Unterwegs nach Cold Mountain (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von dreamweb
Traurig und schön zugleich - die DVD-Version
Pro:
sehr gute Liebesgeschichte, wirkt realistisch, gut gemacht
Kontra:
teilweise sehr grausam, Ende hätte positiver sein können
Empfehlung:
Ja
Am letzten Freitag habe ich mir in meiner Stamm-Videothek die DVD \"Unterwegs nach Cold Mountain\" ausgeliehen. Mit diesem Beitrag möchte ich den Film und die DVD vorstellen und natürlich auch meine Meinung dazu mitteilen.
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INHALT
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Amerika im Jahr 1861. Cold Mountain ist ein kleiner Ort weitab von allem im Bundesstaat North Carolina. Seit ein paar Monaten wohnen auch Pfarrer Monroe und seine gebildete und gut erzogene Tochter Ada hier. Ada lernt den einfachen und sehr schüchternen Arbeiter Finman kennen. Der junge und feinfühlige Mann wird von allen nur Finman genannt, wie sein richtiger Name ist, das weiß niemand. Finman redet normalerweise mit niemanden, nur mit Ada kommt er in Kontakt. Sowohl Ada als auch Finman fühlen sich zueinander hingezogen. Dann beginnt der amerikanische Bürgerkrieg und Finman zieht wie so viele junge Männer begeistert in den Krieg.
Während Finman die Grausamkeit und Abartigkeit dieses Krieges in extremen Situationen kennen lernt und sich seine Meinung zum Krieg anhand einiger sehr unmenschlicher Geschehnisse ändert, ändert sich auch Adas Leben. Denn ihr Vater verstirbt und die junge Frau muss plötzlich selbst für ihr Leben sorgen. Da sie vorher nur solche Dinge wie sticken, sich gut benehmen und andere Tätigkeiten kannte, kommt sie auch in größere Probleme und ist auf die Hilfe ihrer Nachbarn angewiesen. Rettung kommt in Form der eher ruppigen Ruby, die in Adas Alter ist, aber äußerst einfach aufgewachsen ist. Zusammen versuchen die beiden Frauen, die Farm zu retten, die Ada von ihrem Vater geerbt hat.
Nachdem Finman in einer dieser abartigen Metzeleien verletzt wird und sich bewußt macht, was er da überhaupt macht und wie viele andere Menschen er schon getötet hat, desertiert er aus der Armee. Während er sich tausende Kilometer zu Fuß auf dem Weg zurück nach Cold Mountain macht, um dort seine Liebe Ada wieder zu sehen, ist seine größte Gefahr die eigene Armee. Denn unbarmherzig wird jeder Deserteur als Hochverräter gejagt und getötet. Gegen Deserteure geht man teilweise strenger und abartiger in den Tötungsmethoden vor als gegen den Gegner. Und das heißt schon etwas, wenn man sieht, wie hier die Schlachten verlaufen.
Während Finman diesen weiten und gefährlichen Weg nach Cold Mountain auf sich nimmt, versucht Ada zusammen mit Ruby, die Farm zu halten und irgendwie in diesen Zeiten zu überleben. Gefährdet wird dieses auch dadurch, als Rubys verhasster Vater auf die Farm kommt. Denn er ist ebenfalls ein Deserteur. Und auch in Cold Mountain gibt es selbsternannte Hüter, die sich damit \"vergnügen\" andere Menschen zu verängstigen und Deserteure zu jagen. Jeder, der einem Deserteur unterschlupf bietet, muss damit rechnen, selbst auf schlimmste Weise umgebracht zu werden....
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MEINUNG ZUM FILM
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Super gut und trotzdem schlimm und traurig. Das ist meine erste Haupt-Grundaussage zum Film, nach dem ich mir dieses Bürgerkriegs-Epos aus Amerika jetzt schon zum zweiten Mal angesehen habe.
Die Art des Filmes ist vielleicht nicht ganz einfach. Der Film beginnt mit der Zeit, in der sich Ada alleine und ohne Vater in Cold Mountain nach ihrem geliebten Finman sehnt. Während sie ihre Liebesbriefe an Finman verfasst, was sich filmisch in einer fast dichterischen Redeweise an ihren Finman ausdrückt, bekommt man als Zuschauer gezeigt, wie Finman sich im Bürgerkrieg befindet und viele Männer sinnlos und äußerst unmenschlich ums Leben kommen. Und das durch andere Männer, die wie sie auch Amerikaner sind. Finman sieht den unsinnigen Tod und abartige Metzeleien und kommt selbst nur knapp mit dem Leben davon. Und das alles sehe ich als Zuschauer natürlich mit. Daneben wird dann in der nächsten Szene das scheinbar so friedfertige und ruhige Leben von Ada gezeigt, das sich aber auch später in einen Überlebenskampf wandelt. Unterwegs nach Cold Mountain ist wegen dieses Szenen- und Zeitwechsels sehr vielschichtig. Allerdings ist es nicht Jedermanns Sache, solche Übergängen immer wieder mit zu erleben. Mir persönlich haben die Übergänge und Unterschiede hier sehr gut gefallen, weil sie eben ausdrücken, wie schnell aus Glück Leid werden kann und weil sie eben zeigen, wie schnell sich das Leben ändert, ob man etwas dafür kann oder nicht.
