Wagner Edelstahlleuchte - Seattle Testbericht
Abbildung beispielhaft
ab 28,63 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 01/2005
Auf yopi.de gelistet seit 01/2005
Erfahrungsbericht von schorschl
Ein Leuchtwunder ist das nicht
Pro:
sehenswert, lange Akku-Laufzeit
Kontra:
Ausleuchtung sehr schwach
Empfehlung:
Nein
0. Einleitung
1. Auspacken
2. Inbetriebnahme und Aufstellen
3. Here comes the sun
4. Technische Details
5. Fazit
0. Einleitung
In der letzten Zeit werden verstärkt netzunabhängige Gartenleuchten, insbesondere in Baumärkten, angeboten. Diese werden anstatt per Steckdose in Form einer kleinen Solarzelle mit Strom versorgt. Damit der, während der Sonnenbestrahlung, gewonnene Storm nicht wieder ruck-zuck verbraucht wird, kommt ein Leuchtmittel auf Grundlage LED-Technik zum Einsatz. Diese Technik ist sehr interessant, da die Leucht damit sehr flexibel einsetzbar und die Stromkosten daraus gänzlich entfallen.
Bei der nächsten Gelegenheit im Bauhaus habe ich dann auch zugegriffen. Die Auswahl solcher Gartenlampen war nicht sehr groß, aber immerhin konnte ich zwischen etwa einem halbem Duzend Artikel wählen. Die Wahl fiel nach relativ kurzer Beratung auf ein offensichtliches Markenprodukt des Herstellers Wagner für ziemlich genau 20 €. Es gab durchaus günstigere Vertreter jedoch haben mich diese bezüglich der Optik und der Verarbeitung nicht überzeugt.
1. Auspacken
Man erhält die Seattle nicht im aufgebauten Zustand, allerdings beschränkt sich der Zusammenbau im Wesentlichen darauf die Stange und den Erdspieß mit der Leucht zusammen zuschrauben. Ansonsten ist die Gartenleuchte soweit einsatzbereit. Der Leuchtkopf mit Solarzelle ist bereits komplett.
Das Ganze wird in einem würfelförmigen Karton geliefert, man findet darin auch eine übersichtliche aber ausreichende Bedienungsanleitung in sieben Sprachen (D, GB, NL, E, I, H, CZ). Je Sprache erhält man auf 3 Seiten kurze Informationen zur Montage, Aufstellung, Leistung, Fehlerbehebung, Umweltschutz und Ersatzteilen. Der Hersteller Wagner gibt 2 Jahre Garantie auf das Produkt.
2. Inbetriebnahme und Aufstellen
Wen wundert es, dass man die Gartenleuchte zur Aufnahme des Sonnenlichtes auch in die Sonne stellen muss? Man sollte allerdings dabei darauf achten, dass man die Solarfläche nicht drückt, da man diese damit beschädigen kann. Ich drücke die Gartenlampe also nur mit der Hand an der Stange in den Boden (Bitte nicht mit den Gedanken abschweifen).
Bevor man allerdings die Leuchte aufstellt, sollte man zunächst den Akku einsetzen. Dazu muss man den Plastikdeckel des Solarfeldes abschrauben und den Akku mit der richtigen Polarität einsetzen, also + auf + und – auf -. Achtung mit jeden Einsetzen bzw. Herausnehmen des Akku muss der unter dem Schirm befindliche Schalter auf ‚off’ stehen, also ausgeschaltet sein.
Danach steht der Stromaufnahme durch das Sonnenlicht nichts mehr im Wege.
3. Here comes the sun
Erwartungsvoll warteten wir den ersten Abend ab, wobei wir uns nicht sicher waren, ob die restliche Tageszeit nach dem Aufstellen der Gartenlampe, ausreicht um den Akku zu laden. Am ersten Abend war dann auch noch nicht zu sehen. Erst am zweiten Abend, nachdem die Solarzelle den ganzen Tag nutze um den Akku zu laden, konnten wir eine Erleuchtung feststellen.
Soweit man hier überhaupt von einer Erleuchtung reden darf. Die LED ist hinter einer milchigen Plastikfassung verborgen. Die LED kann man während dem Leuchten trotzdem deutlich hinter dem Plastik erkennen, allerdings ist das Leuchtergebnis doch recht enttäuschend. Im Bereich von etwa 1-2 Meter ist der Bereich nur ganz leicht erhellt, bei Mondlicht geht die Beleuchtung gänzlich unter. Man müsste wohl mindestens 4 oder 5 dieser Leuchten aufstellen um einen ausreichende Leuchteffekt zu erzielen.
