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Erfahrungsbericht von CarmenM

Der umweltbewusste Kaffeegenießer

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Da auch ich mich zu dem Kreis der sogenannten "Kaffeetanten" zählen darf, möchte ich heute mal einen Bericht über den sonst unbeachteten kleinen Helfer schreiben, der schließlich auch zum Gelingen eines guten Kaffees beiträgt: Die Filtertüte.
Was nützt uns das beste Kaffeepulver, wenn eben dieses wichtige Utensil fehlt?

Aus o.g. Grund bin ich also stets bemüht, immer einen Vorrat im Haus zu haben.

Bei meinem letzten Filtertüteneinkauf in einer -für die meisten doch bekannten - Drogerie, mit dem Namen vorn "Sch..." und hinten "...lecker", griff ich wie immer zu meiner Stammsorte "Melitta-Classic". Doch was erblickten meine Augen da noch?! Der Nachbar meiner Hausmarke trug den wunderschönen Namen "Melitta-Bambus". Was tun? Auf der einen Seite war ich mit meiner bisherigen Sorte recht zufrieden, warum also wechseln? Warum aber auch nicht? Meine Neugier hatte die Packung ohnehin schon geweckt, und das schlechte Gewissen konnte ich auch gleich wieder zur Seite schieben. Beide trugen schließlich den gleichen Hausnamen und Preis.
Also her damit!!!

Zuhause habe ich mir die Packung dann genauer angesehen. Auf den ersten Blick konnte ich keine großen Unterschiede zur "Classic-Verpackung" erkennen.

Die meisten von euch werden die Melitta-Filtertüten-Verpackungen kennen, für alle die, denen sie fremd sind, hier eine Beschreibung:

Die Verpackung ist hauptsächlich in den Farben rot und grün gehalten. Den oberen Bereich, der zum Entnehmen der Filtertüten dient, ziert die Farbe Rot.
Der Rest ist dunkelgrün.
Ich persönlich finde die Farben ja etwas langweilig.

Die Vorderseite der Packung zeigt eine braune Filtertüte, und weil ich hier von der Größe 1x4 schreibe, ist auf der Filtertüte logischerweise die Größenangabe 1x4 abgebildet.
Übrigens habe ich "Bambus" bisher nur in dieser Größe finden können.

Damit man weiß, um welche Filtertütensorte es sich hierbei handelt, steht eben genau über dieser das Wort "Bambus".

Im rechten Teil ist dann noch was für das Auge etwas Bambus in hellgrüner Farbe mit der Aufschrift "aus 60 % Bambus-der schnell nachwachsende Rohstoff" abgebildet.

Nicht vergessen möchte ich den Hinweis auf extrastabile Doppelnaht und das Aromaflies.

Aber dann musste ich doch den entscheidenden Unterschied feststellen: Gibt es für den gleichen Preis von 1,48 Euro in der "Classic-Variante" 100 Filtertüten, muss ich mich nun bei "Bambus" mit 20 Stück weniger zufrieden geben.

Geschickt hinbekommen, Melitta!

Auf der Rückseite der Verpackung kann man eine kleine Erklärung zum Rohstoff Bambus und eine Qualitätserklärung lesen.

Ich konnte nichts Sensationelles an der Aufmachung der Verpackung erkennen.

Die Handhabung einer Filtertüte kann ich mir an dieser Stelle sicher sparen. Falls es jemand genauer wissen möchte, reiche ich das noch nach.

Nachdem ich meine Kaffemaschine also das erste Mal mit einer anderen Filtertüte beglückt hatte, war ich schon froh, dass sie mir bereitwillig dieses schwarze Lebenswasser hervorbrachte.

Und ich muss sagen: Test bestanden!

Mein Kaffee schmeckt ganz genauso wie durch eine "Classic-Tüte" gefiltert. Es ist kein Unterschied zu schmecken, ob nun 100 % Papier oder nur 40 %. Auf der einen Seite doch schade, ich wähnte mich schon in der nächsten "Wetten, dass..." Sendung als Filtertütenexpertin.

Nun gut, neugierig war ich schon geworden:
Was hat das also mit dem Bambus auf sich?

Vorher möchte ich aber der Vollständigkeit halber noch etwas zur "Geburt" der Filtertüte schreiben.

