The Scorpion King (DVD) Testbericht

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The-scorpion-king-dvd-abenteuerfilm
ab 5,75
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Erfahrungsbericht von Gering

Dicke Muckies, wenig Handlung, schlaffe Dialoge

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Heute vor 5000 Jahren: Die Städte Sodom und Gomorrah bestehen noch und erfreuen sich ihre lasterhaft – sündigen Gegenwart. Gomorrah ist auch die Hauptstadt des machtgierigen und brutalen Memnon (Steven Brand), der die umliegenden Völker mit Schrecken, Tod und natürlich Krieg überzieht. An seiner Seite befindet sich die Seherin Cassandra (Kelly Hu), auf deren Visionen sich der Tyrann verlässt und so erfolgreich die umliegenden Völker unterjocht.
Denen bleibt deshalb nur noch eine Möglichkeit: Drei akkadische Assassinen, ein Anachronismus schlichtweg, und zwar die letzten ihres Volkes, erhalten den Auftrag, die Seherin des Memnon zu eliminieren.
Die drei Attentäter werden aber verraten und so sterben bei dem erfolglosen Versuch zwei der letzten drei – traurig. Der überlebende Mathayus („The Rock“ usw. usf., siehe unten), ein wandelndes Muskelpaket, verliebt sich auch noch in die schöne Seherin ( sicher so mit die einzig nachvollziehbare Szene in diesem Film, denn die Dame würde ich auch mal gerne sehen). Letztendlich gelingt ihm aber die Flucht aus den Krallen Memnons und erneut versucht er, seinen Auftrag auszuführen: Er geht direkt in die Höhle des Löwen, muss sich aber unverrichteter Dinge zurückziehen, freilich mit der schönen Seherin als Geisel, der er dann auch noch ihre seherischen Fähigkeiten raubt ( Wer sich ein bisschen mit der Thematik auskennt, weiß auch schon, wie...)
Memnon aber lässt nichts unversucht, Mathayus an die Wäsche zu gehen. So schickt er den Chef seiner Leibwache mit seinen besten Männern auf die Verfolgung: Ralf Möller lässt grüßen. Aber auch dieser kann es mit dem Assassinen nicht aufnehmen.
Letztendlich tötet der Akkadier den Tyrannen und wird selbst zum König.

MEINUNG
Das Klientel, das dieser Film anspricht, erklärt sich schon aus der Besetzung der Hauptrolle: Diese wird nämlich halbwegs leidlich gemimt von The Rock, einem der Superstars der WWF, also der Wrestling – Gemeinde Nordamerikas. Mit bürgerlichen Namen heißt der Gute Dwayne Johnson. Und auch, dass der Deutschen Ralf Möller in diesem Film mitspielen darf, macht schon deutlich, dass eine Oscar – Nominierung nie Ziel dieses Filmprojektes sein sollte. Viele Muskeln, wenig schauspielerisches Können halt.

Die Hauptperson des Scorpion Kings ist eine Entlehnung aus den Filmen die MUMIE, in denen der Gute auch schon sein Bestes für einen spannenden Kinoabend versucht hat, freilich mit etwas mehr Erfolg als in diesem Machwerk.
Nervig sind vor allem die RTL-Sonntagnachmittag – flachen Dialoge, die in dieser Hinsicht schon Hitverdächtig wegen des fehlenden Tiefganges sind. Insofern können sich die begeisterten RTL-Serie- Herkules – Gucker getrost in diesen Film setzen, diese werden sicher nicht enttäuscht.
Ansonsten aber können sich andere, denen solche Filme a la Bud Spencer nicht unbedingt so liegen, diesen Film ohne Gewissensbisse sparen.

Der Film hat zwar mächtig viele Hau-Szenen, viel Feuereruptionen usw., dennoch dient die eigentliche Handlung nur als Gerüst, dieses Szenen miteinander zu verbinden.

Für 7,50€ freilich erwarte ich mehr.


Michael




Deutschsprachige Homepage
http://movies.uip.de/scorpionking/

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