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Erfahrungsbericht von Ludwig123

Die Fossi-Chroniken(Kapitel1)

Pro:

total witzig!

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Dies ist ein Auszug um genau zu sein das erste Kapitel aus meinem Buch "Fossi".Alle Namen sind natürlich frei erfunden!

An einem schwarzen Tag der Mensch-heitsgeschichte im Jahre 1985 wurde Marcus "Fossi" Gollas geboren. Was niemand ahnte: Er entstand zufällig aus den radioaktiv verseuchten Erbanlagen seiner Mutter und seines aus Tschernobyl(Russland) stammenden Vaters. Der Vater war auch identisch mit Fossi's Brüdern, die Marcus sich immer nur einbildete, denn Brüder oder gar Freunde hatte Marcus nie. In Wirklichkeit gab es im Hause Gollas nur drei Personen, nämlich die Mutter, den Vater und eben das schwarze Schaf Marcus. Gezogen wurde Marcus im Reagenzglas, welches dummerweise das selbe war, indem 40 Jahre zuvor Agent Orange entdeckt wurde. Der zuständige Chefarzt hielt es damals allerdings nicht für nötig, das Reagenzglas vor der Einpflanzung der radioaktiven Erbanlagen, bzw. den Resten dieses DNA-Chaosses, zu reinigen. Gollas war eine dreijährige Frühgeburt, was wohl seine geistige Abstinenz und Verwirrtheit erklären würde, nur die Herkunft seines bestialischen körperlichen Gestankes und seiner Monsterlippe bleibt ungeklärt. Die einen sagen, es wären die Nachwirkungen von Tschernobyl(Russland), andere meinen Agent Orange wäre schuld. Aber die Wahrheit liegt wohl irgendwo da draußen...

Gollas wurde von Kindesbein an zum Ver-stoßenen seiner eigenen Familie, denn als sie ihn zum erstenmal sahen - oder besser gesagt rochen - wurde die eine Hälfte von ihnen ohnmächtig und die andere Hälfte wahnsinnig oder beging Selbstmord.

Von diesem Tag an lebte Marcus in einer Schublade des alten Aktenschrankes seines Vaters im Keller. Da seine Eltern es leid waren, dass Marcus immer in die Schublade Machte schenkten sie ihm einen Schuhkarton mit Katzenstreu zum dritten Geburtstag, damit er stubenrein wird. Leider ist dieses Problem bis heute noch nicht behoben!!

Als er sechs Jahre alt war hatte er ein einschneidendes Erlebnis, das sein ganzes Leben von nun an prägen sollte: Er bekam Karl Ranseier, den wohl erfolgloseste Comedian aller Zeiten, als Babysitter! Kaum zu glauben, aber wahr: Durch Ranseiers "komödiantisches" Talent inspiriert erzählte Marcus noch schlechtere(!) Witze als Ranseier zu seinen schlechtesten Tagen, über die niemals jemand anderes außer ihm selbst lachen konnte, da sie niemand verstand. Damit trieb er selbst Ranseier in den Selbstmord. Ranseier sollte nicht das letzte Opfer von Fossi's "Humor" bleiben. Seitdem erzählt Fossi jedem seine pervers-schlechten Witze.

Im Alter von 9 Jahren bekam Marcus ein neues zu Hause, weil seine Schublade ihm zu klein geworden war. Von nun an wohnte Fossi in der Besenkammer seiner Eltern, die ihm diese nicht ohne Hintergedanken überließen: In Wahrheit wollten seine Eltern - es gab übrigens kein Fenster in der Besenkammer - mit Hilfe von Marcus' außergewöhnlichem Körpergestank die Rattenplage aus seinem neuen zu Hause vertreiben, weil ihrer Meinung nach ein Schädling im Haus genüge


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-24 19:24:24 mit dem Titel Fossi-Chroniken(1.+2. Kapitel)

Habe gerade mal nach anderen Kapiteln gesucht und welche im Keller gefunden!

Dies ist ein Auszug um genau zu sein das erste Kapitel aus meinem Buch "Fossi".Alle Namen sind natürlich frei erfunden!

An einem schwarzen Tag der Mensch-heitsgeschichte im Jahre 1985 wurde Marcus "Fossi" Gollas geboren. Was niemand ahnte: Er entstand zufällig aus den radioaktiv verseuchten Erbanlagen seiner Mutter und seines aus Tschernobyl(Russland) stammenden Vaters. Der Vater war auch identisch mit Fossi's Brüdern, die Marcus sich immer nur einbildete, denn Brüder oder gar Freunde hatte Marcus nie. In Wirklichkeit gab es im Hause Gollas nur drei Personen, nämlich die Mutter, den Vater und eben das schwarze Schaf Marcus. Gezogen wurde Marcus im Reagenzglas, welches dummerweise das selbe war, indem 40 Jahre zuvor Agent Orange entdeckt wurde. Der zuständige Chefarzt hielt es damals allerdings nicht für nötig, das Reagenzglas vor der Einpflanzung der radioaktiven Erbanlagen, bzw. den Resten dieses DNA-Chaosses, zu reinigen. Gollas war eine dreijährige Frühgeburt, was wohl seine geistige Abstinenz und Verwirrtheit erklären würde, nur die Herkunft seines bestialischen körperlichen Gestankes und seiner Monsterlippe bleibt ungeklärt. Die einen sagen, es wären die Nachwirkungen von Tschernobyl(Russland), andere meinen Agent Orange wäre schuld. Aber die Wahrheit liegt wohl irgendwo da draußen...

Gollas wurde von Kindesbein an zum Ver-stoßenen seiner eigenen Familie, denn als sie ihn zum erstenmal sahen - oder besser gesagt rochen - wurde die eine Hälfte von ihnen ohnmächtig und die andere Hälfte wahnsinnig oder beging Selbstmord.

Von diesem Tag an lebte Marcus in einer Schublade des alten Aktenschrankes seines Vaters im Keller. Da seine Eltern es leid waren, dass Marcus immer in die Schublade Machte schenkten sie ihm einen Schuhkarton mit Katzenstreu zum dritten Geburtstag, damit er stubenrein wird. Leider ist dieses Problem bis heute noch nicht behoben!!

