Erfahrungsbericht von suppengirl
Fruit`n`Fibre: Mein irisches Frühstück
Pro:
gute Darsteller
Kontra:
Story vorhersehbar
Empfehlung:
Nein
Vorwort:
*******
Hab ich euch eigentlich schon mitgeteilt, dass ich voriges Jahr mal wieder in Irland war...?
Wie auch immer, in Irland suchten wir uns als Unterkunft jeden Tag ein Bed&Breakfast, bei denen - wie der Name schon vermuten lässt - im Preis die Übernachtung und ein Frühstück inbegriffen sind. Wir hatten uns vorgenommen - entgegen unserer sonstigen Gewohnheiten - bei Frühstück deshalb auch entsprechend zuzugreifen. Schließlich ist ein Urlaub auf den Inseln schon teuer genug, und so hofften wir, wenigstens aufs tägliche Mittagessen verzichten zu können.
Neben den üblichen Grausamkeiten (Sogar meine Sausages habe ich immer brav aufgegessen!) nahmen wir als Vorspeise deshalb auch noch eine Portion der meist in vielen Variationen angebotenen "Cereals" ein. Und dabei entdeckte ich für mich eine besondere Sorte, auf die ich mich von da an wann immer sich die Gelegenheit bot mit Wonne stürzte! Und das waren die Kellogg´s Fruit´n Fibre, die es bei uns unter dem Zusatznamen "Optima" gibt.
Zutaten:
*******
Laut Verpackungsaufschrift werden die Fruit´n Fibre aus folgenden Zutaten hergestellt:
Vollkornweizen (62%)
Frucht-Nuss-Mischung getrocknet (Rosinen (Feuchthaltemittel Glycerin * iiiiiiiieeeeek!*), Kokosnuss, Bananen (Bananenaroma), Äpfel, Haselnüsse) (27%)
Zucker
Salz
Malz
Vitamine (Niacin, Patothenat, Vitamin B6, Vitamin Riboflavin B2, Thiamin B1, Folsäure, Biotin, Vitamin B12)
Eisen
Darunter ist übrigens ein Hinweis für Allergiker angebracht:
"Kann Spuren von Erdnuss enthalten." (was auch immer das heißen soll)
Geht´s euch auch immer so, dass ihr - wenn ihr die Zutaten eines Produkts studiert habt - plötzlich das Gefühlt habt, dass euch das Produkt doch gar nicht wirklich so gut schmeckt??? Naja, wie auch immer, das lässt sich sicher schnell wieder verdrängen!
Nährwerte (jeweils pro 100g):
************************
Energie: 341 kcal (1442 kJ)
Proteine: 8g
Kohlenhydrate: 67g (davon 22g Zucker, 45g Stärke)
Fett: 4,5g (davon 2,5g gesättigt)
Ballaststoffe: 9g
Natrium: 0,6g
Außerdem zwischen 60 und 70% der empfohlenen Tageszufuhr von Eisen und den oben angegebenen Vitaminen.
Geschmack:
**********
Die Fruit´n Fibre sind für mich die ideale Mischung aus Corn Flakes und Müsli. Durch die Vollkornflakes sind sie reicher an Ballaststoffen als übliche Flakes. Andererseits sind sie knuspriger und geschmackvoller als ein übliches Müsli mit Haferflocken (die mir grundsätzlich an den Zähnen kleben bleiben!). Rosinen, getrocknete Äpfel oder Bananen, Nüsse und Kokos bieten immer wieder einen neuen Geschmack. Und natürlich kann man auch selbst noch ein wenig variieren, aber dazu später.
Einzig der hohe Zuckerzusatz stört mich ein wenig, da die Fruit´n Fibre meines Erachtens durchaus ein bisschen weniger süß sein dürften. Gerade die Rosinen sorgen ohnehin für eine gewisse Grundsüße. Und diese sind wirklich reichlich vorhanden!
Die Verpackung:
*************
Die Schachtel ist relativ unscheinbar im typischen Kellogg´s Design aufgemacht. Allerdings ist sie etwas niedriger als die z.B. die Cornflakes-Packung.
