Das fünfte Evangelium (gebundene Ausgabe) / Philipp Vandenberg Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2004
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Erfahrungsbericht von BjoernS
Eine reine Glaubensfrage
Pro:
Spannend, interessante Theorie
Kontra:
man liebt es oder man hasst es
Empfehlung:
Ja
Das ich Bücher von Vandenberg gerne lese, haben inzwischen sicherlich einige mit bekommen. Heute möchte ich das Buch vorstellen, was mir bisher am Besten gefallen hat ... „das fünfte Evangelium“
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Fakten
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Das „fünfte Evangelium“ von Philipp Vandenberg ist 1993 bei Bastei Lübbe als Taschenbuch erschienen und kostet aktuell 6,90 Euro. Die ISBN lautet 3-404-12276-3 und insgesamt umfasst das Werk 349 Seiten. Eingeleitet wird das Buch durch ein Zitat aus Lukas 12, 1-3 ....
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Storyline
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Nach einem Autounfall eines Kunsthändlers findet dessen Frau Anne von Seydlitz einen Film, auf dem die Bilder von einem alten Schriftstück zu sehen sind. Schnell wird ihr klar, dass es sich um etwas sehr geheimnisvolles handeln muss, denn es werden Unsummen für die entsprechenden Originale geboten. Doch bei den Nachforschungen, um was es sich denn handeln könnte, passieren Anne immer wieder seltsame Dinge, denn alle Personen, die sie deswegen kontaktiert verschwinden plötzlich – oder drehen durch, wie ein Professor, der in Paris das Bild der Mona Lisa mit Säure übergiesst. Anne reist nach Paris und bittet dort einen alten Freund, einen Journalisten, um Hilfe. Doch in Paris ist ihr Weg nicht zu Ende ...
... mehr wird wie immer nicht verraten
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Literarisches
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Das Buch ist sehr gut lesbar. Sowohl die verwendete Grammatik, als auch die Wortwahl sind zwar nicht als „ultraleicht“ zu beschreiben, aber man kann den Text flüssig lesen. Im Gegensatz zu anderen Vandenberg-Büchern findet man auch nur sehr wenige lateinische Bezüge und muss nicht ständig im Anhang irgendwelche Übersetzungen nachblättern. Die Spannung wird durch die Geschichte hindurch permanent aufgebaut und die einzelnen Fakten bauen sich erst nach und nach auf. Dabei fällt besonders auf, dass die Szenenwechsel (immer sauber in neue Kapitel unterteilt) so geschickt eingebaut sind, dass man einfach weiterlesen muss. Und diese Spannung hält sich auch bis zum Schluß.
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Meine Meinung zur Story
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Um es vorweg zu nehmen: die Story ist echt klasse. Sie hat zwar eine gewisse Form an geschichtlichen Bezügen, aber bei diesem Werk kann man durchaus von Bellistrik sprechen – nicht immer so eindeutig bei Vandenberg, in diesem Fall aber voll zutreffend. Im Grunde geht es wieder einmal um Vandenbergs Lieblingstheorie: „die Menschheit birgt geheimes Wissen, welches nur ganz wenige Menschen kennen. Dieses Wissen wird von Person zu Person weiter geleitet und darf niemals das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Sollte dieses Wissen an die Öffentlichkeit gelangen, so wären die Grundfeste unserer Gesellschaft erschüttert.“
Das „fünfte Evangelium“ ist das Vandenberg-Buch, in dem diese Idee des Autors am deutlichen zutage tritt. Und aus dieser Idee bezieht das Buch in meinen Augen auch seine Macht. Jeder, der sich mit einem solchen Gedanken in keinster Weise anfreunden kann, jeder der behauptet soetwas sein unvorstellbar wird dieses Buch weglegen und es als „an den Haaren herbeigezogen“ und als „Fantasterei“ bezeichnen. Andereseits würde ich sagen, dass für jeden, der sich auch nur im entferntesten vorstellen kann, dass diese Theorie von Vandenberg einen Funken von Wahrheit beinhaltet, dieses Buch ein wahrer Hochgenuß sein wird.