Als er sechs Jahre alt war hatte er ein einschneidendes Erlebnis, das sein ganzes Leben von nun an prägen sollte: Er bekam Karl Ranseier, den wohl erfolgloseste Comedian aller Zeiten, als Babysitter! Kaum zu glauben, aber wahr: Durch Ranseiers "komödiantisches" Talent inspiriert erzählte Marcus noch schlechtere(!) Witze als Ranseier zu seinen schlechtesten Tagen, über die niemals jemand anderes außer ihm selbst lachen konnte, da sie niemand verstand. Damit trieb er selbst Ranseier in den Selbstmord. Ranseier sollte nicht das letzte Opfer von Fossi's "Humor" bleiben. Seitdem erzählt Fossi jedem seine pervers-schlechten Witze.

Im Alter von 9 Jahren bekam Marcus ein neues zu Hause, weil seine Schublade ihm zu klein geworden war. Von nun an wohnte Fossi in der Besenkammer seiner Eltern, die ihm diese nicht ohne Hintergedanken überließen: In Wahrheit wollten seine Eltern - es gab übrigens kein Fenster in der Besenkammer - mit Hilfe von Marcus' außergewöhnlichem Körpergestank die Rattenplage aus seinem neuen zu Hause vertreiben, weil ihrer Meinung nach ein Schädling im Haus genüge


2.Kapitel

Marcus wurde - da er ja eine dreijährig Frühgeburt war - sechsjährig, also mit neun Jahren eingeschult. Gollas besuchte damals die GGS Born(Deutschland). Seinen Lehrern blieben seine Witze und sein Gestank (leider) nicht vorenthalten, wodurch einige von ihnen in den Selbstmord getrieben wurden. Das Direktorat beschloss, dass es Klüger sei, Gollas drei Klassen überspringen zu lassen und ihm Top Noten zu geben als noch mehr Kollegenleben zu riskieren. Dies hatte zur Folge, das Fossi nur ein Jahr die Grundschule besuchte. Während Marcus' Grundschulzeit kam es zu insgesamt zwölf mysteriösen Todesfällen unter dem Kollegium.

In weiser Vorrausicht das es nur an dieser weiterführenden Schule drei Lehrer gab, die Fossi Paroli bieten konnten schickte die GGS Born(Deutschland) seine Bewerbung an das Waldnieler(Deutschland) St. Wolfhelm Gymnasium. Diese drei Retter der Menschheit - und "Elitelehrer" Wolfhelms - waren Frau Sailor, die Marcus, was Körpergeruch anging in nichts nachstand; Herr Pansen, der wohl genauso schlechte Witze erzählen konnte wie Marcus; Und natürlich Herr Gaza, dessen Spatzenhirn so ziemlich die selbe Denkkapazität wie Gollas' aufwies. So kam es, dass Marcus von da an - er wahr mittlerweile 10? - das Gymnasium ST. Wolfhelm besuchte.

Leider wurden die drei "Helden der Menschheit" ihren Erwartungen nicht gerecht und starben bereits in Gollas' erstem Jahr in Wolfhelm. Frau Sailor ereilte ein schrecklicher Tod durch ersti(n)cken, da sie Gollas' aus den Achseln und Füßen sowie aus der Hose abgesonderte Miefwolken um ihre Intensität unterschätzte. Ähnlich erging es Herr Gaza, der zwar um die Gefährlichkeit von Marcus' Mief wusste, jedoch aufgrund seiner natürlich physikalisch- physio-logisch bedingten Trägheit nicht mehr entkommen konnte. Des weiteren trieben Gollas' Witze Herr Pansen in den Selbstmord, kurz bevor dieser Marcus' Jugend-Forsch-Projekt bewerten konnte.

Also gingen erneut drei Todesfälle auf Fossis Konto. Von nun an erkannte das gesamte Kollegium die tödliche Gefahr. So wurde er in jeder Unterrichtstunde in den Klassenschrank gesperrt. In den Pausen sperrten seine Mitschüler ihn auf der Mädchentoilette ein, was seine Exhibition-istischen Anwandlungen erklärt. Es darf nicht vergessen werden zu erwähnen, dass Fossi keine Freunde hatte.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-24 19:36:06 mit dem Titel Fossi Chroniken Kapitel 3

Die ersten beiden Kapitel hab ich bereits unter der Kategorie "Themen mit f" gepostet,also wenn sie diese noch nicht kennen ist es zu empfehlen erst die anderen beiden zu lesen.Es lohnt sich!

Mit fünfzehn Jahren fand Marcus seinen (Tret-)Roller nach einer Drogenrazzia in Venlo(Niederlande) wo die Polizei einen Drogenring sprengt und ein Dealer seine Maschine wegwarf. Am nächsten Morgen fand Fossi dann den Drogenroller, nachdem er ihn zuvor wegen seines fünf-kilogramm-Nasenfahrrads(von Apollo-Optik!) nicht erkennen konnte. Aber nach einer halben Stunde erkannte er das es sich um eben jenen Roller und nicht um ein sprechendes, grünes Ferkel handelte wie er vorher angenommen hatte. Er konnte es einfach nicht fassen: Ein Roller, mit Motor aber ohne Fahrer! "Das ist mein Glückstag", dachte Fossie und stieg auf.

Dummerweise hatte Marcus nicht bedacht das ein Roller Benzin braucht. Deshalb wollte Gollas bei einem Fossilienhändler arbeiten gehen um sich ein paar Groschen zu verdienen. Seine Idee stieß aber bei seinen Eltern(und natürlich seinen Brüdern) nicht gerade auf Zustimmung. Sein Vater sprach ein Machtwort:"Marcus, du bist bescheuert! Fossiliengeschäft! Ich geb' dir Fossilengeschäft! Fossilien! Im Kopp hasse' Fossilien! Du bist einfach nur bescheuert, du Käskopp!" Darin stimmten seine Brüder mit dem Vater überein. Also, musste Fossi sich überlegen, wie er zu Geld kam...

Fossi schob den Roller erst mal zu Tanke in Bracht(Deutschland).Er dachte, er könne doch einfach auftanken und sich ohne zu bezahlen irgendwo hin absetzen. Dummerweise hatte die Tankstelle eine Überwachungskamera, was zur Folge hatte, das Gollas zwar seinen Sprit bekam, aber seither überall in Deutschland gesucht wird und der erste Eintrag in eine nimmer endendes Strafdateiregister erfolgte.

