Visa Nagellack Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Trocknungsdauer:
Erfahrungsbericht von Wusel85
Sparen ohne Qualitätsverlust?
Pro:
viele Farben; Preis
Kontra:
schlechte Qualität
Empfehlung:
Nein
In diesem Bericht geht es um den Nagellack der Firma Visa. Der Lack ist in den meisten Drogeriemärkten und
-abteilungen zu einem Preis von 1,95€ pro 7ml Fläschchen zu haben.
Die Farbauswahl
Die Farbpalette ist meines Ermessens nach recht groß. Erhältlich sind beispielsweise die Farben rot, rosa, lila, blau, grün, gelb, weiß, schwarz und noch einige mehr. Viele Farben gibt es zudem in unterschiedlichen Helligkeitsstufen.
Außerdem gibt es verschiedene Metalliclacke wie z.B. in gold oder silber, sowie durchsichtige Glitterlacke, die ebenfalls in mehreren verschiedenen Farben erhältlich sind.
Kurz gesagt: Hier dürfte für jeden Geschmack der richtige Farbton dabei sein. Mir persönlich gefällt, dass es auch ausgefallenere bzw. ungewöhnlichere Farben wie grün oder gelb erhältlich sind.
Die Aufmachung
Der Nagellack ist in kleinen bauchigen Fläschchen a 7ml erhältlich. Die Deckel sind in der Regel dunkelblau.
Ich selbst finde diese Form der Verpackung nicht sonderlich ansprechend. Ganz ehrlich: Ich hab schon weitaus hübschere Fläschchen gesehen. Aber na ja, eigentlich ist mir das recht schnuppe, solange der Inhalt hält, was er verspricht. Verschenken würde ich diese Fläschchen allerdings nur ungern.
Das Auftragen
In dem Deckel des Fläschchens befindet sich ein geeigneter Pinsel – nicht zu klein und nicht zu groß. Die Farbe lässt sich damit relativ gut und leicht auftragen. Haare hat ein solcher Pinsel bei mir noch nie verloren. Man sollte allerdings vor dem Kauf nachschauen, ob der Pinsel noch heil ist: Mir ist es mal passiert, dass an einer Seite die Haare nach oben gebogen waren...damit konnte ich dann nicht mehr wirklich was anfangen.
Die Konsistenz des Lackes ist bei vielen neuen Fläschchen etwas zu dünn (kommt drauf an, wie lang er schon im Laden gestanden hat). Ungeübten passiert es daher sehr leicht, dass sie ungewollt die Nagelhaut mit anmalen. Außerdem sollte man nach dem Auftragen die Hände ruhig halten, da manche Lacke durch die dünne Konsistenz auseinander laufen können, wenn man sie zu heftig bewegt. Recht unpraktisch, wenn ihr mich fragt.
Glücklicherweise ändert sich das mit der Zeit: Wenn man den Lack mehr oder weniger regelmäßig benutzt, hat er nach etwa 2 Wochen genau die richtige Konsistenz. ;-)
Was mich beim Auftragen doch sehr gestört hat, war der Geruch: Mich hat er irgendwie an Terpentin erinnert...
Das finde ich schon etwas bedenklich. Mal abgesehen davon, dass der Geruch einfach ekelhaft ist, möchte ich nicht wissen, wie das wohl reichen mag, wenn sich mehrere Personen gleichzeitig in einem Raum die Nägel damit lackieren. Außerdem finde ich es nicht unwahrscheinlich, dass der Geruch bei empfindlicheren Personen Kopfschmerzen auslöst. Also lieber vorher ein Fenster aufmachen!
Das Trocknen
Visa Nagellack braucht pro Schicht etwa ein bis zwei Minuten, bis er trocken ist und dann noch mal drei bis vier Minuten, bis er ordentlich durchgehärtet ist. Mit dieser Zeit liegt er meiner Meinung nach im unteren bis mittleren Bereich der allgemeinen Trocknungszeiten von Nagellacken.
Da ich ein Mensch bin, der nicht lange still sitzen kann, ist das nicht unbedingt was für mich, obwohl die Zeit objektiv gesehen ganz ok ist (ist ja schließlich kein 60-Sekunden-Lack). Es gibt schlimmere.
Die Deckkraft
Die Deckkraft variiert bei Visa Nagellacken. Die meisten dunklen Farben decken schon nach dem ersten Auftragen recht gut, die helleren, vor allem die Metalliclacke, muss man oft zwei mal auftragen, damit die Farbe wirklich deckt.
