Erfahrungsbericht von Southgirl
Krieger. Legende. König.
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo ihr Lieben!
Nach „Die Mumie“ und „Die Mumie kehrt zurück, folgt nun „The Scorpion King“, die Legende jenes Skorpionenkönigs, der bereits in „Die Mumie kehrt zurück“ einen eindrucksvollen Auftritt hatte. Hier bot er seine Seele dem Gott Anubis dar und erhielt als Gegenleistung den Sieg in einer wichtigen Schlacht. „The Scorpion King“ erzählt nun, wie Mathayus zum Skorpionenkönig aufstieg und bildet damit das Fundament der beiden oben benannten Filme. Alle drei Action-Abenteuer stammen vom Regisseur Chuck Russel...
Der Inhalt des Filmes
The Scorpion King beginnt mit einer Hinrichtung: In einem Dorf rühmt sich der Häuptling des Stammes mit der Gefangennahme eines Arkadiers, eines begnadeten Kämpfers ohne Stammeszugehörigkeit, einem Söldner. Er sei der erste Arkadier, der von diesem Stamme nun umgebracht werde. Siegessicher berichtet der Häuptling von den Erfolgen seines Stammes, doch dies sind seine letzten Worte. Mathayus (Dwayne „The Rock“ Johnson, Wrestling-Superstar), der Bruder des gefangengenommenen Arkadiers, ebenfalls ein Arkadier, unterbricht die „Zeremonie“ abrupt und bringt dem Häuptling mit Hilfe von Bogen und Pfeilen den Tod. Zwei weitere Opfer fordert er mit gleicher Waffe ein, bevor er zum Schwertkampf überleitet, wiederum viele Leben beendet und somit das Leben seines Bruders rettet.
Nach dieser kurzen Kostprobe von Mathayus´ Können, finden sich die Handlung des Filmes mitten in einer Versammlung diverser Stämme wieder. Sie beraten über einen möglichen Zusammenschluss gegen Memnon (Steven Brand), einem unbesiegbar scheinenden Schwertkämpfer, welcher sich sämtliche Stämme unterwerfen möchte um König zu werden. Seine erschreckend schnell wachsende Macht zeichnet sich jedoch nicht nur durch die gekonnte Führung seiner Schwertes aus, sondern fußt auf den Weissagungen der Seherin Cassandra (Kelly Hu), welche es vermag, Memnon den richtigen Zeitpunkt und Ort für einen garantierten Sieg zu prophezeien. Mit diesem Vorteil sehen die verbleibenden freien Stämme keine Möglichkeit, Memnon zu besiegen. Dies veranlasst einen alten, weise erscheinenden König, Mathayus und zwei andere Arkadier mit dem Auftrag, die Seherin zu Töten, zu engagieren. Auch der hohe Preis kann ihn von diesem Vorhaben nicht abbringen. Die anderen Stammesführer legen daher das trotz Zweiflern wie Balthazar (Michael Clarke Duncan) das Versprechen ab, nach dem Tod der Seherin gegen Memnon in den Krieg zu ziehen.
Nach beendeter Verhandlung machen sich somit die drei Arkadier umgehend an die Erfüllung ihres Auftrages und reiten zum Lager Memnons. Auffällig hierbei sind die Reittiere: Während zwei der Arkadier auf Pferden reiten, besteht Mathayus auf sein Kamel, welches zwar langsamer, dafür aber klüger sei.
Im Lager Memnons angekommen wird es wieder blutig – zum Glücke Aprids (Grant Haslow), einem Pferdedieb der zur Strafe für seine Taten umgebracht werden sollte. Seine Henker verlieren bereits vor Vollstreckung der Strafe ihr Leben. Trotzdem wird Aprid zunächst zurückgelassen, da die Arkadier sich ausschließlich auf die Erfüllung ihres Auftrages konzentrieren.
Zunächst scheint dieser auch leichter zu erfüllen, als der Zuschauer vermutet hätte. Ohne große Probleme gelangen die drei Söldner zum Zelt der Seherin. Zu ihrem Unglück jedoch vergaßen sie anscheinend ihre Gabe: Sie wusste im Voraus von dem bevorstehenden Attentat und ist somit durch die Krieger ihres Stammes bestens beschützt. Hierauf war Mathayus nicht vorbereitet, so dass seine beiden Begleiter, darunter auch sein Bruder, beim Angriff, beziehungsweise kurz danach, von hinnen gehen. Auf sich allein gestellt beschließt er den Auftrag trotzdem zu erfüllen. Es gelingt ihm somit, sich der Seherin weithin unbemerkt zu nähern, so dass er die Gelegenheit bekommt, sie zu töten. Jedoch verblüfft Cassandra ihn, setzt ihn damit kurzweilig außer Gefecht, sodass ihre Leibwachen ihn überwältigen. Zu Mathayus´ Glück wird er auf Anraten der Seherin nicht gleicht umgebracht, sondern „nur“ mit Aprid gemeinsam in der Wüste vergraben. Hier werden von Memnons Soldaten mit Fackeln Feuerameisen auf die beiden Gefangenen zugetrieben.
