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Erfahrungsbericht von egonman

Ohne Flüssigkeit läuft nicht viel !

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

„Flüssigkeits-Zufuhr“


Die Menschen trinken oft zu wenig besonders Ältere .


Längere Zeit ohne Nahrung auszukommen , ist weniger Problematisch als auf Flüssigkeit zu verzichten . Das Wasser bringt als Lösungs- und Transport-Mittel alle Soffe im Körper dorthin , wo sie vonnöten sind . Zudem dient Wasser dem Menschen als Kühl-Mittel beim Schwitzen .

Man gibt am Tag etwa 2,5 Liter Flüssigkeit über Schweiß , Atem-Luft , Urin und Stuhl ab . Diese Verluste muss man wieder ausgleichen . Dabei liefert feste Nahrung nur einen geringen Teil . die restlichen 1,5 bis 2 Liter muss man sich durch Trinken zu sich nehmen .
Gerade die Senioren trinken viel zu wenig . Mit steigendem Lebens-Alter lässt das Durst-Gefühl nach , und die „Flüssigkeits-Zufuhr“ wird einfach vergessen . Kommen dann noch Krankheiten wie Fieber , Erbrechen oder Durchfall hinzu , wird es besonders kritisch .
In solchen Fällen kann der Körper austrocknen , das wird auch „Dehydrierung“ genannt .

Wasser kann man nicht zuviel trinken , denn was der Körper nicht braucht , scheidet er einfach wieder aus . also sollte man seine Durst-Löscher möglichst oft oder noch ein bisschen mehr genießen . Dazu eignen sich besonders gut Mineral-Wasser , ungezuckerte Kräuter- und Früchte-Tees , verdünnte Frucht-Säfte und Gemüse-Säfte . Kaffee und schwarzer Tee sind nur in Maßen zu empfehlen . Da größere Mengen zu einer verstärkten Flüssigkeits-Ausscheidung führen , sollte man etwa nur zwei Tassen am Tag getrunken werden . Gegen ein Gläschen Wein oder Bier ist , bezogen auf die „Flüssigkeits-Aufnahme“ , ist nichts dagegen einzuwenden .

Vorsichtig sollte man aber nicht nur bei alkoholischen Getränken sein . Auch bei zuckerreichen Getränken macht Maß-Halten einen Sinn . Limonaden und Cola liefern sehr viele Kalorien , aber nur wenige Vitamine und Mineral-Stoffe . Frucht- und Gemüse-Säfte sind dagegen sehr vitaminhaltig . Ein Glas Orangen-Saft ist sehr gut für alle , die Energie brauchen . Wer allerdings zu Über-Gewicht neigt oder an Diabetes leidet , muss ein wenig aufpassen und sollte den Saft auf keinen Fall unverdünnt zu sich nehmen .



Die „Flüssigkeits-Zufuhr“ ist ein sehr wichtiges Thema , denn wenn man die nicht Einhält kann es zu ernsthaften Erkrankungen führen . Man sollte sich dazu zwingen über den Tag verteilt genügend Flüssigkeit zu sich zunehmen . Habe dazu einen Trick , morgens wird ein großer Pott Tee zum Beispiel Brennessel-Tee-Mischung aufgeschüttet , den ich verteilt über den ganzen Tag trinke , der muss abends ehe ich ins Bett gehe leer sein . Dann habe ich die richtige Menge an Flüssigkeit getrunken , natürlich kann man zwischendurch auch noch mal was anderes zu sich nehmen . Denn was zuviel ist scheidet der Körper wieder aus , aber besser zuviel als zuwenig . Halte das immer strikt durch , es ist klar das man im Sommer mehr trinken muss allein weil man sehr viel mehr schwitzt , dann muss man umsomehr Flüssigkeit dem Körper zuführen . Was auch sehr gut geeignet dafür ist , Mineral-Wasser damit kann man auch nichts verkehrt machen , und jenachdem was für eine Sorte , schmeckt es auch noch sehr gut . Man sollte sich gegenseitig animieren genügend Flüssigkeit zu sich zunehmen , außer Alkohol in Maßen natürlich (das hört ab und zu auch mal dazu , aber man sollte das nicht übertreiben) . Na dann bleibt mir nur noch Prost zu sagen !











----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-24 14:16:53 mit dem Titel Trompeten für die Kinder !

„Absolut Warhola“ , Regie Stanislaw Mucha .


Eine heitere Dokumentation über die Sippe des Pop-Art-Papstes Andy Warhol . Jeder ist ein Star in Stanislaw Muchas „Absolut Warhola“ !