Nach einem Unfall mit seinem Roller im Kreisverkehr in Heyen(Deutschland), bei dem Gollas heftig auf die Birne fiel, blieb er unverletzt, obwohl er keinen Helm trug - Mmh, irgendwie komisch! Der Roller hatte auch nur ein paar Kratzer. Marcus konnte diesen äußerst dämlichen Unfall dummerweise nicht vor seinen Eltern vertuschen, die ihm daraufhin natürlich sofort zur Rede stellten. Fossi sagte, dass wenn er mit dem Roller fährt immer komische Visionen und Bilder im Kopf hätte und alles so verschwommen sähe. Vor seinem Unfall, so Marcus, habe er eine Vision gehabt in der er Freunde hatte! Mmh, irgendwie unglaublich! So kam es das die Eltern (und seine Brüder) ihn bestimmt 10min lang auslachten und sich wunderten, dass sie seine Dummheit so unterschätzt hatten. Ein Trugschluss vor dem die Familie Gollas von nun an gewarnt war...

Aber Marcus betrieb Uhrsachenforschung über seinen Unfall und fand erstaunliches in seinem Auspuff: MARIHUANA!! Aber kein reines, gutes Marihuana, sondern Pott aus Venlo(Niederlande), demnach also mit Heu versetzt. Übrigens. Marcus kannte sich gut mit Dope und ähnlichen "Produkten" aus, weil er öfters Holland unsicher machte. Daraus schlussfolgerte Marcus, das das Dope seinen Auspuff zu einem riesigen Joint gemacht hatte, der ihm immer diese absolut unmöglichen Drogen-Einbildungen eingeflösst hatte. Da Gollas nicht im Fossilienladen arbeiten durfte kam ihm die Idee das Marihuana zu verkaufen. Die 7kg(!) Dope (im Wert von ca. 15.000 Käse Dollar entsprechend rund 7500 Euro) brachten ihm zehn Mark und zweiundzwanzig Pfennig(!) ein, wofür er sich 5 Liter Benzin kaufte. Davon hatte Marcus leider nicht viel denn am nächsten Tag parkte Gollas vor dem Stadion von Pascha Sport in Krefeld(Deutschland). Das hatte zur Folge, das nicht nur sein Roller plötzlich in Türkei war, sondern das Marcus auch noch zusammengeschlagen wurde(von rund 100 Türken) und er auf seine hübsch-hässliche Fresse fiel... .


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-25 12:43:08 mit dem Titel Fossi-Chroniken (Kapitel 4)

Dies ist das 4. Kapitel,haben sie die übrigen noch nicht gelesen,schauen sie mal in der Kategorie "Themen mit f" nach.Es empfielt sich die vorherigen Kapitel zu lesen, da sie sonst nur schwer in den Kontext finden!

Alle Namen und Orte sind frei erfunden.

Viel Spaß beim lesen!

Nach der Schlägerei kam Marcus ins Krankenhaus in Waldniel(Deutschland) wo er speziell in die Quarantänestation kam um niemanden mit seinem Gestank zu belästigen oder gar umzubringen. Bei seinem Zwischenfall mit den Paschaspielern fiel Fossi so auf die Fresse, dass er hätte operiert werden müssen, während sein Roller schon auf dem Weg nach Türkei war. Doch Gollas wurde nicht operiert, weil ihn einfach kein Arzt anfassen wollte, nicht einmal mit Mundschutz und desinfizierten Handschuhen sowie Strahlenschutzanzug- was zu verstehen ist. Aufgrund dessen hat Fossi seitdem immer noch seine aufgeschwollene Monster-Neger-Lippe und seine doofen Ohren, nur das beides seitdem noch auffälliger geworden ist, denn Paschaspieler wissen, wie man einen Deutsche(ist Fossi überhaupt Deutscher??) zurichtet. Das Problem war nur, dass Marcus von da an extrem nuschelte was zur Folge hatte, das man sagen konnte, dass er jetzt wie Bratislaw Mitelskiy sprach und - man halte sich fest - seine Witze die man ohnehin aufgrund ihrer Unsinnigkeit nicht verstand jetzt noch dümmer und missverständlicher wurden. Es klingt unglaublich, aber es ist tatsächlich wahr, was man vorher vielleicht noch so einigermaßen verstehen konnte war jetzt ein Wortchaos, welches zu entschlüsseln man ein niederes Wesen hätte sein müssen.

Nach einer Woche wurde Marcus entlassen. Eigentlich hätte er noch drei Tage bleiben sollen, nur fielen ihm während seines Krankenhausaufenthaltes fünf Schwestern sowie der Chefarzt zum Opfer. Jetzt konnte Gollas seinen einundzwanzigsten Geburtstag also doch zu Hause feiern, wovon seine Eltern jedoch nicht begeistern waren. Nun war Marcus also endlich volljährig - er war ja eine dreijährige Frühgeburt - und freute sich, was er jetzt alles für "Möglichkeiten" hatte.

Da seine Familie ihn für völlig bescheuert und verrückt hielt, und immer noch hält, und ihn auch sonst niemand mochte sollte dies also nun wieder ein Geburtstag werden, den er allein feiern musste... sollte man denken!! Aber nicht dieses mal! Gollas hielt für es für eine gute Idee Penner von der Straße zu holen und sich von ihnen ein Geburtstagsständchen bringen zu lassen. Er verpasste jedem, der insgesamt drei Penner eine Mark fünfzig, also zusammen vier Mark fünfzig(für alle die nicht Rechnen können) von den sieben Mark die er noch aus seinem Drogendeal hatte. Dummerweise raubten die Penner Gollas aus, verprügelten ihn und warfen ihn in die Gosse, nachdem sie ihm alle Kleider stahlen.

Nackt und total verwirrt aber auch ein bisschen fröhlich das er seinen Jahrestag nicht alleine hat Verbringen müssen, torkelte Fossi nun nach Hause. Als seine Eltern und Brüder Marcus auf der Strasse in diesem Zustand sahen, dachten sie er wäre sturzbetrunken, dachten sie doch er wäre endlich normal geworden... Dachten sie aber auch nur! Danach jedoch begann Fossi einen Witz zu erzählen über den außer ihm selbst natürlich niemand lachen konnte, weil ihn keiner verstanden hatte. Damit war das Fass nun endgültig zum überlaufen gebracht und die Familie ließ Marcus in eine geschlossen Anstalt einliefern. Die sollten Erfahrung mit solchen schwarzen Schafen haben, dachten die Gollas. Dabei legten sie besonderen Wert auf eine Zwangsjacke und Knebelung.