Ungewöhnlich, wenn auch nicht ganz selten, ist auch die Art der Darstellung einiger Kriegsszenen. Diese sind zwar nicht schwarz-weiß, aber eher in bräunlichen Farben. Mir persönlich gefällt das insofern, weil es dadurch nicht ganz so grausam und realistisch wie in Echtfarben wirkt. Dennoch ist es auch so schlimm genug und für sensible Gemüter wohl kaum zu ertragen.
Das Besondere an Unterwegs an Cold Mountain ist wohl, dass der Film wie ein Liebesklassiker, wie ein Epos aus früheren Zeiten wirkt. Mir fallen das Dr. Schiwago oder Vom Winde verweht ein. Denn wie auch in diesen Filmen geht es hier um einen Part der Geschichte, der viel mit Gewalt zu tun hat. Aber es geht auch um eine ungewöhnlich und sehr starke Liebe. Und das ist es wohl, was mich dazu bringt, mir den Film auch mehr als einmal anzusehen, obwohl er extreme Gewalt zeigt.
Sehr feinfühlig wird hier auf die Liebe zwischen Finman und Ada eingegangen. Dabei wirken diese Szenen alles andere als kitschig oder übertrieben. Zudem wirkt es auch realistisch, denn wie damals doch eher üblich, kommt es zwischen den Beiden gerade noch zu einem Kuss, Adas Erziehung und Finmans Vorsicht lassen nichts anderes zu. Und dennoch ist ihre Liebe stärker als die vieler Paare, die sich wesentlich näher kamen.
Unterwegs nach Cold Mountain ist meiner Ansicht nach ein Film, der eine Mischung zwischen Hoffnung, Liebe und extremer Grausamkeit durch den Bürgerkrieg zeigt. Es ist kein Film, den man einfach in irgendeine Schublade packen kann. Es sei denn, der Begriff Liebes-Epos in schwierigen Zeiten ist so eine Schublade.
Sehr gut gefällt mir auch, dass im Film immer wieder zeitgleich Finmans und Adas Situation gezeigt wird. Eindeutig ist es meiner Ansicht nach Finman, der hier mehr mit macht. Aber es ist auf eine andere Art auch überaus schwierig und lebensbedrohend, wie Ada sich in dieser später nicht mehr so freundlichen Welt in Cold Mountain durchsetzen muss. Im Gegensatz zu Finman hat sie wenigstens noch Ruby zur Seite.
Die Persönlichkeiten in dem Film haben mir alle sehr gut gefallen. Ob es nun die feinfühlige, gut erzogene Ada ist oder die ruppige aber lebenserfahrende Ruby. Eine sehr große Ausstrahlung hat natürlich auch Finman. Was habe ich mit ihm mit gelitten. Aber genauso gut hat mir auch Rubys Vater gefallen. Sämtliche hier dargestellten Personen wirken lebensnah. Der Film wird so gezeigt, dass diese Geschichte durchaus auch so stattgefunden haben könnte. Vielleicht bis auf die Ausnahme, dass man den Tod eines Menschen in einem Brunnen vorhersehen kann.
Sehr gut gelungen ist auch die Musik zum Film. Alles passt hier zusammen. Und seltsamerweise paßt auch der Kontrast zwischen großem Gefühls-Film und schlimmen Kriegs- und Überlebensfilm zusammen. Insgesamt agieren auch die Schauspieler so, dass nichts künstlich wirkt. Man fühlt sich in diese Zeit hinein versetzt und ich konnte mich daher auch sehr gut in die Personen hineinversetzen, jedenfalls in Finman oder in Ada. Obwohl Finman schon sehr moralisch handelt, wirkt er dennoch auch normal und gut vorstellbar. Insgesamt finde ich es sehr gut, dass auf \"Übermenschen\" verzichtet wird. Man kann eben nur sehen, wie der Krieg die Menschen verändert und wie sich viele Menschen zu extremer Gewalt hinreißen lassen.
Sehr schlimm finde ich persönlich neben den vielen grausamen Szenen auch die Wirklichkeit, die dahinter steckt. Da sagt ein Arzt zu jemand anderem \"Das ist die Hitze, sie verfaulen\" Und im nächsten Moment fragt er einen Verletzten, der das gehört haben müßte (es ist Finman)\"Wie geht es Ihnen?\" Das sind solche Szenen, die mich zum Schaudern bringen und mir Tränen in die Augen treiben. Und von solchen mich anrührenden Szenen anhand von menschlichen Schicksalen im Bürgerkrieg gibt es sehr viele. Klar, ich habe auch schon Kriegsfilme gesehen, in denen es solche Szenen gibt, aber in einem älteren Werk über den Bürgerkrieg habe ich selbst das nicht so hart erwartet.