Zeit spielt keine Rolle . Mal braust das Auto durch Regen und Schnee , im nächsten Moment durchs Sommergrün . Das Kamera-Team auf der Suche nach der Warhiola-Sippe wird hin- und her geschickt nach Medzilaborce und Mikova . Ja , von diesem Warhol haben sie gehört , meinen ein paar am Straßen-Rand , ein Pop-Art-Maler ist das doch . Er hätte ihn lange für einen Anstreicher gehalten , sagt ein anderer später .

Im Dreiländereck zwischen der Slowakei , Polen und der Ukraine spielt „Absolut Warhols“ , der neue Dokumentar-Film des polnischen Regisseurs Stanislaw Mucha , mehr noch in den Bildern , die die Menschen in ihren Köpfen haben von dem großen Verwandten „Andrijku“ , dem Pantom Andy Warhol , das eines Tages über ihre Bild-Schirme rauschte . Mikova ist der Ort in der damaligen CSSR , aus dem Warhols Eltern zu Beginn der 1920er Jahre nach Pennsylvania auswanderten .

Die Leute haben zwar keine Arbeit , aber sie haben den Sliwowitz und sich selber hier . Da sitzen sie am kargen Tisch , die Pulle vor Augen : Micha Warhola , Cousin von Andy , und Tante Eva . Erst mal einen trinken : Auf jeden , auf ganz Amerika . Und das hat mal nichts mit dem 11. September zu tun . die Ästhetisierung der Oberfläche , die Welt von Marilyn , Elvis und Konserven-Dosen , die der Zuschauer mit Warhol assoziieren mag , wird in der Montage von Mucha durch handfeste Folklore überlagert : Cousine Helena erinnert sich an eine Sendung Warhol-Bilder . Nein , damit hätten sie nichts anzufangen gewusst und die Dinger wären auf dem Dach-Boden gelandet . Später hätten sie aus dem Papier der Bilder Trompeten für Kinder gebastelt .

Es ist ein bisweilen lustiges Unverständnis , das in den Interview-Schnipseln durchscheint : Wenn Andy in Mikova gelebt hätte , weiß die Tante , hätten wir ihn mit Gewalt verheiratet . Der Kurator des örtlichen Pop-Art-Museums stellt sich , vor einem Warhol-Orginal stehend , die Frage : Wie hat so eine schöne Kuh zu Andy nach New York gefunden ?
Andy , der ferne Mythos , hat eine eigene Kultur in diesem Niemandsland geschaffen , wo sie seit Jahrzehnten vor allem für ihren Speck bekannt sind . Die blonde Ingrid zeigt stolz ihre Stick-Arbeiten nach Motiven des großen Malers . Durch den Film trampelt ein Warhol-Doppel-Gänger , der mit seiner struppigen Locken-Perücke gerade noch für eine Comedy-Knalltüte durchgeht , nur nicht für Warhol . Und irgendwo spielen sie eine scheußliche Rock-Hymne auf Andy : Oh Pope , Artefakt , der du bist .

Es gibt noch eine andere Dimension in Muchas Film : Geschichten von Armut und Ausgrenzung . Die Roma werden nicht ins Pop-Art-Museum eingelassen . Wie soll es uns da besser gehen , wenn wir nicht reindürfen ? Da gibt’s doch nichts zu klauen . Alle arbeitslos . die ganze Ostslowakei . Früher haben sie noch Musik gemacht , heute gibt’s die Disco . Als sie abends im Garten sitzen , singen die Männer von Mikova doch die alten Lieder , laut und falsch und ein bisschen melancholisch . Nicht mal für die Deutschen können wir richtig singen . Gute Nacht , meint dann die Tante , jetzt gehen wir schlafen .

„Absolut Warhola“ unternimmt nicht den Versuch , aus der Distanz ein Porträt des Pop-Art-Papstes zu zeichnen . Der Film beleuchtet soziale Linien und verfolgt Zufalls-Pfade . Wahrscheinlich wusste auch Regisseur Mucha nicht so genau , was er eigentlich hier wollte . Er hat Glück gehabt : Seine Hauptdarsteller reißen’s allemal raus . Was ganz im Geiste des alten Andy gewesen sein muss : Jeder , das steht im Kanon der Pop-Kultur , kann ein Star sein . Diesmal für heitere 80 Minuten !


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-28 13:30:45 mit dem Titel Fonds sind flexibler als Versicherungen !