Erst hier erweist sich der bislang ehr nervtötend erschienene Aprid als hilfreich, denn ihm gelingt es problemlos sich aus dieser misslichen Lage zu retten. Nachdem er Mathayus das Versprechen abgenommen hat, ihn bei allen seinen künftigen Aufträgen mitzunehmen und den Gewinn mit ihm zu teilen, befreit er auch ihn. Gemeinsam machen sie sich anschließend auf den Weg zu Memnons Festung, um den Auftrag zu Ende zu bringen und Mathayus Bruder zu rächen...
Mehr zum Inhalt möchte ich an dieser Stelle nicht sagen, um den Lesern, die das Ende noch nicht kennen, beim Ansehen des Filmes nicht die Spannung zu nehmen.
Die Besetzung der Charaktere
Wie bereits erwähnt, wird Mathayus vom Wresting-Superstar Dwayne „The Rock“ Johnson gespielt. Ein Wrestling-Star als Schauspieler, und dann noch in der männlichen Hauptrolle? Dies erschien mir zunächst als nicht gelungene Besetzung und ich zweifelte stark an der schauspielerischen Stärke Dwayne Johnsons. Jedoch wurde ich schnell eines besseren belehrt. Ihm gelingt es, den Charakter des Skorpionenkönigs glaubwürdig darzustellen. Große schauspielerische Schwächen blieben aus und – wie zu erwarten – wirken insbesondere die von ihm dargestellten Kampfszenen überzeugend.
Die weibliche Hauptrolle, die Seherin Cassandra, ist mit Kelly Hu ebenfalls sehr gut besetzt. Insbesondere das männliche Publikum erliegt ihrem Charme und ihrem überdurchschnittlich guten Aussehen. Ihre Qualitäten als Schauspielerin runden die Besetzung ab.
Die Besetzung der weiteren wichtigen Charaktere sieht wie folgt aus:
Es finden sich also auch hier bekannte Schauspieler, die auf eine gute Umsetzung der einzelnen Charaktere schließen lassen. Insgesamt erscheint mir die Besetzung also sehr gelungen und überzeugend.
Mein persönliches Fazit
„The Scorpion King“, freigegeben ab 16 Jahren, verfügt über eine umfangreiche, logisch aufgebaute und bis ins Detail ausgeschmückte Handlung, die Kurzweile aufkommen lässt. Die sich langsam aufbauende Spannung geht die gesamten 95 Minuten des Filmes nicht verloren.
Neben einem großen Anteil an Kampfszenen, wird dem Zuschauer zusätzlich eine nicht zu verachtende Menge an Humor geboten. So kommentiert Mathayus beispielweise die Rettung seines Bruders mit der Aussage, er könne sich glücklich schätzen, die gleiche Mutter wie Mathayus zu haben. Wie man an diesem Beispiel sicherlich merken kann, handelt es sich mehr um Situationskomik und oberflächlichem Witz, als um tiefgehende Komik. Trotzdem wirkte diese Form von Humor auf mich leider teilweise unangebracht und verfehlte bei mir daher ihre Wirkung. Dies ist jedoch sicher Geschmackssache und ich bin mir sicher, dass viele Zuschauer an genau dieser Art von Humor Geschmack finden können.
Dies bleibt für mich aber auch der einzige Punkt, in dem mich „The Scorpion King“ nicht vollkommen überzeugte. Wie oben erwähnt, ist neben der mitreißenden Handlung auch die Besetzung der Charaktere gelungen, so dass dieser Film von mir nur eine sehr gute Wertung erhalten kann.
Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Bericht weiterhelfen und den ein oder anderen von euch dazu bringen, euch den Krieger, die Legende, den König in „The Scorpion King“ anzusehen. Über Rückmeldungen würde ich mich freuen.
