Viss Glas und Flächen Testbericht

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Erfahrungsbericht von BjoernS

Für Visier und Verkleidung

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Das Wochenende steht vor der Tür und Wochenende heißt auch immer „Wohnung putzen“, schließlich arbeiten bei uns beide und von daher verlegen wir das große Putzen immer auf dem Samstag und machen es gemeinsam (gut morgen nicht, denn ich muss arbeiten, aber normalerweise :-)). Ein sehr wichtiges Mittel in unserem Kampf gegen den Schmutz ist der Glass & Flächen Reiniger von Viss.

Verpackung und Design
Viss „Glass & Flächen“ kommt in einer modernen Sprühflasche daher, die in einem leichten Blauton gehalten ist. Vorne gibt’s nen netten Aufkleber mit dem Schriftzug des Produkts und glänzenden Glasflächen. Auf der Rückseite ist beschrieben, wie man die verschiedenen Sprühstrahl-Optionen einstellt (womit ich mir diese Beschreibung hier sparen kann), außerdem etwas Werbung für andere Viss-Produkte, eine nur von Chemikern zu entziffernde Angabe der Inhaltsstoffe (die ich mir hier spare), der grüne Punkt und einige andere Symbole – halt eine ganz normale Sprühflasche, wie man sie auch von anderen Reinigungsmitteln her kennt.
Inhaltlich sind 500 ml drinnen und der innere Schlauch, der zum Sprühkopf führt ist auch lang genug. Somit kann man auch wirklich die vollen 500 ml verbrauchen – bei manch anderen Produkten bleibt ja ein kleiner Rest, da der innere Schlauch nicht ganz nach unten reicht.
Was das Teil gekostet hat, kann ich beim besten Willen nicht mehr sagen, aber es gibt sogenannte Nachfüllpackungen. In den befindet sich Viss als Konzentrat, welches man in die Flasche gibt und dann mit Wasser auffüllt. Das spart ne Menge Verpackung und schont somit die Umwelt.
Der Sprühkopf ist ebenfalls durchsichtig – ein netter Gag, da man so die Mechanik sehen kann und der Flasche sozusagen beim Arbeiten zuschaut, wenn man den Sprühhebel betätigt.

Unsere Viss-Flasche
Unsere Viss-Flasche ist schon ziemlich alt und sieht inzwischen auch etwas „jittelich“ aus. Dass liegt daran, dass wir immer die Nachfüllpackungen kaufen. In der Regel kommt das ungefähr alle 4 Monate vor – eine durchaus vertretbare Ergiebigkeit, da wir Viss doch ziemlich häufig einsetzen.

Wie es geht / wofür es geht
Tja, wie soll es schon gehen. Man holt die Flasche aus dem Schrank, dreht den Sprühkopf in die richtige Position, sprüht Viss auf die zu reinigende Fläche und wischt das ganze hinterher mit einem Lappen ab, wobei ich dazu im allgemeinen Haushaltsrolle benutze.
Wofür es geht wird da schon eher interessanter. Viss Glas und Flächen eigenet sich nämlich für eine ganze Menge: für Spiegel, Fensterscheiben, die Sichtflächen von Monitor und Fernseher, für die Metallflächen in der Küche, die Zerahnplatte am Herd, für die Plastikverkleidung am Motorrad und vor allem für das Visier von meinem Helm. Gerade bei den letzten beiden Punkten bin ich mit der Reinigungsleistung von Viss ziemlich zufrieden. Wenn man ein Haushaltstuch mit Viss einsprüht und das Ganze dann für etwa 5 Minuten auf dem Visier liegen lässt (zwecks „Einwirken“), dann bekommt man auch die hartnäckigsten toten, eingetrockneten Fliegen vom Visier runter :-)

Meine Meinung
Also, die Anwendung ist kinderleicht, besonders positiv empfinde ich die Möglichkeit mittels Konzentrat nachzufüllen. Bei der Reinigungsleistung kann ich nicht maulen, die Glasflächen werden bereits nach der ersten Anwendung streifenfrei sauber und nehmen in den nächsten Tagen den Staub auch nicht besonders stark an – Viss hat also keine „anziehende Wirkung“ auf Staub.
Besonders überrascht war ich, wie gut die Verkleidung des Motorrads sich mit Viss reinigen lässt – draufsprühen, kurz wirken lassen, abwischen, fertig. Hört sich vielleicht wie ein Werbespott an, ist aber so. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Verkleidung trocken ist, ehe man sprüht – im Zusammenhang mit einer regennassen, vielleicht matschigen Kruste auf dem Plastik lässt Viss dann doch zu wünschen übrig ... was aber wohl jedes andere Produkt auch tun würde.
Insgesamt bin ich mit Viss zufrieden und würde es jederzeit wieder kaufen, nur der Geruch ist eher nicht so mein Fall. Ich will jetzt nicht direkt sagen, dass es stinkt, aber ich empfinde den Geruch als ziemlich unangenehm, irgendwie sehr chemisch. Zum Glück verfliegt dieser Geruch ziemlich schnell wieder ... trotzdem hat es dazu geführt, dass ich beim Visier des Motorrashelms nur die Außenseite mit Viss reinige und für innen eher Pril oder ähnliches nehme (was den zusätzlichen Vorteil hat, dass das Visier dann nicht so schnell beschlägt). Der Geruch im inneren des Helm wäre mir dann doch zuviel ...

Fazit
Bei der Anwendung auf Glas kann man vollstens zufrieden sein und auch Metall- und Plastikflächen werden streifenfrei sauber. Ein Pluspunkt gibt’s für die Nachfüllpackung, allerdings schlägt der Geruch negativ zu Buche. Insgesamt kann ich Viss empfehlen – Reinigungsleistung ist ja nun einmal das A und O bei einem Reinigungsmittel – würde aber nicht die Bestnote vergeben :-)

Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Cu easywk