----

Es gibt den südlichen Teil und den Nördlichen Teil Fuerteventuras. Das Fuerteventura Princess ist auf dem südlichen Teil, in dem auch mehr deutsche Urlauber sind (auf dem nördlichen Teil mehr Engländer). Der Südliche Teil der Insel hat einen Vorteil und einen Nachteil. Der Vorteil ist, dass es im südlichen Teil mehr schöne Strände gibt. Das Nachteil ist, dass die Landschaft im Süden nicht so atemberaubend ist (Wüste, Wüste, Wüste...). Wer so eine Landschaft nicht mag, sollte lieber in den Norden gehen.


II. Das Hotel

II. 1: Die Lage

Das Hotel Fuerteventura Princess liegt, wie schon gesagt, im südlichen Teil der Insel direkt am Playa de Esquinzo(Strand). Gleich neben dem Hotel ist noch ein Princess- Hotel (Jandia Princess), dass nach der ca. 9km entfernten Stadt benannt ist. Diese Stadt kann man mit dem Taxi für ca. 5-6 Euro(billiger als in Deutschland!) oder mit dem Bus für 80 cent pro Person erreichen. Noch eine sehenswerte Stadt ist Morro Jable, die man von Jandia aus zu Fuß schnell erreichen kann. Auch befinden sich in der Nähe des Hotels noch weitere Strände, zu denen ich später noch etwas schreiben werde.


II. 2: Die (Hotel-)Anlage

Das Fuerteventura Princess ist, und das ist selten, keine Riesen- Bettenburg. Es ist genau das Gegenteil von einem Hochhaus, denn die 723 Zimmer sind auf nur 3 Stockwerke verteilt. Auch sieht das Hotel nicht alt aus, denn die einzelnen Häuser sind weiß gestrichen, was typisch für Fuerteventura ist. Von jeder Stelle aus kommt man schnell zu den zahlreichen Pools, zu den Bars, Restaurantes und zur Eingangshalle.

Die Eingangshalle befindet sich mit einer Bar im dritten Stockwerk des Haupthauses und hat eine sehr schöne Architektur mit viel Holz. Ein Stockwerk tiefer findet man dann das Morgenbuffet (7.30-9.30 Uhr) und das Abendbuffet (18.30-20.30). Darunter findet man dann einen Mini- Markt, bei dem man sich aber nur was zu trinken kaufen sollte, denn die Süßigkeiten kosten hier manchmal sogar mehr als das dreifache der Preise bei uns (eine Ritter Sport Tafel fast 3 Euro!!! , aber eine 1,5l-Flasche (Mineral-)Wasser nur 95 cent)

Das Hotelgelände könnte man auch als Poollandschaft sehen, es gibt zahlreiche Pools, die aufgrund dessen auch nie überfüllt sind. Die Pools sind von 8- 20.oo Uhr geöffnet (was mich gewundert hat: Die Leute sind nie vor 9 Uhr in die Pools gegangen, wahrscheinlich hat sich keiner getraut, den ersten Schritt zu machen ;-). An den Pools sind Liegen, die man aber schon etwas früher mit dem hoteleigenen Handtuch reservieren sollte, sonst kriegt man keine mehr ab. Nachts werden die Pools gesäubert.

Zu den Zimmern: Es gibt Doppelzimmer (DZ), in die 2 Erwachsene und ein Kind dürfen und es gibt die Doppelzimmer Alleinnutzung (DZA), wo ein Erwachsener ‘reinkann. Die Zimmer im Erdgeschoss haben eine Terrasse und die darüber logischerweise einen Balkon.

In jedem Zimmer gibt es einen Tisch und 2 Stühle, ein Doppelbett, einen großen Doppelschrank, ‘nen Fernseher ‘nen Mietsafe (kostet 25 Euro/Woche) und einen kleinen Kühlschrank. Natürlich steht an dem Doppelbett noch 2 Nachttische mit jeweils einer Lampe. Auf dem Balkon/der Terasse befindet sich noch ein Tisch mit zwei Stühlen, wobei man Glück hat, wenn man einen Meerblick erwischt hat (das Glück hatten wir).Das Bad ist auch sehr luxuriös, alles ist immer hygienisch und sauber, da das Zimmer und das Bad täglich gesäubert werden.