Etwas schade finde ich es, dass man hier den eigentlichen Anlaß, die Sklaverei, ziemlich vernachlässigt. Aber auf der anderen Seite würde das vielleicht auch von dem Anliegen des Filmes, von der Hoffnung auf Wiederkehr und von dem Kampf das zu ermöglichen, ablenken. Unterwegs nach Cold Mountain ist meiner Ansicht nach gleichzeitig schrecklich und auch wunderschön. Leider wird diese Mischung meiner Ansicht nach am Ende etwas unausgeglichen. Das Ende hat mir nicht hundertprozentig gefallen, so sehr man auch versucht, es hier doch gut darzustellen. Ich möchte nicht verraten, was mich genau gestört hat, aber etwas sage ich doch. Ein richtiges Happy End bekommt man nicht geboten. Und wenn ich mir etwas gewünscht hätte, dann eben, dass dieser lange Weg für Finman und dieses Hoffen und Warten von Ada auch zu einem richtigen Happy-End geführt hätte. So sage ich nur \"Schnüff\" und halte mir ein Taschentuch bereit, wenn ich diesen Film einschalte und besonders, wenn es auf die Schlußszenen zugeht.
Trotz allem bietet der Film neben nachdenklichen Szenen und dem Liebes-Thema auch einige Szenen zum Lachen. So habe ich mich köstlich über Ruby und Ada amüsiert. Einen größeren Unterschied kann es zwischen zwei gleichaltrigen Frauen wohl kaum noch geben. Ruby ist rustikal und Lebensnah. Sie weiß sich in fast allen Fällen zu hhelfen. Ohne sie wäre die feinsinnige Ada wohl verloren. Ada ist zwar kein \"Püppchen\", was sie im Verlauf des Filmes auch oft zeigt, aber sie hat eben die \"Nicht-Lebensnotwendigen Dinge gelernt. Sie kann lesen, was für damals ungewöhnlich war. Sie hat hohe moralische Ansprüche und ist intelligent, hat aber keine Ahnung, was man alles machen muss, um zu überleben. Während Ruby unter wiedrigsten Umständen aufwuchs, war Ada sozusagen wie eine Prinzessin aufgewachsen. Dadurch gibt es natürlich extreme Unterschiede zwischen den beiden Frauen, die sich im Verlauf des Filmes so richtig zusammen raufen und zu guten Freundinnen/Gefährtinnen werden. Und gerade in dieser Beziehung zwischen Ruby und Ada gibt es auch immer wieder etwas zum Schmunzeln oder so richtig zum Lachen.
Insgesamt ist Unterwegs nach Cold Mountain mal wieder ein richtiger Schmacht-Film, ein Liebesfilm. Aber gleichzeitig ist er auch ein Film über den Bürgerkrieg und wie solche Gewalt die Menschen verändert. Man wird geschockt und auch zum Nachdenken angeregt. Aber immer - wie ein unsichtbares Band - zieht sich dann doch die Liebe durch den Film. Diese gewaltige Liebe, die eben dazu führt, dass man sein eigenes Leben aufs Spiel setzt, nur um den anderen wieder zu sehen.
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MEINUNG ZUR DVD ALLGEMEIN
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Nach dem Einlegen der DVD sieht man ein dezent blaues Hintergrundbild, auf dem man bei genauerem Betrachten aber schon Kampfszenen des Bürgerkrieges erkennt.
Hier kann ich die Sprache auswählen, in der ich Cold Mountain genießen möchte. Wählbar sind Englisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Türkisch und Griechisch. Die Auswahlbegriffe sind groß und auffällig geschrieben und lassen sich einfach und gut aauch aus weiterer Entfernung anwählen.
Nach dem so beliebten Warnhinweis (Kopieren verboten) kommt ein animiertes Menü und eine angenehm klingende ruhige Musik startet. Das ist das gewohnte Hauptmenü.
Im Hauptmenü kann ich zwischen Hauptfilm, Sprachenauswahl (nochmals), Zusätzlichen Szenen und Szenenanwahl auswählen. Wenn man hier auf Sprachen geht, entdeckt man, dass nur Deutsch und Englisch an gesprochenen Sprachen angeboten wird. Sämtliche anderen aufgeführten Sprachen bei der Vorauswahl sind nur Untertitelmöglichkeiten. Für mich allerdings sind Deutsch und Englisch völlig ausreichen. Und wenigstens bietet diese DVD im Gegensatz zu vielen anderen DVDs bei uns auch die Untertitel für Türken, Griechen und Spanier. In Deutsch und Englisch sind hier die Untertitel nicht anwählbar. Wo sie sich befinden sollen, habe ich bisher nicht herausgefunden. Allerdings schaue ich mir die Filme sowieso ohne Untertitel an. Laut DVD gibt es auch Deutsch und Englisch als Untertitel.
Bei der mir beschriebenen DVD handelt es sich um die Verleih-DVD, die allerdings mit der Kauf-DVD identisch sein soll. Später im Handel soll unter der Bezeichnung Specialversion eine Doppel-DVD erscheinen, die wesentlich mehr Extras bietet. Dennoch bietet auch diese Version einige wenige Extra bzw. nur einen Extra-Part, auf die ich später noch eingehe. Für mich persönlich reichen diese Extras aus. Zudem ist es auch immer eine Preisfrage, ob man sich nun eine Spezialversin mit vielen Extras oder eben eine abgespeckte Version mit dem ebenso guten Film kauft.