Abgebildet sind einige Kornähren und Obst neben einer Schüssel mit einer in Milch angerichteten Portion des Produkts. Hier wird nicht geschummelt: Auf dem Foto ist nicht "bschönigt", das, was sich in der Schachtel verbirgt ist genau so appetitlich.
Natürlich wollen uns die Zusatzinfos auf dem Karton glauben machen, dass es sich bei den Fruit´n Fibre um das gesündeste Ernährungsmittel aller Zeiten handelt. Neben den schon erwähnten Ausführungen zu den Nährwerten, findet man unter anderem außerdem die berühmte Ernährungspyramide. Obwohl sich in Cerealien selten Wurst oder Gemüse befinden, sagt uns Kellogg´s trotzdem Bescheid, dass man auch davon täglich konsumieren sollte. Da sind wir aber froh, dass Kellogg´s sich so um uns sorgt *g*.
Außerdem wird dem Verbraucher angeboten, falls er/sie nicht mit dem Produkt zufrieden sein sollte, diese jederzeit mit Angabe von Einkaufsort und -zeit an die Verbraucherinformation zu senden.
Die Papp-Schachtel ist wieder verschließbar, die "Innentüte" (leider konnte ich nicht heraus finden, aus welchem Material diese besteht) leider nicht, deshalb empfehle ich bei längerer "Verzehrdauer" den Inhalt in ein verschließbares Behältnis umzufüllen (wie schön ich jetzt die Schleichwerbung vermieden habe, gelle? *Tupperware, Tupperware * Ups *fg *).
Preis-Leistungs-Verhältnis:
**********************
Eine Packung (so weit ich weiß, gibt es nur eine Größe) Fruit´n Fibre kostet um die 2,60€ und hat einen Inhalt von 375g. Das ist verglichen zu anderen vergleichbaren Produkten nicht ganz billig. Die Qualität und der Geschmack rechtfertigen den Peis aber durchaus.
Variationen:
**********
Fruit`n Fibre lassen sich natürlich ganz konventionell mit Milch anrichten, aber auch mit Joghurt sind sie sehr lecker. Dabei bleiben die Flakes auch länger knusprig. In beiden Fällen ist die Zugabe von frischen Früchten eine Bereicherung.
Was mich stört:
************
Neben dem schon erwähnten zu hohen Zuckerzusatz gibt es eigentlich nur eine Kleinigkeit, die mich stört:
Die Fruit´n Fibre tragen den deutschen Untertitel "Vollkornflakes mit Früchten und Nüssen". Das ist etwas irreführend, denn Nüsse sind nur schwerlich zu entdecken. Bei einer normalen Portion muss man schon Glück haben, um zufälligerweis mal auf etwas Nussiges zu beißen. Besonders erpicht auf mehr davon bin ich eigentlich gar nicht, aber durch diesen Untertitel wird sicher der ein oder andere Konsument enttäuscht werden.
Mehr Information:
***************
...zu Kellogg´s gibt es im Internet unter www.kelloggs.de.
Verbaucherinformation gibt es unter folgender Adresse:
Kellogg´s Verbraucherinformation
Auf der Muggenburg 30
28217 Bremen
oder bei:
[email protected]
Fazit:
****
Wie schon eingangs erwähnt, bin ich kein großer Frühstücker und auch kein großer Fan von Cerealien. Bisher war es immer so, dass ich mich sehr schnell an einer Sorte "überfressen" habe und danach wieder für Jahre ganz auf diese Art der Ernährung verzichtet habe. Diese Schicksal droht auch meiner neuen Entdeckung, denn seit meiner Rückkehr aus Irland von fünf Wochen habe ich ca. drei Schachteln verschlungen. Bisher gibt es aber keine Abnutzungserscheinungen, und das ist ein Zeichen, dass Kellogg´s mit den Fruit´n Fibre ein suppi Wurf gelungen ist! Übrigens schmecken sie nicht nur zum Frühstück...
Guten Appetit
wünscht euer Suppengirl!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-16 00:29:10 mit dem Titel Forrester - Gefunden! - Nur ein billiger Abklatsch von "Good Will Hunting"?
