Uncle Bens Rispinos Typ Pizza Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Suchtfaktor:
- Anhalten der Frische nach Öffnen:
Erfahrungsbericht von Australia
Pfui, nie wieder!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Meine vertraute Leserschaft weiß es schon aus diversen Berichten...ich habe mich der Low-Fat-Bewegung verschrieben, um a) gesünder zu leben und b) ein paar Kilos zu verlieren.
Low Fat bedeutet, man achtet auf die Lebensmittel, die man isst. Sie sollten möglichst fettarm sein. Da ist es klar, dass solche Leckereien wie Pizza, Pommes oder mal eine Tüte Kartoffelchips nicht drin ist.
Da aber der Appetit auf eben solche Lebensmittel doch ab und zu mal da ist, bin ich immer auf der Suche nach Alternativen, die man einsetzen kann.
Was also tun, wenn einen die Knabberlust überfällt? Chips sollen es nicht sein, Erdnuss-Flips sind auch nicht besser geeignet. So fiel mir irgendwann mal eine Werbung im Fernsehen auf...Uncle Ben, der gute Reisonkel, warf für seine Rispinos...mit dem Slogan: Taste in, Fat out. Na, das ist es doch. Geschmack rein, Fett raus. Prima.
Also hab ich in den Supermärkten nach diesen Rispinos Ausschau gehalten. Es war nicht leicht, denn jeder Markt führt sie nicht. Aber bei Neukauf hatte ich Glück (dachte ich damals zumindest noch).
Ich konnte zwischen mehreren Sorten wählen (sorry, ich weiß die anderen nicht mehr), habe mich für Pizzageschmack entschieden. Ich dachte, ich schlage zwei Fliegen mit einer Klappe; könnte knabbern und gleichzeitig leckeren Pizzageschmack geniessen.
Zu Hause studierte ich dann die Rückseite der orange-farbenden Tüte. Rispinos sind Mini-Reis-Snacks, so verspricht Onkel Ben es. Klar, Reis, was sollte der Reismensch auch sonst verkaufen. Reis soll bei diesem Produkt in einer speziellen Rezeptur mit anderen schmackhaften Zutaten kombiniert werden, so dass es einen Snack ergibt, der weniger als 1 % Fett hat. Klasse, dachte ich.
Die Zutatenliste war dann für diese kleinen chipsartigen Teile recht umfangreich:
Reis (70 %), Süssmolkenpulver, Salz, Milchzucker, Traubenzucker, Zucker, Hefeextrakt, Aroma Zwiebelpulver, Tomatenpulver, Käsepulver, Basilikum, Oreganoextrakt, Petersilie, Säureregulator: Citronensäure, Gewürze, Knoblauchpulver.
Reichlich Pulver und noch reichlicher Zucker. Muß das sein, dachte ich so bei mir, dass diverse Zuckersorten verwendet werden bei einem an sich herzhaften Produkt?
Nun, eines Abends vor nicht allzu langer Zeit war es so weit. Ich wollte unbedingt was knuspern. Knäckebrot, dass ich schon mal als Ersatz nehme, war nicht mehr im Haus, aber doch die Tüte Rispinos.
Also hergeholt und aufgerissen. Die Verpackung ist ein Frischhaltebeutel, der die Knusprigkeit des Produkts garantiert.
Ein starker Geruch schlug mir entgegen, nachdem ich die Tüte geöffnet hatte. Es roch eigentlich nicht sehr angenehm. Ich musste mehrfach schnüffeln, damit ich das Aroma zuordnen konnte. Ich hatte früher mal Zwiebelpulver im Gewürzregal. Das stank auch so elendig. Ich muss dazu sagen, dass ich ansonsten einen zwiebelfreien Haushalt habe, da ich dieses Gemüse verabscheue. Es gab aber immer einige Leute, die mir eingeredet haben, man müsste einfach so ein Gewürz für gewisse Speisen haben. Alles Quatsch, denn wenn ich zum Essen einlade, hat sich noch nie jemand darüber beschwert, dass ich zwiebelfrei koche.
Ja, und eben wie Zwiebelpulver, vermischt mit Paprikapulver riechen die Rispinos. Aber so heftig, dass ich es nicht als appetitlich empfand. Schon gar nicht roch es nach Pizza, aber da verlange ich wohl auch etwas viel, denn die Teile schmecken ja auch nicht wie Pizza!
Das stellte ich nach dem Knabbern des ersten Rispinos fest. Ein Rispino ist rund und hat einen Durchmesser von ca. 4,5 cm. Er hat eine riffelige Oberfläche, man meint noch, die einzelnen Reiskörner zu sehen, die wie Puffreis aussehen. Das ganze Teil ist sehr aufgeplustert, also luftgefüllt. Farblich ist es fast genauso orange wie die Tüte.