Gerade bei einem Film, den man selbst nicht so gut beurteilen kann, halte ich persönlich auch das Ausleihen des Filmes für sinnvoll. Und daher kann ich diese jetzt schon erschienene Verleih-Versioon auch nur loben. Wer sich diesen Film ausleiht, weiß anschließend sehr genau, ob er sich den Film so oder vielleicht doch später als Doppel-DVD anschaffen möchte oder eben gar nicht.
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MEINUNG ZU BILD UND TON
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Sowohl die Bild- als auch die Tonqualität beurteile ich als Laie mit einer hochwertigen Anlage und einem Breitbildfernseher als excellent. Diese sehr vielschichten Filmszenen, die zwischen äußerst ruhigen Stellen und grausamen Kriegsszenen bzw. anderweitigen Kämpfen (Jagd auf die ) werden alle sehr gut dargestellt. Die Farben gwerden sehr gut wieder gegeben und es gibt - wie es sich gehört - auch keinerlei Flackern, Blitzen oder andere Störungen. Der Filmgenuss ist somit optimal. Hinzu kommt auch die sehr gute Dolby-Digital-Realisierung, die hier meine Lautsprecher insgesamt gut fordert. Aber auch bei dem einfachen Fernseher im Hotel kommen sowohl Bild auch Ton sehr gut heraus. Natürlich gibt es bei einem solchen Gerät keinen Surround-Effekt. Aber einen sehr guten Filmgenuß hinsichtlich Bild- und Ton hat man auch hier.
Insgesamt finde ich es sehr wichtig, bei einem solchen filmischen Meisterwerkt, bei einem meiner Ansicht nach etwas grausamen aber doch grandiosem Epos, eine gute Bild- und Tonqualität zu haben. Bei einer Komödie kann ich schon mal kleinere Unstimigkeiten hinnehmen, hier könnte ich es nicht. Daher finde ich es eben persönlich auch so gut, dass hier neben dem guten Film auch Ton und Bild optimal verwirklicht wurden. Auf alle Fälle aber ist Unterwegs nach Cold Mountain ein äußerst unterhaltender Film, bei dem die 148 Minuten wie im Fluge vergehen. (\"Ups, haben wir schon so spät?\", so ging es mir beim ersten Ansehen)
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MEINUNG ZU DEN EXTRAS
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Wie oben schon genannt, gibt es auch auf der Verleih-DVD von Unterwegs nach Cold Mountains einige Extras. Wer sich hiervon allerdings zu viel erwartet, der wird enttäuscht sein. Daher weise ich darauf hin, dass sich die Extras hier auf nicht verwendete Szenen beschränken. Das ist meiner Ansicht nach aber der einzige Schwachpunkt dieser DVD. Aber nicht jeder legt viel Wert auf Extras, daher werde ich die DVD auch nicht wegen dieser begrenzten Extras abwerten. Ich selbst möchte Extras bei Science Fiction, guten Actionfilmen oder Fantasy-Filmen. Aber hier persönlich schmerzt es nicht nicht sehr, dass ich eben nur entfallene Szenen zu sehen bekomme. Klar, jedes Extra auf der DVD bedeutet auch Mehrwert, aber es gibt oft so langweilige Hintergrundinformationen zu dieser Art von Film, dass nicht jede DVD mit Hintergrundinformationen als besser anzusehen ist als diese hier.
Zu sehen sind:
1. Die Kapelle von Cold Mountain
2. Schlachtfeld
3. Güterwagen
4. Am Meer
5. Adas Schlafzimmer
6. Veasey
7. Alte Mühle
8. Das untere Feld der Black Cove Farm
9. Sarahs Hütte
10. Cold Mountain
11. Besuch von Teagure
Ich habe mir sämtliche Szenen angesehen. Gut daran hat mir gefallen, dass sie zwar in englischer Sprache sind, es aber deutsche Untertitel gibt. Man kann also auch als nicht so englisch-bewanderter Deutscher hier alles verstehen.
Die Szenen waren meiner Ansicht nach gar nicht so schlecht, aber es sind doch eben Randszenen, auf die man verzichten kann, um den Film nicht noch länger zu machen. Und immerhin läuft \"Unterwegs nach Cold Mountain\" auch so schon 148 Minuten. Dem Film schadet es nicht, dass diese Szenen nicht enthalten sind. Vielleicht würde er dann sogar etwas langatmig. Und ohne diese Szenen muss ich sagen, dass die 148 Minuten eben interessant und spannend waren.
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DATEN ZU FILM UND DVD
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Titel: Unterwegs nach Cold Mountain
Originaltitel: Cold Mountain
Entstehung: USA, 2003
Verleih: Buena Vista
Laufzeit: 148 Minuten
Art: Liebes-Kriegs-Epos
Regie: Anthony Minghella
Darsteller:
Jude Law
Nicole Kidman
Renée Zellwegger
Donald Sutherland
Bildformat: 2,35:1 (16:9)
Tonformat:
Deutsch, Dolby Digital 5.1
Englisch, Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Spanisch, Italienisch, Griechisch
FSK: Altersfreigabe ab 12 Jahre
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FAZIT
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Unterwegs nach Cold Mountain ist ein sehr interessanter und spannender Film um eine großartige Liebe in einer extremen Zeit. Es ist ein Film, der die Gefühle anspricht aber auch die schlimmen Seiten des Bürgerkrieges zeigt. Der Film ist herrlich und schrecklich-traurig zugleich. Ich werde mir diese DVD auf alle Fälle auch kaufen und möchte den Film hier auch empfehlen.