„Fondssparen“




Kunde kann sich 20 Prozent des Kapitals auf einen Schlag auszahlen lassen . Bislang halten sich die „Fonds-Gesellschaften“ mit den staatlich zertifizierten „Fonds-Produkten“ zurück .






Das Interesse der Branche , mit eigenen Angeboten in den Kampf um die Sparer für die Riester-Rente einzusteigen , hält sich in Grenzen . Erst vier Gesellschaften sind mit staatlich zertifizierten „Fonds-Produkten“ auf dem Markt , zwei weitere wollen im Frühjahr einsteigen . Die Zurückhaltung ist unverständlich , denn inzwischen haben die Investment-Gesellschaften einen deutlichen Start-Vorteil gegenüber den Mitbewerbern von Banken und Versicherungen . zum einen wurden die Vorschriften zur Eigen-Kapital-Ausstattung der „Fonds“ - zur Absicherung der gesetzlich geforderten „Rückzahl-Garantie“ der eingezahlten Beiträge - erheblich gelockert . Das spart Kosten und erhöht die Rendite-Chancen . Zum andern dürfen die „Fonds“ zu Beginn der „Renten-Phase“ 20 Prozent der eingezahlten Beiträge auf einen Schlag auszahlen . Das macht die „Fonds-Angebote“ flexibler und somit attraktiver im Vergleich zu den starren Angeboten der Versicherungen . Wegen der geforderten „Sicherheit“ fließt bei allen „Riester-Fonds-Angeboten“ nur ein Teil des Geldes in „Aktien-Fonds“ , der Rest geht zur „Risiko-Absicherung in Renten-Papiere“ .

Im Detail hat jedoch jedes „Riester-Produkt“ ein anderes Konzept . Die „Top-Rente“ vom Markt-Führer DWS wird in drei Varianten mit unterschiedlichen „Risiko-Profilen angeboten :
Mit maximal 100 Prozent Aktien , maximal 60 Prozent Aktien oder 100 Prozent Renten-Fonds . Je nach alter und Lebens-Phase soll so das Risiko variiert werden . Die genaue Mischung zwischen „Renten- und Aktien-Fonds“ wird vom DWS-Management festgelegt , je nach Markt-Lage , Risiko-Neigung und Alter des Anlegers beziehungsweise der Vertrags-Laufzeit . Das Management kann dabei auf neun „DWS-Aktien-Fonds“ , vom weltweit investierenden „DWS-Vermögens-Bildungs-Fonds I“ bis zum deutschen „Blue-Chips-Fonds DWS Investa“ , und auf sechs „Renten-Fonds“ zurückgreifen .

Das Alter ist auch bei der „UniProfiRente“ , dem „Riester-Angebot“ der Union-Investment , „Fonds-Gesellschaft der Volks- und Raiffeisen-Banken“ , zentrales Kriterium für die Mischung zwischen „Renten- und Aktien-Fonds“ . Je jünger der Anleger , umso höher ist der Anteil - bis zu 100 Prozent sind möglich - der in den internationalen „Aktien-Fonds Uni Global“ gezahlt wird . In kritischen Börsen-Phasen haben die „Fonds-Manager“ aber auch die Möglichkeit , in den „Renten-Fonds Uni Zins“ einzuzahlen und umzuschichten . vier Jahre vor Eintritt in die „Renten-Phase“ besteht dann die Möglichkeit , das angesparte Kapital Schritt für Schritt in einen sicheren „Renten-Fonds“ umzuschichten , so dass man hoffentlich von bösen Überraschungen wie einem „Börsen-Crash“ verschont bleibt .

Das „Förder-Depot“ von Adig , der Investment-Gesellschaft der Commerzbank , schließt ein 100-prozentiges „Aktien-Enganement dagegen von vorn herein aus . Um die vom Gesetzgeber geforderte Garantie der einbezahlten Beiträge zu gewährleisten , fließt ein Teil der Gelder in eine „Renten-Fonds-Konstruktion . Der Anteil ist von der Vertrags-Laufzeit abhängig - anfänglich geringer , später genauso hoch wie der „Aktien-Fonds-Anteil“ . Drei „Fonds“ stehen zur Auswahl : der international investierende „Fondis“ , der Europa-Fonds Fondiropa“ und der „Misch-Fonds Fondora“ . Fünf Jahre vor „Renten-Antritt“ wird der „Aktien-Fonds-Anteil“ zunächst in risikoärmere „AS-Fonds beziehungsweise gemischte Fonds“ umgeschichtet und danach in drei weitere Tausch-Aktionen der „Renten-Anteil“ systematisch erhöht .

