Uhu Sekundenkleber Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
Erfahrungsbericht von Michael-at-Home
Wenn Micha was kaputt macht...
Pro:
Hält die Versprechen des Herstellers, Handlich
Kontra:
Wohl die Chemie da drinnen...
Empfehlung:
Ja
• Vorwort
In so manchem Haushalt gibt es sicher immer wieder einmal Dinge, die beim täglichen Benutzen kaputt gehen. In unserer Wegwerfgesellschaft kloppt man das ein oder andere zu Bruch gegangene dann in die Tonne und gut ist.
Manchmal aber steht man dann unweigerlich vor dem Problem des neu zu beschaffen. So passierte es mir letzte Woche, als Michas Handwerker Künste gefragt waren und ich eine Steckverbindung nicht gelöst bekam, da diese durch die Jahre bomben fest und „angemoddert“ war. Und wie immer bei mir kam nach ein paar Minuten der verzweifelten Versuche die rohe Gewalt durch. Schraubendreher angesetzt, das Gesetz der Hebelwirkung hatte mich noch nie verlassen. Knack, lose war die Verbindung. Und kaputt gebrochen…
Vielleicht hat ja jemand, der in der Nähe von Remscheid wohnt diesen Urschrei gehört. Das war ich, der vor Wut tobte, weil dieser Stecker, welcher aus sehr hartem Plastik bestand, mir nun in zwei Teile gebrochen war…
• Lösungen
Nun, wie Anfangs erwähnt, würde ich diesen Stecker im normalen Fall durch einen neuen Ersetzen. Doch stand ich hier vor einem unlösbaren Problem. Dieser Stecker war sehr alt, sah mehr als merkwürdig in der Form aus und ich hatte nicht den blassesten Schimmer, wo ich einen neuen herbekommen sollte.
So kam mir sehr schnell der Gedanke, diesen Stecker kleben zu müssen. Also waren wir vor ein paar Tagen im Baumarkt und machten uns auf die Suche nach einem „vernünftigen“ Kleber. Für mich Stand von vorne herein fest, dass es ein Sekundenkleber sein musste, weil ich einfach keine Lust hatte, beim kleben das Teil stundenlang festhalten zu müssen.
Binnen von Minuten hatten wir den Kleber ausgesucht, da wir gezielt zur Marke „Uhu“ gegriffen haben. Für mich genießen manche Markennamen einen gewissen Vertrauensvorschuss, so dass ich diese jederzeit billigeren bevorzugen würde. So auch in diesem Fall, schließlich möchte ich nicht, dass der Stecker nach einen Tag wieder auseinander fällt…
• Der Kandidat
So liegt nun beim schreiben dieses Berichtes eine winzig kleine Tube Uhu Sekundenkleber blitzschnell vor mir, in der mickrige 3 Gramm Kleber drinnen sind. Das dieser Kleber mehr als sparsam angewendet wird, versteht sich von selbst und da die Klebetube eine ganz dünne Spitze zum auftragen besitzt, geht das dosieren wunderbar. So kann ich Tröpfchenweise den Kleber genau dort anbringen, wo er auch hin soll. Diese Prozedur gibt mir die Gewissheit, dass ich auch wirklich nur den Stecker geklebt kriege und nicht noch gleich meinen Finger dazu…
Beim Betrachten der Tube fällt mir direkt der fette Warnhinweis ins Auge: Cyanacrylat. Gefahr! Klebt innerhalb von Sekunden Haut und Augenlider zusammen. Oha, was auch immer dieses Cyanacrylat ist, es klingt Gefährlich und ich möchte es ehrlich gesagt nicht ausprobieren, ob es die Haut wirklich klebt.
• Mein Test
Eigenartiger Weise finden sich sonst keinerlei Hinweise auf die Inhaltsstoffe. Ob es ein streng gehütetes Firmengeheimnis ist? Denn in der Tat, dass Klebeergebnis ist faszinierend. Nachdem ich an einigen Bruchstellen des Steckers nur ganz kleine Tropfen des Klebers angebracht hatte, wartete ich ein bis zwei Sekunden und drückte nun das andere Bruchstück fest mit dem ersten Teil zusammen. Nun ließ ich den Stecker ein paar Minuten in Ruhe, irgendwie traute ich den Versprechungen wohl doch noch nicht richtig.
Nach einer Weile kam der prüfende Moment. Spitze, dachte ich nur. Von der Klebestelle war kaum noch was zu sehen, da der Klebstoff transparent war. Nach vorsichtigen ziehen der geklebten Teile durfte ich mit Stolz meiner Frau verkünden: „Klebt Bombenfest…!“
• Anwendungsmöglichkeiten
So möchte ich kurz erwähnen, dass dieser Sekundenkleber nicht nur für Kunststoffe oder Plastiken geeignet ist, sondern generell für alle glatten Oberflächen, genauso für Styropor. Allerdings warnt der Hersteller, diesen Kleber nicht für Leder und Bekleidungstextilien zu verwenden. Ich mutmaße mal, dass die Substanz wahrscheinlich diese Stoffe zersetzt…
• Mein Fazit
Nun, mit diesem Kleber brauche ich nun endlich nicht mehr alles weg zu werfen, wenn ich mal wieder etwas zerbröselt habe. Dieser Sekundenkleber hat mich schon mit seiner bisher einzigsten Tat vollends überzeug. So wird die kleine Tube, deren Anschaffung uns knapp 3,50 Euro gekostet hat, stets einen Platz in unserem Haushalt finden. Übrigens, da fällt mir ein, ich wollte doch noch die Türe vom Kleiderschrank reparieren….
