Valentinstag Testbericht

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Erfahrungsbericht von Sonnischlau

Dafür kann der Valentin nichts

Pro:

symglolisch gesehen, wie muttertag, vatertag etc.

Kontra:

traurig, wenn einem nur andiesem tage die liebe zum parter zu ausdruck gebracht wird.

Empfehlung:

Nein

Liebe Leser,

am 14. Februar ist es mal wieder soweit. Valentinstag, der Tag der Liebenden.

Ohne großes Drumherum einige Zeilen, die ich für meinen Mann geschrieben hab. Nun, nicht für den einzigen Tag im Jahr, der Valentin genannt wird.

Mein Lieber Schatz,

in der Tat, der Valentinstag naht,
mit Bangen seh ich ihm entgegen.
Weiß nicht, wie soll ich den Tag nehmen.
Ich mache mir Sorgen um Dich.
habe Angst, dass unsere Liebe zerbricht.
Dafür kann der Valentin nichts.


Deine Krankheit nahm Dir das Lächeln,
hast Dich zurückgezogen,
nur um zeigen keine Schwäche.
Du nimmst Dir die Freude am Leben,
nur weil Dir ein schwaches Herz ist gegeben.
Doch es ändert sich nichts –
mein Schatz ich liebe Dich.
Dafür kann der Valentin nichts.

Du würdest den Valentinstag am liebsten streichen,
allen Liebenden ausweichen.
Du bist der Meinung, Du seiest es nicht Wert.
Nun mein Schatz, dann reich ich Dir das Schwert,
Zerschlage damit alle Bedenken,
lass Dich einfach von den Gefühlen der Liebe lenken.
Dafür kann der Valentin nichts.

Von mir aus Streich den Tag aus dem Kalender.
Es reicht mir, wenn Du an allen anderen Tagen,
es mir kannst ins Gesicht sagen.
Ich liebe Dich - auch lautlos mit einem Blick.
Einen extra Ehrentag brauche ich nicht.
Auf Blumen kann ich verzichten,
auf Dein Lächeln nicht.
Dafür kann der Valentin nichts.

Nimm die Kraft, die du brauchtest zum Wehleiden,
Nein-sagen und Schweigen.
Lass Dich von ihr tragen – zum Leben ja zu sagen.
Gemeinsam werden wir es schon schaffen und
sollte es so sein,
dass Dein Herz früher aufhört zu schlagen,
Ist dies kein Grund heute schon Nein zu sagen.
Auch wenn die Gedanken der Angst Dich plagen.


Dafür kann der Valentin nichts – auch ohne diesen Tag

Liebe ich Dich

(7. Januar 2003)


Vielen Dank für das Lesen, Bewerten, Kommentieren.

(meine vergebene bewertung bezieht sich, wie immer auf die tipselarbeit, die ich hatte *grins*)


Nachstehend ein kopiertes Fundstück zum Valentinstag, welches ich ganz interessant fand und Euch nicht vorenthalten wollte.


Quelle: http://www.scheuermeyer.ch/bl_blumentag.phtml

Es war einmal... das alte, dekadente Rom, das nicht nur für seine überragende Kultur, sondern auch für seine lose Sitten und überbordenden Feste bekannt war. Eines davon fand Mitte Februar statt. Es hiess Lupercalia und war der Göttin Luperca gewidmet. Diese war die Gemahlin des römischen Waldgottes Faunus, dem unter anderem ungehemmte sexuelle Triebhaftigkeit nachgesagt wurde. An diesem Fest traf man sich am Fuss des Palatin und opferte der Göttin Tiere und Getreidekuchen. Schliesslich zogen sich die Männer bis auf einen Schurz aus Ziegenfell nackt aus, rannten ausgelassen um den ganzen Palatin herum und schlugen mit einem Lederriemen die Umstehenden, besonders die Frauen. Dieses Fest war sehr beliebt, und man nimmt heute an, dass es sich um eine Art Fruchtbarkeitszeremonie handelte. Zudem wurden am selben Tag - allerdings zu Ehren der Göttin Juno - die Namen der anwesenden jungen Frauen in einem Holzkasten gesammelt. Junge Männer zogen diese dann, und die Jungen und Mädchen, die auf diese Weise zusammenkamen, wurden für das betreffende Jahr, das für die alten Römer im März begann, als Partner betrachtet.
Vor diesem Hintergrund scheint es nur logisch, dass bis zum heutigen Tag im Februar noch ein \"Tag der Verliebten und Liebenden\" stattfindet. Wie aber kam es zum Namen \"Valentinstag\"?
Nun, überall dort, wo sich das Christentum ausbreitete, passte der Klerus die bereits bestehenden Feiertage und Bräuche dem christlichen Glauben an. Da nun der Tag, an dem die Ziehung der Namenlose stattfand, mit dem Tag der Enthauptung des heiligen Valentin fast identisch war, nannte man ihn Valentinstag. Um zudem dem Spiel mit den Mädchennamen ein Ende zu machen, ersetzte man diese durch Namen von Heiligen. Und wenn es dann in der Kirche zur Losziehung kam, ermunterte man die Leute, den besonderen Tugenden des Heiligen, dessen Namen sie gezogen hatten, während eines Jahres nachzueifern.

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