WISO Sparbuch 2003 Testbericht
ab 5,89 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Summe aller Bewertungen
- Benutzerfreundlichkeit:
- Updatemöglichkeit:
Erfahrungsbericht von fuerstklaas
Wenn Finanzminister verzweifeln
Pro:
Alles drin, komfortabel, genaue Berechnung
Kontra:
nicht wirklich
Empfehlung:
Ja
Noch ist Zeit! Also flugs die Steuererklärung abgegeben!
Vor diese Aufgabe sehe ich mich auch alljährlich gestellt, und da ich – wie mutmaßlich die meisten von uns – nicht über eine Ausbildung zum Steuerberater verfüge – bin ich hier auf ein elektrisches Helferlein angewiesen.
Dies erscheint mir - ebenso alljährlich wie die bereits genannte Notwendigkeit – in Form der Software WISO Sparbuch 2003. Abo rules!
1. Die Installation
Einfach einfach. Es werden 3 CD´s geliefert, von denen man aber erst mal nur eine einzige benötigt, nämlich die Nr. 1, auf der sich das eigentliche Programm befindet. Auf Nr. 2 sind Multimedia-Dateien. Die braucht man z.B. dann, wenn man sich Hilfstexte vorlesen lassen will. Auf der dritten befindet sich der T-Online-Browser, aber den brauch ich nicht, installiere ich auch nie, kann ich also nichts zu sagen. Die Installation verläuft ohne Probleme.
2. Erste Schritte
Wenn man das Programm zum ersten Mal einsetzt, sollte man hier die Basics beantworten. Das sind Fragen zur Person, zu Familienstand, Staatsangehörigkeit, Kirchensteuerpflicht etc. Wenn man das Programm schon letztes Jahr eingesetzt hat, kann man über einen gesonderten Menüpunkt auch die Daten aus dem letzten Jahr übernehmen. Und falls sich nur einzelne Angaben geändert haben (z.B. der Familienstand), kann man das natürlich auch noch im Nachhinein ändern.
3. Die Dateneingabe
Danach beginnt die eigentliche Aufgabe, die Daten einzugeben. Die Software fragt nach
- allgemeinen Angaben (persönliche Daten, Steuervorauszahlungen und einiges mehr)
- Einnahmen als Arbeitnehmer
In diesem Punkt werden auch die Angaben der Lohnsteuerkarte abgefragt, wobei das relativ idiotensicher gemacht ist, indem immer dazu gesagt wird, in welche Zeile man gucken soll, um die Zahl hier einzutragen.
- Ausgaben als Arbeitnehmer (der große Block der Werbungskosten; hier lässt sich übrigens auch das Programm absetzen, hihi)
- Einkünfte aus Vermietung
- Einkünfte aus Kapitalvermögen
- Sonstige Einkünfte (Renten, Abgeordnetenbezüge(grins))
- Ausländische Einkünfte
- Sonderausgaben (Versicherungen, Riester-Rente...)
- Außergewöhnliche Belastungen (z.B. Krankheitskosten)
- Verlustabzug
In allen diesen Bereichen befinden sich noch weitere Untergliederungen. Man kann überall auch einen Hilfetext anfordern, den man sich auch vorlesen lassen kann (s.o.). An einigen Punkten gibt es auch unaufgefordert Hilfestellungen, z.B. wenn es neue Regelungen gegenüber dem Vorjahr gibt oder wenn es mehrere Möglichkeiten der Anrechnung gibt (z.B. bei den Fahrtkosten, nach km-Pauschale oder auf Basis von Nachweisen).
Nur die Eingabe selber, die nimmt einem das Programm leider nicht ab. Man muss also schon seinen Krempel einigermaßen geordnet haben, für den Fall, dass das Finanzamt Belege sehen will.
