Warcraft III (PC Strategiespiel) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Anarchyboy
WarCraft III Abenteuer in der Welt von Azeroth
Pro:
geniales Spieldesign , das Battle . net , große Spielewelt , spannende Geschichte
Kontra:
etwas kantige Grafik, die Kommentare der Einheiten nerven auf Dauer, manchmal hohe Lag - Zahl im Battle . net, Schlachten manchmal etwas unübersichtlich
Empfehlung:
Ja
Modi : Einzel-PC (- Spieler )
Netzwerk (4 Spieler pro Map )
Internet ( 4 Spieler pro Map)
Ausstattung : 1 CD ROM , 1 Handbuch 8 Seiten , 1 Blizzard Produktkatalog , 1 Karte mit Beschreibung der Einheiten der verschiedenen Völker in WC3
Sound : stereo
Genre : Echtzeit Strategiespiel mit Rollenspielelementen
Entwickler/Publisher : Blizzard / Sierra
Webseite : www.Blizzard.de
Preis : ca. 10 / 15 €
Verkaufsstart : bereits erhältlich
Schwierigkeit : 3 Stufen , leicht , mittel , schwer
USK-Alterseinstufung : ab 12
Sprache Spiel / Handbuch : deutsch / deutsch
Mindestvoraussetzungen :
PC
Win 98/ME/2000/XP
400 Mhz Pentium II oder vergleichbar
128 MB RAM Arbeitsspeicher
DIRECT X 8.1 kompatible 8 MB Grafikkarte
(z.B. TNT(2) , Voodoo3 ATI Rage 128 oder besser )
700 MB freier Festplattenspeicher
4X CD-ROM Laufwerk
Empfohlen :
600 Mhz Prozessor
256 MB RAM Arbeitsspeicher
32 MB 3D Grafikkarte
Direct X 8.1 kompatible Soundkarte
Internetzugang über 56k Modem oder besser für Battle.Net Multiplayer Modus
Geschichte :
Nun denn zunächst einmal die Geschichte von WarCraft 3 . Die Geschichte spielt sich in der Welt von Azeroth ab.
Es gibt 4 Völker: Die Menschen, Die Untoten, die Nachtelfen und die Orks. Die Geißel der Untoten will das ganze Land mit einer Seuche überziehen und so eine gigantische Armee der Untoten entstehen lassen. Dies wollen sie erreichen indem sie das Getreide und die Nahrung der Menschen infizieren. Dahinter steckt der Schreckenslord Mal´ganis und sein ergebener Diener, der Totenbeschwörer Kael´Thuzad. In der ersten Kampagne von WarCraft spielen Sie die Menschen, Ihr Held ist Prinz Arthas und ihr versucht mit allen Mitteln den Plan der Geißel der Untoten zu verhindern. Dazu reist ihr im späteren Spielverlauf der Kampagne sogar zum eisigen Kontinent Northrend wo ihr mithilfe des legendären Lich Schwertes Frostmourne, Lord Mal´ganis stellt und es gilt , ihn zu besiegen. Doch das Schwert ist verflucht und so plagen Arthas schreckliche Gedanken und Alpträume bis er schließlich den Verstand verliert und seinen Vater ermordet (also so ´ne Art Schizophrenie da der Lich-König in seinen Gedanken zu ihm spricht). Die Geißel wird auf ihn aufmerksam und so wechselt er später auf die dunkle Seite und wird zum Todesritter Arthas während er zu Beginn ein Palladin, ein Hüter des Guten ist.
Nun denn in der 2. Kampagne spielen sie die Orks in der Haut von Thrall den Kriegshäuptlings und seinen Ergebenen . Die Orks sind die Widersacher der Untoten und der Menschen . Sie wollen wie die Geißel der Untoten die brennende Legion , eine Armee der Dämonen herbeirufen um so die Menschen und Nachtelfen zu vernichten . So rivalisieren das Volk der Orks und die Geißel der Untoten um die Gunst der brennenden Legion und so wollen beide Rassen die ersten sein die das Portal zur Welt der Dämonen öffnen .
In der nächsten Kampagne spielen sie die Untoten selber in der Rolle vom bösen Arthas zunächst einmal wollen sie den von Ihnen selbst getöteten Totenbeschwörer Kael´Thuzad wieder auferstehen lassen . So müssen sie auf dem Friedhof auf dem er begraben ist die Paladine töten die seine Leiche bewachen und die Asche seines Körpers zum Sonnenbrunnen bringen der in der Hauptstadt der Nachtelfen liegt , um dort seinen Körper wieder regenerieren zu lassen . Später müssen sie versuchen im Auftrag des Schreckenslords Tihondrius alle Akolyten wieder zu versammeln die sich unter dem Volk der Menschen versteckt halten , und so die Geißel wieder zu neuem Glanz auferstehen lassen .