Dann gab es noch ein paar Bars und Restaurants, die wir nicht alle getestet haben, deshalb kann ich nur sagen, die sind nicht gaaaaanz so billig, aber im Urlaub kann man sich ja mal was gönnen ;-).




----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-11 14:15:26 mit dem Titel Fuerteventura-Kostenlos Teil 2

II. 3: Das Morgen- und Abendbuffett

Über die Buffetts muss ich einfach noch mehr schreiben, denn ich hab noch nie so viel(e leckere Gerichte) auf einmal gegessen. Wenn man eine Vollpension nimmt, bekommt man noch ein Mittagessen dazu (kostet auch logischerweise mehr), was wir aber umständlich fanden, weil wir tagsüber immer unterwegs waren(am Strand, in der Stadt usw...). Dafür haben wir uns morgens und abends immer vollgefressen ;-)...

Das Frühstücksbuffet:
Das Frühstücksbuffet beginnt um 7.30Uhr und endet um 10.00Uhr. Das Spätfrühstück für die Langschläfer geht von 9.30- 11.00Uhr auf der anderen Seite der Anlage mit Mehrblick, dort gibt es dann aber leider keine so große Auswahl (keine Schokocroissants!), deshalb sind wir immer zum normalen Frühstück im Haupthaus gegangen (viele Schokoladencroissants!;-). Bei diesem Buffet gibt es wirklich alles: zahlreiche verschiedene Brötchensorten, Aufstriche, Obst, sogar warmes und viel, viel mehr... Ich empfehle vor allem die Croissants mit verschiedenen Füllungen!

Das Abendbuffett:
Das Abendbuffett beginnt um 18.30Uhr und endet um 21.30Uhr. Hier kosten die Getränke extra, die sind aber auch nicht teuer. Wer jetzt denkt, dass es hier nur einheimisches Essen gibt, hat sich geirrt! Hier gibt’s alles, was es bei uns auch gibt, natürlich gibt es auch Spezialitäten Fuerteventuras. Beim Showcooking kann man sich dann noch Spiegeleier, Fleisch, usw.. nehmen. Deshalb sollte man auf keinen Fall immer nur auf Pommes Frites bestehen, sondern mal was neues probieren, es lohnt sich!

Die Buffetts sind also total lecker und nur zu empfehlen!



II. 4: Der Strand und andere Strände

Das mittlerweile 5-Sterne Hotel liegt direkt am Playa de Esquinzo. Der Playa de Esquinzo ist ein langgezogener Sandstrand, den man über einen kleinen Weg vom Hotel aus erreicht. Der Strand ist sehr groß, es wirkt nicht überfüllt. Jedoch hat der Strand auch ein Nachteil: Die Wellen sind bei stärkerem Wind ziemlich riesig, es macht natürlich auch Spaß, sich von den Wellen tragen zu lassen, doch wenn die Wellen schon so groß sind, dass sie sich schon 10 m vor dem Strand überschlagen, wird man regelrecht nach vorne geworfen und schluckt garantiert Wasser, was unangenehm ist. Was für Surfer dieser Strand, nichts für Taucher, da das Wasser hier durch die starken Wellen nicht so klar ist (ungefähre Sichtweite: höchstens 2 m)

Wer also gern taucht und klares Wasser mit nur kleineren Wellen liebt, sollte zum Jandia Playa fahren. Dieser Strand ist wirklich traumhaft schön! Keine großen Wellen und klare Sicht! (ca. 10 m!) Mein Lieblings- Strand. Um zu diesem Strand zu kommen nimmt man sich ein Taxi oder mit dem Bus nach Jandia, oder man läuft den Playa de Esquinzo lang, bis man zum Strand kommt (das dauert dann natürlich auch ne Weile). Diesen Strand empfehle ich also auf jeden Fall!

