Uhu Sekundenkleber Testbericht

Uhu-sekundenkleber
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Erfahrungsbericht von kulosa

Bombenfest in einer Sekunde

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Da ich im Modellbau immer was zu kleben habe, benutze ich dafür meistens Sekundenleim. Mit meinen herkömmlichen Produkten war ich da nicht ganz so zufrieden, weshalb ich den UHU Sekundenleim getestet habe. Hier nun meine Erfahrungen damit.


Allgemeines

Wie der Name schon sagt ist der Sekundenleim in wenigen Sekunden ausgehärtet. Die volle Belastbarkeit wird schon nach wenigen Minuten erreicht. Zudem ist er für sehr viele Materialien gut geeignet. Selbst Holz oder Metall stellen da kein Problem dar. Lediglich löst er einige Plastikarten auf, so daß er hier nur begrenzt einsatzfähig ist. Allerdings stellt die schnelle Klebekraft auch ein Risiko dar, weshalb man sehr Vorsichtig damit umgehen sollte.


Handhabung

Nach der obligatorischen Reinigung der Klebeflächen wird er dünn auf die zu klebende Fläche aufgetragen. Dabei kann man sich Zeit lassen, da er im losen Zustand bis zu einer Stunde verarbeitbar bleibt. Aber wenn er unter Druck mit dem zweiten Werkstoff in Berührung kommt, ist er in wenigen Sekunden Bombenfest. Meist reicht ein kurzes und kräftiges Andrücken für eine Sekunde und er hällt. Leider manchmal auch meine Finger, wenn sie beim Andrücken mit dem Sekundenkleber in Berührung gekommen sind. Hier hilft dann nur noch ein vorsichtiges abreißen des Körperteils vom Klebeuntergrund, wobei meist die oberste Hautschicht hängen bleibt, was manchmal sehr Schmerzhaft werden kann. Besser ist es da, wenn man sich vor der Arbeit mit Sekundenleim die Hände etwas eincremt, da er dann weniger Haftung bekommt.


Was ist bei UHU Sekundenleim anders?

Bisher habe ich mir immer die Zweierpackung für 99 Cent auf dem Baumarkt gekauft. In jeder Tube befanden sich immer 3g. Ich hatte nun meistens das Problem, daß die Tube, nachdem sie angebrochen war, entweder nach wenigen Wochen ausgetrocknet war, da der Verschluß nicht richtig dicht hielt, oder die Verschlußkappe war dermaßen Festgeklebt, daß selbst mit viel Gewalt nichts mehr zu machen war. Leztlich habe ich eine Tube selten für mehr als eine Klebung nutzen können.
Der UHU Sekundenkleber hingegen hat einen wesentlich besseren Verschluß. Weiterhin befindet sich darin eine Art Nadel, die dafür sorgt, daß die Spitze nicht Eintrocknet. Er kostet zwar mit ca 2 Euro für eine Tube 3g fast das Vierfache, aber dafür kann ich ihn sehr viel öfter einsetzen. Es gibt ihn auch in einer 4g Tube, die dann ca 2,60 Euro kostet.


Was kann man alles Kleben?

Es gibt eigentlich sehr wenig, was man damit nicht kleben kann. Das sind nur einige wenige Plastikarten, die der Sekundenkleber auflöst und daher zerstört. Selbst Glas, Kerramik oder Metall kann man damit wunderbar Zusammenfügen, sofern die Klebestelle Fettfrei und sauber ist. Auch Schrauben, deren Gewinde ausgeleiert ist, werden wieder superfest. Für immer!
Allerdings sollte man beachten, daß die Klebestelle nicht elastisch ist. Die Klebestelle wird Knochenhart. Daher ist er für manche Anwendungen, die flexiebel sein müssen, nicht eignet.


Meine Erfahrungen

Ich habe meine erste Tube vor ca einem Jahr gekauft, die noch kürzlich einsetzbar war. Nun ist sie aber alle, was ich bei den anderen nie geschafft habe, da sie immer vorher eingetrocknet waren. Auch hatte ich mit dem UHU noch nie das Problem, daß der Verschluß festgeklebt war. Da die verwendeten Bestandteile des Klebers dem der billigen entspricht, ist auch die Klebeleistung vergleichbar. Allerdings kommt es immer wieder vor, daß man mehr miteinander verklebt, als man möchte. Meistens bleibt die Unterlage, die ich beim Kleben verwende, am zu klebendem Gegenstand hängen.


Fazit

Der UHU Sekundenleim gehört zu den wenigen Markenprodukten, den ich den wesentlich preiswerteren Produkten vorziehe. Im Haushalt möchte ich ihn nicht mehr missen, da ich lieber eine teuere funktionstüchtige als eine billige eingetrocknete Tube vorfinden möchte, wenn ich schnell mal was kleben muß. Daher kann ich den UHU Sekundenleim nur Empfehlen, auch wenn er deutlich teurer ist.


Viel Spaß beim Kleben wünscht Jan, aber Vorsicht!



Tipps und Tricks

Bei kleinen Klebeflächen verstärke ich das zu klebende Material mit in Sekundenleim getränktem Zellstofftaschentuch, wenn das Aussehen keine Rolle spielt. Dadurch erhöht sich der Materialquerschnitt, was die Festigkeit stark erhöht.

Beim Ausrichten der Teile, die man Zusammenkleben möchte, sollte man sehr genau arbeiten, da ein nachträgliches Korrigieren nicht mehr möglich ist, da der Kleber sofort fest ist.

Wenn die Gefahr besteht, daß man mit dem Sekundenleim in Berührung kommt, sollte man vorher die Hände Eincremen, da er durch das Fett weniger Haftung hat und man die Finger leichter wieder abbekommt.

Ist man sich nicht sicher, ob sich der Leim mit dem zu klebendem Material verträgt, kann man an einer unkritischen Stelle einen kleinen Tropfen auftragen und so sehen, ob sich das Material auflöst oder nicht.

Man sollte es unbedingt vermeiden kleine Teile, die man Zusammenkleben möchte , zwischen zwei Fingern Zusammenzufügen, wenn man nicht Stundenlang mit zusammengeklebten Fingern Rumlaufen will. So ein Missgeschick ist mit leider schon passiert.

Das man auch andere Körperteile, vorallem die Augen, davon fernhalten sollte, ist wohl selbstverständlich. Auch für Kinder ist das absolut nichts!

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