Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (Taschenbuch) / Jules Verne Testbericht
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Erfahrungsbericht von Spissi
Weiterer Klassiker von Jules Verne - Die Reise zum Mittelpunkt der Erde
Pro:
preiswert und spannend Jugendliteratur
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Jugendliteratur vom Feinsten.
Jules Verne – niemand sonst schaffte es Science Fiction in einer derartig vorausblickenden Weise zu beschreiben wie er es tat – zahlreiche seiner im 19ten Jahrhundert noch unglaublich scheinenden Konstruktionen sind heute Realität – um nicht zu sagen Alltag geworden.
Kurz- Biographie Jules Verne
„Wenn Sie sich in ihrem Sessel zurücklehnen und mit dem Raumschiff Enterprise in Galaxien vordringen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat, glauben Sie daran, dass das, was dort als Fiktion über den Bildschirm flimmert, jemals wahr werden könnte?“
So oder ähnlich starten eine Vielzahl der Biographien über Jules Verne. Jules Verne war ein Visionär. Zahlreiche seiner im 19ten Jahrhundert noch unmöglich erscheinenden Utopien sind inzwischen Wirklichkeit geworden – seien es U-Boote, Mondraketen oder auch nur Ballonreisen.
Am 8. Februar 1828 als Sohn eines Rechtsanwaltes in Nantes (Frankreich) geboren nimmt er zunächst ein Jurastudium auf. Zum Leidwesen seines Vaters gerät Jules Verne in Paris rasch in Kontakt mit den literarischen Zirkeln und lernt dabei u.a. Alexandre Dumas („Drei Musketiere“, „Der Graf von Monte Christo“) kennen.
Zugunsten der Schriftstellerei vernachlässigt Jules Verne sein Jurastudium zunehmend. Sein erstes Stück, ein Drama, wird 1850 in Paris uraufgeführt. Um 1860 entdeckt Jules Verne seine Lust zu reisen. Er trifft auf Perre-Jules-Hetzel, einem Schriftsteller und Herausgeber von Jugendliteratur. Von da an widmet sich Jules Verne dem Verfassen von Jugend- und Reiseliteratur. 1871 zieht er mit seiner Famile um und wird Stadtrat und Vorsitzender der Académie d’Amiens, einer franz. Universität. Nebenbei verfasst Verne Bücher wie etwa „Reise um die Erde in achtzig Tagen“ und wird zur Berühmtheit.
1886 überlebt Verne einen Attentatsversuch. 1905 stirbt Jules Verne in Folge seiner Diabetes. Er hinterlässt über 65 Romane und zahlreiche andere Schriftstücke.
Handelnde Personen:
Prof. Lidenbrock
Exzentrischer Hamburger Professor, welcher bei seinen Studien auf die Schriften eines gewissen Arne Saknussemm stößt und sich daraufhin auf seine Spuren begibt.
Axel
Neffe von Prof. Lidenbrock, entschlüsselt die geheime Botschaft, ahnt aber nicht, dass er sich damit auf das Abenteuer seines Lebens einlässt.
Hans
Isländischer Jäger der Prof. Lidenbrock und Axel bei Ihrer Reise begleitet und mehr als nur einmal ihr Leben rettet.
Inhalt „Reise zum Mittelpunkt der Erde“
Prof. Lidenbrock lebt in Hamburg. Während seiner Forschungen stößt er auf ein Schriftstück des Reisenden Arne Saknussemm. Lidenbrock will unbedingt dessen Inhalt erfahren und macht sich an die Übersetzung des Schriftstückes. Mehrere Tage und Nächte versucht er hinter das Geheimnis zu kommen – erzielt aber kein Ergebnis. Sein Neffe Axel versucht sich daraufhin ebenfalls an der Entschlüsselung und findet durch einen Zufall das Geheimnis des Schriftstückes heraus. Axel weiß, dass sich sein Onkel daraufhin in die Expedition stürzen würde und verbirgt das Geheimnis anfänglich vor ihm. Als er es schließlich doch preis gibt, geschieht das erwartete – innerhalb weniger Tage macht sich Prof. Lidenbrock gemeinsam mit seinem Neffen auf den Weg.