Vorwort:
********
Als ich vom Film „Forrester gefunden“ zum ersten Mal hörte, war ich nicht sonderlich interessiert. Sean Connery hat – bei aller Liebe! – schon lange keinen Film mehr gemacht, der mich begeistern konnte. Und Regisseur Gus van Sant wurde allgemein dafür gerügt, dass er mit „Forrester gefunden“ einen Film gemacht hat, der in der Story so sehr seinem letzten großen Erfolg „Good Will Hunting“ ähnelt. Nachdem ich aber trotzdem einige positive Meinungen darüber gehört hatte, entschloss ich mich doch ganz spontan ihn selbst auszutesten.
Inhalt:
******
Der 15jährige Schwarze Jamal Wallace ist auf den ersten Blick ein Junge, der genau wie seine Freunde ist. Er lebt in der Bronx in New York, besucht mit durchwachsenem Erfolg eine öffentliche Schule und verbringt den Großteil seiner Freizeit mit seinen Freunden auf der Straße mit Basketballspielen. Illusionen auf ein „besseres“ Leben in der Zukunft macht er sich genau so wenig wie seine Kameraden.
Doch Jamal ist anders als seine Freunde, denn er liest. Er liest alles, was ihm zwischen die Finger kommt. Und er versucht selbst zu schreiben. In unzähligen Notizbüchern bringt er ungeordnet und möglichst unbeobachtet seine Gedanken zu Papier.
Zufällig lernt er den Schriftsteller William Forrester kennen, der ganz in der Nähe lebt. Er hat seit Jahren – nach einem Schicksalsschlag - seine Wohnung nicht verlassen, ist zutiefst zynisch und verbittert. Auch Jamal begegnet dem Weißen zunächst mit einer gehörigen Portion Skepsis. Doch die beiden lassen sich aufeinander ein und versuchen sich gegenseitig zu helfen: William hilft Jamal dabei, seinem Traum vom Schreiben näher zu kommen und an ihn zu glauben, Jamal hilft William – eher unbewusst – wieder ein Stück weit ins Leben zurückzukehren. Beide sind starke Charaktere und so bleiben Reibereien und Rückschläge nicht aus.
Darsteller:
*********
Der junge Robert Brown spielt hier seine erste große Hollywood-Rolle als Jamal Wallace. Das tut er sehr überzeugend, der Zerrissenheit des Schülers, der zum Einen Ambitionen verspürt, zum Anderen aber nicht daran glauben kann, dass einer wie er eine Chance bekommen kann, verleiht er auf höchst emotionale Weise Ausdruck. Als Jamals Talent erkannt und er auf eine private Schule geschickt wird, sieht man ihm nicht nur wegen der „anderen“ Hautfarbe an, dass er sich als Fremdkörper fühlt.
Ex-James Bond Sean Connery läuft in seiner Darstellung des William Forrester zu Höchstform auf. Zynisch, verbittert, gnadenlos und borniert gibt er sich, so dass der Zuschauer genau wie Jamal lange Zeit nicht weiß, was er von ihm halten soll. Und doch ist von Anfang an seine Einsamkeit und Traurigkeit so präsent, dass man erahnen kann, welch schweres Schicksal den eigentlich gefühlvollen Mann in die Einsiedelei getrieben hat. Eine Paraderolle für den in Würde gealterten Sean Connery, der es als einziger James Bond-Darsteller geschafft hat, seinem Image auf Dauer zu entfliehen (und das ist wirklich eine Leistung und beweist, welch hochkarätiger Schauspieler er ist).
Hochkarätig besetzt sind auch die Nebenrollen. Allen voran sind die beiden Nebendarsteller-Oscar-Preisträger F. Murray Abrahams („Amadeus“) und Anna Paquin („Das Piano“) zu nennen. Abrahams ist einmal mehr der neidische und unsympathische Bösewicht des Films. Als Jamals Lehrer in der Privatschule macht er dem Knaben das Leben von Anfang an schwer. Dass das aus unterschwelligem Neid auf dessen schreiberisches Talent, das ihm selbst fehlt, heraus passiert, ist dem Zuschauer schnell klar.