Als der wagen mit den Jungs in Turnschuhen am Horizont verschwunden war, wurde die größte Party gefeiert, die die Nachbarschaft der Gollas je gesehen hatte. Und zwar mit Champagner und au D'oevres sowie Cannapés und Kaviar. Alle feierten und beglückwünschten sich gegenseitig. Familie Gollas zog um, und für den Fall, das Fossi irgendwann einmal aus der Anstalt entlassen würde legten sie sich einen neuen Geheimnamen zu.Von da an lebten sie glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende ohne Gestank und Fossi-Witz. Aber es war noch nicht vorbei... Der Horror sollt jetzt erst richtig losgehen....


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-25 12:54:59 mit dem Titel Ein weiteres lustiges Fossi-Kapitel

Dies ist das 5. Kapitel,haben sie die übrigen noch nicht gelesen,schauen sie mal in der Kategorie "Themen mit f" nach.Es empfielt sich die vorherigen Kapitel zu lesen, da sie sonst nur schwer in den Kontext finden!

Alle Namen und Orte sind frei erfunden.

Viel Spaß beim lesen!
So im Alter von 16 Jahren, als Marcus mal bei seinen Eltern fernsehen durfte, was so gut wie nie vorkam, kam Gollas die "geniale" Idee anzufangen Fußball zu spielen. Er hatte das Spiel Bayer 04 Leverkusen gegen Dynamo Dresden gesehen. Fossi fand Kirsten einfach nur cool wie dieser den Dresdener Sammer anspuckte. "Das will ich auch machen", dachte Gollas und meldete sich bei Tura Brüggen an. Übrigens: Bayer 04 ist seit diesem Fernsehabend Marcus Lieblingsmannschaft. Denn erstens kannte er keinen anderen Verein und zweites war er ja ein riesiger Kirstenfan geworden. Der wurde für seine Spuckaktion für acht Spiele gesperrt, weswegen Fossi fast sein Zimmer zusammenschlug.

Tura Brüggen war, oder besser gesagt ist immer noch, der schlechteste Verein am linken Niederrhein. Es spielen dort eh nur Idioten und Tura ist mehr in Schlagereien als ins Fußballspielen verwickelt. Der richtige Verein für Marcus also.

So kam Fossi dann auch schnell zu seinem ersten Einsatz, da die halbe Mannschaft gesperrt bzw. im Krankenhaus zu finden war. Marcus war an diesem Sonntag besonders Mutiviert, da es gegen seine alten "Freunde" aus Pascha ging. "Rache ist süß" dachte sich Gollas. "Die Schlag ich mit meinen Freunden zusammen!!" Hätten ihm seine Mitspieler, die Marcus als Freunde ansah geholfen, könnte Fossi eine theoretische Chance gehabt haben. Aber kein Turaspieler mochte Gollas, sodass 21 Leute plus Trainer und Betreuer auf ihn einschlugen, nachdem Marcus einem Paschaspieler im Strafraum angespuckt hatte.

Was dann geschah, dürfte bekannt sein, nur das dieses mal das Krankenhaus in Süchteln(Deutschland) dran glauben musste, da Waldniel(Deutschland) ein ANTI-Fossi Krankenhaus geworden war.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-25 14:00:46 mit dem Titel Und noch ein weiteres lustiges Fossi-Kapitel!

Dies ist das 6. Kapitel,haben sie die übrigen noch nicht gelesen,schauen sie mal in der Kategorie "Themen mit f" nach.Es empfielt sich die vorherigen Kapitel zu lesen, da sie sonst nur schwer in den Kontext finden!

Alle Namen und Orte sind frei erfunden

Nachdem seine Eltern Marcus nach Köln ins Kohl-Sanatorium, benannt nach seinem bekanntesten Insassen, Exbundeskanzler Helmut Kohl, haben einliefern lassen begann für ihn ein völlig neues leben. Aus Fossis Sicht war es sogar ein relativ luxuriöses leben. Immerhin besaß Gollas von nun an ein eigenes Bett, einen Spiegel, Turnschuhe, eine Jogginghose, ein T-Shirt, Socken und eine Zwangsjacke! Als er noch bei seinen Eltern in der Besenkammer lebte, konnte er von so etwas wie einer Matratze nur träumen. Am meisten überraschte Fossi aber das alles gewaschen wurde und sauber war, denn so etwas kannte er von daheim nicht. Er rebellierte nur jedes mal, wenn er sich selbst waschen sollte. Dann bekam er halt einen Einlauf und war von nun ruhig gestellt während ein ZIVI im Strahlenschutzanzug die "Säuberung" vornahm. Nach den ersten acht Einläufen nahm das Schicksal seinen Lauf...

Schrecklich aber wahr: Fossi wurde süchtig nach Einläufen. Als die Pfleger merkten warum Marcus eine Einlaufspritze gestohlen hatte und sich den ganzen Tag lang über im Waschraum aufhielt, obwohl er sich immer noch weigerte sich zu waschen mussten sie sich neue Bestrafungen ausdenken. Die Chefärztin beschloss die guten, alten, Peitschhiebe wieder einzuführen. Da Fossi nicht auf die Schmerzen sondern nur auf feuchtes Eindringen von Wasser in den Hintern stand, besserte sich sein Waschverhalten - vorab gesagt, nach jeder Wäsche stank er dennoch mindestens genauso widerlich wie vorher.

Es gab viele tolle Sachen in der Irrenanstalt, aber am besten fand Marcus, dass die vielen Insassen nicht weglaufen konnten, wenn er ihnen seine Witze vornuschelte. Doch die Irren hatten Glück im Unglück: Sie waren so verwirrt, dass sie Fossis Witze sogar komisch fanden - müssen die doof sein - und darüber lachten; na ja eigentlich lachten sie ja über Gollas Negerlippe die sie mit einer Wurst verglichen. Überhaupt hatte Marcus bei seinen "Artgenossen" einen speziellen Spitznamen: Sie nannten ihn "Schnute" oder "Spastiker" und von anderen Bescheuerten und Kranken als "Spastiker" bezeichnet zu werden, dass will schon was heißen. Wie man sich denken kann hatte Fossi auch in der Anstalt keine Freunde, im Gegenteil, die Dummen mieden ihn entweder oder machten ihre Witze über ihn bzw. lachten ihn aus. Für Fossi war dies all kein Problem, kannte er diese Verhalten seiner Mitbürger nur allzu gut aus seiner Schulzeit.