Über Dänemark reisen sie nach Island, wo Arne Saknussemm angab, einen erloschenen Vulkanschacht entdeckt zu haben, der sie zum Mittelpunkt der Erde führen würde. In Island werden sie dank zahlreicher Empfehlungsschreiben überaus freundlich empfangen. Ein Isländischer Professor, der seine Gastfreundschaft anbietet, empfiehlt Ihnen den Isländischen Jäger Hans als Wegbegleiter.
Dieser begibt sich mit Prof. Lidenbrock zum Rand des Kraters Sneffels – wo am 1.Juli die Sonne den Weg zum Mittelpunkt der Erde offenbaren sollte. Tatsächlich ist es auch so – er zeigt auf einen Abgrund.
Das Expeditionsteam macht sich daraufhin auf den Weg in den Krater. Sie begeben sich immer tiefer unter die Erdoberfläche – schließlich befinden sie sich unter dem Meer. Nachdem sie sich auch verlaufen gehen Ihnen schließlich die Trinkwasservorräte aus – nur mit knapper Not finden sie schließlich doch noch eine Wasserquelle – nachdem Sie die Gesteinswand, hinter der sich ein Gebirgsbach verborgen hatte, eingeschlagen hatten, begleitete sie dieser schließlich den Weg entlang. Zahlreiche weitere Hindernisse stellen sich den Abenteurern in den Weg – halten sie aber nicht auf.
Ende August, mittlerweile waren immerhin 2 Monate vergangen – finden die Abenteurer ein unterirdisches Meer – mit zahlreicher Vegetation und auch Fischen. Auch Skelette von anderen Tieren sind zu entdecken. Hans baut für das Expeditionsteam ein Floß, mit welchem sie vorhaben, den Meer zu überqueren. Nach vielen Tagen kommen sie in ein Unwetter, welches beinahe ihr Leben gefährdet. Durch einen Blitz wird ihr gesamtes Boot magnetisiert und zahlreiche mitgebrachte Kisten mit Vorräten und Instrumenten drohen in Flammen aufzugehen. Mit Müh und Not landen sie 3 Tage später auf einer Bucht. Der Kompass gibt ihnen allerdings an, dass sie wieder an ihren Ausgangsort zurückgekehrt wären. Prof. Lidenbrock kann dies nicht glauben und sieht sich am Ufer um – er findet Schriftzeigen – AS – Arne Saknussemm. Sie gelangen schließlich zu einer Öffnung im Felsen – ein großer Steinbrocken verschließt jedoch den Eingang. Prof. Lidenbrock beschließt den Stein einfach zu sprengen und sie machen sich an die Arbeit. Kurz vor Auslösen der Sprengung ziehen sie sich mit dem Floß auf das Meer zurück – als das Gestein in gesprengt wird, wird plötzlich das wahre Ausmaß bemerkbar – hinter dem Gestein befindet sich ein Gefälle und das Meer beginnt in dessen Richtung zu fließen – und reißt die Abenteurer mit sich.
Durch einen aktiven Vulkan kommen die 3 Abenteurer werden die 3 Abenteurer schließlich auf die Oberfläche zurückgehoben und merken dass sie beim Ätna am Mittelmeer gelandet waren. Nach einigen Tagen begeben sich Prof. Lidenbrock und Axel auf die Heimreise. Mehr als ein halbes Jahr später betrachtet Axel nochmals den Kompass, den sie auf der Reise mit sich führten – und entdeckt dass er in die falsche Richtung zeigte – die Magnetisierung während des Gewitters hatte dazu geführt, dass sie glaubten, sich noch immer an der selben Küste des Meeres zu befinden.
Meine Meinung:
Ich kann mich nur wiederholen auch diese Jugendliteratur ist ein Klassiker von Jules Verne, und kostet nur ca. 6Euro als Taschenbuch, also jedem zu empfehlen der ein spannendes Buch sucht.
Jedes Kind und jeder Jugendliche sollte diese Geschichte kennen, gehört einfach dazu.
Es ist einfach unglaublich wie Jules Verne die Dinge erklärt, für die damalige Zeit sehr außergewöhnlich, beachtenswert.