Gruß, Southy
(c) by Southgirl, 30. April 2002
Nach „Die Mumie“ und „Die Mumie kehrt zurück, folgt nun „The Scorpion King“, die Legende jenes Skorpionenkönigs, der bereits in „Die Mumie kehrt zurück“ einen eindrucksvollen Auftritt hatte. Hier bot er seine Seele dem Gott Anubis dar und erhielt als Gegenleistung den Sieg in einer wichtigen Schlacht. „The Scorpion King“ erzählt nun, wie Mathayus zum Skorpionenkönig aufstieg und bildet damit das Fundament der beiden oben benannten Filme. Alle drei Action-Abenteuer stammen vom Regisseur Chuck Russel...
Der Inhalt des Filmes
The Scorpion King beginnt mit einer Hinrichtung: In einem Dorf rühmt sich der Häuptling des Stammes mit der Gefangennahme eines Arkadiers, eines begnadeten Kämpfers ohne Stammeszugehörigkeit, einem Söldner. Er sei der erste Arkadier, der von diesem Stamme nun umgebracht werde. Siegessicher berichtet der Häuptling von den Erfolgen seines Stammes, doch dies sind seine letzten Worte. Mathayus (Dwayne „The Rock“ Johnson, Wrestling-Superstar), der Bruder des gefangengenommenen Arkadiers, ebenfalls ein Arkadier, unterbricht die „Zeremonie“ abrupt und bringt dem Häuptling mit Hilfe von Bogen und Pfeilen den Tod. Zwei weitere Opfer fordert er mit gleicher Waffe ein, bevor er zum Schwertkampf überleitet, wiederum viele Leben beendet und somit das Leben seines Bruders rettet.
Nach dieser kurzen Kostprobe von Mathayus´ Können, finden sich die Handlung des Filmes mitten in einer Versammlung diverser Stämme wieder. Sie beraten über einen möglichen Zusammenschluss gegen Memnon (Steven Brand), einem unbesiegbar scheinenden Schwertkämpfer, welcher sich sämtliche Stämme unterwerfen möchte um König zu werden. Seine erschreckend schnell wachsende Macht zeichnet sich jedoch nicht nur durch die gekonnte Führung seiner Schwertes aus, sondern fußt auf den Weissagungen der Seherin Cassandra (Kelly Hu), welche es vermag, Memnon den richtigen Zeitpunkt und Ort für einen garantierten Sieg zu prophezeien. Mit diesem Vorteil sehen die verbleibenden freien Stämme keine Möglichkeit, Memnon zu besiegen. Dies veranlasst einen alten, weise erscheinenden König, Mathayus und zwei andere Arkadier mit dem Auftrag, die Seherin zu Töten, zu engagieren. Auch der hohe Preis kann ihn von diesem Vorhaben nicht abbringen. Die anderen Stammesführer legen daher das trotz Zweiflern wie Balthazar (Michael Clarke Duncan) das Versprechen ab, nach dem Tod der Seherin gegen Memnon in den Krieg zu ziehen.
Nach beendeter Verhandlung machen sich somit die drei Arkadier umgehend an die Erfüllung ihres Auftrages und reiten zum Lager Memnons. Auffällig hierbei sind die Reittiere: Während zwei der Arkadier auf Pferden reiten, besteht Mathayus auf sein Kamel, welches zwar langsamer, dafür aber klüger sei.
Im Lager Memnons angekommen wird es wieder blutig – zum Glücke Aprids (Grant Haslow), einem Pferdedieb der zur Strafe für seine Taten umgebracht werden sollte. Seine Henker verlieren bereits vor Vollstreckung der Strafe ihr Leben. Trotzdem wird Aprid zunächst zurückgelassen, da die Arkadier sich ausschließlich auf die Erfüllung ihres Auftrages konzentrieren.
Zunächst scheint dieser auch leichter zu erfüllen, als der Zuschauer vermutet hätte. Ohne große Probleme gelangen die drei Söldner zum Zelt der Seherin. Zu ihrem Unglück jedoch vergaßen sie anscheinend ihre Gabe: Sie wusste im Voraus von dem bevorstehenden Attentat und ist somit durch die Krieger ihres Stammes bestens beschützt. Hierauf war Mathayus nicht vorbereitet, so dass seine beiden Begleiter, darunter auch sein Bruder, beim Angriff, beziehungsweise kurz danach, von hinnen gehen. Auf sich allein gestellt beschließt er den Auftrag trotzdem zu erfüllen. Es gelingt ihm somit, sich der Seherin weithin unbemerkt zu nähern, so dass er die Gelegenheit bekommt, sie zu töten. Jedoch verblüfft Cassandra ihn, setzt ihn damit kurzweilig außer Gefecht, sodass ihre Leibwachen ihn überwältigen. Zu Mathayus´ Glück wird er auf Anraten der Seherin nicht gleicht umgebracht, sondern „nur“ mit Aprid gemeinsam in der Wüste vergraben. Hier werden von Memnons Soldaten mit Fackeln Feuerameisen auf die beiden Gefangenen zugetrieben.
