Vampire - The Masquerade: Bloodlines (PC Rollenspiel) Testbericht

ab 20,93
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Erfahrungsbericht von Lord_Doombringer

Bei Nacht beginnt die Jagd...

Pro:

siehe Text

Kontra:

siehe Text

Empfehlung:

Nein

Anforderungen:
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Minimal:
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- 1,2 GHz Pentium oder AMD Athlon
- 384 MB Arbeitsspeicher
- 3,3 GB freien Festplattenspeicher + 1,4 GB Windows Auslagerungsdateien
- 32 MB Grafikkarte mit DirectX 9.0c - kompatiblen Treibern
- DirectX 9.0c kompatible Soundkarte
- Tastatur, Maus

Empfohlen :
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- 2,0 GHz Pentium oder AMD Athlon
- 512 MB Arbeitsspeicher
- 3,3 GB freien Festplattenspeicher + 1,4 GB Windows Auslagerungsdateien
- 64 MB Grafikkarte mit DirectX 9.0c - kompatiblen Treibern
- DirectX 9.0c kompatible Soundkarte
- Tastatur, Maus


Installation :
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Vampire umfasst insgesamt 3 CDs. Zu allererst legt man die Installations-CD ins Laufwerk. Per Schritt-für-Schritt Erklärung wird man durch die Installation begleitet. Das Kopieren der erforderlichen Daten nimmt in etwa 5-10 Minuten in Anspruch. Das Wechseln der Datenträger miteingerechnet.


Hauptmenü:
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Nach dem Start des Spiels gelangt man ins Hauptmenü. Dieses bietet 4 Schaltflächen:
1. Neues Spiel:
Hier lässt sich ein neues Spiel starten.
2. Spiel laden:
Ein alter Spielstand (Quicksave und Autosave) lässt sich hier laden.
3. Optionen:
Dies ist besonders nützlich, um die Einstellungen (Licht, Schatten, Details) an den eigenen PC anzupassen.
4. Spiel beenden:
Keine Erklärung nötig.


Story:
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Leben oder Tod? Diese Frage beantwortet im Falle von Vampire ein gewisser LaCroix. Er entscheidet, dass deine Hauptfigur, ein frisch gebissener Vampir, sterben soll. Doch Nines Rodruigez setzt sich für dich ein und verhindert deinen sicheren Tod.
Ein Tutorial soll dir die wichtigsten Fähigkeiten näher bringen. Dies sollte man auf jeden Fall absolvieren, da man so zu seinen ersten Dietrichen kommt (und zwar gratis).
Danach wacht man in seinem neuen Apartment auf. Nach der Einsicht der neuen Emails auf dem hauseigenen Computer steht einem Treffen mit dem 1. Hauptcharakter Mercurio nichts mehr im Weg. Kaum angekommen erwartet dich nichts Gutes. Blutend und halb tot liegt Mercurio auf seiner Couch. Nach einem Gespräch mit diesem ist man schlauer: Er wurde wegen eines Sprengsatzes (Akolyth) angegriffen.
Nachdem du den Akolythen zurückgebracht hast bekommst du auch schon deine erste Hauptquest. Nun kann man sich entscheiden, ob man sich gleich auf diese stürzt oder doch zuerst die vielen Nebenquests ansieht. Eigentlich bleibt es sich egal, da du jederzeit zwischen den Städten wechseln kannst.
Danach geht alles schon Schlag auf Schlag:
Der zu findende Sarkophag ist verschwunden und muss von dir gefunden werden. Doch dies wollen unzählige Feinde verhindern…

Hier lässt sich noch sagen, dass es für JEDE Quest mehrere Lösungswege gibt.