Doch Gollas ließ sich nicht unterkriegen, immerhin hatte er sein Spiegelbild mit dem er sich unterhalten konnte. Zudem hatte Fossi auch zwei ganz ganz große Wünsche: Zum einen wollte er unbedingt an den Paraolympics teilnehmen, von denen er im Fernsehen gesehen hatte und sie einfach nur cool fand. Er dachte sich, wie können die Leute nur so doof sein. Zum anderen sparte er seine Groschen, die er Montags immer zusätzlich als Taschengeld bekam, um sich irgendwann mal ne Aprilia zu kaufen. Die Paraolympics konnte Fossi allerdings schnell wieder vergessen, da er noch nicht einmal schnell genug war die 100m Sprint-Qualifikation gegen einbeinige, blinde Epileptiker(ohne Krücken) zu gewinnen. Fossi war einfach nur Grottenschlecht. Doch die Aprilia hatte er nie vergessen. Um sich diesen Traum zu verwirklichen verdiente Gollas einen halben Pfennig am Tag, wenn er seinen autistischen "Artgenossen" den Arsch abwischte was ihm auch wirklich Spaß machte, ja er blühte in der Scheiße immer richtig auf. "Endlich bin ich mal was besonderes, endlich nicht immer der denn keiner mag", dachte sich Fossi. Er wusste es zwar nicht, aber er war immer noch der stinkende, dummer, asoziale, dreckige, abgenutzte, dummaussehende, langweilige Versager, den keiner mochte. So konnte es für ihn weitergehen. jedoch nur bis zum verhängnisvollen Altweiberdonnerstag im Jahre 2004...


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-25 17:30:10 mit dem Titel Das 7.Kapitel vom spannenden Fossi-Buch!

Dies ist das 7. Kapitel,haben sie die übrigen noch nicht gelesen,schauen sie mal in der Kategorie "Themen mit f" nach.Es empfielt sich die vorherigen Kapitel zu lesen, da sie sonst nurschwer in den Kontext finden!

Alle Namen und Orte sind frei erfunden

Sein erstes und auch einziges Karneval in der Anstalt feierte "Arschabputzer" Marcus der als Irrer verkleidet - wofür er sich gar nicht verkleiden brauchte - an Altweiber im Jahre 2004. Es war ein trostloses Altweiber im Kohl-Sanatorium, denn alle unkreativen, durchgeknallten Insassen hatten die selbe Verkleidung wie Marcus.

Nachdem sie von zwölf bis vier Uhr die Irren verarscht, und sich über sie lustig bzw. sie ausgelacht hatten, betranken sich die Pfleger, ZIVIS und Ärzte mit einigen kräftigen Schlucken Kölsch. Wenn man ehrlich ist waren es sogar einige 100Liter, was man bei diesem Job verstehen kann. Sie bemerkten nicht wie Fossi, dem die Chefärztin mal wieder zehn Peitschenhiebe und Zwangsjacke verschrieben hatte, angerobbt kam! Gollas hatte die Absicht etwas von dem Kölsch, von dem er schon so viel gehört hatte, zu kosten. Ihm sollte dieser herrliche, untergärige Gerstensaft nicht länger vorenthalten bleiben. So kam es, dass Marcus etwas Kölsch auflecken konnte als er eine kleine Pfütze auf dem Boden erreichte. Leider blieb diese Tatsache den ZIVIS nicht verborgen und so verpassten sie Fossi fünfzig Peitschenhiebe. Aber eine Erkenntnis hatte Gollas aus diesem Erlebnis gewonnen: Kölsch schmeckt Fossi oberaffengeil. Dieser Satz brannte sich unauslöschbar in Gollas' Hirn fest. Er wollte ihn auch mit einem Buntstift im Mund an die Wand seiner Zelle - ähm - seines Zimmers schreiben, nur schaffte er leider bloß einige Symbole die niemand verstand.

Am frühen Abend kam es, dass die Möhnen in Köln Amok liefen und alle Gebäude inklusive des Sanatoriums stürmten. Die Anstaltbelegschaft, allesamt total blau, waren mit den Bützgeilen Möhnen dermaßen "überfordert", dass sich für Marcus die Chance zur Flucht ergab. Unser (ANTI)-Held, der gerade dabei war seinen "Artgenossen" den Po zu säubern merkte allerdings von alledem nichts. Er war eben voll in seinem Element! Als Fossi jedoch das Klopapier ausging und er nicht schon wieder seine Hände dreckig machen wollte, machte er sich auf den weg in den Abstellraum. Marcus hatte Glück im Unglück: Zwar hielt ihn ein Arzt auf, der ihm auch wieder seine Zwangsjacke anlegte, doch Gollas der sich selbst die Knebelung entfernt hatte (besoffene Ärzte sind eben keine Ärzte) konnte den Arzt durch einen Witz in die flucht schlagen: Dadurch war der Weg in die Freiheit für Gollas geebnet...

Auf der Strasse war der Karnevalszug gerade im vollem Gange - und mittendrin Fossi!! Er war beeindruckt von den tollen Kostümen und der lauten Musik. Auch inspirierten Marcus die kleinen Kinder, die die vielen Süßigkeiten von den Wagen fingen. Leider gestaltete sich Gollas Vorhaben, den Kindern gleichzutun als ungemein schwierig, da man schlecht Kamelle fangen kann, wenn man gleichzeitig an eine Zwangsjacke gebunden ist. Am schlimmsten aber fand Gollas, dass niemand ihn bützen wollte, den alle Jecken, Möhnen Kinder und sogar die Umzugswagenfahrer hielten einen gewissen Sicherheitsabstand von Gollas. Dennoch war er so fasziniert von der Atmosphäre, dass ihn das weniger störte.

So zog der arme Fossi einsam und mutterseelenallein durch Köln(Deutschland). Er ging über den Neumarkt und auch über die Aachener Straße bis er Köln-Müngersdorfer erreichte, wo sein Lieblingsverein Bayer Leverkusen just an diesem Tage im Müngerdorfer Stadion auf den hier ansässigen 1.FC Köln traf. "Super", dachte sich Fossi, doch leider hatte er kein Geld für eine Eintrittskarte und so entschloss sich Marcus, einem FC-Fan versehentlich mit Hilfe seines Gestankes zu töten und ihm danach seine Karte abzuziehen und diese dann gegen einen andere für den Block 36, den Leverkusenblock einzutauschen. Auf die Idee, einen Bayer-Fan zu töten war er auch gekommen, nur dachte er sich es wäre nicht "schlau" die eigenen Fans zu töten.