**
Ich freue mich hier sehr über Kommentare und hoffe diesen Film mit Vor- und Nachteilen gut näher gebracht zu haben.
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INHALT
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Amerika im Jahr 1861. Cold Mountain ist ein kleiner Ort weitab von allem im Bundesstaat North Carolina. Seit ein paar Monaten wohnen auch Pfarrer Monroe und seine gebildete und gut erzogene Tochter Ada hier. Ada lernt den einfachen und sehr schüchternen Arbeiter Finman kennen. Der junge und feinfühlige Mann wird von allen nur Finman genannt, wie sein richtiger Name ist, das weiß niemand. Finman redet normalerweise mit niemanden, nur mit Ada kommt er in Kontakt. Sowohl Ada als auch Finman fühlen sich zueinander hingezogen. Dann beginnt der amerikanische Bürgerkrieg und Finman zieht wie so viele junge Männer begeistert in den Krieg.
Während Finman die Grausamkeit und Abartigkeit dieses Krieges in extremen Situationen kennen lernt und sich seine Meinung zum Krieg anhand einiger sehr unmenschlicher Geschehnisse ändert, ändert sich auch Adas Leben. Denn ihr Vater verstirbt und die junge Frau muss plötzlich selbst für ihr Leben sorgen. Da sie vorher nur solche Dinge wie sticken, sich gut benehmen und andere Tätigkeiten kannte, kommt sie auch in größere Probleme und ist auf die Hilfe ihrer Nachbarn angewiesen. Rettung kommt in Form der eher ruppigen Ruby, die in Adas Alter ist, aber äußerst einfach aufgewachsen ist. Zusammen versuchen die beiden Frauen, die Farm zu retten, die Ada von ihrem Vater geerbt hat.
Nachdem Finman in einer dieser abartigen Metzeleien verletzt wird und sich bewußt macht, was er da überhaupt macht und wie viele andere Menschen er schon getötet hat, desertiert er aus der Armee. Während er sich tausende Kilometer zu Fuß auf dem Weg zurück nach Cold Mountain macht, um dort seine Liebe Ada wieder zu sehen, ist seine größte Gefahr die eigene Armee. Denn unbarmherzig wird jeder Deserteur als Hochverräter gejagt und getötet. Gegen Deserteure geht man teilweise strenger und abartiger in den Tötungsmethoden vor als gegen den Gegner. Und das heißt schon etwas, wenn man sieht, wie hier die Schlachten verlaufen.
Während Finman diesen weiten und gefährlichen Weg nach Cold Mountain auf sich nimmt, versucht Ada zusammen mit Ruby, die Farm zu halten und irgendwie in diesen Zeiten zu überleben. Gefährdet wird dieses auch dadurch, als Rubys verhasster Vater auf die Farm kommt. Denn er ist ebenfalls ein Deserteur. Und auch in Cold Mountain gibt es selbsternannte Hüter, die sich damit \"vergnügen\" andere Menschen zu verängstigen und Deserteure zu jagen. Jeder, der einem Deserteur unterschlupf bietet, muss damit rechnen, selbst auf schlimmste Weise umgebracht zu werden....
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MEINUNG ZUM FILM
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Super gut und trotzdem schlimm und traurig. Das ist meine erste Haupt-Grundaussage zum Film, nach dem ich mir dieses Bürgerkriegs-Epos aus Amerika jetzt schon zum zweiten Mal angesehen habe.
Die Art des Filmes ist vielleicht nicht ganz einfach. Der Film beginnt mit der Zeit, in der sich Ada alleine und ohne Vater in Cold Mountain nach ihrem geliebten Finman sehnt. Während sie ihre Liebesbriefe an Finman verfasst, was sich filmisch in einer fast dichterischen Redeweise an ihren Finman ausdrückt, bekommt man als Zuschauer gezeigt, wie Finman sich im Bürgerkrieg befindet und viele Männer sinnlos und äußerst unmenschlich ums Leben kommen. Und das durch andere Männer, die wie sie auch Amerikaner sind. Finman sieht den unsinnigen Tod und abartige Metzeleien und kommt selbst nur knapp mit dem Leben davon. Und das alles sehe ich als Zuschauer natürlich mit. Daneben wird dann in der nächsten Szene das scheinbar so friedfertige und ruhige Leben von Ada gezeigt, das sich aber auch später in einen Überlebenskampf wandelt. Unterwegs nach Cold Mountain ist wegen dieses Szenen- und Zeitwechsels sehr vielschichtig. Allerdings ist es nicht Jedermanns Sache, solche Übergängen immer wieder mit zu erleben. Mir persönlich haben die Übergänge und Unterschiede hier sehr gut gefallen, weil sie eben ausdrücken, wie schnell aus Glück Leid werden kann und weil sie eben zeigen, wie schnell sich das Leben ändert, ob man etwas dafür kann oder nicht.