4. Die Prüfung
Man kann und sollte die Steuererklärung abschließend vom Programm überprüfen lassen. Hierbei werden z.B. Plausibilitätsfehler geortet und man erhält Hinweise, was man zur Behebung tun kann. In diesem Abschnitt kann man aber auch seine Steuerrück- oder -nachzahlung schon mal im Voraus berechnen lassen, entweder zum präventiven Freuen oder Gruseln. Natürlich kann man hier auch seine Steuererklärung „abgeben“, also entweder, indem man die Vordrucke ausdruckt oder indem man die Erklärung elektronisch abgibt, sofern das Finanzamt diese Variante unterstützt. Und schließlich bietet dieser Punkt auch noch die Möglichkeit, seine Steuererklärung nachzubearbeiten, also so eine Art Vorher/Nachher zu betreiben: Was habe ich geträumt und wie hart ist die Wirklichkeit? Besonderer Gimmick hier: Die Argumentationshilfen. Oben drüber steht extra, dass das nicht fürs Finanzamt bestimmt ist. Hier stehen jedenfalls eine Menge Fundstellen für Regelungen, Gesetze, Vorschriften, auf die man sich berufen kann, falls das Finanzamt die Debatte eröffnen sollte.
5. Was sonst noch
Das Programm kann noch mehr als die klassische Einkommenssteuererklärung oder den Lohnsteuerjahresausgleich, z.B.:
- Belegsammler für das laufende Jahr
Hier kann man jetzt schon für die nächste Erklärung die Belege anlegen bzw. Infos dazu festhalten
- Steuerplanungsmodul, mit dem man nach Möglichkeiten suchen kann, seine Steuerbelastung zu reduzieren. Völlig legal selbstverständlich.
- Einnahme-/Überschuss/Kassenbuch (für kleine Gewerbetreibende)
- Umsatzsteuererklärung
- Gewerbesteuererklärung
Und noch ein paar mehr.
Fazit
Das Programm WISO Sparbuch 2003 ist eine rundum gelungene Software. Auch wenn man sich im Steuerdschungel nicht so auskennt, fühlt man sich hier doch ein wenig „an die Hand genommen“, irgendwie gut aufgehoben. Dieser Eindruck bestätigt sich dann bei der Endabrechnung des Finanzamtes jedes mal, denn die Differenz zwischen dem vom Programm errechneten Betrag und dem, was das Finanzamt ausrechnet, bewegt sich immer nur in Höhe von ein paar Euro, früher DM.
Sehr empfehlenswerte Software zum Preis von 40,85 € (29,95 € im Premium-Abo).
Falls Fragen offen bleiben, lasst es mich bitte wissen.
Fürst Klaas
(Diesen Bericht habe ich auch bei ciao.com veröffentlicht.)
Vor diese Aufgabe sehe ich mich auch alljährlich gestellt, und da ich – wie mutmaßlich die meisten von uns – nicht über eine Ausbildung zum Steuerberater verfüge – bin ich hier auf ein elektrisches Helferlein angewiesen.
Dies erscheint mir - ebenso alljährlich wie die bereits genannte Notwendigkeit – in Form der Software WISO Sparbuch 2003. Abo rules!
1. Die Installation
Einfach einfach. Es werden 3 CD´s geliefert, von denen man aber erst mal nur eine einzige benötigt, nämlich die Nr. 1, auf der sich das eigentliche Programm befindet. Auf Nr. 2 sind Multimedia-Dateien. Die braucht man z.B. dann, wenn man sich Hilfstexte vorlesen lassen will. Auf der dritten befindet sich der T-Online-Browser, aber den brauch ich nicht, installiere ich auch nie, kann ich also nichts zu sagen. Die Installation verläuft ohne Probleme.
2. Erste Schritte
Wenn man das Programm zum ersten Mal einsetzt, sollte man hier die Basics beantworten. Das sind Fragen zur Person, zu Familienstand, Staatsangehörigkeit, Kirchensteuerpflicht etc. Wenn man das Programm schon letztes Jahr eingesetzt hat, kann man über einen gesonderten Menüpunkt auch die Daten aus dem letzten Jahr übernehmen. Und falls sich nur einzelne Angaben geändert haben (z.B. der Familienstand), kann man das natürlich auch noch im Nachhinein ändern.
3. Die Dateneingabe
Danach beginnt die eigentliche Aufgabe, die Daten einzugeben. Die Software fragt nach
- allgemeinen Angaben (persönliche Daten, Steuervorauszahlungen und einiges mehr)
- Einnahmen als Arbeitnehmer
In diesem Punkt werden auch die Angaben der Lohnsteuerkarte abgefragt, wobei das relativ idiotensicher gemacht ist, indem immer dazu gesagt wird, in welche Zeile man gucken soll, um die Zahl hier einzutragen.