In der letzten Kampagne , in der Kampagne der Nachtelfen müssen sie versuchen Seite an Seite mit den Menschen die Untoten sowie die Orks zu bezwingen und so den Angriff der brennenden Legion abzuwenden . Allerdings haben sie im Voranschreiten der Kampagne auch einige Verluste einzustecken . So verlieren sie im späteren Verlauf der Kampagne einen mächtigen Verbündeten . Nachdem dem Dunkelelf Illidan Stormrage das Auge von Ghordul (oder so ähnlich ) in die Hände fällt wird auch er vom Bösen verführt allerdings verfolgt er im Gegensatz zu Arthas seine eigenen Pläne . Im Add-On wird diese Geschichte weitergespannt .
Grafik :
Die Grafik ist gut aber nicht überragend , die Videosequenzen sind in sehr guter Qualität und erzählen auf eindrucksvolle Art u. Weise die epische Geschichte in der Welt von Azeroth .
Das Problem ist die relativ kantige Grafik . OK , bei einem Strategiespiel ist die Grafik nicht SO wichtig aber eine etwas bessere Grafikengine würde während der Ingame-Sequenzen sicherlich für eine noch bessere Atmospähre sorgen was allerdings wirklich etwas ärgerlich ist , ist dass das Spiel einen realtiv leistungsstarken Rechner erfordert . Während auf der Verpackung eine 600 Mhz-CPU und eine 32 MB Grafikkarte als Empfehlung für ein flüssiges Spielen angegeben werden sollte man in der Realität durchaus 1 Ghz und 128 MB Grafikkarte besitzen da es bei einem Freund von mir bei 850 Mhz und 64 MB Grafikspeicher schon zu leichten Rucklern gekommen ist . Aber nichtsdestotrotz ist dies nur eine kleine Macke der dem Spiel kein Abbruch an Spielspaß bescherrt .
Sound :
Der Sound an sich ist sehr gut und schon der Titeltrack war eine Wohltat gegenüber meinen Ohren was mich allerdings etwas störte waren die Kommentare die die Einheiten bei Anwählen von sich geben . Z.B. der Klingenmeister der Orks : "Kostee meinee Klingee" oder der Soldat der Menschen "Ja mein Lehnsherr ?" nun denn am Anfang mag dies ja ganz lustig sein aber auf Dauer geht es einem ein bisschen auf die Nerven .
Gameplay :
Der wohl größte Pluspunkt an dem Spiel ist das grandiose Gameplay . Mit seiner spannenden Story und der einfachen Steuerung fesselt das Spiel wohl mindestens . 30 Stunden an den Rechner außerdem kann man sobald man das Spiel beendet hat sich weitere Mods , Kampagnen und Maps aus dem Internet herunterladen . Was mir außerdem gefallen hat war dass das Tutorial von WC3 spannend mit der eigentlichen Story verknüpft wurde anstatt den Spieler wie in anderen Spielen in ein plumpes Trainingslager zu schicken.
Der Mix aus Strategie und Rollenspielelementen ist Blizzard gelungen . So kann man dem Helden beim Aufstieg von Stufen neue Spezialattacken beibringen und überhaupt werden die Attribute des Helden mit jedem Level besser was den Taktikanspruch des Spiels verstärkt . Natürlich kommen z.B. in Dungeons auch ein paar Metzelorgien zustande aber größtenteils ist ein geplantes Vorgehen nötig .
Multiplayer :
Das Battle.Net ist eine nette kostenlose Dreingabe von Blizzard was mich allerdings stört , ist das bei mir manchmal eine etwas hohe Lagzahl auftauchte und ich öfters aus Spielen flog obwohl ich einen ISDN Anschluss besitze . Ansonsten ist das Multiplayergefühl von WC3 sehr stark und erfordert in Gruppen auch eine gewisse Portion Teamgeist . Auch positiv ist , dass das Battle.Net selten von Cheatern heimgesucht und wenn einer von Blizzard erwischt , ist er seinen Account wohl los .
Den Bericht gibts auch bei Ciao... unter selbigem Namen ...
14 Bewertungen, 5 Kommentare
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07.06.2006, 21:11 Uhr von bodspy
Bewertung: sehr hilfreich* * * SEHR HILFREICH * * * Liebe Grüße... RenÖ ;o))
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07.06.2006, 17:20 Uhr von Django006
Bewertung: sehr hilfreichsh & *lg* Alan :>))))
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07.06.2006, 15:43 Uhr von topfmops
Bewertung: sehr hilfreichAHA !! . . . . . und ich sage und schreibe immer ‚AHA’, wenn ich mal wieder was Neues gelernt hab’. Und bei diesem Bericht habe ich viel für mich Neues erfahren.
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07.06.2006, 15:31 Uhr von SuicideToday
Bewertung: sehr hilfreichsh und lg
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07.06.2006, 15:16 Uhr von Vicky
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich - Vic
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