Ultima Online (PC Rollenspiel) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Eiswolf

das populärste Online Spiel der Welt

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

1997 brachte die Firma Origin Systems, verantwortlich für Rollenspiel Kult Spiele wie die gesamte Ultima Reihe, aus Austin/Texas ein Spiel auf den Markt, was es in der Form und in den Ausmaßen vorher noch nie gegeben hat und es bis jetzt auch noch nicht wieder gab.

Als ich mir Ultima IX Ascension gekauft habe, dachte ich mir, ich kauf mir die Special Edition, mit UO: The Second Age zusammen. Vor einer Woche habe ich dann gelesen, daß man den ersten Monat gratis spielen darf, denn sonst hatte ich immer keine Lust die hohen Kosten [ca 10 Dollar pro Monat] zu bezahlen.

Der Spieler erschafft sich seinen eigenen individuellen Charakter, mit dem er durch eine mittelalterlich angehauchte Spielwelt zieht, die bevölkert wird von anderen Spielern. In dieser Welt kann man alles tun, was man in einer realen mittelalterlichen Welt auch tun könnte. So kann man beispielsweise Berufe erlernen um mit den eigens angefertigten Produkten sein Geld zu verdienen. Bis man allerdings ein Meister seines Faches ist und beispielsweise als Schreiner Möbel anbieten kann, vergehen einige Wochen. Wenn man sich also auf vielen Gebieten Meister nennen will, muss man ganz schön hart üben. Man kann sein Geld in Ultima Online auf vielerlei Arten verdienen, zum Beispiel als Söldner, Tierzähmer [zähmt wilde Tiere wie zB Pferde] Schmied, Dieb...die Möglichkeiten sind schier unendlich, es dürfte wohl für jeden etwas dabei sein.

Die ersten Tage, die man in Britannia [so heißt die UO Welt] verbringt gilt man als youngster und kann nicht von Monstern angegriffen werden, es sei denn man greift diese von sich aus an. Man beginnt in einem Tutorial, in dem dem Spieler alle notwendigen Aktionen beigebracht werden. Per Rechtsklick bewegt sich die Figur in die gewünschte Richtung, ein Linksklick ergibt Informationen über den angeklickten Gegenstand. Mit einem Doppelklick verwendet man den ausgewähöten gegenstand und wenn man einen Gegenstand per Drag & Drop auf den Charakter zieht, verschwindet er im Inventar. Man kann mit so gut wie allen Objekten interagieren.

Natürlich gibt es auch Monster, die bekämpft werden wollen. Wenn man einen Kampf sucht um beispielsweise seine Kampffertigkeiten zu verbessern, geht man einfach in den nächstbesten Wald, wo dann auch prompt ein paar Widersacher herumlaufen, wie zum Beispiel Harpyen, Ettins, Kopflose und all sowas. Je öfter man eine Fertigkeit anwendet, um so besser wird man darin. Allerdings steigt der Skill [Die Fertigkeit] mit zunehmender Zeit immer langsamer. Als Anfänger oder Untrainierter ist es deshalb ratsam als Gruppe loszuziehen.

Wenn man irgendwann einmal genug Geld angehäuft hat, darf man sich auch ein Haus bauen. Da das allein etwas zu teuer wird, ist es auch hier ratsam sich mit anderen zusammenzuschließen.

Die Grafik in der das Ganze präsentiert wird ist selbstverständlich schon etwas angegraut, aber selbst für 1997 finde ich sie etwas altbacken. Allerdings läuft das Spiel deshalb soger auf älteren PCs flüssig, ich denke ein 200er sollte allemal ausreichen.

Dasselbe lässt sich auch vom Sound sagen, ab und zu hört man eine Melodie, die wohl mittelalterlich wirken soll, das nervt aber mit der Zeit und die Soundeffekte reißen auch keine Bäume aus.

Im Endeffekt ist zu sagen, daß ich Ultima Online jedem empfehlen kann, der sich für PC-Rollenspiele interessiert, allerdings sollten Anfänger wohl etwas überfordert sein mit der ganzen Möglichkeiten Vielfalt. Ich wusste zum Beispiel gar nicht, was ich als erstes anstellen sollte. Ich habe gehört, Asherons Call sei ideal für Einsteiger geeignet.

P.S. Es gibt auch Seiten, über deren Server man UO auch kostenlos spielen kann.

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