Spätestens nach dem zweiten Auftragen haben allerdings ale Lacke eine gute bis sehr gute Deckkraft (ausgenommen sind natürlich die Farben, die von Hause aus eher dezent und durchsichtig sind).
Die Farbwirkung
Die Farbwirkung der Visa Nagellacke ist meiner Meinung nach je nach Farbe durchschnittlich bis weniger toll. Mir ist vor allem aufgefallen, dass die typische Glanzwirkung von aufgetragenem Nagellack bei diesen Produkten verhältnismäßig schnell verschwunden ist (außer bei den Glitterlacken). Der Lack wirkt dann ziemlich stumpf – weniger ansehnlich, wie ich finde. Besonders davon betroffen waren die kräftigeren Farben wie z.B. dunkelrot. Bei den Metallicfarben ist es mir weniger aufgefallen.
Die Wirkung des Glitterlacks
Der Glitterlack sieht nach dem Auftragen wie ich finde sehr gut aus (vorrausgesetzt man mag Glitter). Der Glitter glittert auch auf dem Nagel noch so wie er soll. Hier gibt es meiner Meinung nach keinen Unterschied zu anderen bzw. teureren Glitterlacken.
Die Haltbarkeit des aufgetragenen Nagellacks
Die Farblacke halten in der Regel kaum länger als ein bis zwei Tage. Abwaschen oder Baden kann man damit absolut vergesse und nach einem Besuch im Schwimmbad ist nur noch bruchstückhaft erkennbar, dass man ihn überhaupt benutzt hat. Auch bei kleineren Stößen blättert schon mal gerne ein Eckchen raus. Schade...
Der einzige Vorteil: Der Lack lässt sich spielend leicht wieder entfernen.
Ganz anders verhält es sich mit den Glitterlacken: Spülen, Duschen, Haare waschen...alles kein Problem. Der Lack hält bombenfest. An sich klasse nur....man verzweifelt, wenn man den Lack wieder abkriegen will. Ich hab ungelogen über eine halbe Stunde mit Nagellackentferner und Wattepads im Bad gesessen, bis ich das Zeug wieder ab hatte.
Die Haltbarkeit des Nagellacks an sich
Nun ja...wenn man ein Fläschchen mit Nagellack ein paar Monate unbeaufsichtigt rumstehen lässt, dass passieren die tollsten Sachen damit: Nach einigen Wochen hatte sich bereits eine seltsame dunklere Farbschicht am Grund des Visa-Fläschchens entwickelt, die allerdings durch schütteln wieder verschwand. Etwa einen Monat später war sie wieder da...hartnäckig wie eh und je. Da half kein Schütteln und kein Rütteln mehr. Egal dacht ich mir, probieren geht über studieren und pinselte drauf los. Gut, die Konsistenz war ein bisschen zähflüssiger geworden....aber es ging. (Ein Tröpfchen Nagellackentferner hilft da übrigens Wunder.) Weitere drei bis vier Monate später hatte sich der Lack im Fläschchen in eine zähe Pampe verwandelt, die partout nicht vom Pinsel auf meinen Nagel wollte. Und das war die tragische Geschichte eines grünen Visa-Nagellackes, den ich in diesem beschriebenen halben Jahr wenn’s hoch kommt fünf oder sechs mal benutzt habe. Zu traurig, aber da bin ich echt was anderes gewohnt.
(Dabei ist zu beachten, dass ich das Fläschchen nach jedem Benutzen ordnungsgemäß gereinigt und zugeschraubt habe.)
Fazit
Von der Qualität dieses Produkts bin ich ehrlich enttäuscht. Was bringt mir ein Nagellack, der weder besonders gut aussieht, noch nicht mal einen Tag im Schwimmbad heil übersteht und obendrein nach einem halben Jahr reif für die Tonne ist?! Tut mir ja Leid, aber da lege ich lieber 2€ mehr an und habe was vernünftiges.
Das einzige, was mir an diesem Nagellack wirklich gut gefällt, ist die große Farbauswahl.
Insgesamt kann ich den Nagellack von Visa daher nicht mehr wirklich empfehlen. Eine Ausnahme ist der Glitterlack. Wer Glitter mag kann damit nichts falsch machen und guten Gewissens Geld sparen. Die anderen Lacke kann ich höchstens für den Faschings-Gebrauch empfehlen. Für den Alltagsgebrauch taugen sie meiner Meinung nach wenig.