Ungewöhnlich, wenn auch nicht ganz selten, ist auch die Art der Darstellung einiger Kriegsszenen. Diese sind zwar nicht schwarz-weiß, aber eher in bräunlichen Farben. Mir persönlich gefällt das insofern, weil es dadurch nicht ganz so grausam und realistisch wie in Echtfarben wirkt. Dennoch ist es auch so schlimm genug und für sensible Gemüter wohl kaum zu ertragen.
Das Besondere an Unterwegs an Cold Mountain ist wohl, dass der Film wie ein Liebesklassiker, wie ein Epos aus früheren Zeiten wirkt. Mir fallen das Dr. Schiwago oder Vom Winde verweht ein. Denn wie auch in diesen Filmen geht es hier um einen Part der Geschichte, der viel mit Gewalt zu tun hat. Aber es geht auch um eine ungewöhnlich und sehr starke Liebe. Und das ist es wohl, was mich dazu bringt, mir den Film auch mehr als einmal anzusehen, obwohl er extreme Gewalt zeigt.
Sehr feinfühlig wird hier auf die Liebe zwischen Finman und Ada eingegangen. Dabei wirken diese Szenen alles andere als kitschig oder übertrieben. Zudem wirkt es auch realistisch, denn wie damals doch eher üblich, kommt es zwischen den Beiden gerade noch zu einem Kuss, Adas Erziehung und Finmans Vorsicht lassen nichts anderes zu. Und dennoch ist ihre Liebe stärker als die vieler Paare, die sich wesentlich näher kamen.
Unterwegs nach Cold Mountain ist meiner Ansicht nach ein Film, der eine Mischung zwischen Hoffnung, Liebe und extremer Grausamkeit durch den Bürgerkrieg zeigt. Es ist kein Film, den man einfach in irgendeine Schublade packen kann. Es sei denn, der Begriff Liebes-Epos in schwierigen Zeiten ist so eine Schublade.
Sehr gut gefällt mir auch, dass im Film immer wieder zeitgleich Finmans und Adas Situation gezeigt wird. Eindeutig ist es meiner Ansicht nach Finman, der hier mehr mit macht. Aber es ist auf eine andere Art auch überaus schwierig und lebensbedrohend, wie Ada sich in dieser später nicht mehr so freundlichen Welt in Cold Mountain durchsetzen muss. Im Gegensatz zu Finman hat sie wenigstens noch Ruby zur Seite.
Die Persönlichkeiten in dem Film haben mir alle sehr gut gefallen. Ob es nun die feinfühlige, gut erzogene Ada ist oder die ruppige aber lebenserfahrende Ruby. Eine sehr große Ausstrahlung hat natürlich auch Finman. Was habe ich mit ihm mit gelitten. Aber genauso gut hat mir auch Rubys Vater gefallen. Sämtliche hier dargestellten Personen wirken lebensnah. Der Film wird so gezeigt, dass diese Geschichte durchaus auch so stattgefunden haben könnte. Vielleicht bis auf die Ausnahme, dass man den Tod eines Menschen in einem Brunnen vorhersehen kann.
Sehr gut gelungen ist auch die Musik zum Film. Alles passt hier zusammen. Und seltsamerweise paßt auch der Kontrast zwischen großem Gefühls-Film und schlimmen Kriegs- und Überlebensfilm zusammen. Insgesamt agieren auch die Schauspieler so, dass nichts künstlich wirkt. Man fühlt sich in diese Zeit hinein versetzt und ich konnte mich daher auch sehr gut in die Personen hineinversetzen, jedenfalls in Finman oder in Ada. Obwohl Finman schon sehr moralisch handelt, wirkt er dennoch auch normal und gut vorstellbar. Insgesamt finde ich es sehr gut, dass auf \"Übermenschen\" verzichtet wird. Man kann eben nur sehen, wie der Krieg die Menschen verändert und wie sich viele Menschen zu extremer Gewalt hinreißen lassen.
Sehr schlimm finde ich persönlich neben den vielen grausamen Szenen auch die Wirklichkeit, die dahinter steckt. Da sagt ein Arzt zu jemand anderem \"Das ist die Hitze, sie verfaulen\" Und im nächsten Moment fragt er einen Verletzten, der das gehört haben müßte (es ist Finman)\"Wie geht es Ihnen?\" Das sind solche Szenen, die mich zum Schaudern bringen und mir Tränen in die Augen treiben. Und von solchen mich anrührenden Szenen anhand von menschlichen Schicksalen im Bürgerkrieg gibt es sehr viele. Klar, ich habe auch schon Kriegsfilme gesehen, in denen es solche Szenen gibt, aber in einem älteren Werk über den Bürgerkrieg habe ich selbst das nicht so hart erwartet.
Etwas schade finde ich es, dass man hier den eigentlichen Anlaß, die Sklaverei, ziemlich vernachlässigt. Aber auf der anderen Seite würde das vielleicht auch von dem Anliegen des Filmes, von der Hoffnung auf Wiederkehr und von dem Kampf das zu ermöglichen, ablenken. Unterwegs nach Cold Mountain ist meiner Ansicht nach gleichzeitig schrecklich und auch wunderschön. Leider wird diese Mischung meiner Ansicht nach am Ende etwas unausgeglichen. Das Ende hat mir nicht hundertprozentig gefallen, so sehr man auch versucht, es hier doch gut darzustellen. Ich möchte nicht verraten, was mich genau gestört hat, aber etwas sage ich doch. Ein richtiges Happy End bekommt man nicht geboten. Und wenn ich mir etwas gewünscht hätte, dann eben, dass dieser lange Weg für Finman und dieses Hoffen und Warten von Ada auch zu einem richtigen Happy-End geführt hätte. So sage ich nur \"Schnüff\" und halte mir ein Taschentuch bereit, wenn ich diesen Film einschalte und besonders, wenn es auf die Schlußszenen zugeht.