Beim „Förder-Fonds“ vom Allfinanzierer BHW fließt alles Geld in einen „Fonds“ . Der „BHW Tri Select FT“ , der von der Investment-Gesellschaft Frankfurt Trast gemagnet wird , legt das Geld in europäische Aktien (aktueller Anteil am „Fonds“ : 20,3 Prozent) Renten-Papieren (39,2 Prozent) und Immobilien (23,9 Prozent) an . Die Liquidität macht im Moment 16,6 Prozent des „Fonds-Vermögens“ aus . Bei allen Unterschieden im Konzept , bei den Kosten ähneln sich alle „Riester-Angebote“ der „Fonds-Gesellschaften“ . Der „Ausgabe-Aufschlag“ liegt zwischen drei und fünf Prozent , die jährlichen „Verwaltungs-Gebühren“ liegen bei einem Prozent , der Wechsel zu einem anderen Anbieter - dies ist bei der „Riester-Rente“ prinzipiell immer möglich - kostet 50 Euro . Damit sind die „Fonds-Produkte“ auch kostengünstiger als die Angebote vieler Versicherer .




Wir brauchen nicht darüber zu diskutieren ob man eine zusätzliche Rente braucht oder nicht .
Das was man im Alter als Rente bekommt wird bestimmt nicht mehr ausreichen um den selben Lebensstandard aufrecht erhalten zu können , daher ist es unbedingt notwendig sich irgend eine Zusatz-Versorgung aufzubauen . Es gibt sehr viele verschiedene , oben beschrieben sind ein paar zur Auswahl , daran kann man schon sehen das genau überlegt werden muss , was jeder speziell für sich selber benötigt . Egal was der einzelne auch macht , die Entscheidung muss jeder selber treffen , aber man sollte sich erst genau informieren . Wünsche allen ein glückliches Händchen , das sie genau das richtige „Renten-Produkt“ herausfinden , das für sie am besten geeignet ist !



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-30 15:12:07 mit dem Titel Der Kampf ums Fahrrad !

„Beijing Bicycle“ , Regie Wang Xiaoshuai .


Mit Lin Cui , Xun Zhou und Yuanyuan Gao .



Eigentlich ist das eine Geschichte , die in jeder asiatischen Groß-Stadt spielen könnte , in der Fahr-Räder sehr wichtig sind . Aber gerade vom chinesischen Kino ist man eine derart realistische Darstellung des Überlebens-Kampfes in der Stadt und vom Wert schöner Dinge nicht so gewohnt .

Der junge Regisseur Wang Xiaoshuai hat de Sicas „Fahrraddiebe“ beliehen und dabei eine ähnlich tiefe Bitterkeit ins Spiel gebracht , nur dass sie bei ihm die Welt der Sechszehnjährigen betrifft . Für den jungen Guei bedeutet das Fahrrad seine Existens-Sicherung : Nur einen Tag bevor er es nach harter Arbeit als Kurier sein Eigen nennen darf , wird es ihm gestohlen .

Für Jian ist Gueis Fahrrad , das er bald danach auf einem Floh-Markt ersteht , ein Status-Symbol , ohne das er in seiner Clique nicht mehr bestehen könnte . Mit sehr viel Glück findet Guei sein gestohlenes Fahrrad wieder und reißt es an sich , aber Jian alarmiert seine Kumpel , und es entbrennt ein langer , erbitterter , grotesker Kampf .

Die sehr einfache Geschichte hat etwa ebenso viele Wendungen wie die Straßen der Stadt , durch Regisseur Wang seine Figuren jagt . Das wäre nicht immer nötig gewesen . Der zentrale Konflikt wird dank der glasklar umrissenen Szenen und Figuren deutlich genug , und er vermittelt auch einen Eindruck davon , in welche Richtung sich die längst nicht mehr klassenlose Gesellschaft in China sich bewegt !


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-01 13:49:27 mit dem Titel Gute Idee mit schlechtem Image !

„Fereien-Wohn-Rechte“





Neue Chance für „Ferien-Wohn-Rechte“ .
Nach Ansicht von Fachleuten ist der Verkauf von „Ferien-Wohn-Rechten“ ein Markt mit Zukunft.