-abteilungen zu einem Preis von 1,95€ pro 7ml Fläschchen zu haben.
Die Farbauswahl
Die Farbpalette ist meines Ermessens nach recht groß. Erhältlich sind beispielsweise die Farben rot, rosa, lila, blau, grün, gelb, weiß, schwarz und noch einige mehr. Viele Farben gibt es zudem in unterschiedlichen Helligkeitsstufen.
Außerdem gibt es verschiedene Metalliclacke wie z.B. in gold oder silber, sowie durchsichtige Glitterlacke, die ebenfalls in mehreren verschiedenen Farben erhältlich sind.
Kurz gesagt: Hier dürfte für jeden Geschmack der richtige Farbton dabei sein. Mir persönlich gefällt, dass es auch ausgefallenere bzw. ungewöhnlichere Farben wie grün oder gelb erhältlich sind.
Die Aufmachung
Der Nagellack ist in kleinen bauchigen Fläschchen a 7ml erhältlich. Die Deckel sind in der Regel dunkelblau.
Ich selbst finde diese Form der Verpackung nicht sonderlich ansprechend. Ganz ehrlich: Ich hab schon weitaus hübschere Fläschchen gesehen. Aber na ja, eigentlich ist mir das recht schnuppe, solange der Inhalt hält, was er verspricht. Verschenken würde ich diese Fläschchen allerdings nur ungern.
Das Auftragen
In dem Deckel des Fläschchens befindet sich ein geeigneter Pinsel – nicht zu klein und nicht zu groß. Die Farbe lässt sich damit relativ gut und leicht auftragen. Haare hat ein solcher Pinsel bei mir noch nie verloren. Man sollte allerdings vor dem Kauf nachschauen, ob der Pinsel noch heil ist: Mir ist es mal passiert, dass an einer Seite die Haare nach oben gebogen waren...damit konnte ich dann nicht mehr wirklich was anfangen.
Die Konsistenz des Lackes ist bei vielen neuen Fläschchen etwas zu dünn (kommt drauf an, wie lang er schon im Laden gestanden hat). Ungeübten passiert es daher sehr leicht, dass sie ungewollt die Nagelhaut mit anmalen. Außerdem sollte man nach dem Auftragen die Hände ruhig halten, da manche Lacke durch die dünne Konsistenz auseinander laufen können, wenn man sie zu heftig bewegt. Recht unpraktisch, wenn ihr mich fragt.
Glücklicherweise ändert sich das mit der Zeit: Wenn man den Lack mehr oder weniger regelmäßig benutzt, hat er nach etwa 2 Wochen genau die richtige Konsistenz. ;-)
Was mich beim Auftragen doch sehr gestört hat, war der Geruch: Mich hat er irgendwie an Terpentin erinnert...
Das finde ich schon etwas bedenklich. Mal abgesehen davon, dass der Geruch einfach ekelhaft ist, möchte ich nicht wissen, wie das wohl reichen mag, wenn sich mehrere Personen gleichzeitig in einem Raum die Nägel damit lackieren. Außerdem finde ich es nicht unwahrscheinlich, dass der Geruch bei empfindlicheren Personen Kopfschmerzen auslöst. Also lieber vorher ein Fenster aufmachen!
Das Trocknen
Visa Nagellack braucht pro Schicht etwa ein bis zwei Minuten, bis er trocken ist und dann noch mal drei bis vier Minuten, bis er ordentlich durchgehärtet ist. Mit dieser Zeit liegt er meiner Meinung nach im unteren bis mittleren Bereich der allgemeinen Trocknungszeiten von Nagellacken.
Da ich ein Mensch bin, der nicht lange still sitzen kann, ist das nicht unbedingt was für mich, obwohl die Zeit objektiv gesehen ganz ok ist (ist ja schließlich kein 60-Sekunden-Lack). Es gibt schlimmere.
Die Deckkraft
Die Deckkraft variiert bei Visa Nagellacken. Die meisten dunklen Farben decken schon nach dem ersten Auftragen recht gut, die helleren, vor allem die Metalliclacke, muss man oft zwei mal auftragen, damit die Farbe wirklich deckt.