Die junge Anna Paquin stellt Jamals Mitschülerin Claire dar, mit der er sich schnell anfreundet, was deren Vater – einem gut situierten Weißen – natürlich nicht in den Kram passt. Besonders in dieser Nebenhandlung wird immer wieder subtil die Problematik „Rassismus“ thematisiert.
Regie und Umsetzung:
*******************
Gus van Sant wurde durch „My private Idaho“ mit River Phoenix und Keanu Reeves in den Hauptrollen berühmt. Schon damals war es das Schicksal eines Mannes aus der unteren Schicht, das er zu seinem Filmstoff machte. Anscheinend lässt ihn dieser Stoff nicht los, denn wie schon im bereits erwähnten „Good Will Hunting“ ist auch bei „Forrester gefunden“ wieder ein sozial minder bemittelter Junge sein Protagonist, dessen Zukunft wenig rosig erscheint.
Dem Regisseur gelingt auch diesmal wieder eine feinfühlige und vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Thema. Anders als bei „My private Idaho“, aber genau so wie bei „Good Will Hunting“ steckt die Geschichte voller Hoffnung. Optimistisch oder unrealistisch – je nach Betrachtungsweise – zeigt er auf, dass soziale und in diesem Falle auch rassistische Grenzen gesprengt werden können; dass es möglich ist, Isolationen aufzuheben, wenn man nur bereit ist, über die eigenen Vorurteile hinwegzusehen. Und sich nicht von denen anderer Leute in eine Ecke drängen zu lassen.
Wie gesagt, manche Leute mögen das als unrealistisch bezeichnen und auch ich möchte bezweifeln, dass eine Geschichte wie diese sich tatsächlich zutragen könnte. Aber dadurch, dass Gus van Sant den schweren Weg seiner Hauptpersonen mit vielen Steinen und Hindernissen pflastert, driftet er nie zu sehr ins Land der Märchen ab und stößt die Protagonisten und mit ihnen den Zuschauer immer wieder vor den Kopf. Pathos ist natürlich unumgänglich, vor allem der Schluss drückt für meine Begriffe etwas zu sehr auf die Tränendrüse, aber er bleibt im Rahmen.
Fazit:
*****
Um zum Anfang zurückzukehren: Ja, „Forrester gefunden“ ist ein Abklatsch von „Good Will Hunting“. Die Thematik ist einfach zu ähnlich, als dass man sich nicht daran erinnert fühlte. ABER: Billig ist der Abklatsch auf keinen Fall. Im Gegenteil. Mir persönlich hat „Forrester gefunden“ besser gefallenn als „Good Will Hunting“, den ich vor Kurzem im Fernsehen angeschaut habe. Ich kann gar nicht genau sagen warum. Vielleicht liegt es ganz banal daran, dass ich Will-Darsteller und Drehbuch-Autor Matt Damon nicht leiden kann *g*. Vielleicht hat es auch andere Gründe, z.B. dass das Happy End bei „Good Will Hunting“ gar so „happy“ ist...
Es ist doch so, dass es mittlerweile Hunderttausende von Filmen gibt und Duzende oder gar Hunderte mit dem gleichen Thema. Wieso sollte man sich also daran stören, wenn zwei Filme sehr ähnlich (und doch ganz anders) verlaufen, bloß weil der Regisseur der gleiche ist?
„Forrester gefunden“ ist für sich betrachtet ein sehr gelungener Film, der zum Teil tief unter die Oberfläche geht. Nur das schon erwähnte Ende störte mich ein wenig und hat meinen Filmgenuss etwas getrübt. Nichtsdestotrotz handelt es sich um einen Film, den man guten Gewissens weiterempfehlen kann, auch wenn er bei mir nicht in die Hall of Fame der 100 liebsten „Suppi-Filme“ einziehen wird. *g*
*******
Hab ich euch eigentlich schon mitgeteilt, dass ich voriges Jahr mal wieder in Irland war...?
