Unkrautbekämpfung Tipps & Tricks Testbericht

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Erfahrungsbericht von angelika46

Platz für Nutzpflanzen schaffen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Jedes Jahr das gleiche. Sowohl im Nutzgarten, als auch im Blumengarten ist mehr Unkraut als Pflanzen zu sehen. Unkraut entzieht den Kulturpflanzen das Wasser. Entsprechend können Nutzpflanzen nicht richtig gedeihen, wenn wir nicht dafür Sorge tragen, dass das Unkraut beseitigt wird.

Leichter gesagt als getan. Richtige Abhilfe schaffen kann man nur dann, wenn man immer wieder sorgfältig und möglichst gleich im Frühjahr damit anfängt, die Beete von den jungen Unkrautpflanzen zu befreien.

Am besten läßt sich das Unkraut nach einem Regen herausziehen. Für tiefwurzelnde Unkräuter gibt es spezielle Gartengeräte wie das Jätemesser, die Ziehhacke und Spezialhacken.

Aber auch beim Umgraben der Beete im Frühjahr und im Herbst kann man schon einiges dafür tun, dass sich das Unkraut erst gar nicht so sehr ausbreitet. Man entfernt jedes kleine Wurzelstückchen.

Hat Unkraut geblüht, darf man es nicht mehr auf den Komposthaufen werfen, weil die Samen sonst wieder im ganzen Garten verteilt werden.

Wenn man nun seine Beete von den Unkräutern befreit hat, ist eine große Hilfe, die freien Flächen mit Rindenmulche abzudecken. Dadurch bekommen die Unkräuter wenig Licht und es werden deutlich weniger erscheinen. Wenn man die verbleibenden wenigen Unkräuter dann immer gleich herauszieht, wenn sie noch ganz klein sind, bleibt der Arbeitsaufwand relativ gering.

Außerdem erreicht man hier als Nebeneffekt, dass auch die Schnecken von der Rindenmulche nicht so begeistert sind, so dass man hier auch deutlich weniger Schnecken zu Gesicht bekommt.

Unkräuter verraten aber auch etwas über die Bodenbeschaffenheit. Zum Beispiel besten Humusboden findet man vor, wo Brennesseln, Disterln oder Huflattich wächst. Heidekraut wächst wiederum nur auf sandigem Boden. Wächst Schachtelhalm oder Sauerampfer ist der Boden kalkarm. Die Sumpfdotterblume oder das Schaumkraut verrät, dass man sich auf nassem Untergrund befindet.

Wenn man darüber etwas weiß, kann man unter Umständen bei einem Grundstückskauf entscheidendes über die Bodenbeschaffenheit erfahren.

Meine Meinung zur Unkrautvernichtung ist auf jeden Fall, dass man nicht immer gleich zu chemischen Mitteln greifen sollte, um es sich leicht zu machen. Die Gifte gehen doch wieder in den Boden, so dass ich persönlich auf jeden Fall die altbewährte Methode des Unkrautjätens bevorzuge. Wenn man dann ein paar Tipps beachtet, kann man die Arbeit auf ein Minimum eingrenzen.

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