Der Geschmackstest hat mich dann völlig abgetörnt. Es schmeckt scheußlich, wirklich wie altes Zwiebelpulver. Ein unangenehmer Nachgeschmack bleibt. Mir ist richtig übel geworden, so abscheulich fand ich diese Pizza-Rispinos. Fünf Stück habe ich heruntergewürgt, dann dachte ich, ich müsste gleich rückwärts essen und hab den Mist dann weggestellt (aber nur, um hier einen Erfahrungsbericht zu schreiben...jetzt wandern die Teile umgehend in den Abfalleimer).
Lieber Onkel Ben...wo bitte ist da der Geschmack? Aber na klar...es steht ja nichts von good taste, sondern einfach nur taste...und so ist wohl der abgrundscheußlich – schlechte Geschmack gemeint!
Der Vollständigkeit möchte ich noch die Nährwerte auflisten, die lobenswerterweise auf der Tüte abgedruckt werden (man stelle sich vor, dass wäre bei Kartoffelchips mal der Fall...die Verkaufszahlen würden doch etwas zurückgehen).
100 g Rispinos enhalten 7.8 g Eiweiß (pro Stück sind das dann: 0,13 g), Kohlenhydrate 83 g (1,41 g), Fett 0,40 g (weniger als 0,01 g). 100 g haben 366 kcal = 1554 kJ, das sind pro Stück 6 kcal = 26 kJ.
Und das ist dann wohl auch der einzige Vorteil, der geringe Fettgehalt. Und dass das Produkt kalorienarm ist, wenn man davon ausgeht, dass man es sowieso nicht essen kann. 50 g sind übrigens in der kleinen Tüte, aber das sind eindeutig 50 g zuviel!! Und das für 2,29 DM.
Lustig fand ich eigentlich den Hinweis, dass man bei Unzufriedenheit die angebrochene Packung unter Angabe des Kaufortes und des Kaufdatums zurückschicken sollte an den Hersteller Masterfood in 27283 Verden/Aller. Da musste ich doch lachen, denn Verden ist nicht nur meine Kreisstadt, sondern auch keine 10 km von mir entfernt. Da sollte ich doch am besten mal persönlich vorbeischauen und protestieren.
Einzig die Angst, man gibt mir womöglich noch andere Geschmacksrichtungen Rispinos mit, hält mich davon ab. Denn mehr brauche ich von diesem ekelhaften Zeug wirklich nicht.
Low Fat bedeutet, man achtet auf die Lebensmittel, die man isst. Sie sollten möglichst fettarm sein. Da ist es klar, dass solche Leckereien wie Pizza, Pommes oder mal eine Tüte Kartoffelchips nicht drin ist.
Da aber der Appetit auf eben solche Lebensmittel doch ab und zu mal da ist, bin ich immer auf der Suche nach Alternativen, die man einsetzen kann.
Was also tun, wenn einen die Knabberlust überfällt? Chips sollen es nicht sein, Erdnuss-Flips sind auch nicht besser geeignet. So fiel mir irgendwann mal eine Werbung im Fernsehen auf...Uncle Ben, der gute Reisonkel, warf für seine Rispinos...mit dem Slogan: Taste in, Fat out. Na, das ist es doch. Geschmack rein, Fett raus. Prima.
Also hab ich in den Supermärkten nach diesen Rispinos Ausschau gehalten. Es war nicht leicht, denn jeder Markt führt sie nicht. Aber bei Neukauf hatte ich Glück (dachte ich damals zumindest noch).
Ich konnte zwischen mehreren Sorten wählen (sorry, ich weiß die anderen nicht mehr), habe mich für Pizzageschmack entschieden. Ich dachte, ich schlage zwei Fliegen mit einer Klappe; könnte knabbern und gleichzeitig leckeren Pizzageschmack geniessen.
Zu Hause studierte ich dann die Rückseite der orange-farbenden Tüte. Rispinos sind Mini-Reis-Snacks, so verspricht Onkel Ben es. Klar, Reis, was sollte der Reismensch auch sonst verkaufen. Reis soll bei diesem Produkt in einer speziellen Rezeptur mit anderen schmackhaften Zutaten kombiniert werden, so dass es einen Snack ergibt, der weniger als 1 % Fett hat. Klasse, dachte ich.
Die Zutatenliste war dann für diese kleinen chipsartigen Teile recht umfangreich:
Reis (70 %), Süssmolkenpulver, Salz, Milchzucker, Traubenzucker, Zucker, Hefeextrakt, Aroma Zwiebelpulver, Tomatenpulver, Käsepulver, Basilikum, Oreganoextrakt, Petersilie, Säureregulator: Citronensäure, Gewürze, Knoblauchpulver.
Reichlich Pulver und noch reichlicher Zucker. Muß das sein, dachte ich so bei mir, dass diverse Zuckersorten verwendet werden bei einem an sich herzhaften Produkt?
Nun, eines Abends vor nicht allzu langer Zeit war es so weit. Ich wollte unbedingt was knuspern. Knäckebrot, dass ich schon mal als Ersatz nehme, war nicht mehr im Haus, aber doch die Tüte Rispinos.