Trotz allem bietet der Film neben nachdenklichen Szenen und dem Liebes-Thema auch einige Szenen zum Lachen. So habe ich mich köstlich über Ruby und Ada amüsiert. Einen größeren Unterschied kann es zwischen zwei gleichaltrigen Frauen wohl kaum noch geben. Ruby ist rustikal und Lebensnah. Sie weiß sich in fast allen Fällen zu hhelfen. Ohne sie wäre die feinsinnige Ada wohl verloren. Ada ist zwar kein \"Püppchen\", was sie im Verlauf des Filmes auch oft zeigt, aber sie hat eben die \"Nicht-Lebensnotwendigen Dinge gelernt. Sie kann lesen, was für damals ungewöhnlich war. Sie hat hohe moralische Ansprüche und ist intelligent, hat aber keine Ahnung, was man alles machen muss, um zu überleben. Während Ruby unter wiedrigsten Umständen aufwuchs, war Ada sozusagen wie eine Prinzessin aufgewachsen. Dadurch gibt es natürlich extreme Unterschiede zwischen den beiden Frauen, die sich im Verlauf des Filmes so richtig zusammen raufen und zu guten Freundinnen/Gefährtinnen werden. Und gerade in dieser Beziehung zwischen Ruby und Ada gibt es auch immer wieder etwas zum Schmunzeln oder so richtig zum Lachen.
Insgesamt ist Unterwegs nach Cold Mountain mal wieder ein richtiger Schmacht-Film, ein Liebesfilm. Aber gleichzeitig ist er auch ein Film über den Bürgerkrieg und wie solche Gewalt die Menschen verändert. Man wird geschockt und auch zum Nachdenken angeregt. Aber immer - wie ein unsichtbares Band - zieht sich dann doch die Liebe durch den Film. Diese gewaltige Liebe, die eben dazu führt, dass man sein eigenes Leben aufs Spiel setzt, nur um den anderen wieder zu sehen.
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MEINUNG ZUR DVD ALLGEMEIN
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Nach dem Einlegen der DVD sieht man ein dezent blaues Hintergrundbild, auf dem man bei genauerem Betrachten aber schon Kampfszenen des Bürgerkrieges erkennt.
Hier kann ich die Sprache auswählen, in der ich Cold Mountain genießen möchte. Wählbar sind Englisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Türkisch und Griechisch. Die Auswahlbegriffe sind groß und auffällig geschrieben und lassen sich einfach und gut aauch aus weiterer Entfernung anwählen.
Nach dem so beliebten Warnhinweis (Kopieren verboten) kommt ein animiertes Menü und eine angenehm klingende ruhige Musik startet. Das ist das gewohnte Hauptmenü.
Im Hauptmenü kann ich zwischen Hauptfilm, Sprachenauswahl (nochmals), Zusätzlichen Szenen und Szenenanwahl auswählen. Wenn man hier auf Sprachen geht, entdeckt man, dass nur Deutsch und Englisch an gesprochenen Sprachen angeboten wird. Sämtliche anderen aufgeführten Sprachen bei der Vorauswahl sind nur Untertitelmöglichkeiten. Für mich allerdings sind Deutsch und Englisch völlig ausreichen. Und wenigstens bietet diese DVD im Gegensatz zu vielen anderen DVDs bei uns auch die Untertitel für Türken, Griechen und Spanier. In Deutsch und Englisch sind hier die Untertitel nicht anwählbar. Wo sie sich befinden sollen, habe ich bisher nicht herausgefunden. Allerdings schaue ich mir die Filme sowieso ohne Untertitel an. Laut DVD gibt es auch Deutsch und Englisch als Untertitel.
Bei der mir beschriebenen DVD handelt es sich um die Verleih-DVD, die allerdings mit der Kauf-DVD identisch sein soll. Später im Handel soll unter der Bezeichnung Specialversion eine Doppel-DVD erscheinen, die wesentlich mehr Extras bietet. Dennoch bietet auch diese Version einige wenige Extra bzw. nur einen Extra-Part, auf die ich später noch eingehe. Für mich persönlich reichen diese Extras aus. Zudem ist es auch immer eine Preisfrage, ob man sich nun eine Spezialversin mit vielen Extras oder eben eine abgespeckte Version mit dem ebenso guten Film kauft.
Gerade bei einem Film, den man selbst nicht so gut beurteilen kann, halte ich persönlich auch das Ausleihen des Filmes für sinnvoll. Und daher kann ich diese jetzt schon erschienene Verleih-Versioon auch nur loben. Wer sich diesen Film ausleiht, weiß anschließend sehr genau, ob er sich den Film so oder vielleicht doch später als Doppel-DVD anschaffen möchte oder eben gar nicht.