Mfg Spissi
Jules Verne – niemand sonst schaffte es Science Fiction in einer derartig vorausblickenden Weise zu beschreiben wie er es tat – zahlreiche seiner im 19ten Jahrhundert noch unglaublich scheinenden Konstruktionen sind heute Realität – um nicht zu sagen Alltag geworden.
Kurz- Biographie Jules Verne
„Wenn Sie sich in ihrem Sessel zurücklehnen und mit dem Raumschiff Enterprise in Galaxien vordringen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat, glauben Sie daran, dass das, was dort als Fiktion über den Bildschirm flimmert, jemals wahr werden könnte?“
So oder ähnlich starten eine Vielzahl der Biographien über Jules Verne. Jules Verne war ein Visionär. Zahlreiche seiner im 19ten Jahrhundert noch unmöglich erscheinenden Utopien sind inzwischen Wirklichkeit geworden – seien es U-Boote, Mondraketen oder auch nur Ballonreisen.
Am 8. Februar 1828 als Sohn eines Rechtsanwaltes in Nantes (Frankreich) geboren nimmt er zunächst ein Jurastudium auf. Zum Leidwesen seines Vaters gerät Jules Verne in Paris rasch in Kontakt mit den literarischen Zirkeln und lernt dabei u.a. Alexandre Dumas („Drei Musketiere“, „Der Graf von Monte Christo“) kennen.
Zugunsten der Schriftstellerei vernachlässigt Jules Verne sein Jurastudium zunehmend. Sein erstes Stück, ein Drama, wird 1850 in Paris uraufgeführt. Um 1860 entdeckt Jules Verne seine Lust zu reisen. Er trifft auf Perre-Jules-Hetzel, einem Schriftsteller und Herausgeber von Jugendliteratur. Von da an widmet sich Jules Verne dem Verfassen von Jugend- und Reiseliteratur. 1871 zieht er mit seiner Famile um und wird Stadtrat und Vorsitzender der Académie d’Amiens, einer franz. Universität. Nebenbei verfasst Verne Bücher wie etwa „Reise um die Erde in achtzig Tagen“ und wird zur Berühmtheit.
1886 überlebt Verne einen Attentatsversuch. 1905 stirbt Jules Verne in Folge seiner Diabetes. Er hinterlässt über 65 Romane und zahlreiche andere Schriftstücke.
Handelnde Personen:
Prof. Lidenbrock
Exzentrischer Hamburger Professor, welcher bei seinen Studien auf die Schriften eines gewissen Arne Saknussemm stößt und sich daraufhin auf seine Spuren begibt.
Axel
Neffe von Prof. Lidenbrock, entschlüsselt die geheime Botschaft, ahnt aber nicht, dass er sich damit auf das Abenteuer seines Lebens einlässt.
Hans
Isländischer Jäger der Prof. Lidenbrock und Axel bei Ihrer Reise begleitet und mehr als nur einmal ihr Leben rettet.
Inhalt „Reise zum Mittelpunkt der Erde“
Prof. Lidenbrock lebt in Hamburg. Während seiner Forschungen stößt er auf ein Schriftstück des Reisenden Arne Saknussemm. Lidenbrock will unbedingt dessen Inhalt erfahren und macht sich an die Übersetzung des Schriftstückes. Mehrere Tage und Nächte versucht er hinter das Geheimnis zu kommen – erzielt aber kein Ergebnis. Sein Neffe Axel versucht sich daraufhin ebenfalls an der Entschlüsselung und findet durch einen Zufall das Geheimnis des Schriftstückes heraus. Axel weiß, dass sich sein Onkel daraufhin in die Expedition stürzen würde und verbirgt das Geheimnis anfänglich vor ihm. Als er es schließlich doch preis gibt, geschieht das erwartete – innerhalb weniger Tage macht sich Prof. Lidenbrock gemeinsam mit seinem Neffen auf den Weg.
Über Dänemark reisen sie nach Island, wo Arne Saknussemm angab, einen erloschenen Vulkanschacht entdeckt zu haben, der sie zum Mittelpunkt der Erde führen würde. In Island werden sie dank zahlreicher Empfehlungsschreiben überaus freundlich empfangen. Ein Isländischer Professor, der seine Gastfreundschaft anbietet, empfiehlt Ihnen den Isländischen Jäger Hans als Wegbegleiter.