Gesagt - getan. Nach einer viertel Stunde stand Gollas - er hatte sich natürlich verlaufen - vor einem Türsteher, der den Eingang zu einem Raum bewachte. Marcus dachte, es wäre der VIP-Raum und - oh wunder - der Türsteher, auf dessen Namensschild Ali stand, stellte Fossis bisheriges Leben total auf den Kopf durch eine Unglaubliche Aussage. Als Ali Gollas nämlich sah und wohl auch roch äußerte er folgendes im breiten Kölschen Dialekt: " Watt, wer bist du denn? Bah- fies bisse! Wer hat disch denn russjelasse? Kiek enns hea, do jehörse hinn!" Tatsächlich öffnete Ali auf der Stelle die Tür für Gollas. Marcus war total perplex. Dieser Typ hatte ihn akzeptiert so wie er war, er sprach mit ihm wie mit einem normalen Menschen - na ja, er kannte Marcus ja auch nicht. Voller Vorfreunde betrat Marcus diesen Raum, es hätte ihn allerdings Misstrauisch machen müssen, dass Ali hinter ihm die Türe verschloss, aber Fossi hatte nur seine optimistischen Erwartungen im Kopf. Im Raum angekommen, hörte Marcus Geräusche, die bei ihm eine Gänsehaut verursachten. Es war ein Schaben, Schlürfen, Zähneknirschen und Schmatzen. Total außer sich vor Angst ertastete Gollas den Lichtschalter und als das Licht an war erblickte er ein "Wesen" das fortan eine zentrale Rolle in seinem kümmerlichen Leben spielen sollte. Es war: HENNES DER SIEBTE!



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-25 17:49:41 mit dem Titel Und wieder ein lustiges Fossi-Kapitel!

Dies ist das 8. Kapitel,haben sie die übrigen noch nicht gelesen,schauen sie mal in der Kategorie "Themen mit f" nach.Es empfielt sich die vorherigen Kapitel zu lesen, da sie sonst nurschwer in den Kontext finden!

Alle Namen und Orte sind frei erfunden

Markus Herz pochte wie wild als er den Geißbock erblickte. Es war Liebe auf den ersten Blick sodass beide alles um sich herum vergaßen. Hennes begann damit auf Fossi zuzutrippeln und gab dabei Glückslaute von sich während Fossi widerlich lächelte und dabei unentwegt sabberte. Sie merkten beide nicht, dass sie in einer Art Müngersdorferischen Maul-und-Klauenseuche-Quarantänestation gefangen waren. Sie schreckten erst zusammen, als sich die Tür durch die Fossi gekommen war öffnete. Trotz des Seuchenschutzanzuges, den die Person, die sich zwischen den Türpfosten befand trug, konnte Marcus erkennen wen er da vor sich hatte. Von der Statur her erinnerte die Person an einen Troll oder Wurzelzwerg während seine langen, fettigen, gelockten Haare, die zum Vorschein kamen, als die Person den Helm abnahm, ungekämmt und total ungepflegt in alle vier Himmelsrichtungen von seinem deformierten Kopf abstanden. Sein Gesicht war zu einer spastisch wirkenden Fratze verzogen, was wohl hauptsächlich daran lag, dass sich das Profil des Besuchers aufgrund seiner ungeheuer abstoßenden Doris-Schröder-Köpf-Gedächtnis-Pferdefresse auszeichnete, wobei dort nur noch höchstens 60% der normalen Anzahl an Zähnen vorhanden waren. Wer es noch nicht erraten hat, die Person war der Sportliche Direktor des 1FC Köln und gleichzeitig Gartenzwerg Nummer eins bei Hempels, Hannes Linßen!

Hannes Linßen war völlig perplex von dieser Szenen die sich ihm darbot: Links Gollas, der mit offenen Armen und voller Vorfreunde dastand und den Bock erwartete, welcher von rechts her auf ihn zutrippelte. Linßen machte all seiner Wut Luft: "Do Scheiß Geißbockschänder, do! Wart' maa ab, hee, da küttse watt erlehve, do. Isch moch disch platt!" Fossi platzte der Kragen, auf einmal setzte sich seine aufgestaute Wut in Form einer gigantischen grünbraunen Miefwolke frei - sie quoll besonders stark unter seinen Achseln hervor - und nahm direkten Kurs auf den Sportchef aus Müngersdorf. Dieser zog geistesgegenwärtig seinen Helm wieder auf. Positive Nebenwirkung: Seine Ekelfratze wurde wieder verdeckt! Bah! So viele hässliche Menschen, hoffentlich wird das Buch niemals verfilmt. Und wenn, dann bitte nur mit Zensur! Naja, zurück zum Thema.

Linßen hatte sich dummerweise verschätzt. Er dachte, er wäre unter seinem Schutzanzug hundertprozentig sicher, aber das war er nur fast, er konnte dem Mief zwar nicht einatmen, dafür war der Fossi-Geruch aber so toxisch, dass er langsam anfing den Strahlenschutzanzug zu zerfressen. Nun blies Gollas auch entgültig zur Attacke, als Hennes lostrippelte, genau auf Hannes Linßen zu. Schnell erreichte Hennes seinen Fast-Namensvetter, weil der Geißbock klein genug war um unter Fossis Stinkwolke, welche die Konsistenz einer hausgemachten Erbsensuppe aufwies, durchzulaufen während die Wolke Linßen die Flucht erschwerte. Und was ist gefährlicher als ein MKS verseuchter niederrheinischer Geißbock? Ein hungriger MKS verseuchter niederrheinischer Geißbock, den man zudem nicht kommen sieht!!!!