Häufig wird der Handel mit den „Ferien-Wohn-Rechten“ mit den Begriffen Nepper , Schlepper , Bauern-Fänger assoziiert . Da wird man als Touristen nach dem Strand-Besuch mit angeblichen Rubbellos-Gewinnen in Wohn-Anlagen gelockt , wo dann nach stundenlangen Verkaufs-Gesprächen entnervt ein Vertrag unterzeichnet wird . Da werden Gebühren im Voraus verlangt , ohne dass es je zu einer Gegenleistung gekommen ist .
Wenn das Thema in deutschen Medien behandelt wurde , dann fast nur in der Form der dringenden Empfehlung , von solchen Angeboten die Finger zu lassen .

In der Schutz-Gemeinschaft für Time-Sharing und Ferien-Wohn-Rechts-Inhaber mit Sitz in Wiesbaden , gehen Tag für Tag großen Mengen von Anfragen ein . Aber laut der Aussagen von den Verbraucher-Schützern sieht man Licht am Ende des Tunnels . Zum einen legen die Verbraucherschutz-Gesetze in der EU seit einigen Jahren ein zehn- bis 14-tägiges Widerrufs-Recht fest . Zum anderen haben die seriösen Unternehmen den schwarzen Schafen den Kampf angesagt .

Mit dem „Ferien-Wohn-Recht“ erwirbt man als Käufer den Anspruch , seinen Urlaub während einer bestimmten Kalender-Woche in einem bestimmten Ferien-Komplex zu verbringen . Die Verträge laufen in der Regel über 30 Jahre oder noch länger und können auch weitervererbt werden . Sie umfassen aber nur ein Nutzungs-Recht des Appartements , und keinen Anteil an der Immobilie . Wer nicht jedes Jahr an den gleichen Urlaubs-Ort fahren möchte , für diejenigen gibt es auch eine Tausch-Börse mit Angeboten auf Ferien-Anlagen in verschiedenen Teilen der Welt . Wer das nicht alles selber machen möchte , für den gibt es Firmen die sich darauf spezialisiert haben zum Beispiel RCI die haben verschiedene Wohn-Rechts-Anlagen im Angebot . Diese seriösen Anbieter sind sehr darauf bedacht die unseriösen Unternehmen das Handwerk zu legen .

Ein sehr großes Problem der Branche ist jedoch der Wieder-Verkauf der Rechte . Es gibt zur Zeit keinen funktionierenden Wieder-Verkaufs-Markt . Zu einem Teil wird der Wohn-Rechts-Inhaber über Adress-Dateien direkt angesprochen und mit einem Angebot von Höchts-Preisen gelockt . Zuvor werden allerdings noch die Gebühren für das Grund-Buch oder den Notar fällig heißt es dann . Firmen wie zum Beispiel TUI , oder Hapimag , die sich in dem Markt für „Ferien-Wohn-Rechte“ tummeln , müssten aber das Problem mit dem Wieder-Verkauf lösen .
TUI denkt daran , eine Rück-Kauf-Garantie einzuführen , Hapimag kauft zum Teil ihre eigenen Anteile zurück . Das sich solche renommierten Firmen auf dem Markt so engagieren , ist ein sehr gutes Zeichen . Aber man hat schon sehr viele Worte gehört , nur in Spanien dann am Rubbel-Strand sieht die Welt dann oft ganz anderes aus .




Wie schon beschrieben , ist das „Ferien-Wohn-Recht“ keine schlechte Idee , man hat dann keine Probleme mehr mit der Unterkunft am Urlaubsort . Oder wenn man woanders hin möchte , dafür gibt es ja auch eine Tausch-Börse , ich nutze dein „Ferien-Wohn-Recht“ und der andere nutzt meins . Das hört sich alles sehr gut an und ist es auch wenn alle seriös sind , aber wehe man gerät an eine unseriöses Unternehmen . Dann sind das meistens nur leere Versprechungen und gezahlte Gebühren oder Anzahlungen sind auf nimmerwiedersehen weg.
Deshalb Vorsicht ehe man etwas bezahlt oder unterschreibt , sollte man sich ausführlich informieren und vielleicht , von schon vorhandenen Bewohnern erklären lassen ob alles mit rechten Dingen zugeht . So abgesichert kann man eigentlich nichts mehr verkehrt machen , wünsche allen ob jetzt nun mit „Ferien-Wohn-Recht“ oder nur als normaler Urlauber einen schöne Urlaubszeit !

18 Bewertungen, 1 Kommentar

  • katze35

    03.05.2002, 11:35 Uhr von katze35
    Bewertung: sehr hilfreich

    in diesem Bereich muss noch viel Imagepflege betrieben werden. gruss Katze