Wie auch immer, in Irland suchten wir uns als Unterkunft jeden Tag ein Bed&Breakfast, bei denen - wie der Name schon vermuten lässt - im Preis die Übernachtung und ein Frühstück inbegriffen sind. Wir hatten uns vorgenommen - entgegen unserer sonstigen Gewohnheiten - bei Frühstück deshalb auch entsprechend zuzugreifen. Schließlich ist ein Urlaub auf den Inseln schon teuer genug, und so hofften wir, wenigstens aufs tägliche Mittagessen verzichten zu können.
Neben den üblichen Grausamkeiten (Sogar meine Sausages habe ich immer brav aufgegessen!) nahmen wir als Vorspeise deshalb auch noch eine Portion der meist in vielen Variationen angebotenen "Cereals" ein. Und dabei entdeckte ich für mich eine besondere Sorte, auf die ich mich von da an wann immer sich die Gelegenheit bot mit Wonne stürzte! Und das waren die Kellogg´s Fruit´n Fibre, die es bei uns unter dem Zusatznamen "Optima" gibt.
Zutaten:
*******
Laut Verpackungsaufschrift werden die Fruit´n Fibre aus folgenden Zutaten hergestellt:
Vollkornweizen (62%)
Frucht-Nuss-Mischung getrocknet (Rosinen (Feuchthaltemittel Glycerin * iiiiiiiieeeeek!*), Kokosnuss, Bananen (Bananenaroma), Äpfel, Haselnüsse) (27%)
Zucker
Salz
Malz
Vitamine (Niacin, Patothenat, Vitamin B6, Vitamin Riboflavin B2, Thiamin B1, Folsäure, Biotin, Vitamin B12)
Eisen
Darunter ist übrigens ein Hinweis für Allergiker angebracht:
"Kann Spuren von Erdnuss enthalten." (was auch immer das heißen soll)
Geht´s euch auch immer so, dass ihr - wenn ihr die Zutaten eines Produkts studiert habt - plötzlich das Gefühlt habt, dass euch das Produkt doch gar nicht wirklich so gut schmeckt??? Naja, wie auch immer, das lässt sich sicher schnell wieder verdrängen!
Nährwerte (jeweils pro 100g):
************************
Energie: 341 kcal (1442 kJ)
Proteine: 8g
Kohlenhydrate: 67g (davon 22g Zucker, 45g Stärke)
Fett: 4,5g (davon 2,5g gesättigt)
Ballaststoffe: 9g
Natrium: 0,6g
Außerdem zwischen 60 und 70% der empfohlenen Tageszufuhr von Eisen und den oben angegebenen Vitaminen.
Geschmack:
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Die Fruit´n Fibre sind für mich die ideale Mischung aus Corn Flakes und Müsli. Durch die Vollkornflakes sind sie reicher an Ballaststoffen als übliche Flakes. Andererseits sind sie knuspriger und geschmackvoller als ein übliches Müsli mit Haferflocken (die mir grundsätzlich an den Zähnen kleben bleiben!). Rosinen, getrocknete Äpfel oder Bananen, Nüsse und Kokos bieten immer wieder einen neuen Geschmack. Und natürlich kann man auch selbst noch ein wenig variieren, aber dazu später.
Einzig der hohe Zuckerzusatz stört mich ein wenig, da die Fruit´n Fibre meines Erachtens durchaus ein bisschen weniger süß sein dürften. Gerade die Rosinen sorgen ohnehin für eine gewisse Grundsüße. Und diese sind wirklich reichlich vorhanden!
Die Verpackung:
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Die Schachtel ist relativ unscheinbar im typischen Kellogg´s Design aufgemacht. Allerdings ist sie etwas niedriger als die z.B. die Cornflakes-Packung.
Abgebildet sind einige Kornähren und Obst neben einer Schüssel mit einer in Milch angerichteten Portion des Produkts. Hier wird nicht geschummelt: Auf dem Foto ist nicht "bschönigt", das, was sich in der Schachtel verbirgt ist genau so appetitlich.