Dann waren wir noch einmal an einem anderen schönen ‚Sotavento‘- Strand. Dieser Strand ist sehr flach abfallend, ich (obwohl ich so klein bin) musste ungefähr 100 m im Wasser laufen, bis ich bis zum Hals im Wasser stand. Hier gibt es höhere Wellen als beim Jandia Playa, jedoch überschlagen sie sich nicht so früh wie beim Playa de Esquinzo, sind also angenehm und über die Sichtweite unter Wasser kann man sich auch nicht beklagen (schätz‘ mal so 5m?). Der Strand ist auch so feinsandig wie bei den anderen, man sollte vor allem mal auf eine der großen Dünen hier wandern, die sind wirklich schön. Sonst ist dieser Strand auch noch viel leerer als die anderen, wahrscheinlich liegt das daran, da hier noch fast keine Hotels sind. Zu diesem Strand kann man auch hinlaufen, doch er ist noch weiter vom Hotel entfernt als der Jandia Playa, deshalb haben wir uns ein Taxi bestellt. (mit dem Bus leider nicht zu erreichen)

Dann gibt es noch die Costa Calma, doch leider hatten wir keine Zeit, diesen gelobten Strand zu besuchen, wir waren ja nur 1 Woche da. Außerdem ist der Strand noch weiter entfernt, jedoch kann man ihn mit dem Bus erreichen.



II. 5: Städte in der Umgebung

Die nächsten 2 Städte in der Umgebung des Hotels sind Jandia und Morro Jable.

Jandia:
Die Stadt Jandia kann man mit dem Bus (fährt jede Stunde, 80 cent pro Person), mit dem Taxi (5-6 Euro) oder zu Fuß erreichen. Jeden Donnerstag ist Hier Markt. Dann verkaufen Marokkaner alles mögliche, von Holzfiguren bis hin zu (meist gefälschten) Marken- caps. Hier kann man sich schöne Andenken kaufen, wobei man viel feilschen sollte.
Doch in Jandia kann man nicht nur beim Markt was kaufen, sondern auch bei den zahlreichen Geschäften, es gibt auch ein kleines Eikaufszentrum.
Wenn man mal vom Shoppen absieht, hat Jandia auch wie schon gesagt einen sehr schönen Strand, der einen auch nach Morro Jable führt.

Morro Jable:
Das Fischerdorf Morro Jable liegt eigentlich direkt neben Jandia. Am Strand muss man (von Jandia aus) nur 5m gehen, bis man ankommt.
In Morro Jable gibt es zwar auch ein paar Läden, doch eigentlich ist das Dorf eher für die vielen Restaurants bekannt, die direkt am Meer liegen. Dich man sollte darauf achten, dass man in einem wenigstens etwas einheimischen Restaurant landet. (wir haben in einem Restaurant statt die bestellten gerösteten Kartoffeln gekochte Pellkartoffeln bekommen...)

Noch ein Tipp: In der Nähe des Strandes ist in Morro Jable ein großer Supermarkt, wo man alles billiger kriegt als im Minimarkt des Hotels



III. Eigene Beurteilung/ Fazit

Das Hotel ist wirklich sehr empfehlenswert. Vor allem gefällt mir die herausragende Innen- und Außenarchitektur, denn das Hotel ist kein typisches Hochhaus. Das Hotel wird auch immer luxuriöser, mittlerweile hat es sogar schon 5 Sterne. Bei den Buffetts geben sich die Köche und die Angestellten sehr viel Mühe. Der einzige Nachteil an dem Hotel ist, dass es nicht besonders nah an der Stadt liegt, aber das finde ich nicht so schlimm, denn Hauptsache, finde ich, ist, dass das Hotel gut ist und schöne Strände in der Nähe sind. Diese Bedingungen werden von diesem Hotel mehr als erfüllt und deshalb geb‘ ich ihm eine 1.


Danke fürs Lesen auch an die, die nicht alles gelesen haben!


© by Felix

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