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Erfahrungsbericht von Der_Schakal

Freundschaft zwischen M & W (Teil1)

Pro:

Freundschaften können einem viel geben

Kontra:

Freundschaften können schmerzen

Empfehlung:

Nein

Ein sehr schwieriges Thema, welches nicht leicht zu erfassen ist

Es gibt drei verschiedene Arten von Freundschaften zwischen Menschen, die wir alle kennen und die ich bei Ciao aus meiner Sichtweise darstellen will in je einem Bericht, zuerst.....

...zwischen M & W

Wohl die schwierigste Art einer Freundschaft, da es oft zu Komplikationen führen kann, zum Beispiel, wenn man sich vorher in diejenige schon ein wenig verknallt hat, und das Gespräch gesucht hat, das einem nicht gefallen hat (einen Korb). Das Ziel ist zerschlagen und man möchte diejenige nicht verlieren, weil man schließlich immer noch verknallt ist, und so beginnt dann eine Freundschaft mit Verhängnis und einer Hoffnung, die wahrscheinlich nicht erfüllt werden wird. Wer hofft, der hat schon verloren, Hoffnung ist nur eine Täuschung an die sich die Leute klammern, bis sie endlich die kalte harte Wahrheit erkennen. Leider erkennt man es meist zu spät!


Meine Meinung dazu ist, es müssen sehr große Dinge passieren, so dass sich was an der Tatsache ändern würde, damit meine ich nicht irgendwelche „Spiel mir das Lied vor meinem Fenster“ und Rosenkavalier – Aktionen, die haben noch nie wirklich etwas hervorgebracht, wenn wir mal ehrlich sind. Oder einem zu sagen, wie sehr man verliebt ist, wird zwar irgendwie angenommen, aber nicht anerkannt. Also, lässt man es irgendwann sein, und ergibt sich, und spielt einen Freund, was auch eine Zeit lang auch ganz gut klappen kann. Schlimm wird es dann zum Beispiel wenn der Schwarm plötzlich sich mit jemanden trifft oder sogar schon zusammengekommen ist. Man ist enttäuscht, die Hoffnung zerschlagen, und man darf sich anhören, was für tolle Eigenschaften derjenige hat, Eigenschaften die man selber auch hat und sich in Ihm wiedererkennt. Doch das ist erst der Anfang der schlimmen Zeit, in der man eigentlich gar kein Freund sein kann. Es ist schier unmöglich, man versucht es die ganze Zeit wie verrückt, aber da die Gefühle viel stärker sind, schlägt man fehl. Man denkt, das wird sich schon legen, und lässt es so laufen.

Dann wenn diejenige eine Zeit lang mit dem Schwarm zusammen ist, kann man nur tatenlos zusehen, aber es kommt viel schlimmer. Dann will man ja schließlich ein Freund sein und ihr beiseite stehen, und so kommt es das man über ihn, den vermeidlichen Gegner, spricht. Sie sagt er ist so süß und das und das ist toll an ihm, aber was sie eigentlich nervt, sind die negativen Eigenschaften, worüber sie sprechen will. Dann erzählt sie, was sie so alles nervt und wie sie sich vorstellt, wie er besser sein könnte, und genau das was sie möchte, ist man selbst. Aber sie sieht es nicht.
Hallo?. Das hab ich noch nie verstanden!
Das Herz in einem schmerzt zusehends, und man versucht zwischenzeitlich wieder ein wenig Abstand zu gewinnen, damit es nicht so sehr weh tut.

Man macht als Freunde sehr viele schöne Dinge zusammen, die man aber lieber als Partner zusammen machen würde, und man fragt sich, warum ist sie mit ihm zusammen und macht nicht diese Dinge mit ihm? Wenn sie es so schön findet, warum gibt man nicht jemanden eine Chance zu zeigen wie viel mehr man jemanden bedeutet.

Jetzt sagen viele, man will ja nicht die Freundschaft aufs Spiel setzen!