Es war eine Szene wie aus einem Stephen King Roman: Marcus sonderte Orientierungslos seinen Mief in alle Himmelsrichtungen ab, während Hannes Linßen in schon sicher geglaubter Siegerpose dastand und ein hämisches Grinsen auf den Lippen hatte. Dabei bemerkte er nicht das Unheil. Die Bestie, die direkt hinter dem Kölner stand schlug seine alles Zermalmenden Zähne in dessen rechten Podex. In völliger Lethargie versunken konnte Linßen nicht verhindern, dass Hennes sich weiter hinunterarbeitete und so sein ganzes rechtes Bein bis auf die blanken Knochen abknabberte. Wer sich jetzt fragt, was aus Hannes L. wurde, dem sei gesagt, dass er, nachdem Hennes fertig mit essen war, Herr Linßen einen halbseitigen Wundstarrkrampf erlitt und somit völlig bewegungsunfähig war. Tot war er zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht, doch was nicht ist kann ja noch werden. Marcus wollte den Feind Todbeißen und als er seine Zähne in Linßens Fleisch versenkte, lief ein komplizierter, bis dato unbekannter, Chemisch-biologischer Vorgang ab:

Partikel aus Fossis Speichel- und Atemduftstoffen gerieten in Linßens Blutkreislauf, genauer gesagt in seine Aorta und infizierten dort die roten Blutkörperchen mit der bis dato unbekannten Blutkrankheit die heute von russischen Spezialisten als "zehn-Sekunden-Gollastod" kurz tSGd(ten-second-Gollasdead) bezeichnet wird. Wie schon aus dem Namen der Krankheit, besser gesagt der Seuche zu erkennen ist, beträgt die Inkubationszeit ca. 9-11 Sekunden worauf der sofortige Tod folgt. Die Person stirbt dadurch, dass die roten Blutkörperchen so verändert werden, dass sie die weißen Blutkörperchen zerstören und daher der Organismus jedem einfachen Staubkorn schutzlos ausgeliefert ist. Ungeklärt ist bis heute jedoch wieso Fossi als Überträger der als überaus gefährlich einzuschätzenden Krankheit noch nicht krepiert ist. Vermutlich sind bei ihm, bedingt durch seine Herkunft so viele genetische Schäden entstanden, das ihm diese Krankheit nichts anhaben kann! Ein schrecklicher Tod, den niemand außer Fossi selber verdient hat. Dem man niemandem gönnt, der das Abscheulichste auf dieser Welt ist. Lasst uns eine Gedenkminute für Hannes Linßen einlegen. 1-2-3-4-5-6-7-8-9-10-11-12-13-14-15-16-17-18-19-20-21-22-23-24-25-26-27-28-29-30-31-32-33... So, dass soll reichen. Was die beiden Todesengel nun noch mit der Leiche anstellten verdient wirklich die Bezeichnung "pervers."

Fossi nahm Hennes dessen 1.FC Köln-Decke vom Rücken und legte die Reste seines Opfers darauf. Nachdem Marcus den "Proviant" zusammen gelegt hatte, verstaute er das Lunchpaket in seinem Rucksack, den er zuvor einen FC Fan geklaut hatte. So verließ unser Pärchen das Stadion ohne bemerkt zu haben, dass Ali, der türkische Rausschmeißer die Tat beobachtet hatte und sofort die Polizei verständigte.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-25 20:01:05 mit dem Titel Das vorletzte aber spannenste Fossi-Kapitel!

Dies ist das 8. Kapitel,haben sie die übrigen noch nicht gelesen,schauen sie mal in der Kategorie "Themen mit f" nach.Es empfielt sich die vorherigen Kapitel zu lesen, da sie sonst nurschwer in den Kontext finden!

Alle Namen und Orte sind frei erfunden!

Nach drei Tagen des Wanderns durch die Riesenmetropole Köln - man hätte theoretisch auch die Straßenbahn nehmen können - hatten Marcus und sein Geißbock nichts mehr zu essen als sie den Dom erreichten. An diesem Tage musste Fossi feststellen, das Kölner Geißböcke die als Maskottchen des FC dienen keine normalen Böcke sind...

Am späten Vormittag erreichten die zwei, wie schon gesagt, eben diesen Dom in Köln, wobei ihnen eine Kneipe, besser ein Kölner Szenetreff, das "Bossanova" ins Auge fiel. Hier trifft sich die Crème de la Crème der Kölner Gosse, also durften Marcus und der Geißbock nicht fehlen. Seit dem vorgestrigen Tag ging es Hennes ziemlich Mies, was nicht daran lag, das es an essen fehlte, denn Linßen war gerade erst aufgegangen. Gollas dachte sich, das ein schönes kühles Kölsch dem Bock wieder aufmuntern würde. Bevor jedoch Marcus Hennes ein Glas bestellen konnte - das er eh nicht bezahlt hätte - erkannte eine Person die Gefahr und verhinderte die Bestellung. Es war Stefan Engels, vier Spiele lang Cheftrainer der Profiabteilung des FC, in denen er keinen einzigen punkt holte und der mittlerweile unter eine Brücke eine neue Heimat gefunden hatte. Engels machte Marcus klar, wieso der Geißbock kein Kölsch trinken dürfe: "Nie mehr, niemals mehr darf Hennes Kölsch trinken! In Wirklichkeit sind alles Hennesse Kampfmaschinen aus einer genetisch veränderten Zuchtreihe eines dubiosen kommunistischen Chemiekonzerns, der in Wirklichkeit mit einigen Vereinen aus der Bundesliga zusammenarbeitet und eine deutsche Scheinfirma als Tarnung benutzt. Jeder dieser Böcke ist ein fehlgeschlagenes Experiment zur Schöpfung neuer Kriegswaffen und ist aufs töten programmiert weshalb es ausschließlich beim niederschlagen von Fankrawallen und gegen Leverkusenfans eingesetzt wird. Und das einzige was dem Bock seine übergeißböckische Kraft gibt ist Kölsch! Er frisst nur um seine Mörderhauer fit und spitz halten und andere Flüssigkeiten außer Kölsch lassen Hennes eingehen."

Fossi guckte Engels nach dessen Rede mindestens eine Minute stumm und mit schiefem Blick an bis dieser endlich fragte ob Marcus alles verstanden habe worauf jener wiederum nur den Kopf schüttelte. Stattdessen nahm das Schicksal seinen Lauf und Gollas begann zu reden: "Kennst'de schon? ..." Fossi erzählte sicher drei Minuten lang einen seiner pervers schlechten Witze, bei dem es um eine von der Hüfte abwärts gelähmte 72-jährige ging, die in belgischen Gussbeton fiel und den Rest ihres Lebens um Hilfe schrie, weil sie ihre Zehen nicht bewegen konnte. An Engels glasigem Blick war eindeutig zu erkennen, das er dem Wahnsinn verfallen war.

Hennes ging es zunehmend schlechter und so bekam er dann doch sein Kölsch, was ihm wieder zu neuen Kräften kommen ließ. In einem unbeobachteten Moment wollten Gollas und Hennes die Kneipe dann wieder verlassen ohne für das Bier zu zahlen. Doch dummerweise stürmte der Wirt hinaus und rief nach der Polizei und zufällig war auch ein Polizist in der Nähe. Er rannte hinter Marcus her, fing ihn und hielt ihn im Polizeigriff fest. Bevor Fossi seine Drüsen aktivieren konnte trippelte Hennes los, attackierte den Bundesbeamten indem er ihn anknabberte und befreite damit seinen Freund, sodass beide verschwinden konnten.