Erfunden hat das Filterpapier -ganz logisch- eine Frau. Ein Lob an Melitta Bentz, die 1908, 35jährig, wahrscheinlich den Kaffeesatz in ihrer Tasse satt und stattdessen eine geniale Idee hatte: Sie durchlöcherte den Boden eines Messingtopfes und legte darauf ein Löschblatt. Kaffeepulver darauf und Wasser drüber, schon hatte sie gefilterten Kaffee.
Die schlaue Dresdnerin meldete die Erfindung als Patent an und gründete die Firma, die wir heute noch unter diesem Namen kennen: Melitta.

Und weil Melitta es nicht bei diesem Filterpapier beließ, entwickelte sich die Filtertüte immer weiter. Heute gibt es also auch die Sorte "Bambus" zu kaufen.

Melitta scheint sich hier richtig Gedanken gemacht zu haben:

Bambus ist Riesengras, das 6-8mal so schnell wächst wie Holz. Außerdem werden für Bambus keine Urwälder abgeholzt und Bambusflächen produzieren
mehr Sauerstoff als gleichgroße Waldflächen.

Ich finde, das sind schon Vorteile für die Umwelt, auch wenn ich mir bisher bei Filtertüten darüber noch nie Gedanken gemacht habe.

Nachdem ich den Reißtest vollzogen habe, kann ich sagen, dass die "Bambus-Filtertüten" genauso stabil sind, wie alle anderen von Melitta.

Melitta-Bambus-Filtertüten haben zwar keine Veränderungen in meinem Kaffeekonsum bewirkt, können sich aber sicher sein, wieder auf meinem Einkaufszettel zu stehen.

Ich als umweltbewusste "Kaffeeschlürferin" habe während des Schreibens mächtig Durst bekommen und gönne mir jetzt erstmal einen Schwarzen.

Bis dann mal...








----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-18 21:30:34 mit dem Titel Freizeitpark Schloss Beck

Ostern nahte und damit 4 Tage, die einem 4jährigen Kind mitunter recht lang vorkommen können. Also versprachen wir unserer Tochter (bestärkt durch den verheißungsvollen Wetterbericht) am Ostersonntag gemeinsam etwas ganz Tolles zu unternehmen.

Da es nun einmal versprochen war, machten mein Freund und ich uns also Gedanken, was wir unserer Kleinen anbieten konnten. Alle Freizeitparks, die uns einfielen, kamen nicht in Frage, da sie dem Alter und der Größe unserer Tochter nicht entsprechen.
Im Internet etwas gesucht, fanden wir auch bald das passende Angebot: Schloss Beck versprach uns Spaß und Erholung. Also genau das Richtige für gelangweilte Kids und gestresste Eltern!

So fuhren wir also am Sonntagmorgen recht zeitig los, um 10 Uhr in Bottrop-Kirchhellen zu sein. Die gute Ausschilderung ließ uns auch schnell den Parkplatz für Schloss Beck finden. Die Parkplatzgebühr erschien mir dann aber wirklich etwas happig: 5 Euro! Nachdem mein Freund den Parkwächter dann fragte, ob wir damit den gesamten Parkplatz gekauft haben, machte dieser uns freundlich darauf aufmerksam, dass wir 4 Euro beim Kauf der Eintrittskarten gutgeschrieben bekommen. Dagegen kann man nichts sagen, 1 Euro für den gesamten Tag parken, halte ich für angemessen.

===Das Schloss===

Ohne jemanden langweilen zu wollen, möchte ich doch noch etwas zur Geschichte des Schlosses schreiben. Ich finde es jedenfalls immer interessant Hintergrundinfo´s über die Orte zu erfahren, die ich besuche.
Das heute unter Denkmalschutz stehende Barock-Schloss wurde von 1766 - 1777 als sogenanntes Lustschloss
erbaut. Es diente bereits zu damaligen Zeit der reinen Freizeitgestaltung. Da aber das Schloss im Laufe der Jahre immer mehr verfiel, musste es 1966 restauriert werden. Um das Schloss zu finanzieren, wurde es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die Gebäude und der Eingang wurden in den Originalzustand zurückversetzt und heute können wir uns also über diesen schönen Freizeitpark in einer Waldlandschaft freuen.

===Das Park-Angebot===

Nachdem wir unseren Eintrittspreis bezahlt hatten, bekamen wir ein freundliches "Frohe Ostern" zu hören und unsere Tochter ein Ei geschenkt.
So machten wir uns also auf den Weg. Weit brauchten wir nicht zu laufen. Direkt im Eingangsbereich befindet sich Auto-Scooter, allerdings gegen Gebühr. Gleich im Anschluss sind mehrere Trampolins aufgebaut.
Weiter läuft man direkt auf das Schloss zu. Im Schloss besichtigen wir eine Galerie, u.a. von bekannten Märchen. Das heißt, mehr als 1000 Puppen sind in verschiedenen Räumen aufgebaut und bewegen sich per Knopfdruck. Meiner Meinung nach ist dies wirklich nur für die jüngeren Kinder bzw. für Märchenliebhaber interessant. Unsere Tochter war jedenfalls sehr fasziniert, ich auch bei der Vorstellung wieviel Arbeit diese Ausstellung wohl gemacht hat.