Unabhängig von der Leuchtkraft funktioniert die Seattle einwandfrei, bereits während der Dämmerung ließ der integrierte Lichtsensor die LED leuchten. Über die Leuchtdauer kann ich leider keine Angaben machen, da ich die vom Hersteller angegebenen 12 Stunden nicht verifiziert haben. Schließlich würden uns im Zweifel auch 6 Stunden bis Mitternacht auch vollkommen ausreichen.
Sehr gelungen finde ich den Lampenschirm, wie auch die Lampe ist diese in Edelstadt sehr ansehnlich. Wäre die Leuchtkraft ein wenig stärker, so könnten durch die vorhandenen Öffnungen schöne Lichteffekte entstehen, leider ist die LED dazu zu schwach.
Auch hätte ich mir anstatt eines NiCd-Akku eher ein Li-Ionen-Akku gewünscht.
4. Technische Details
Gesamthöhe: 40 cm
Solarfeld: Multikristallin
Größe: 3.600 mm2
Leistung: ca. 0,45 W
Akku: NiCd
Kapazität: 1100 mAh
Spannung: 1,2 V
Leuchtmittel: LED
Leistung: 75mW
Leuchtdauer: max. 12 Stunden
Hersteller: Wagner GmbH
Postfach 29 53
88023 Friedrichshafen (Markdorf)
5. Fazit
Auch wenn die Seattle schön anzusehen ist und durchaus eine Bereicherung für jeden Garten darstellt, so kann sie durch die fehlende Leuchtkraft nicht überzeugen. Und dafür hat man diese ja eigentlich auch angeschafft. Bei einem Preis von ca. 20 € (Preisempfehlung des Herstellers ca. 25 €) und mehrfach aufgestellt, kommt man in den Bereich, bei welchem man doch lieber auf konventionelle Beleuchtung zurückgreifen. Daher empfehle ich die Seattle nicht und vergebe 2 von 5 möglichen Sternen.
Vielen Dank für Lesen und ggf. auch Bewerten und Kommentieren.
LG Michael
1. Auspacken
2. Inbetriebnahme und Aufstellen
3. Here comes the sun
4. Technische Details
5. Fazit
0. Einleitung
In der letzten Zeit werden verstärkt netzunabhängige Gartenleuchten, insbesondere in Baumärkten, angeboten. Diese werden anstatt per Steckdose in Form einer kleinen Solarzelle mit Strom versorgt. Damit der, während der Sonnenbestrahlung, gewonnene Storm nicht wieder ruck-zuck verbraucht wird, kommt ein Leuchtmittel auf Grundlage LED-Technik zum Einsatz. Diese Technik ist sehr interessant, da die Leucht damit sehr flexibel einsetzbar und die Stromkosten daraus gänzlich entfallen.
Bei der nächsten Gelegenheit im Bauhaus habe ich dann auch zugegriffen. Die Auswahl solcher Gartenlampen war nicht sehr groß, aber immerhin konnte ich zwischen etwa einem halbem Duzend Artikel wählen. Die Wahl fiel nach relativ kurzer Beratung auf ein offensichtliches Markenprodukt des Herstellers Wagner für ziemlich genau 20 €. Es gab durchaus günstigere Vertreter jedoch haben mich diese bezüglich der Optik und der Verarbeitung nicht überzeugt.
1. Auspacken
Man erhält die Seattle nicht im aufgebauten Zustand, allerdings beschränkt sich der Zusammenbau im Wesentlichen darauf die Stange und den Erdspieß mit der Leucht zusammen zuschrauben. Ansonsten ist die Gartenleuchte soweit einsatzbereit. Der Leuchtkopf mit Solarzelle ist bereits komplett.
Das Ganze wird in einem würfelförmigen Karton geliefert, man findet darin auch eine übersichtliche aber ausreichende Bedienungsanleitung in sieben Sprachen (D, GB, NL, E, I, H, CZ). Je Sprache erhält man auf 3 Seiten kurze Informationen zur Montage, Aufstellung, Leistung, Fehlerbehebung, Umweltschutz und Ersatzteilen. Der Hersteller Wagner gibt 2 Jahre Garantie auf das Produkt.
2. Inbetriebnahme und Aufstellen
Wen wundert es, dass man die Gartenleuchte zur Aufnahme des Sonnenlichtes auch in die Sonne stellen muss? Man sollte allerdings dabei darauf achten, dass man die Solarfläche nicht drückt, da man diese damit beschädigen kann. Ich drücke die Gartenlampe also nur mit der Hand an der Stange in den Boden (Bitte nicht mit den Gedanken abschweifen).