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MEINUNG ZU BILD UND TON
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Sowohl die Bild- als auch die Tonqualität beurteile ich als Laie mit einer hochwertigen Anlage und einem Breitbildfernseher als excellent. Diese sehr vielschichten Filmszenen, die zwischen äußerst ruhigen Stellen und grausamen Kriegsszenen bzw. anderweitigen Kämpfen (Jagd auf die ) werden alle sehr gut dargestellt. Die Farben gwerden sehr gut wieder gegeben und es gibt - wie es sich gehört - auch keinerlei Flackern, Blitzen oder andere Störungen. Der Filmgenuss ist somit optimal. Hinzu kommt auch die sehr gute Dolby-Digital-Realisierung, die hier meine Lautsprecher insgesamt gut fordert. Aber auch bei dem einfachen Fernseher im Hotel kommen sowohl Bild auch Ton sehr gut heraus. Natürlich gibt es bei einem solchen Gerät keinen Surround-Effekt. Aber einen sehr guten Filmgenuß hinsichtlich Bild- und Ton hat man auch hier.
Insgesamt finde ich es sehr wichtig, bei einem solchen filmischen Meisterwerkt, bei einem meiner Ansicht nach etwas grausamen aber doch grandiosem Epos, eine gute Bild- und Tonqualität zu haben. Bei einer Komödie kann ich schon mal kleinere Unstimigkeiten hinnehmen, hier könnte ich es nicht. Daher finde ich es eben persönlich auch so gut, dass hier neben dem guten Film auch Ton und Bild optimal verwirklicht wurden. Auf alle Fälle aber ist Unterwegs nach Cold Mountain ein äußerst unterhaltender Film, bei dem die 148 Minuten wie im Fluge vergehen. (\"Ups, haben wir schon so spät?\", so ging es mir beim ersten Ansehen)
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MEINUNG ZU DEN EXTRAS
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Wie oben schon genannt, gibt es auch auf der Verleih-DVD von Unterwegs nach Cold Mountains einige Extras. Wer sich hiervon allerdings zu viel erwartet, der wird enttäuscht sein. Daher weise ich darauf hin, dass sich die Extras hier auf nicht verwendete Szenen beschränken. Das ist meiner Ansicht nach aber der einzige Schwachpunkt dieser DVD. Aber nicht jeder legt viel Wert auf Extras, daher werde ich die DVD auch nicht wegen dieser begrenzten Extras abwerten. Ich selbst möchte Extras bei Science Fiction, guten Actionfilmen oder Fantasy-Filmen. Aber hier persönlich schmerzt es nicht nicht sehr, dass ich eben nur entfallene Szenen zu sehen bekomme. Klar, jedes Extra auf der DVD bedeutet auch Mehrwert, aber es gibt oft so langweilige Hintergrundinformationen zu dieser Art von Film, dass nicht jede DVD mit Hintergrundinformationen als besser anzusehen ist als diese hier.
Zu sehen sind:
1. Die Kapelle von Cold Mountain
2. Schlachtfeld
3. Güterwagen
4. Am Meer
5. Adas Schlafzimmer
6. Veasey
7. Alte Mühle
8. Das untere Feld der Black Cove Farm
9. Sarahs Hütte
10. Cold Mountain
11. Besuch von Teagure
Ich habe mir sämtliche Szenen angesehen. Gut daran hat mir gefallen, dass sie zwar in englischer Sprache sind, es aber deutsche Untertitel gibt. Man kann also auch als nicht so englisch-bewanderter Deutscher hier alles verstehen.
Die Szenen waren meiner Ansicht nach gar nicht so schlecht, aber es sind doch eben Randszenen, auf die man verzichten kann, um den Film nicht noch länger zu machen. Und immerhin läuft \"Unterwegs nach Cold Mountain\" auch so schon 148 Minuten. Dem Film schadet es nicht, dass diese Szenen nicht enthalten sind. Vielleicht würde er dann sogar etwas langatmig. Und ohne diese Szenen muss ich sagen, dass die 148 Minuten eben interessant und spannend waren.
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DATEN ZU FILM UND DVD
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Titel: Unterwegs nach Cold Mountain
Originaltitel: Cold Mountain
Entstehung: USA, 2003
Verleih: Buena Vista
Laufzeit: 148 Minuten
Art: Liebes-Kriegs-Epos
Regie: Anthony Minghella
Darsteller:
Jude Law
Nicole Kidman
Renée Zellwegger
Donald Sutherland
Bildformat: 2,35:1 (16:9)
Tonformat:
Deutsch, Dolby Digital 5.1
Englisch, Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Spanisch, Italienisch, Griechisch
FSK: Altersfreigabe ab 12 Jahre
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FAZIT
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Unterwegs nach Cold Mountain ist ein sehr interessanter und spannender Film um eine großartige Liebe in einer extremen Zeit. Es ist ein Film, der die Gefühle anspricht aber auch die schlimmen Seiten des Bürgerkrieges zeigt. Der Film ist herrlich und schrecklich-traurig zugleich. Ich werde mir diese DVD auf alle Fälle auch kaufen und möchte den Film hier auch empfehlen.
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Ich freue mich hier sehr über Kommentare und hoffe diesen Film mit Vor- und Nachteilen gut näher gebracht zu haben.
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