Natürlich wollen uns die Zusatzinfos auf dem Karton glauben machen, dass es sich bei den Fruit´n Fibre um das gesündeste Ernährungsmittel aller Zeiten handelt. Neben den schon erwähnten Ausführungen zu den Nährwerten, findet man unter anderem außerdem die berühmte Ernährungspyramide. Obwohl sich in Cerealien selten Wurst oder Gemüse befinden, sagt uns Kellogg´s trotzdem Bescheid, dass man auch davon täglich konsumieren sollte. Da sind wir aber froh, dass Kellogg´s sich so um uns sorgt *g*.
Außerdem wird dem Verbraucher angeboten, falls er/sie nicht mit dem Produkt zufrieden sein sollte, diese jederzeit mit Angabe von Einkaufsort und -zeit an die Verbraucherinformation zu senden.
Die Papp-Schachtel ist wieder verschließbar, die "Innentüte" (leider konnte ich nicht heraus finden, aus welchem Material diese besteht) leider nicht, deshalb empfehle ich bei längerer "Verzehrdauer" den Inhalt in ein verschließbares Behältnis umzufüllen (wie schön ich jetzt die Schleichwerbung vermieden habe, gelle? *Tupperware, Tupperware * Ups *fg *).
Preis-Leistungs-Verhältnis:
**********************
Eine Packung (so weit ich weiß, gibt es nur eine Größe) Fruit´n Fibre kostet um die 2,60€ und hat einen Inhalt von 375g. Das ist verglichen zu anderen vergleichbaren Produkten nicht ganz billig. Die Qualität und der Geschmack rechtfertigen den Peis aber durchaus.
Variationen:
**********
Fruit`n Fibre lassen sich natürlich ganz konventionell mit Milch anrichten, aber auch mit Joghurt sind sie sehr lecker. Dabei bleiben die Flakes auch länger knusprig. In beiden Fällen ist die Zugabe von frischen Früchten eine Bereicherung.
Was mich stört:
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Neben dem schon erwähnten zu hohen Zuckerzusatz gibt es eigentlich nur eine Kleinigkeit, die mich stört:
Die Fruit´n Fibre tragen den deutschen Untertitel "Vollkornflakes mit Früchten und Nüssen". Das ist etwas irreführend, denn Nüsse sind nur schwerlich zu entdecken. Bei einer normalen Portion muss man schon Glück haben, um zufälligerweis mal auf etwas Nussiges zu beißen. Besonders erpicht auf mehr davon bin ich eigentlich gar nicht, aber durch diesen Untertitel wird sicher der ein oder andere Konsument enttäuscht werden.
Mehr Information:
***************
...zu Kellogg´s gibt es im Internet unter www.kelloggs.de.
Verbaucherinformation gibt es unter folgender Adresse:
Kellogg´s Verbraucherinformation
Auf der Muggenburg 30
28217 Bremen
oder bei:
[email protected]
Fazit:
****
Wie schon eingangs erwähnt, bin ich kein großer Frühstücker und auch kein großer Fan von Cerealien. Bisher war es immer so, dass ich mich sehr schnell an einer Sorte "überfressen" habe und danach wieder für Jahre ganz auf diese Art der Ernährung verzichtet habe. Diese Schicksal droht auch meiner neuen Entdeckung, denn seit meiner Rückkehr aus Irland von fünf Wochen habe ich ca. drei Schachteln verschlungen. Bisher gibt es aber keine Abnutzungserscheinungen, und das ist ein Zeichen, dass Kellogg´s mit den Fruit´n Fibre ein suppi Wurf gelungen ist! Übrigens schmecken sie nicht nur zum Frühstück...
Guten Appetit
wünscht euer Suppengirl!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-16 00:29:10 mit dem Titel Forrester - Gefunden! - Nur ein billiger Abklatsch von "Good Will Hunting"?
