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Erfahrungsbericht von Lachesis

Free-Handylogos.de - braucht man gar nicht erst zu versuchen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Es ist ja eine sehr schwierige Angelegenheit, für sein Handy ein Logo zu finden, dass einen nicht bei einem Anruf ein Vermögen kostet. Über die Seite kostenlos.de stieß ich dann auf die Seite free-handylogos.de
wo Handylogos und auch nach wie vor SMS nichts kosten sollen.

Aufbau:

Die Seite ist einfach und übersichtlich gestaltet. Die Startseite ist beige mit einem knallgelben Rand links und oben. Ein paar Handys sind abgebildet, ein Werbebanner und irgendein Typ mit Dreispitz, der wohl cool aussehen soll (vielleicht der Webmaster).
An der oberen Seite befindet sich ein Menü mit Links zu:
- Startseite
- Free Logos
- Free Ringtones
- Free SMS
- Toplist
- Forum
Links ist ein zweites Menü mit Links zu:
- Handysprüche
- Gsm Codes
- Toplisten
- Partnerprogramm
- Partnerseiten
- Kostenloses
- Newsletter
- Impressum
- Disclaimer

Meine Erfahrungen mit der Seite:

Mein Ziel war es ja, ein Logo zu finden. Das schien auch sehr einfach zu sein. Logo aussuchen, anklicken, eigenes Land und Handy-Nummer angeben und fertig. Wow. Die Auswahl war ganz gut und ich fand auch schließlich ein für mich gut passendes, witziges Logo. Zum Bestätigen muss man ein Banner anklicken und kommt dann zu irgendeiner anderen Seite. Meist autogewinne.de. Es wird noch darauf hingewiesen, dass der Versand bis zu 24 Stunden dauern kann.

Als nächstes wollte ich SMS versenden, was ja inzwischen wirklich so gut wie nirgends mehr kostenlos ist. Hier aber sollten nach wie vor 160 Zeichen möglich sein, völlig umsonst. Auch hier muss man wieder ein Banner anklicken zum Versenden. Aber was sich dann öffnet, ist eine ganze Nummer heftiger als die Autogewinne. Denn mit dem Versenden öffnen sich gleichzeitig mindestens vier Pornoseiten und am besten soll man noch gleich irgendwas downloaden. Nach eifrigem Klicken ist der ganze Mist dann wieder verschwunden. Schade nur, dass mein Kumpel die versendete SMS nie bekommen hat. Ich hab dann noch mehr zu verschicken versucht, darunter auch testweise an mich selbst - keine kam jemals an.

Auch mein Handylogo bekam ich nicht, auch nicht nachdem ich ca. 5mal versucht hatte es zu bestellen. Habe es schließlich bei dieser Seite aufgegeben.

Die Toplisten und Partnerseiten enthalten einen Haufen Links, die entweder auf Seiten verweisen, die genauso aufgebaut sind wie free-handylogo selbst (und wo die Logos ebenfalls nicht ankommen), oder wo man dafür die 1,86/min. bei einem Anruf bezahlen muss. Letztendlich verweißt alles auf eine Seite namens sendman.de, wo auch nix kostenlos ist.

Zu Codes und Ringtones kann ich nichts sagen, weil ich mich dafür nicht interessiere.

Fazit:

Die Seite ist absolut nicht empfehlenswert. Am Anfang klingt ja alles sehr gut, aber wenn kein einziges der Angebote erfüllt wird, kann man sich das ganze sparen.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-13 01:57:51 mit dem Titel Irgendwann in jedem Physikkurs....

...wird wahrscheinlich fast jeder mal mit dem so genannten Frank-Hertz-Versuch konfrontiert. So auch ich vor kurzem. Hiermal für alle, die damit in nächster Zeit zu tun haben werden, der Versuch. Er war im Vergleich zu anderen Physikversuchen sogar relativ interessant!!!
(Leider konnte ich hier keine Skizze beisteuern, man erhält jedenfalls eine Kurve mit Maximalpunkten in immer gleichen Abständen).


(1) VORWORT:

1925 erhielten die Physiker Gustav Hertz und James Franck den Nobelpreis für Physik für ein Experiment, dass die Bestätigung für die Bohrsche Atomtheorie und die Quantentheorie darstellte. Im sogenannten Franck-Hertz-Versuch zeigten sie, dass sich Elektronen auf diskreten Bahnen um den Atomkern bewegen, und dass freie Elektronen unter Erhöhung der Spannung gebundene Elektronen mittels unelastischer Stöße auf höhere Bahnen versetzen können.
Somit wurde die quantenhafte Absorption von Energie bei Atomen minimaler Energie (Grundzustand) bestätigt, die in einen angeregten Zustand überführt werden können.

