Erfahrungsbericht von Wurzelchen2
Flöhe nur Juckreiz?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Nicht nur im Sommer sollte man seinen Liebling darauf untersuchen. Auch an warmen Herbst- oder Wintertagen ist damit zu rechnen.
Findet man so etwas, hat man nicht nur ein hygienisches Problem. Durch die Parasiten können auch Krankheiten wie Ekzeme, Blutarmut und Abmagerung entstehen. Es kann zu einer allergischen Reaktion auf den Flohspeichel kommen, oder durch das Zerbeißen von so einem Floh, kann der Hund auch einen Bandwurm bekommen.
Nach Flohbefall ist auf jeden Fall eine Entwurmung völlig. Man will ja bei seinem Liebling kein Risiko eingehen.
Der Floh mach bei seiner Entwicklung 3 Stadien durch:
Das Weibchen legt am Tag circa 50 Eier und das über 5-6 Wochen. Das sind im Idealfall 2100 Eier. Und wenn dann optimal Bedingungen wie 20 – 30 ° C und 50 – 90% Luftfeuchtigkeit herrschen, hat man ganz schnell mal eine Flohplage.
Nach 1 – 10 Tagen schlüpft dann eine Larve. Sie ernährt sich von organischem Material, wie z.B. Hautschuppen oder Flohkot (der besteht zu 95% aus unverdautem Blut).
Die Larven sind lichtscheu und leben in dunklen Ecken.
Die Larve muss sich 3 mal häuten und spinnt sich dann in einen Kokon ein. Darin macht sie dann die Puppenruhe durch und nach 5-9 Tagen schlüpft ein Floh. Der beginnt sofort blut zu saugen und ist nach einem Tag geschlechtsreif. Nach einem weiteren Tag beginnt die Eiablag und damit der gesamte Kreislauf von vorn. Schnell werden so aus einem Floh mal eben eine Million.
Sollte der Hund dann doch mal befallen sein, muss man sofort Gegenmaßnahmen ergreifen. Dabei reicht es nicht, nur das Tier in die Behandlung einzubeziehen. Auch die Umgebung wie seine Hütte, sein Korb oder Wohnzimmerteppich und auch andere im Haushalt lebende Tiere benötigen eine Behandlung.
Kissen und Decken kannman waschen. Die Hütte muss gewienert werden und der Teppich bedarf wohl der Reinigung mit einem Dampfreiniger oder Feuchtsauger.
Für das Tier hat man mehrere Möglichkeiten:
Spot-on Produkte: Die bekommt man in Fläschchen oder Ampullen und träufelt sie auf bestimmte Stellen. Am geeignetsten hierfür ist der Nacken. Hier kommt der Hund nicht hin und kann es nicht gleich ablecken.
Shampoos: sie wirken sofort und töten die Flöhe ab. Allerdings lässt die Wirkung schon nach kurzer Zeit nach. Der Hund wird so schneller neu befallen.
Halsbänder. Sie geben den Wirkstoff nach und nach ab. Wie lange es hält hänt vom Band ab. Allerdings wird der Hund eingepudert und das Puder befindet sich dann auch in der Wohnung. Das ist gerade für Säuglinge und Kleinkinder nicht sehr gesund.
Ich habe auch schon von Tabletten zur Bekämpfung von Parasiten gehört. Die helfen auch sehr zuverlässig. Allerdings greifen sie auch die Organe des Tieres an, da die wirkstoffe ja durch die Blutbahn transportiert werden. Davon rate ichalso ab.
Am besten sind wirklich die sogenannten Spot-on Präparate. Fragt am besten den Tierarzt eures Vertrauens danach. Der hilft euch sicher weiter!
Viel Spaß noch mit euren Lieblingen.
Findet man so etwas, hat man nicht nur ein hygienisches Problem. Durch die Parasiten können auch Krankheiten wie Ekzeme, Blutarmut und Abmagerung entstehen. Es kann zu einer allergischen Reaktion auf den Flohspeichel kommen, oder durch das Zerbeißen von so einem Floh, kann der Hund auch einen Bandwurm bekommen.
Nach Flohbefall ist auf jeden Fall eine Entwurmung völlig. Man will ja bei seinem Liebling kein Risiko eingehen.
Der Floh mach bei seiner Entwicklung 3 Stadien durch:
Das Weibchen legt am Tag circa 50 Eier und das über 5-6 Wochen. Das sind im Idealfall 2100 Eier. Und wenn dann optimal Bedingungen wie 20 – 30 ° C und 50 – 90% Luftfeuchtigkeit herrschen, hat man ganz schnell mal eine Flohplage.
Nach 1 – 10 Tagen schlüpft dann eine Larve. Sie ernährt sich von organischem Material, wie z.B. Hautschuppen oder Flohkot (der besteht zu 95% aus unverdautem Blut).
Die Larven sind lichtscheu und leben in dunklen Ecken.
Die Larve muss sich 3 mal häuten und spinnt sich dann in einen Kokon ein. Darin macht sie dann die Puppenruhe durch und nach 5-9 Tagen schlüpft ein Floh. Der beginnt sofort blut zu saugen und ist nach einem Tag geschlechtsreif. Nach einem weiteren Tag beginnt die Eiablag und damit der gesamte Kreislauf von vorn. Schnell werden so aus einem Floh mal eben eine Million.
Sollte der Hund dann doch mal befallen sein, muss man sofort Gegenmaßnahmen ergreifen. Dabei reicht es nicht, nur das Tier in die Behandlung einzubeziehen. Auch die Umgebung wie seine Hütte, sein Korb oder Wohnzimmerteppich und auch andere im Haushalt lebende Tiere benötigen eine Behandlung.
Kissen und Decken kannman waschen. Die Hütte muss gewienert werden und der Teppich bedarf wohl der Reinigung mit einem Dampfreiniger oder Feuchtsauger.
Für das Tier hat man mehrere Möglichkeiten:
Spot-on Produkte: Die bekommt man in Fläschchen oder Ampullen und träufelt sie auf bestimmte Stellen. Am geeignetsten hierfür ist der Nacken. Hier kommt der Hund nicht hin und kann es nicht gleich ablecken.
Shampoos: sie wirken sofort und töten die Flöhe ab. Allerdings lässt die Wirkung schon nach kurzer Zeit nach. Der Hund wird so schneller neu befallen.
Halsbänder. Sie geben den Wirkstoff nach und nach ab. Wie lange es hält hänt vom Band ab. Allerdings wird der Hund eingepudert und das Puder befindet sich dann auch in der Wohnung. Das ist gerade für Säuglinge und Kleinkinder nicht sehr gesund.
Ich habe auch schon von Tabletten zur Bekämpfung von Parasiten gehört. Die helfen auch sehr zuverlässig. Allerdings greifen sie auch die Organe des Tieres an, da die wirkstoffe ja durch die Blutbahn transportiert werden. Davon rate ichalso ab.
Am besten sind wirklich die sogenannten Spot-on Präparate. Fragt am besten den Tierarzt eures Vertrauens danach. Der hilft euch sicher weiter!
Viel Spaß noch mit euren Lieblingen.



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