Also hergeholt und aufgerissen. Die Verpackung ist ein Frischhaltebeutel, der die Knusprigkeit des Produkts garantiert.
Ein starker Geruch schlug mir entgegen, nachdem ich die Tüte geöffnet hatte. Es roch eigentlich nicht sehr angenehm. Ich musste mehrfach schnüffeln, damit ich das Aroma zuordnen konnte. Ich hatte früher mal Zwiebelpulver im Gewürzregal. Das stank auch so elendig. Ich muss dazu sagen, dass ich ansonsten einen zwiebelfreien Haushalt habe, da ich dieses Gemüse verabscheue. Es gab aber immer einige Leute, die mir eingeredet haben, man müsste einfach so ein Gewürz für gewisse Speisen haben. Alles Quatsch, denn wenn ich zum Essen einlade, hat sich noch nie jemand darüber beschwert, dass ich zwiebelfrei koche.
Ja, und eben wie Zwiebelpulver, vermischt mit Paprikapulver riechen die Rispinos. Aber so heftig, dass ich es nicht als appetitlich empfand. Schon gar nicht roch es nach Pizza, aber da verlange ich wohl auch etwas viel, denn die Teile schmecken ja auch nicht wie Pizza!
Das stellte ich nach dem Knabbern des ersten Rispinos fest. Ein Rispino ist rund und hat einen Durchmesser von ca. 4,5 cm. Er hat eine riffelige Oberfläche, man meint noch, die einzelnen Reiskörner zu sehen, die wie Puffreis aussehen. Das ganze Teil ist sehr aufgeplustert, also luftgefüllt. Farblich ist es fast genauso orange wie die Tüte.
Der Geschmackstest hat mich dann völlig abgetörnt. Es schmeckt scheußlich, wirklich wie altes Zwiebelpulver. Ein unangenehmer Nachgeschmack bleibt. Mir ist richtig übel geworden, so abscheulich fand ich diese Pizza-Rispinos. Fünf Stück habe ich heruntergewürgt, dann dachte ich, ich müsste gleich rückwärts essen und hab den Mist dann weggestellt (aber nur, um hier einen Erfahrungsbericht zu schreiben...jetzt wandern die Teile umgehend in den Abfalleimer).
Lieber Onkel Ben...wo bitte ist da der Geschmack? Aber na klar...es steht ja nichts von good taste, sondern einfach nur taste...und so ist wohl der abgrundscheußlich – schlechte Geschmack gemeint!
Der Vollständigkeit möchte ich noch die Nährwerte auflisten, die lobenswerterweise auf der Tüte abgedruckt werden (man stelle sich vor, dass wäre bei Kartoffelchips mal der Fall...die Verkaufszahlen würden doch etwas zurückgehen).
100 g Rispinos enhalten 7.8 g Eiweiß (pro Stück sind das dann: 0,13 g), Kohlenhydrate 83 g (1,41 g), Fett 0,40 g (weniger als 0,01 g). 100 g haben 366 kcal = 1554 kJ, das sind pro Stück 6 kcal = 26 kJ.
Und das ist dann wohl auch der einzige Vorteil, der geringe Fettgehalt. Und dass das Produkt kalorienarm ist, wenn man davon ausgeht, dass man es sowieso nicht essen kann. 50 g sind übrigens in der kleinen Tüte, aber das sind eindeutig 50 g zuviel!! Und das für 2,29 DM.
Lustig fand ich eigentlich den Hinweis, dass man bei Unzufriedenheit die angebrochene Packung unter Angabe des Kaufortes und des Kaufdatums zurückschicken sollte an den Hersteller Masterfood in 27283 Verden/Aller. Da musste ich doch lachen, denn Verden ist nicht nur meine Kreisstadt, sondern auch keine 10 km von mir entfernt. Da sollte ich doch am besten mal persönlich vorbeischauen und protestieren.
Einzig die Angst, man gibt mir womöglich noch andere Geschmacksrichtungen Rispinos mit, hält mich davon ab. Denn mehr brauche ich von diesem ekelhaften Zeug wirklich nicht.
13 Bewertungen, 3 Kommentare
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15.02.2002, 09:19 Uhr von Jaleira
Bewertung: sehr hilfreichAlso ich mag die "Pizza"-Rispinos supergern!!! Ich find die süßen hingegen ekelig... Naja, alles subjektiv! Aber schöner Bericht! :)
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15.02.2002, 00:38 Uhr von KattlMaus
Bewertung: sehr hilfreichKäse find ich am "aller-aller-ekligsten" !! ;-) Liebe Grüße Kattl
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15.02.2002, 00:24 Uhr von DERWUNDERBARE
Bewertung: sehr hilfreichNa,die süßen Varianten sind ja noch ganz OK, aber Pizza, Berbecue etc sind echt ekelig!
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