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Fazit
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Das Buch wird die Meinungen der Leser spalten, ich glaube nicht, dass man eine mittlere Bewertung finden wird. Man liebt dieses Buch (wie ich) oder man hasst es (wie beispielsweise meine Frau). Man kann über dieses Buch nicht anders denken und die beiden Parteien werden darüber auch nicht wirklich diskutieren können, denn entweder hält man die grundlegende Idee für möglich oder für Spinnerei – eine reine Glaubensfrage :-)
Ich halte es zumindest für denkbar (aber ich mag ja auch AkteX und die Matrix *lach*) und von daher gibt es von mir ein ganz klares empfehlenswert bei voller Punktzahl.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren
Cu easywk
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Fakten
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Das „fünfte Evangelium“ von Philipp Vandenberg ist 1993 bei Bastei Lübbe als Taschenbuch erschienen und kostet aktuell 6,90 Euro. Die ISBN lautet 3-404-12276-3 und insgesamt umfasst das Werk 349 Seiten. Eingeleitet wird das Buch durch ein Zitat aus Lukas 12, 1-3 ....
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Nach einem Autounfall eines Kunsthändlers findet dessen Frau Anne von Seydlitz einen Film, auf dem die Bilder von einem alten Schriftstück zu sehen sind. Schnell wird ihr klar, dass es sich um etwas sehr geheimnisvolles handeln muss, denn es werden Unsummen für die entsprechenden Originale geboten. Doch bei den Nachforschungen, um was es sich denn handeln könnte, passieren Anne immer wieder seltsame Dinge, denn alle Personen, die sie deswegen kontaktiert verschwinden plötzlich – oder drehen durch, wie ein Professor, der in Paris das Bild der Mona Lisa mit Säure übergiesst. Anne reist nach Paris und bittet dort einen alten Freund, einen Journalisten, um Hilfe. Doch in Paris ist ihr Weg nicht zu Ende ...
... mehr wird wie immer nicht verraten
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Literarisches
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Das Buch ist sehr gut lesbar. Sowohl die verwendete Grammatik, als auch die Wortwahl sind zwar nicht als „ultraleicht“ zu beschreiben, aber man kann den Text flüssig lesen. Im Gegensatz zu anderen Vandenberg-Büchern findet man auch nur sehr wenige lateinische Bezüge und muss nicht ständig im Anhang irgendwelche Übersetzungen nachblättern. Die Spannung wird durch die Geschichte hindurch permanent aufgebaut und die einzelnen Fakten bauen sich erst nach und nach auf. Dabei fällt besonders auf, dass die Szenenwechsel (immer sauber in neue Kapitel unterteilt) so geschickt eingebaut sind, dass man einfach weiterlesen muss. Und diese Spannung hält sich auch bis zum Schluß.
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Meine Meinung zur Story
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Um es vorweg zu nehmen: die Story ist echt klasse. Sie hat zwar eine gewisse Form an geschichtlichen Bezügen, aber bei diesem Werk kann man durchaus von Bellistrik sprechen – nicht immer so eindeutig bei Vandenberg, in diesem Fall aber voll zutreffend. Im Grunde geht es wieder einmal um Vandenbergs Lieblingstheorie: „die Menschheit birgt geheimes Wissen, welches nur ganz wenige Menschen kennen. Dieses Wissen wird von Person zu Person weiter geleitet und darf niemals das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Sollte dieses Wissen an die Öffentlichkeit gelangen, so wären die Grundfeste unserer Gesellschaft erschüttert.“
Das „fünfte Evangelium“ ist das Vandenberg-Buch, in dem diese Idee des Autors am deutlichen zutage tritt. Und aus dieser Idee bezieht das Buch in meinen Augen auch seine Macht. Jeder, der sich mit einem solchen Gedanken in keinster Weise anfreunden kann, jeder der behauptet soetwas sein unvorstellbar wird dieses Buch weglegen und es als „an den Haaren herbeigezogen“ und als „Fantasterei“ bezeichnen. Andereseits würde ich sagen, dass für jeden, der sich auch nur im entferntesten vorstellen kann, dass diese Theorie von Vandenberg einen Funken von Wahrheit beinhaltet, dieses Buch ein wahrer Hochgenuß sein wird.
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Das Buch wird die Meinungen der Leser spalten, ich glaube nicht, dass man eine mittlere Bewertung finden wird. Man liebt dieses Buch (wie ich) oder man hasst es (wie beispielsweise meine Frau). Man kann über dieses Buch nicht anders denken und die beiden Parteien werden darüber auch nicht wirklich diskutieren können, denn entweder hält man die grundlegende Idee für möglich oder für Spinnerei – eine reine Glaubensfrage :-)
Ich halte es zumindest für denkbar (aber ich mag ja auch AkteX und die Matrix *lach*) und von daher gibt es von mir ein ganz klares empfehlenswert bei voller Punktzahl.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren
Cu easywk
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