Orte:
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Es gibt insgesamt 4 größere Stadtteile. In jedem findet man einen Waffenshop sowie unzählige Nebenquests. Die Stadtteile heißen Santa Monica, Downtown, Hollywood und Chinatown, wobei sich diese stark voneinander unterscheiden. In Hollywood zum Beispiel gibt es jede Menge Reklametafeln und leuchtende Schriftzüge. In Chinatown hingegen gibt es hauptsächlich chinesische Bauwerke.
In jedem Stadtteil gibt es eine Kanalisation, von wo aus man ebenfalls zu allen wichtigen Gebäude (bzw. vor die Gebäude) kommt. Die Kanalisation ist ebenfalls ein gutes Versteck, um sich vor der Polizei zu schützen (nach einem Verbrechen oder ähnlichem).


Charakter:
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Die Charaktere werden durch Steigerung verschiedener Skills gestärkt. Skills werden durch gewonnene Erfahrung (z.B. nach Abschluss eines Auftrags) erhöht. Zu Beginn sind diese noch billig, doch nach und nach steigen die Kosten dafür ziemlich schnell.
Jeder Charakter hat Kampffertigkeiten sowie diplomatische Fähigkeiten. Diplomatische Fähigkeiten sind z.B. die Kunst jemanden zu überreden oder einzuschüchtern.
Weiters hat jeder Charakter 3 spezielle Fertigkeiten. Diese Variieren von Clan zu Clan (siehe dazu  Clan).
Wie bei den speziellen Fertigkeiten wird bei Benutzung von Fertigkeiten etwas Blut verbraucht. Dies lässt sich aber per Biss von Ratten oder Menschen wieder auffüllen. Wird der Blutbalken jedoch leer, so steigt die Bestie (die in jedem Vampir haust) empor und beißt wahllos alle Menschen in seiner Umgebung. Während dieser Zeit ist der Charakter nicht steuerbar.


Clan:
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Zu Beginn des Storymodus kann man seinen Clan auswählen. Dies geschieht über 2 Arten:

1. Durch Beantwortung spezieller Fragen wird der zu dir passende Clan ermittelt.
2. Eigene Auswahl des Clans.
Bei beiden Varianten lassen sich die Skills nach eigenen Wünschen verteilen.
Es gibt insgesamt 7 Clans, wobei jeder Vor- und Nachteile hat.
Des Weiteren hat jeder Clan 3 völlig unterschiedliche Fertigkeiten (spezielle Fertigkeiten). Diese verschaffen dem Spieler in verschiedenen Situationen im Spiel Vorteile. Solche speziellen Fertigkeiten sind z.B.:
Geschwindigkeit (erhöht die Geschwindigkeit)
Blutschild (erhöht den Verteidigungswert)


Grafik:
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Die für Vampire verwendete Engine entspricht einer früheren Version der Source Engine (wird auch in Half Life 2 verwendet). Diese lässt Lichter sowie Schattenbildung sehr echt wirken. Auch die Gesichtszüge der verschiedenen Personen ändert sich nach deren Gemütszustand. Die meisten umher liegenden Objekte können vom Spieler bewegt werden (umschmeißen, wegwerfen, …).
Die Blutspuren (nach einem Treffer mit deiner Waffe) sind etwas übertrieben.
Die Umgebung ist sehr realistisch gestaltet und die Städte haben einen gewissen Reiz. Auch Explosionen sowie Brände sind sehr realitätsnah animiert.


Sound:
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Der doch sehr auffallende Sound lässt die Ladezeiten unendlich lang vorkommen. Ohne Sound wird die Ladezeit nahezu halbiert.
Weiters ist zu sagen, dass es bei Surroundsystemen starke Fehler auftreten, da bei Dialogen die Stimme des Gegenübers in allen Boxen nachhallt. Da dieser Fehler aber „nur“ bei Dialogen auftritt und hier nicht allzu sehr stört, wird dies meine Wertung nicht beeinflussen.