Bevor man allerdings die Leuchte aufstellt, sollte man zunächst den Akku einsetzen. Dazu muss man den Plastikdeckel des Solarfeldes abschrauben und den Akku mit der richtigen Polarität einsetzen, also + auf + und – auf -. Achtung mit jeden Einsetzen bzw. Herausnehmen des Akku muss der unter dem Schirm befindliche Schalter auf ‚off’ stehen, also ausgeschaltet sein.
Danach steht der Stromaufnahme durch das Sonnenlicht nichts mehr im Wege.
3. Here comes the sun
Erwartungsvoll warteten wir den ersten Abend ab, wobei wir uns nicht sicher waren, ob die restliche Tageszeit nach dem Aufstellen der Gartenlampe, ausreicht um den Akku zu laden. Am ersten Abend war dann auch noch nicht zu sehen. Erst am zweiten Abend, nachdem die Solarzelle den ganzen Tag nutze um den Akku zu laden, konnten wir eine Erleuchtung feststellen.
Soweit man hier überhaupt von einer Erleuchtung reden darf. Die LED ist hinter einer milchigen Plastikfassung verborgen. Die LED kann man während dem Leuchten trotzdem deutlich hinter dem Plastik erkennen, allerdings ist das Leuchtergebnis doch recht enttäuschend. Im Bereich von etwa 1-2 Meter ist der Bereich nur ganz leicht erhellt, bei Mondlicht geht die Beleuchtung gänzlich unter. Man müsste wohl mindestens 4 oder 5 dieser Leuchten aufstellen um einen ausreichende Leuchteffekt zu erzielen.
Unabhängig von der Leuchtkraft funktioniert die Seattle einwandfrei, bereits während der Dämmerung ließ der integrierte Lichtsensor die LED leuchten. Über die Leuchtdauer kann ich leider keine Angaben machen, da ich die vom Hersteller angegebenen 12 Stunden nicht verifiziert haben. Schließlich würden uns im Zweifel auch 6 Stunden bis Mitternacht auch vollkommen ausreichen.
Sehr gelungen finde ich den Lampenschirm, wie auch die Lampe ist diese in Edelstadt sehr ansehnlich. Wäre die Leuchtkraft ein wenig stärker, so könnten durch die vorhandenen Öffnungen schöne Lichteffekte entstehen, leider ist die LED dazu zu schwach.
Auch hätte ich mir anstatt eines NiCd-Akku eher ein Li-Ionen-Akku gewünscht.
4. Technische Details
Gesamthöhe: 40 cm
Solarfeld: Multikristallin
Größe: 3.600 mm2
Leistung: ca. 0,45 W
Akku: NiCd
Kapazität: 1100 mAh
Spannung: 1,2 V
Leuchtmittel: LED
Leistung: 75mW
Leuchtdauer: max. 12 Stunden
Hersteller: Wagner GmbH
Postfach 29 53
88023 Friedrichshafen (Markdorf)
5. Fazit
Auch wenn die Seattle schön anzusehen ist und durchaus eine Bereicherung für jeden Garten darstellt, so kann sie durch die fehlende Leuchtkraft nicht überzeugen. Und dafür hat man diese ja eigentlich auch angeschafft. Bei einem Preis von ca. 20 € (Preisempfehlung des Herstellers ca. 25 €) und mehrfach aufgestellt, kommt man in den Bereich, bei welchem man doch lieber auf konventionelle Beleuchtung zurückgreifen. Daher empfehle ich die Seattle nicht und vergebe 2 von 5 möglichen Sternen.
Vielen Dank für Lesen und ggf. auch Bewerten und Kommentieren.
LG Michael
30 Bewertungen, 2 Kommentare
-
05.02.2005, 17:21 Uhr von Lisolotto
Bewertung: sehr hilfreichsieht ja auf dem Bils super aus,ist auch gut beschrieben,seit 2 Jahren überlege ich mir schon ab ich mir solche Leuchten kaufe,vielleicht werde ich ea jetzt ja doch tun
-
14.01.2005, 14:23 Uhr von Scigy
Bewertung: sehr hilfreich... ich bin Fan von Solarleuchten im Garten. Leider sind die Akkus meist so schrottig, daß sie das dritte Jahr nicht überlebt haben. Wie ist das bei dieser Leuchte?
Bewerten / Kommentar schreiben