Vampire - The Masquerade: Bloodlines (PC Rollenspiel) Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von Mathias.Belka
Hilfe!Sie wollen mein Blut
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Schlägt plötzlich das Herz nicht mehr in der Brust, muss das nicht
gleich ein Infakt sein. Die Chance, dass man sich in einen Vampir
verwandelt hat ist zwar verschwindend klein; in Vampire The Masquerade
sollte sich der Spieler aber mit diesem Gedanken anfreunden.
Christophe ist freischaffender Kreuzritter, sein starker Schwertarm
macht ihn zu einem wertvollen Kämpfer im Feldzug gegen die Heiden. Als
der tapfere Bursche aber bei einem Überfall auf sein Nachtlager verletzt
wird, muss er zur Wiedergenesung nach Prag. In einem Frauenkloster
lässts sichs der Gotteskrieger gut gehen bis das heilige Haus eines
Tages von Vampiren heimgesucht wird. Als einziger Mann mit
Kampferfahrung errettet unser Held eine hübsche Nonne, worauf sich diese
wen wunderts in Christophe verliebt.
Leider meint es das Schicksal mit den beiden Turteltauben nicht sehr
gut: Der Vampir-Clan der Brujahs will Christophes Kämpfernatur für die
eigene Sache einspannen, denn unter den verschiedenen
Blutsauger-Gruppierungen herrscht Krieg. Gesagt, getan - der fromme
Ritter wird flugs zum lichtscheuen Flattermann. Einziger Lichtblick: Der
Brujah-Clan ist politisch korrekt. Man schlürft zwar zwischendurch gerne
ein bisschen Menschenblut, achtet aber peinlichst genau darauf, seine
Opfer nicht an Anämie sterben zu lassen.
Vampire - The Masquerade lässt sich am ehesten als Diablo in 3D
beschreiben: Der Held marschiert durch monsterverseuchte Gänge, sammelt
im Inventar Waffen und Zaubertränke und darf Fähigkeiten wie Kraft oder
Widerstandsfähigkeit von Zeit zu Zeit aufbessern. Obwohl die Optionen
nicht ganz so vielfältig wie bei Diablo 2 sind, darf man sich auch in
sogenannten Disziplinen versuchen: Blutheilung oder Angstbann sind am
ehesten mit den magischen Fähigkeiten anderer Rollenspiel-Helden zu
vergleichen. Dabei verbraucht der Einsatz der Disziplinen immer eine
gewisse Menge Blut.
Alleine macht sich Christophe nicht auf den Weg: Nach und nach gesellen
sich Weggefährten zu seiner Gruppe. Diese sind vollwertige Charaktere -
der Spieler kann sie einzeln steuern und weiterentwickeln. Gibt man das
Kommando an den Computer ab, handeln die Protagonisten nach den
vorgegebenen Grundeinstellungen «defensiv», «neutral» oder «offensiv».
Das ganze Spiel lässt sich übrigens dank vorbildlicher Steuerung mit der
Maus alleine bewältigen.
Zeitlich ist der erste Teil der Geschichte aufgrund der Kreuzzug-Story
nicht ganz abwegig im Mittelalter angesiedelt. Armbrust und Schwert
eignen sich durchaus, um den eigenen Standpunkt gegenüber
rivalisierenden Vampir-Clans zu vertreten. Zum Kulturschock kommts aber
trotzdem: Nachdem Christoph Prag und Wien von gegnerischen Blutsaugern
befreit hat, wird er ins moderne London versetzt. Logischerweise muss
man sich dort mit Flammenwerfer und Handfeuerwaffen dem Gegner stellen.
Mit der starken Story, solider Steuerung und wunderschöner Grafik bringt
das Spiel eigentlich alle Eigenschaften mit, die ein ordentlicher Hit
benötigt. Wären da nicht der eine oder andere Patzer. So finden
vorgeschriebene Dialoge zwischen zwei Spielfiguren statt, obwohl diese
Personen irgendwo weit entfernt im Level herumstehen. Am meisten aber
schmerzt die absolut hirnrissige Speicheroption: Einerseits lässt sich
das Spiel nur an einem Ort im Level saven. Zudem speichert das Spiel
automatisch, sobald man eine neue Location betritt. So geht manch toller
Charakter den Bach runter, weil man irgendwo einen Fehler macht. Unterm
Strich überwiegt aber trotzdem der Spielspass kommt ein Patch für die
erwähnten Mängel, ist das Game sein Geld wert.
Für das Spiel muss man ca.35 EUR hin blättern.
gleich ein Infakt sein. Die Chance, dass man sich in einen Vampir
verwandelt hat ist zwar verschwindend klein; in Vampire The Masquerade
sollte sich der Spieler aber mit diesem Gedanken anfreunden.