Vorwort:
********
Als ich vom Film „Forrester gefunden“ zum ersten Mal hörte, war ich nicht sonderlich interessiert. Sean Connery hat – bei aller Liebe! – schon lange keinen Film mehr gemacht, der mich begeistern konnte. Und Regisseur Gus van Sant wurde allgemein dafür gerügt, dass er mit „Forrester gefunden“ einen Film gemacht hat, der in der Story so sehr seinem letzten großen Erfolg „Good Will Hunting“ ähnelt. Nachdem ich aber trotzdem einige positive Meinungen darüber gehört hatte, entschloss ich mich doch ganz spontan ihn selbst auszutesten.
Inhalt:
******
Der 15jährige Schwarze Jamal Wallace ist auf den ersten Blick ein Junge, der genau wie seine Freunde ist. Er lebt in der Bronx in New York, besucht mit durchwachsenem Erfolg eine öffentliche Schule und verbringt den Großteil seiner Freizeit mit seinen Freunden auf der Straße mit Basketballspielen. Illusionen auf ein „besseres“ Leben in der Zukunft macht er sich genau so wenig wie seine Kameraden.
Doch Jamal ist anders als seine Freunde, denn er liest. Er liest alles, was ihm zwischen die Finger kommt. Und er versucht selbst zu schreiben. In unzähligen Notizbüchern bringt er ungeordnet und möglichst unbeobachtet seine Gedanken zu Papier.
Zufällig lernt er den Schriftsteller William Forrester kennen, der ganz in der Nähe lebt. Er hat seit Jahren – nach einem Schicksalsschlag - seine Wohnung nicht verlassen, ist zutiefst zynisch und verbittert. Auch Jamal begegnet dem Weißen zunächst mit einer gehörigen Portion Skepsis. Doch die beiden lassen sich aufeinander ein und versuchen sich gegenseitig zu helfen: William hilft Jamal dabei, seinem Traum vom Schreiben näher zu kommen und an ihn zu glauben, Jamal hilft William – eher unbewusst – wieder ein Stück weit ins Leben zurückzukehren. Beide sind starke Charaktere und so bleiben Reibereien und Rückschläge nicht aus.
Darsteller:
*********
Der junge Robert Brown spielt hier seine erste große Hollywood-Rolle als Jamal Wallace. Das tut er sehr überzeugend, der Zerrissenheit des Schülers, der zum Einen Ambitionen verspürt, zum Anderen aber nicht daran glauben kann, dass einer wie er eine Chance bekommen kann, verleiht er auf höchst emotionale Weise Ausdruck. Als Jamals Talent erkannt und er auf eine private Schule geschickt wird, sieht man ihm nicht nur wegen der „anderen“ Hautfarbe an, dass er sich als Fremdkörper fühlt.
Ex-James Bond Sean Connery läuft in seiner Darstellung des William Forrester zu Höchstform auf. Zynisch, verbittert, gnadenlos und borniert gibt er sich, so dass der Zuschauer genau wie Jamal lange Zeit nicht weiß, was er von ihm halten soll. Und doch ist von Anfang an seine Einsamkeit und Traurigkeit so präsent, dass man erahnen kann, welch schweres Schicksal den eigentlich gefühlvollen Mann in die Einsiedelei getrieben hat. Eine Paraderolle für den in Würde gealterten Sean Connery, der es als einziger James Bond-Darsteller geschafft hat, seinem Image auf Dauer zu entfliehen (und das ist wirklich eine Leistung und beweist, welch hochkarätiger Schauspieler er ist).
Hochkarätig besetzt sind auch die Nebenrollen. Allen voran sind die beiden Nebendarsteller-Oscar-Preisträger F. Murray Abrahams („Amadeus“) und Anna Paquin („Das Piano“) zu nennen. Abrahams ist einmal mehr der neidische und unsympathische Bösewicht des Films. Als Jamals Lehrer in der Privatschule macht er dem Knaben das Leben von Anfang an schwer. Dass das aus unterschwelligem Neid auf dessen schreiberisches Talent, das ihm selbst fehlt, heraus passiert, ist dem Zuschauer schnell klar.
Die junge Anna Paquin stellt Jamals Mitschülerin Claire dar, mit der er sich schnell anfreundet, was deren Vater – einem gut situierten Weißen – natürlich nicht in den Kram passt. Besonders in dieser Nebenhandlung wird immer wieder subtil die Problematik „Rassismus“ thematisiert.