Vom Schloss gelangt man dann in den Gruselkeller. Gruselig fand ich hier vor allen Dingen, dass dieser nur Attraktionen zur vollen Stunde für etwa 10 min. bietet.

Anschließend erkundeten wir mit der Eisenbahn erstmal den Park. Allerdings kann man hier nur einen Teil des Parks besichtigen, der andere Teil ist für die Bahn nicht zugänglich. Während der Fahrt konnten wir u.a. einen großen Spielplatz, eine elektrische Pferdebahn, ein Kinder-Riesenrad und Schiffsschaukeln. Das alles probierte unser Kind dann mit Begeisterung aus.

Weiter im anderen Teil des Parks kamen dann die Hauptattraktionen: die Familien-Achterbahn in Form eines Marienkäfers, das Riesenrad, die Seilbahn, die Drachenbahn, die Wasserschuss-Bahn und die Super-Steil-Rutsche haben unser Kind so fasziniert, dass sie gar nicht genug davon bekommen konnte und auch ich bin mit Begeisterung mitgefahren und gerutscht.

Schloss Beck vefügt über mehr als 30 Attraktionen, die ich hier nur zum Teil aufzählen kann. Erwähnen möchte ich noch den Abenteuer-Simulator, die Himmelsschaukel und den Astronauten-Tester.

Sehr schön fanden wir auch die zahlreichen Sitzmöglichkeiten, die sich teilweise im Schatten und in der Sonne befinden. So konnten wir unsere Tochter auch mal sitzend beobachten, wie sie das Kletterparadies erkundete.

Wer sich lieber auf dem Wasser körperlich betätigen möchte, dem bietet Schloss Beck die Möglichkeit 20 min. lang Tret- bzw. Ruderboot zu nutzen.

===Verpflegung===

Der Eis- und Biergarten, der Imbiss, die Pizzabäckerei, das Restaurant, das Cafe´ und die Waffelbäckerei sind über das gesamte Gelände verteilt und bieten für jeden Geschmack etwas. Leider muss ich hierzu sagen, dass wir am Imbiss ca. 25 min. auf unsere Pommes und Bratwurst warten mussten. Hier war das Personal organisatorisch völlig überfordert.

Die Preise liegen für meine Begriffe im mittleren Bereich, wobei ich meine, dass ein Becher Kaffee, den ich mir am SB-Automaten gekauft habe und der nur mäßig warm war, mit 1,60 Euro etwas zu teuer ist.

Viele Parkbesucher, die sicher schon öfter da waren, brachten ihre eigene Verpflegung mit. Wir werden dies wahrscheinlich beim nächsten Besuch auch tun, zumal der Park über schöne Grillplätze verfügt.

===Die Öffnungszeiten===

Der Park ist in diesem Jahr noch bis zum 27.Oktober von 9 - 18 Uhr täglich geöffnet.
Allerdings kann es möglich sein, dass die Öffnungszeiten bei schlechtem Wetter geändert sind.
Beachtet werden sollte auch, dass die Fahrgeschäfte erst ab 10 Uhr in Betrieb genommen werden.

Schloss Beck bietet über das gesamte Jahr verschiedene Veranstaltungen an, so z.B. am 6.Juli ein Kinderfest.

===Die Eintrittspreise===

Für die Vielfalt an Angebot finde ich die Eintrittspreise wirklich super und auch für Familien mit mehreren Kindern erschwinglich.
Erwachsene zahlen 8 Euro, Kinder 7 Euro.

Falls sich eine Gruppe von wenigstens 20 Personen zusammenschließt, sind dann nur noch 5,50 Euro/Person fällig, allerdings nur bei telefonischer Anmeldung.


Meiner Meinung nach ist Schloss Beck ein sehr unterhaltsamer Freizeitpark. Aktion, Spaß und Erholung sind gut "unter einen Hut" gebracht.
Freundliches Personal und der landschaftliche Reiz runden die ganze Sache.
Dieser Tag hat uns allen sehr gut gefallen.

Schloss Beck, wir kommen wieder!!!

14 Bewertungen