- Ausgaben als Arbeitnehmer (der große Block der Werbungskosten; hier lässt sich übrigens auch das Programm absetzen, hihi)
- Einkünfte aus Vermietung
- Einkünfte aus Kapitalvermögen
- Sonstige Einkünfte (Renten, Abgeordnetenbezüge(grins))
- Ausländische Einkünfte
- Sonderausgaben (Versicherungen, Riester-Rente...)
- Außergewöhnliche Belastungen (z.B. Krankheitskosten)
- Verlustabzug
In allen diesen Bereichen befinden sich noch weitere Untergliederungen. Man kann überall auch einen Hilfetext anfordern, den man sich auch vorlesen lassen kann (s.o.). An einigen Punkten gibt es auch unaufgefordert Hilfestellungen, z.B. wenn es neue Regelungen gegenüber dem Vorjahr gibt oder wenn es mehrere Möglichkeiten der Anrechnung gibt (z.B. bei den Fahrtkosten, nach km-Pauschale oder auf Basis von Nachweisen).
Nur die Eingabe selber, die nimmt einem das Programm leider nicht ab. Man muss also schon seinen Krempel einigermaßen geordnet haben, für den Fall, dass das Finanzamt Belege sehen will.
4. Die Prüfung
Man kann und sollte die Steuererklärung abschließend vom Programm überprüfen lassen. Hierbei werden z.B. Plausibilitätsfehler geortet und man erhält Hinweise, was man zur Behebung tun kann. In diesem Abschnitt kann man aber auch seine Steuerrück- oder -nachzahlung schon mal im Voraus berechnen lassen, entweder zum präventiven Freuen oder Gruseln. Natürlich kann man hier auch seine Steuererklärung „abgeben“, also entweder, indem man die Vordrucke ausdruckt oder indem man die Erklärung elektronisch abgibt, sofern das Finanzamt diese Variante unterstützt. Und schließlich bietet dieser Punkt auch noch die Möglichkeit, seine Steuererklärung nachzubearbeiten, also so eine Art Vorher/Nachher zu betreiben: Was habe ich geträumt und wie hart ist die Wirklichkeit? Besonderer Gimmick hier: Die Argumentationshilfen. Oben drüber steht extra, dass das nicht fürs Finanzamt bestimmt ist. Hier stehen jedenfalls eine Menge Fundstellen für Regelungen, Gesetze, Vorschriften, auf die man sich berufen kann, falls das Finanzamt die Debatte eröffnen sollte.
5. Was sonst noch
Das Programm kann noch mehr als die klassische Einkommenssteuererklärung oder den Lohnsteuerjahresausgleich, z.B.:
- Belegsammler für das laufende Jahr
Hier kann man jetzt schon für die nächste Erklärung die Belege anlegen bzw. Infos dazu festhalten
- Steuerplanungsmodul, mit dem man nach Möglichkeiten suchen kann, seine Steuerbelastung zu reduzieren. Völlig legal selbstverständlich.
- Einnahme-/Überschuss/Kassenbuch (für kleine Gewerbetreibende)
- Umsatzsteuererklärung
- Gewerbesteuererklärung
Und noch ein paar mehr.
Fazit
Das Programm WISO Sparbuch 2003 ist eine rundum gelungene Software. Auch wenn man sich im Steuerdschungel nicht so auskennt, fühlt man sich hier doch ein wenig „an die Hand genommen“, irgendwie gut aufgehoben. Dieser Eindruck bestätigt sich dann bei der Endabrechnung des Finanzamtes jedes mal, denn die Differenz zwischen dem vom Programm errechneten Betrag und dem, was das Finanzamt ausrechnet, bewegt sich immer nur in Höhe von ein paar Euro, früher DM.
Sehr empfehlenswerte Software zum Preis von 40,85 € (29,95 € im Premium-Abo).
Falls Fragen offen bleiben, lasst es mich bitte wissen.
Fürst Klaas
(Diesen Bericht habe ich auch bei ciao.com veröffentlicht.)
12 Bewertungen, 1 Kommentar
-
19.03.2006, 17:50 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich*** sh & lg *** Lg, Christina
Bewerten / Kommentar schreiben