Regie und Umsetzung:
*******************
Gus van Sant wurde durch „My private Idaho“ mit River Phoenix und Keanu Reeves in den Hauptrollen berühmt. Schon damals war es das Schicksal eines Mannes aus der unteren Schicht, das er zu seinem Filmstoff machte. Anscheinend lässt ihn dieser Stoff nicht los, denn wie schon im bereits erwähnten „Good Will Hunting“ ist auch bei „Forrester gefunden“ wieder ein sozial minder bemittelter Junge sein Protagonist, dessen Zukunft wenig rosig erscheint.
Dem Regisseur gelingt auch diesmal wieder eine feinfühlige und vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Thema. Anders als bei „My private Idaho“, aber genau so wie bei „Good Will Hunting“ steckt die Geschichte voller Hoffnung. Optimistisch oder unrealistisch – je nach Betrachtungsweise – zeigt er auf, dass soziale und in diesem Falle auch rassistische Grenzen gesprengt werden können; dass es möglich ist, Isolationen aufzuheben, wenn man nur bereit ist, über die eigenen Vorurteile hinwegzusehen. Und sich nicht von denen anderer Leute in eine Ecke drängen zu lassen.
Wie gesagt, manche Leute mögen das als unrealistisch bezeichnen und auch ich möchte bezweifeln, dass eine Geschichte wie diese sich tatsächlich zutragen könnte. Aber dadurch, dass Gus van Sant den schweren Weg seiner Hauptpersonen mit vielen Steinen und Hindernissen pflastert, driftet er nie zu sehr ins Land der Märchen ab und stößt die Protagonisten und mit ihnen den Zuschauer immer wieder vor den Kopf. Pathos ist natürlich unumgänglich, vor allem der Schluss drückt für meine Begriffe etwas zu sehr auf die Tränendrüse, aber er bleibt im Rahmen.
Fazit:
*****
Um zum Anfang zurückzukehren: Ja, „Forrester gefunden“ ist ein Abklatsch von „Good Will Hunting“. Die Thematik ist einfach zu ähnlich, als dass man sich nicht daran erinnert fühlte. ABER: Billig ist der Abklatsch auf keinen Fall. Im Gegenteil. Mir persönlich hat „Forrester gefunden“ besser gefallenn als „Good Will Hunting“, den ich vor Kurzem im Fernsehen angeschaut habe. Ich kann gar nicht genau sagen warum. Vielleicht liegt es ganz banal daran, dass ich Will-Darsteller und Drehbuch-Autor Matt Damon nicht leiden kann *g*. Vielleicht hat es auch andere Gründe, z.B. dass das Happy End bei „Good Will Hunting“ gar so „happy“ ist...
Es ist doch so, dass es mittlerweile Hunderttausende von Filmen gibt und Duzende oder gar Hunderte mit dem gleichen Thema. Wieso sollte man sich also daran stören, wenn zwei Filme sehr ähnlich (und doch ganz anders) verlaufen, bloß weil der Regisseur der gleiche ist?
„Forrester gefunden“ ist für sich betrachtet ein sehr gelungener Film, der zum Teil tief unter die Oberfläche geht. Nur das schon erwähnte Ende störte mich ein wenig und hat meinen Filmgenuss etwas getrübt. Nichtsdestotrotz handelt es sich um einen Film, den man guten Gewissens weiterempfehlen kann, auch wenn er bei mir nicht in die Hall of Fame der 100 liebsten „Suppi-Filme“ einziehen wird. *g*
27 Bewertungen, 2 Kommentare
-
26.11.2002, 09:44 Uhr von w.gruentjens
Bewertung: sehr hilfreichMir hat er recht gut bis sehr gut gefallen, jedenfalls besser als GWH.
-
20.04.2002, 06:42 Uhr von sprox
Bewertung: sehr hilfreich"Good Will Hunting" habe ich gesehen, diesen Film leider noch nicht. Gruß Sprox



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