Christophe ist freischaffender Kreuzritter, sein starker Schwertarm
macht ihn zu einem wertvollen Kämpfer im Feldzug gegen die Heiden. Als
der tapfere Bursche aber bei einem Überfall auf sein Nachtlager verletzt
wird, muss er zur Wiedergenesung nach Prag. In einem Frauenkloster
lässts sichs der Gotteskrieger gut gehen bis das heilige Haus eines
Tages von Vampiren heimgesucht wird. Als einziger Mann mit
Kampferfahrung errettet unser Held eine hübsche Nonne, worauf sich diese
wen wunderts in Christophe verliebt.
Leider meint es das Schicksal mit den beiden Turteltauben nicht sehr
gut: Der Vampir-Clan der Brujahs will Christophes Kämpfernatur für die
eigene Sache einspannen, denn unter den verschiedenen
Blutsauger-Gruppierungen herrscht Krieg. Gesagt, getan - der fromme
Ritter wird flugs zum lichtscheuen Flattermann. Einziger Lichtblick: Der
Brujah-Clan ist politisch korrekt. Man schlürft zwar zwischendurch gerne
ein bisschen Menschenblut, achtet aber peinlichst genau darauf, seine
Opfer nicht an Anämie sterben zu lassen.
Vampire - The Masquerade lässt sich am ehesten als Diablo in 3D
beschreiben: Der Held marschiert durch monsterverseuchte Gänge, sammelt
im Inventar Waffen und Zaubertränke und darf Fähigkeiten wie Kraft oder
Widerstandsfähigkeit von Zeit zu Zeit aufbessern. Obwohl die Optionen
nicht ganz so vielfältig wie bei Diablo 2 sind, darf man sich auch in
sogenannten Disziplinen versuchen: Blutheilung oder Angstbann sind am
ehesten mit den magischen Fähigkeiten anderer Rollenspiel-Helden zu
vergleichen. Dabei verbraucht der Einsatz der Disziplinen immer eine
gewisse Menge Blut.
Alleine macht sich Christophe nicht auf den Weg: Nach und nach gesellen
sich Weggefährten zu seiner Gruppe. Diese sind vollwertige Charaktere -
der Spieler kann sie einzeln steuern und weiterentwickeln. Gibt man das
Kommando an den Computer ab, handeln die Protagonisten nach den
vorgegebenen Grundeinstellungen «defensiv», «neutral» oder «offensiv».
Das ganze Spiel lässt sich übrigens dank vorbildlicher Steuerung mit der
Maus alleine bewältigen.
Zeitlich ist der erste Teil der Geschichte aufgrund der Kreuzzug-Story
nicht ganz abwegig im Mittelalter angesiedelt. Armbrust und Schwert
eignen sich durchaus, um den eigenen Standpunkt gegenüber
rivalisierenden Vampir-Clans zu vertreten. Zum Kulturschock kommts aber
trotzdem: Nachdem Christoph Prag und Wien von gegnerischen Blutsaugern
befreit hat, wird er ins moderne London versetzt. Logischerweise muss
man sich dort mit Flammenwerfer und Handfeuerwaffen dem Gegner stellen.
Mit der starken Story, solider Steuerung und wunderschöner Grafik bringt
das Spiel eigentlich alle Eigenschaften mit, die ein ordentlicher Hit
benötigt. Wären da nicht der eine oder andere Patzer. So finden
vorgeschriebene Dialoge zwischen zwei Spielfiguren statt, obwohl diese
Personen irgendwo weit entfernt im Level herumstehen. Am meisten aber
schmerzt die absolut hirnrissige Speicheroption: Einerseits lässt sich
das Spiel nur an einem Ort im Level saven. Zudem speichert das Spiel
automatisch, sobald man eine neue Location betritt. So geht manch toller
Charakter den Bach runter, weil man irgendwo einen Fehler macht. Unterm
Strich überwiegt aber trotzdem der Spielspass kommt ein Patch für die
erwähnten Mängel, ist das Game sein Geld wert.
Für das Spiel muss man ca.35 EUR hin blättern.
29 Bewertungen, 2 Kommentare
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15.02.2002, 11:30 Uhr von The_Wishmaster
Bewertung: sehr hilfreichACHTUNG FAKER! TempestOne hat seinen Herr der Ringe-Bericht von mir kopiert. Der Bericht wurde am 02.01.02 unter meinem Usernamen The-Wishmaster bei Ciao eingestellt! URL: http://www.ciao.com/opinion_view.php?OpinionId=2189372&SortOrder=0&sortedRev
-
14.02.2002, 20:52 Uhr von bastian000123
Bewertung: sehr hilfreichhm ... und ich kenn das nicht
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