Ich sage danke fürs lesen trotz so später Stunde. Euch eine angenehme Woche
Euer Micha
Remscheid, 28.06.04
Geschrieben für Yopi, Ciao und wie sie sonst noch alle heißen unter © Michael-at-Home.
In so manchem Haushalt gibt es sicher immer wieder einmal Dinge, die beim täglichen Benutzen kaputt gehen. In unserer Wegwerfgesellschaft kloppt man das ein oder andere zu Bruch gegangene dann in die Tonne und gut ist.
Manchmal aber steht man dann unweigerlich vor dem Problem des neu zu beschaffen. So passierte es mir letzte Woche, als Michas Handwerker Künste gefragt waren und ich eine Steckverbindung nicht gelöst bekam, da diese durch die Jahre bomben fest und „angemoddert“ war. Und wie immer bei mir kam nach ein paar Minuten der verzweifelten Versuche die rohe Gewalt durch. Schraubendreher angesetzt, das Gesetz der Hebelwirkung hatte mich noch nie verlassen. Knack, lose war die Verbindung. Und kaputt gebrochen…
Vielleicht hat ja jemand, der in der Nähe von Remscheid wohnt diesen Urschrei gehört. Das war ich, der vor Wut tobte, weil dieser Stecker, welcher aus sehr hartem Plastik bestand, mir nun in zwei Teile gebrochen war…
• Lösungen
Nun, wie Anfangs erwähnt, würde ich diesen Stecker im normalen Fall durch einen neuen Ersetzen. Doch stand ich hier vor einem unlösbaren Problem. Dieser Stecker war sehr alt, sah mehr als merkwürdig in der Form aus und ich hatte nicht den blassesten Schimmer, wo ich einen neuen herbekommen sollte.
So kam mir sehr schnell der Gedanke, diesen Stecker kleben zu müssen. Also waren wir vor ein paar Tagen im Baumarkt und machten uns auf die Suche nach einem „vernünftigen“ Kleber. Für mich Stand von vorne herein fest, dass es ein Sekundenkleber sein musste, weil ich einfach keine Lust hatte, beim kleben das Teil stundenlang festhalten zu müssen.
Binnen von Minuten hatten wir den Kleber ausgesucht, da wir gezielt zur Marke „Uhu“ gegriffen haben. Für mich genießen manche Markennamen einen gewissen Vertrauensvorschuss, so dass ich diese jederzeit billigeren bevorzugen würde. So auch in diesem Fall, schließlich möchte ich nicht, dass der Stecker nach einen Tag wieder auseinander fällt…
• Der Kandidat
So liegt nun beim schreiben dieses Berichtes eine winzig kleine Tube Uhu Sekundenkleber blitzschnell vor mir, in der mickrige 3 Gramm Kleber drinnen sind. Das dieser Kleber mehr als sparsam angewendet wird, versteht sich von selbst und da die Klebetube eine ganz dünne Spitze zum auftragen besitzt, geht das dosieren wunderbar. So kann ich Tröpfchenweise den Kleber genau dort anbringen, wo er auch hin soll. Diese Prozedur gibt mir die Gewissheit, dass ich auch wirklich nur den Stecker geklebt kriege und nicht noch gleich meinen Finger dazu…
Beim Betrachten der Tube fällt mir direkt der fette Warnhinweis ins Auge: Cyanacrylat. Gefahr! Klebt innerhalb von Sekunden Haut und Augenlider zusammen. Oha, was auch immer dieses Cyanacrylat ist, es klingt Gefährlich und ich möchte es ehrlich gesagt nicht ausprobieren, ob es die Haut wirklich klebt.
• Mein Test
Eigenartiger Weise finden sich sonst keinerlei Hinweise auf die Inhaltsstoffe. Ob es ein streng gehütetes Firmengeheimnis ist? Denn in der Tat, dass Klebeergebnis ist faszinierend. Nachdem ich an einigen Bruchstellen des Steckers nur ganz kleine Tropfen des Klebers angebracht hatte, wartete ich ein bis zwei Sekunden und drückte nun das andere Bruchstück fest mit dem ersten Teil zusammen. Nun ließ ich den Stecker ein paar Minuten in Ruhe, irgendwie traute ich den Versprechungen wohl doch noch nicht richtig.
Nach einer Weile kam der prüfende Moment. Spitze, dachte ich nur. Von der Klebestelle war kaum noch was zu sehen, da der Klebstoff transparent war. Nach vorsichtigen ziehen der geklebten Teile durfte ich mit Stolz meiner Frau verkünden: „Klebt Bombenfest…!“
• Anwendungsmöglichkeiten
So möchte ich kurz erwähnen, dass dieser Sekundenkleber nicht nur für Kunststoffe oder Plastiken geeignet ist, sondern generell für alle glatten Oberflächen, genauso für Styropor. Allerdings warnt der Hersteller, diesen Kleber nicht für Leder und Bekleidungstextilien zu verwenden. Ich mutmaße mal, dass die Substanz wahrscheinlich diese Stoffe zersetzt…
• Mein Fazit
Nun, mit diesem Kleber brauche ich nun endlich nicht mehr alles weg zu werfen, wenn ich mal wieder etwas zerbröselt habe. Dieser Sekundenkleber hat mich schon mit seiner bisher einzigsten Tat vollends überzeug. So wird die kleine Tube, deren Anschaffung uns knapp 3,50 Euro gekostet hat, stets einen Platz in unserem Haushalt finden. Übrigens, da fällt mir ein, ich wollte doch noch die Türe vom Kleiderschrank reparieren….
Ich sage danke fürs lesen trotz so später Stunde. Euch eine angenehme Woche
Euer Micha
Remscheid, 28.06.04
Geschrieben für Yopi, Ciao und wie sie sonst noch alle heißen unter © Michael-at-Home.
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