(2) AUFBAU - DAS FRANK-HERTZ-ROHR:

Eine evakuierte Dreielektroden-Röhre enthält Neongas. Auf der einen Seite der Röhre befindet sich eine Glüh-Katode, auf der gegenüberliegenden Seite eine Anode in Form einer Auffangelektrode. An das Fort ist ein Spannungsregler und ein Multimeter angeschlossen. An der Katode wird eine Spannung angelegt, um freie Elektronen in Bewegung zu setzen. Innerhalb der Röhre befinden sich noch zwei Gitter, an denen mit Hilfe des Spannungsreglers eine Gegenspannung angelegt wird.


(3) DURCHFÜHRUNG:

1. Der Spannungsregler wird eingeschaltet, der Regler für U2 auf Minimum gestellt und der Betriebswahlschalter auf "MAN".

2. Das Multimeter wird ebenfalls eingeschaltet und auf Gleichspannung gestellt.

3. Am Spannungsregler wird für U1 1,5V und für U2 5V eingestellt.

4. Während der Regler für U2 langsam erhöht wird, sind die Ausschläge des Multimeters zu beobachten und zu skizzieren. Vor allem die Maxima und Minima sind zu notieren.

5. Erstellung einer Skizze für den Spannungsverlauf


(4) DIE VORGÄNGE INNERHALB DES ROHRES:

1. Mit der Erwärmung der Röhre steigt auch der Druck des Neongases und die an der Katode frei werdenden Elektronen bewegen sich schneller und stoßen immer mehr aneinander und gegen die Neonatome. Die meisten dieser Stöße sind elastisch, d.h. die Teilchen prallen voneinander ab, ohne dass eine nennenswerte Energieübertragung stattfindet.

2. Um von der Katode zur Anode zu gelangen, müssen die Elektronen die Gegenspannung der Gitter überwinden, wobei der Großteil der Gegenspannung auf dem zweiten Gitter lastet. Da die Elektronen bei den elastischen Zusammenstößen mit den Neonatomen kaum Energie verloren haben, besitzen sie noch genug Energie, um gegen diese Gegenspannung
anzukommen.

3. Wird durch die langsam erhöhte Spannung die Energie eU der Elektronen nun aber so groß, dass sie gerade ausreicht, um ein Neonatom aus dem Grundzustand in den nächsthöheren Energiezustand anzuheben, geben die freien Elektronen den Großteil ihrer Energie bei unelastischen Stößen an die Neonatome ab.

4. Die Stoßelektronen haben nun nicht mehr Genug Energie, um die Gegenspannung an den Gittern zu überwinden. Der Elektronenstrom hinter den Gittern sinkt somit rapide ab.

5. Sobald die Energie der beschleunigten Elektronen durch die weiter erhöhte Spannung wieder ausreicht, um die Neonatome auf ein höheres Energieniveau zu heben, wiederholt sich der Vorgang.


(5) ERKLÄRUNG DER MAXIMAS:

In Punkt (4) sind die Vorgänge innerhalb des Frank-Hertz-Rohres erläutert werden. Mit der erhaltenen Skizze lassen sie sich nun bestätigen.

Das Diagramm zeigt den Elektronenstrom I in Abhängigkeit von der Spannung U2. Zunächst steigt der Elektronenstrom mit Erhöhung der Spannung steil an, um dann aber bei ca. 19 V plötzlich abzufallen. Bei ungefähren 27 V beginnt I wieder zu steigen, fällt aber bei 36 V erneut steil ab. Mit einem Abstand von ca. 9,6 V setzt sich dieser Vorgang fort.

Zu erklären ist das Phänomen mit der Energieübertragung der freien Katoden-Elektronen auf die Neonatome. In unserem Experiment waren die Maxima mit einem Abstand von jeweils ca. 18 V zu sehen. Das bedeutet, dass die Elektronen beim Neon eine Spannung von ca. 18 V benötigen, um die Neon-Atome in einen höheren Energiezustand zu versetzen. Immer wenn
diese Spannung erreicht ist, verlieren die Elektronen den Großteil ihrer Energie an die Neon-Atome. Genau dies geschieht zum Zeitpunkt der Maxima. Nun sind die Elektronen nicht mehr in der Lage die Gegenspannung zu überwinden. Der an der Anode gemessene Elektronenstrom sinkt plötzlich rapide ab.

Der Strom sinkt nicht wieder auf null. Es gibt immer noch Elektronen, die ihre Energie nicht an die Neon-Atome abgeben und die Gegenspannung überwinden können. Je mehr die Spannung erhöht wird, desto mehr freie Elektronen gibt es, und desto größer ist auch die Zahl derer, die das Gitter passieren.
So erklären sich die Stufen im Diagramm.

12 Bewertungen, 1 Kommentar

  • walez

    13.05.2002, 14:16 Uhr von walez
    Bewertung: sehr hilfreich

    interressanter Bericht