Venusfliegenfalle Testbericht

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Erfahrungsbericht von MegaspeedSonic

Eine tolle Sache

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Nun, viele Leute sind fasziniert von fleischfressenden Pflanzen und vor allem Kinder schwärmen häufig davon, eine fleischfressende Pflanze haben zu wollen.
Das klingt zuerst vielleicht abartig, dabei sind diese Pflanzen eigentlich wunderschön und auch noch nützlich!

Beim Begriff Fleischfressende Pflanze denkt man eigentlich sofort an die Venusfliegenfalle.
Es gibt tatsächlich Leute (und ich kenne ein paar davon), die glauben, so eine Fliegenfalle könne einem den Finger abbeißen *hand vors gesicht hält*...

Das ist natürlich absoluter Blödsinn, solche Leute schauen wohl zuviele Cartoons...

So eine fleischfressende Pflanze kann schon etwas tolles sein, weil sie halt irgendwo mehr ist als eine gewöhnliche Pflanze - man sollte es allerdings nicht übertreiben.
Da hab ich auch so meine Erfahrungen mit, als kleines Kind hab ich meine Venusfallen ständig mit Würmern oder Riesenschmeißfliegen vollgestopft - das haben sie nicht vertragen.

Man sollte die Fallen absolut nicht unnötig reizen und die Pflanze auch nicht füttern -
dem sollte man sich bewusst sein. Die Pflanze regelt das ganz von allein. Wenn sie zusätzliche Nährstoffe benötigt, aktiviert sie schon von alleine den lockenden Duft ihrer Fallen.
Wenn die Pflanze also absolut nicht auf Fressen eingestellt ist und keines benötigt, und trotzdem gefüttert wird, kann sie auch daran zugrunde gehen - von der betroffenen Falle bis zur ganzen Pflanze.

Die einzelnen Fallen sterben nach mehreren Aktivierungen ab, deshalb sollte man die Fanghäärchen an den Fallen nicht unnötig mit dem Finger oder Stock reizen!

Die Pflanze nimmt auch wahr, ob sie ohne Beute zugegangen ist, oder eben nicht. Ein gefangenes Insekt stimuliert die Härchen auch nach Schließen der Fall immer weiter, so presst die Falle sich immer weiter zu und sondert schließlich ein Verdauungssekret ab. Nach einer Woche öffnet sich die Falle in den meisten Fällen wieder (wenn die Falle schon sehr abgenutzt war, kann sie danach auch absterben) und nur noch der Panzer des Insekts ist übrig...

Man kann eine Venusfliegenfalle entweder im Topf oder in reichlich Torf am Gartenteich halten.
Die Pflanzen sind, wohlgemerkt, eben sehr empfindlich, deswegen ertragen sie auch kein Leitungswasser und sollten wenn möglich mit Regenwasser gegossen werden - oder noch besser mit Grundwasser.

Man sollte mit der Pflanze also durchaus verantwortungsbewusst umgehen, dann wird man lange seine Freude damit haben.
Wenn die Pflanze im Winter abstirbt, lebt die Wurzel gewöhnlich weiter-wer also auch den Winter über die verrottete Pflanze fein weitergießt, hat vielleicht Glück und di Pflanze kommt Im Frühjahr wieder.

Ob eine Venusfalle nun innerhalb der Falle rot gefärbt ist oder nicht, ist egal, das ist artenabhängig.
Venusfallen kann man in so ziemlich jedem Baumarkt bekommen, wer also mal Lust hat, sich ein anzuschaffen, sollte das unbedingt tun, es gibt keine interaktiveren Pflanzen ^_^ !

22 Bewertungen, 4 Kommentare

  • Skydancer01

    05.05.2002, 21:43 Uhr von Skydancer01
    Bewertung: sehr hilfreich

    Aber nichts für mich, ich rette sogar die Fliegen aus dem Treppenhaus *g*

  • zettikonfetti

    27.04.2002, 21:51 Uhr von zettikonfetti
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich hatte auch mal welche...die sind aber in zettikonefttis zarten Fingern immer nach 5 bis 6 Tagen eingegangen...keine Ahnung warum....mochten mich wohl nicht...

  • StefanieOkelmann

    27.04.2002, 21:33 Uhr von StefanieOkelmann
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sollte die eigentlich wirklich immer absterben im Winter? Ich habe meine jetzt schon 2 Jahre, ohne daß was abgestorben ist.

  • kulosa

    27.04.2002, 21:24 Uhr von kulosa
    Bewertung: sehr hilfreich

    Aber nicht den Finger reinstecken