Dieser begibt sich mit Prof. Lidenbrock zum Rand des Kraters Sneffels – wo am 1.Juli die Sonne den Weg zum Mittelpunkt der Erde offenbaren sollte. Tatsächlich ist es auch so – er zeigt auf einen Abgrund.
Das Expeditionsteam macht sich daraufhin auf den Weg in den Krater. Sie begeben sich immer tiefer unter die Erdoberfläche – schließlich befinden sie sich unter dem Meer. Nachdem sie sich auch verlaufen gehen Ihnen schließlich die Trinkwasservorräte aus – nur mit knapper Not finden sie schließlich doch noch eine Wasserquelle – nachdem Sie die Gesteinswand, hinter der sich ein Gebirgsbach verborgen hatte, eingeschlagen hatten, begleitete sie dieser schließlich den Weg entlang. Zahlreiche weitere Hindernisse stellen sich den Abenteurern in den Weg – halten sie aber nicht auf.
Ende August, mittlerweile waren immerhin 2 Monate vergangen – finden die Abenteurer ein unterirdisches Meer – mit zahlreicher Vegetation und auch Fischen. Auch Skelette von anderen Tieren sind zu entdecken. Hans baut für das Expeditionsteam ein Floß, mit welchem sie vorhaben, den Meer zu überqueren. Nach vielen Tagen kommen sie in ein Unwetter, welches beinahe ihr Leben gefährdet. Durch einen Blitz wird ihr gesamtes Boot magnetisiert und zahlreiche mitgebrachte Kisten mit Vorräten und Instrumenten drohen in Flammen aufzugehen. Mit Müh und Not landen sie 3 Tage später auf einer Bucht. Der Kompass gibt ihnen allerdings an, dass sie wieder an ihren Ausgangsort zurückgekehrt wären. Prof. Lidenbrock kann dies nicht glauben und sieht sich am Ufer um – er findet Schriftzeigen – AS – Arne Saknussemm. Sie gelangen schließlich zu einer Öffnung im Felsen – ein großer Steinbrocken verschließt jedoch den Eingang. Prof. Lidenbrock beschließt den Stein einfach zu sprengen und sie machen sich an die Arbeit. Kurz vor Auslösen der Sprengung ziehen sie sich mit dem Floß auf das Meer zurück – als das Gestein in gesprengt wird, wird plötzlich das wahre Ausmaß bemerkbar – hinter dem Gestein befindet sich ein Gefälle und das Meer beginnt in dessen Richtung zu fließen – und reißt die Abenteurer mit sich.
Durch einen aktiven Vulkan kommen die 3 Abenteurer werden die 3 Abenteurer schließlich auf die Oberfläche zurückgehoben und merken dass sie beim Ätna am Mittelmeer gelandet waren. Nach einigen Tagen begeben sich Prof. Lidenbrock und Axel auf die Heimreise. Mehr als ein halbes Jahr später betrachtet Axel nochmals den Kompass, den sie auf der Reise mit sich führten – und entdeckt dass er in die falsche Richtung zeigte – die Magnetisierung während des Gewitters hatte dazu geführt, dass sie glaubten, sich noch immer an der selben Küste des Meeres zu befinden.
Meine Meinung:
Ich kann mich nur wiederholen auch diese Jugendliteratur ist ein Klassiker von Jules Verne, und kostet nur ca. 6Euro als Taschenbuch, also jedem zu empfehlen der ein spannendes Buch sucht.
Jedes Kind und jeder Jugendliche sollte diese Geschichte kennen, gehört einfach dazu.
Es ist einfach unglaublich wie Jules Verne die Dinge erklärt, für die damalige Zeit sehr außergewöhnlich, beachtenswert.
Mfg Spissi
11 Bewertungen, 1 Kommentar
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10.06.2005, 19:04 Uhr von ookasan
Bewertung: sehr hilfreichsich wirklich interessant an und denke für 6 euro noch zu den billigeren büchern
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