Spätestens nach dem zweiten Auftragen haben allerdings ale Lacke eine gute bis sehr gute Deckkraft (ausgenommen sind natürlich die Farben, die von Hause aus eher dezent und durchsichtig sind).
Die Farbwirkung
Die Farbwirkung der Visa Nagellacke ist meiner Meinung nach je nach Farbe durchschnittlich bis weniger toll. Mir ist vor allem aufgefallen, dass die typische Glanzwirkung von aufgetragenem Nagellack bei diesen Produkten verhältnismäßig schnell verschwunden ist (außer bei den Glitterlacken). Der Lack wirkt dann ziemlich stumpf – weniger ansehnlich, wie ich finde. Besonders davon betroffen waren die kräftigeren Farben wie z.B. dunkelrot. Bei den Metallicfarben ist es mir weniger aufgefallen.
Die Wirkung des Glitterlacks
Der Glitterlack sieht nach dem Auftragen wie ich finde sehr gut aus (vorrausgesetzt man mag Glitter). Der Glitter glittert auch auf dem Nagel noch so wie er soll. Hier gibt es meiner Meinung nach keinen Unterschied zu anderen bzw. teureren Glitterlacken.
Die Haltbarkeit des aufgetragenen Nagellacks
Die Farblacke halten in der Regel kaum länger als ein bis zwei Tage. Abwaschen oder Baden kann man damit absolut vergesse und nach einem Besuch im Schwimmbad ist nur noch bruchstückhaft erkennbar, dass man ihn überhaupt benutzt hat. Auch bei kleineren Stößen blättert schon mal gerne ein Eckchen raus. Schade...
Der einzige Vorteil: Der Lack lässt sich spielend leicht wieder entfernen.
Ganz anders verhält es sich mit den Glitterlacken: Spülen, Duschen, Haare waschen...alles kein Problem. Der Lack hält bombenfest. An sich klasse nur....man verzweifelt, wenn man den Lack wieder abkriegen will. Ich hab ungelogen über eine halbe Stunde mit Nagellackentferner und Wattepads im Bad gesessen, bis ich das Zeug wieder ab hatte.
Die Haltbarkeit des Nagellacks an sich
Nun ja...wenn man ein Fläschchen mit Nagellack ein paar Monate unbeaufsichtigt rumstehen lässt, dass passieren die tollsten Sachen damit: Nach einigen Wochen hatte sich bereits eine seltsame dunklere Farbschicht am Grund des Visa-Fläschchens entwickelt, die allerdings durch schütteln wieder verschwand. Etwa einen Monat später war sie wieder da...hartnäckig wie eh und je. Da half kein Schütteln und kein Rütteln mehr. Egal dacht ich mir, probieren geht über studieren und pinselte drauf los. Gut, die Konsistenz war ein bisschen zähflüssiger geworden....aber es ging. (Ein Tröpfchen Nagellackentferner hilft da übrigens Wunder.) Weitere drei bis vier Monate später hatte sich der Lack im Fläschchen in eine zähe Pampe verwandelt, die partout nicht vom Pinsel auf meinen Nagel wollte. Und das war die tragische Geschichte eines grünen Visa-Nagellackes, den ich in diesem beschriebenen halben Jahr wenn’s hoch kommt fünf oder sechs mal benutzt habe. Zu traurig, aber da bin ich echt was anderes gewohnt.
(Dabei ist zu beachten, dass ich das Fläschchen nach jedem Benutzen ordnungsgemäß gereinigt und zugeschraubt habe.)
Fazit
Von der Qualität dieses Produkts bin ich ehrlich enttäuscht. Was bringt mir ein Nagellack, der weder besonders gut aussieht, noch nicht mal einen Tag im Schwimmbad heil übersteht und obendrein nach einem halben Jahr reif für die Tonne ist?! Tut mir ja Leid, aber da lege ich lieber 2€ mehr an und habe was vernünftiges.
Das einzige, was mir an diesem Nagellack wirklich gut gefällt, ist die große Farbauswahl.
Insgesamt kann ich den Nagellack von Visa daher nicht mehr wirklich empfehlen. Eine Ausnahme ist der Glitterlack. Wer Glitter mag kann damit nichts falsch machen und guten Gewissens Geld sparen. Die anderen Lacke kann ich höchstens für den Faschings-Gebrauch empfehlen. Für den Alltagsgebrauch taugen sie meiner Meinung nach wenig.
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