Steuerung:
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Gesteuert wird grundsätzlich mit Maus und Tastatur.
Per Maus wird der Laufrichtung verändert, zugeschlagen, geschossen, gezielt und die Fertigkeit gewechselt.
Die Tastatur wird benötig, um zu laufen, zu „trinken“ (Blut), wechseln zwischen der 1. und 3. Person und zum Ziehen der Waffe.
Teilweise ist die Steuerung etwas fummelig. Besonders in Gängen und bei mehreren Gegner verliert man schnell die Kontrolle, wohin man eigentlich schlägt. Dies kann öfters zum Tot führen. Eine automatische Zielhilfe wäre hier angebracht gewesen.
Sehr nützlich ist vor allem beim Schleichen die Skala, auf der man sieht, wie gut man sich versteckt hat. Wenn man z.B. in einer dunklen Ecke steht, wird man gar nicht gesehen. Steht man aber unter einer Lampe, ist der Balken voll. Außerdem gibt es noch einen Entfernungsmesser, ebenfalls nur im Schleichmodus. Dieser zeigt an, wie weit der nächste Feind noch entfernt ist. Er reicht von 0-100, wobei 0 heißt, dass es keine Gefahr gibt. 100 hingegen bedeutet, dass der Feind in unmittelbarer Nähe steht. Bei 100 ist die Gefahr entdeckt zu werden ziemlich hoch.
Im Allgemeinen ist die Steuerung OK, aber wie oben erwähnt wäre eine Zielhilfe, besonders in Passagen mit viel Gegner durchaus hilfreich gewesen.


Fazit:
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Da dieses Spiel derzeit noch von vielen Bugs (Fehlern) befallen ist sollte man noch warten, bis die ersten Updates erschienen sind. Falls diese jedoch behoben werden, steht einem schön-schaurigen Abend mit Vampire – Bloodlines nichts mehr im Weg. Spitze Grafik, toller Sound und jede Menge Schreckmomente. Nur die Hauptquests umfassen 40-50 Spielstunden, was meiner Meinung heutzutage eine Seltenheit ist (zum Vergleich: Max Payne 2 – 10-15 Spielstunden). Auch die Rollenspielelemente wie das Skillsystem haben einen ganz eigenen Reiz.


Meinung:
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Ich habe mir das Spiel vor ca. 2 Wochen gekauft und gleich ausprobiert. Die Soundfehler bei den Dialogen haben mich nicht gestört. Der restliche Sound ist sehr gelungen und passt auch zu den jeweiligen Schauplätzen. Leider sind die Ladezeiten dank des Sounds teilweise wirklich lang.
Die Grafik fand ich von Anfang an ziemlich gelungen. Vor allem die Effekte sowie die Gesichtszüge der Personen haben es mir am meisten angetan. Da verärgert man gern mal ein Person absichtlich.
Im Geisterhaus (eine Nebenquest im Spiel) hatte ich manches Mal wirklich mit der Angst zu kämpfen. Die Schockeffekte (vor allem dort) sind sehr gelungen.
Leider ist es mir nicht gelungen, dass Spiel durchzuspielen, da am Ende eines Ladebildschirms immer das Spiel beendet wurde. Das ist meiner Meinung ein Bug, der SO nicht vorkommen dürfte, vor allem nicht, bei fertig gestellten Spielen. In Betaversionen verstehe ich das noch, aber das Spiel am Kunden zu testen finde ich eine Frechheit.
Weiters finde ich es schade, dass der Multiplayermodus, der im 1. Teil von Vampire wirklich klasse war, weggelassen wurde.
Der Wiederspielwert ist trotz der Fehler ziemlich groß, da ich gern herausfinden würde, wie sich die anderen Clans spielen, bzw. was ich in welcher Mission besser machen könnte.
Trotz allen Fehlern und Abstürzen hat mit die Story sehr zugesagt, da nach und nach das Geheimnis um den Sarkophag aufgeklärt wird und dies doch sehr spannend war.
Leider ist Vampire derzeit nicht empfehlenswert, eben wegen oben genannter Bugs.

Die offizielle Website von Vampire – Bloodlines ist:
www.vampirebloodlines.de
Wer Interesse an Neuigkeiten oder Patches hat, kann sich dort mal umsehen.

11 Bewertungen, 1 Kommentar

  • JoergTh

    11.12.2004, 18:30 Uhr von JoergTh
    Bewertung: sehr hilfreich

    ..ganz schön gruselig! Aber ein toller Bericht!