Erst hier erweist sich der bislang ehr nervtötend erschienene Aprid als hilfreich, denn ihm gelingt es problemlos sich aus dieser misslichen Lage zu retten. Nachdem er Mathayus das Versprechen abgenommen hat, ihn bei allen seinen künftigen Aufträgen mitzunehmen und den Gewinn mit ihm zu teilen, befreit er auch ihn. Gemeinsam machen sie sich anschließend auf den Weg zu Memnons Festung, um den Auftrag zu Ende zu bringen und Mathayus Bruder zu rächen...
Mehr zum Inhalt möchte ich an dieser Stelle nicht sagen, um den Lesern, die das Ende noch nicht kennen, beim Ansehen des Filmes nicht die Spannung zu nehmen.
Die Besetzung der Charaktere
Wie bereits erwähnt, wird Mathayus vom Wresting-Superstar Dwayne „The Rock“ Johnson gespielt. Ein Wrestling-Star als Schauspieler, und dann noch in der männlichen Hauptrolle? Dies erschien mir zunächst als nicht gelungene Besetzung und ich zweifelte stark an der schauspielerischen Stärke Dwayne Johnsons. Jedoch wurde ich schnell eines besseren belehrt. Ihm gelingt es, den Charakter des Skorpionenkönigs glaubwürdig darzustellen. Große schauspielerische Schwächen blieben aus und – wie zu erwarten – wirken insbesondere die von ihm dargestellten Kampfszenen überzeugend.
Die weibliche Hauptrolle, die Seherin Cassandra, ist mit Kelly Hu ebenfalls sehr gut besetzt. Insbesondere das männliche Publikum erliegt ihrem Charme und ihrem überdurchschnittlich guten Aussehen. Ihre Qualitäten als Schauspielerin runden die Besetzung ab.
Die Besetzung der weiteren wichtigen Charaktere sieht wie folgt aus:
- Memnon: Steven Brand
- Arpid: Grant Heslov
- Balthazar: Michael Clarke Duncan
- Takmet: Peter Facinelli
- Thorak: Ralph Möller
Es finden sich also auch hier bekannte Schauspieler, die auf eine gute Umsetzung der einzelnen Charaktere schließen lassen. Insgesamt erscheint mir die Besetzung also sehr gelungen und überzeugend.
Mein persönliches Fazit
„The Scorpion King“, freigegeben ab 16 Jahren, verfügt über eine umfangreiche, logisch aufgebaute und bis ins Detail ausgeschmückte Handlung, die Kurzweile aufkommen lässt. Die sich langsam aufbauende Spannung geht die gesamten 95 Minuten des Filmes nicht verloren.
Neben einem großen Anteil an Kampfszenen, wird dem Zuschauer zusätzlich eine nicht zu verachtende Menge an Humor geboten. So kommentiert Mathayus beispielweise die Rettung seines Bruders mit der Aussage, er könne sich glücklich schätzen, die gleiche Mutter wie Mathayus zu haben. Wie man an diesem Beispiel sicherlich merken kann, handelt es sich mehr um Situationskomik und oberflächlichem Witz, als um tiefgehende Komik. Trotzdem wirkte diese Form von Humor auf mich leider teilweise unangebracht und verfehlte bei mir daher ihre Wirkung. Dies ist jedoch sicher Geschmackssache und ich bin mir sicher, dass viele Zuschauer an genau dieser Art von Humor Geschmack finden können.
Dies bleibt für mich aber auch der einzige Punkt, in dem mich „The Scorpion King“ nicht vollkommen überzeugte. Wie oben erwähnt, ist neben der mitreißenden Handlung auch die Besetzung der Charaktere gelungen, so dass dieser Film von mir nur eine sehr gute Wertung erhalten kann.
Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Bericht weiterhelfen und den ein oder anderen von euch dazu bringen, euch den Krieger, die Legende, den König in „The Scorpion King“ anzusehen. Über Rückmeldungen würde ich mich freuen.
Gruß, Southy
(c) by Southgirl, 30. April 2002
19 Bewertungen, 1 Kommentar
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30.04.2002, 17:38 Uhr von BruceWilli
Bewertung: sehr hilfreichDazu bringen ihn mir anzusehen brauchst du gar nicht. Da mir die Mumien Teile schon sehr gut gefallen haben war es klar das ich ihn mir anschaue. Aber dein Fazit bewegt mich dazu mir schnellstens meine eigene Meinung zu machen. Ich hoffe ich bin auch nicht
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