Unkrautbekämpfung Tipps & Tricks Testbericht

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Erfahrungsbericht von enibas

Bald nun ist Unkrautzeit ...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Was ist eigentlich Unkraut? Sieht man es aus der Sicht der Natur, gibt es kein Unkraut. Sieht man es aus der Sicht vieler Gartenfreunde könnte die Definition folgendermaßen lauten: Jede Pflanze, die dort wächst, wo sie unerwünscht ist, ist Unkraut.
Ein Beispiel hierfür wäre der Birkensämling, der plötzlich im Dahlienbeet aufgeht – Oh Gott, ein Unkraut! Obwohl er dort eigentlich viel besser hinpaßt (aus biologischer Sicht) als die Dahlie, die ursprünglich in Asien beheimatet ist. Ein wilder Sämling ist bei uns aber nicht (jedenfalls beim Großteil aller Gartenbesitzer) erwünscht, weil er nicht so schön ist und weniger Blüten und kleinere Früchte trägt, als Zierpflanzen.

Unkraut kann man in zwei Sorten teilen. Es gibt die einjährigen Unkräuter, die in einem Jahr reifen, blühen, Samen bilden und dann wieder absterben. Durch die Samenbildung vermehren sich die Pflanzen natürlich rasend schnell und belagern den Garten. Wenn ihr euch also demnächst an das Unkraut entfernen macht, dann nehmt am besten eine Hacke, welches die sicherste Methode ist, sofern man auch die Wurzeln erwischt. Das Geheimnis des Erfolges beim Hacken liegt an der Wahl dieses an einem warmen, sonnigen und vor allen Dingen trockenen Tag zu machen, am besten wenn ein leichter Wind weht. Warum? Die Sonne und der Wind tragen dazu bei, daß die Unkrautsämlinge an der Erdoberfläche austrocknen und dann nicht mehr anwurzeln können.

Dann gibt es noch die mehrjährigen Unkräuter, die sehr rasch wachsen, zäh sind und oft aus Wurzeln oder Wurzelstöcken nachwachsen. Die oberirdischen, sichtbaren Teile lassen sich leicht entfernen, dagegen ist es fast unmöglich die Wurzeln ganz auszurotten. Bei hölzigen Pflanzen, wie Dornsträuchern oder Efeu ist es dagegen wieder einfacher, die Wurzeln zu beseitigen als die oberirdischen Teile.
Eine der besten Methode dieses Unkraut zu beseitigen ist immer das Jäten von Hand. Es genügt allerdings nicht die Pflanzen nur auszustechen oder auszurupfen. Man muß auch die mit allen Wurzeln ausgegrabenen Unkrautpflanzen komplett vom Beet entfernen.
Wenn der Boden gerade ganz frisch bebaut ist, dann ist es wichtig, daß alle verbliebenen Wurzeln und unterirdischen Speicherorgane beseitigt werden. Dies ist zwar mühsam, aber erspart später noch größere Mühen.

Ich persönlich finde es am schönsten, wenn man seinen Garten mit Zierpflanzen verschönt und eine Ecke des Gartens wild wachsen läßt. Wir haben nur einen kleinen Garten, aber auch hier ist es möglich. Ein paar blühende Flecke , eine Kräuterecke und ein wildes Beet sorgen in jedem Jahr für ein abwechslungsreiches Bild bei uns . Denn ich finde , daß auch Unkräuter schön blühen können, und es zieht vor allen Dingen auch viele Insekten an. Bei uns herrscht immer ein großes Summen und Brummen im Frühling und Sommer. Auch wenn das wilde Beet vielleicht nicht dem Schönheitsideal des Nachbarn entspricht: ich möchte nicht darauf verzichten.

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