Man setzt ständig etwas aufs Spiel, jeden Tag, wer dies nicht tut, wird nie glücklich werden, denn, wer nichts wagt, der nicht gewinnt. Zu wie viel ist man bereit, etwas zu opfern, wenn man mehr erreichen könnte, als nur Freundschaft ?. Manchmal muss man es einfach nur zulassen, oder man lässt es so, wie es ist, aber man ist unglücklich Glücklich. Viele sind verblendet oder glauben einfach nicht mehr an die wahre Liebe, und trauen sich deshalb nicht aus einer Freundschaft mehr zu machen. Wenn da wirklich nicht mehr ist, wieso guckt man sich manchmal intensiv in die Augen? Weil ich ein Freund für sie bin? Nein. Es ist Angst. Es ist Furcht, vor dem was sein könnte.

Ich habe mir oft überlegt, ob ich wirklich was für sie empfinde, oder ob es nur ein Gefühl von „Es wäre schön“ ist, und sich nur einbildet, sich zusammen vorstellen zu können. Aber warum denke ich so oft an sie? Warum denke ich in bestimmten Situationen, zum Beispiel Venedig, an sie und nicht an andere Freunde oder sogar an die Familie. Wenn sie mein erster Gedanke ist, kann es dann Freundschaft sein?
Ich habe viele Freundschaften gehabt, und habe sie auch teilweise beendet, und ich weiß was es für ein Gefühl ist einen Freund oder Freundin zu haben, an dem man sich bedenkenlos anlehnen kann, bei dem man sich ausheulen kann. Ich weiß auch, wenn es Zeit ist, eine Freundschaft zu beenden, auch wenn man nicht unbedingt möchte. Man kann nicht immer alles passieren lassen und zusehen, man muss handeln! Wenn man nicht mehr verstanden wird, und sich nur noch missverstanden fühlt oder sogar ausgenutzt wird.

Ich mache auch nicht immer alles richtig, aber wenn ich das sage was ich meine, und dies am anderen so abprallt, das diejenige mir im Gegenzug nur noch beleidigende und schmerzende Dinge im Affekt von sich gibt, aber gar nicht auf das eingeht was wichtig ist, dann entschwindet mir auch manchmal die Kraft im Moment zu reden. Vor allem, wenn man am nächsten Tag eine SMS bekommt (Sms ist bekanntlich immer ein guter Schutz), „Na bist du immer noch eingeschnappt?“, dann fühl ich mich total missverstanden. Wenn daraufhin sage, das hat nichts mit eingeschnappt zu tun, sondern vielmehr damit das sie es nicht verstehen will und ich mich mit ihr nicht streiten möchte. Die Antwort die ich darauf bekomme?: „Na dann ist ja wieder alles gut!“ Resultat darauf ist, das man einige Zeit keinen Kontakt mehr hat und sich nur noch abzulenken versucht, obwohl es ziemlich schmerzt, sie nicht mehr zu sehen und mit ihr zu sprechen und zu wissen, das es ihr gut geht. Aber irgendwann muss man sich der Situation stellen, wenn es nicht schon zu spät dafür ist.

Fazit:

Man merkt wenn es wirklich nur eine Freundschaft ist, aber wer weiß schon wo die Grenzen liegen.

Sex? - daran allein kann es nicht liegen.
Aussehen - ja meistens, das Auge isst mit.
Charakter - hat jeder, aber kommt man mit ihm klar? Muss man für sich selbst herausfinden.

Über eins sollte man sich im klaren sein, wenn man versucht mit jemanden eine Freundschaft einzugehen, für den man mehr hegt, als es dem anderen recht ist:

Es bedeutet, das es ein schwieriger Weg sein wird, vorausgesetzt die Gefühle vermindern sich im Laufe der Zeit. Man sollte sich Gedanken darüber machen, ob man es so durchzieht, so dass es passt, das heißt, sich zurückhalten und nicht immer seine Meinung zu sagen oder das was man fühlt, auch wenn man es gern möchte.

Ich für meinen Teil mache es nicht so, sage offen heraus, was ich denke und fühle, auch wenn es bedeutet, das man herausfinden muss, das man in irgendeiner Form nicht zusammenpasst, so etwas nenne ich kennen lernen, nur die Offenheit zählt. Alles andere wäre eine vorgetäuschte Freundschaft. Man muss sich Selbst noch in den Spiegel schauen können, ohne ein schlechtes Gefühl in der Magengegend zu haben, nicht das gesagt zu haben, was man dachte. Denn so etwas muss eine Freundschaft aushalten.

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