Erst zwei Wochen später war der Wachmeister außer Lebensgefahr, muss seither allerdings mit einem schweren Fossi-Hennes-Trauma leben und kann seinen Dienst nicht länger ausüben. Die Fahndung nach einem Bock und einem unidentifizierbaren Wesen wurden von bundesweiter auf internationale Ebene ausgeweitet. Die Kripo gab die Fahndung an Interpol, das FBI, Soko, Scotland Yard und viele weitere Geheindienste weiter die sich alle zum Bündnis AgF (Alle gegen Fossi) zusammenschlossen und auf der ganzen Welt vorzüglich aber am linken Niederrhein gegen das Wesen welches die ganze Welt in Atem hält fahnden: Marcus "Fossi" Gollas. Die Amerikaner fingen an spezielle Sealeinheiten im Kampf gegen Fossi und den Geißbock auszubilden, Scotland Yard ließ spezielle Strahlenschutzanzüge fertigen, die den Miefwolken standhalten sollten und die Soko versuchte, BSE-Kühe so zu drillen, das sie den Bock aufspüren und infizieren sollten.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-25 21:10:40 mit dem Titel Leider das vorerst letzte Kapitel der sagenhaften Fossi-Chroniken!

Dies ist das 10. Kapitel,haben sie die übrigen noch nicht gelesen,schauen sie mal in der Kategorie "Themen mit f" nach.Es empfielt sich die vorherigen Kapitel zu lesen, da sie sonst nurschwer in den Kontext finden!

Alle Namen und Orte sind frei erfunden!

Auf ihrer Flucht hatten Marcus und Hennes wie durch ein Wunder keine Todesfälle zu verschulden und: Unglaublich aber wahr, das ungleiche Paar war trotz internationaler Großfahndung immer noch auf freiem Fuß. Besonders Fossi war glücklicher den je, denn mit jedem Schritt wuchs seine Liebe zu dem Geißbock und es sollte nur noch eine Frage der Zeit sein, dachte Fossi, bis sie den nächsten Schritt ihrer Beziehung wagen würden. Als Beweis ihrer Liebe haben sich beide das Kürzel ihrer Lieblingsband eintätowieren lassen. Na ja, Hennes hat es von Marcus ins Fell einrasiert bekommen und er selber hatte sich DÄ für "die Ärzte" mit einem Edding auf den Bauch geschrieben - und zwar falsch herum, weil er es dann von oben besser lesen kann. Warum? Weil niemand Gollas beim tätowieren anfassen wollte.

Bald kamen die zwei tragischen Helden nach Düsseldorf, und auf erneuter Verfolgungsjagd quer durch die Düsseldorfer Altstadt versteckten sich beide unbemerkt im Gebäude der JKP - Jochens kleiner Plattenfirma GmbH & Co. KG., was zufällig das Label der bekanntesten Düsseldorfer-Deutsch-Rock-Band ist und wo sich ebenfalls das Tonstudio eben dieser Toten Hosen befand. Marcus, der als erster merkte, dass sie in einem Tonstudio waren machte sich und auch Hennes die Hoffnung hier auf ihre Idole DÄ zu treffen, doch diese Hoffnung fand auf dem nächsten Flur ein jähes Ende, als sie ein großes Poster ihrer Lieblinge vorfanden und bemerkten, dass irgendjemand den Bandmitgliedern Fratzen mit rotem Edding gemalt hatte und darüber geschrieben stand: "Campino rulz!" Wut stieg in Fossi ebenso auf wie in seinem Freund Hennes dem siebten, so eine Unverschämdheit konnten sie nicht auf sich sitzen lassen. Das wahr einfach eine Frechheit!

Nun war niemand mehr sicher vor den Beiden, alle Personen, die ihnen über den weg liefen wurden mehr oder weniger heftig attackiert. Insgesamt gab es drei schwer- und zehn Leichtverletzte. Doch dann kam das Tonstudio, indem sich zu deren Unglück die Hosen aufhielten und zu alldem noch ihren neuen Song: "Dä stinkähn, dä Ärztä" aufnahmen. Als Hennes das hörte wurde er total aggressiv, aber vor allem bei seinem Busenfreund Gollas brachte diese Musik das Fass zum überlaufen. Er stürmte in das hermetisch abgeriegelte Studio und öffnete seine bis zum Platzen gefüllten Poren - näher wollen wir darauf nicht eingehen, außer: "RETTE SICH WER KANN!!!!" Niemand sollte Marcus entkommen, leider hatte er nicht bedacht, dass Bandleader Campino von den Hosen - die übrigens alle nicht sehr viel Wert auf Hygiene legten - der dreckigste war, wodurch er einen gewissen Spielraum in Sachen Mief gewann. Im Flur wiegte Campiono sich, dessen Freunde längst tot waren, in Sicherheit, doch... zu früh gefreut! Von links her trippelte Hennes, der sich nicht direkt in die Gefahrenzone hineingegeben hatte auf Campino zu und warf ihn zu Boden. Kurz danach war Campino dann auch leider tot, denn Hennes hatte seine Halsschlagader angeknabbert. So hatten Gollas und der Geißbock erneut einen kleinen, aber historischen Sieg am linken Niederrhein errungen, und ihr Kreuzzug sollte weitergehen...

Um ihren Sieg gebührend zu feiern machten Hennes und Fossi an der nächsten Brauerei halt, um an einer Führung teilzunehmen, vor allem aber um ein oder auch mehrere Bierchen zu zischen. Doch dieser gesellige Biernachmittag sollte Gollas Leben erneut total verändern, denn Fossi, der eh nicht von dem Verstanden hatte was Stefan Engels ihn in Köln sagte, gab Hennes Düssel-Alt zu trinken. Und während Marcus unentwegt vor sich hin brabbelte und "tolle" Witze erzählte - wobei ihn natürlich niemand zuhört - merkte er nicht, das sein Geißbock langsam eingegangen war... Marcus wollte es nicht glauben, brachte Hennes noch zum Tierarzt, aber auch der konnte nur noch den Tod feststellen. Gollas war total deprimiert. Zum ersten mal in seinem Leben hatte er in seinen Augen etwas falsch gemacht. Er ging zurück in die Brauerei und betrank seinen Frust, bevor er am nächsten morgen im Braukessel aufwachte.

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