WarCraft III: Reign Of Chaos (PC / Mac Spiel) Testbericht

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ab 12,07
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Erfahrungsbericht von Itachi

Ein Gigantisches Strategieepos mit einer riesen Fangemeinde

Pro:

Endlose und unheilbare Sucht

Kontra:

KI

Empfehlung:

Ja

Wann immer ein nörgelnder Opa euch den Spruch „Früher war alles besser“ an den Kopf knallt,
Wann immer ein besessener Counter Strike Suchti behauptet das Ballerspiele das einzige sind was das Herz eines Zockers höher schlagen lassen kann, Wann immer eine dunkle Gestalt die aus irgendeinem Loch gekrochen kommt behauptet das der beste Storymodus immer noch in Super Mario World zu finden ist denen könnt ihr ein mächtiges Schlagwort entgegenschleudern
---W A R C R A F T---
Gemeint ist dabei aber nicht Wacraft3 allein sondern die gesamte Warcraft Reihe die schon seit mehr als einem Jahrzehnt das Strategiegenre prägt.
Durch immer neue Ideen, den Einwirken der gigantischen Fangemeinde, den umfangreichen Editoren und durch die Umsetzung in 3D Grafik ist letztendlich Warcraft3 entstanden.

1.Die Welt und ihre kriegslustigen Mitbewohner
2.Grundaufbau einer Schlacht
3.Heros
4.Storymodus
5.Multiplayer
6.Kritik

1.Die Welt und ihre kriegslustigen Mitbewohner
In der Welt von Warcraft wird es wahrscheinlich nie Frieden geben so wie im echten Leben ist immer einer da der mehr Macht haben will als alle andern und so eskalieren kleinere Konflikte immer wider zu Schlachten epischen Ausmaßes die Anfangs nur zwischen den Menschen und den Orcs ausgetragen werden.
Die Geschichte der einzelnen Teile ist derartig Komplex das es sinnlos wäre aufzuzählen wer in welchem Jahr wen bekämpft hat um einen Einstieg zu haben sollte man wissen das in Teil3 die Orcs von ihrem Menschlichem Widersacher fast vollständig ausgerottet wurden.
Stark geschwächt von den unzähligen Schlachten sind die einst kriegslustigen Orcs jetzt auf der Suche nach einer neuen Heimat und ziehen sich aus dem Schlachtgetümmel mehr und mehr zurück als plötzlich…
Feuer vom Himmel regnet eine neue Macht erhebt sich und zieht aus alles noch lebende endgültig vom Antlitz der Welt zu tilgen. Die Rede ist von der dritten Partei den mächtigen Untoten die durch ihr Eintreffen auch ihre alten Erzfeinde die Nachtelfen aus ihrem „ewigen“ Schlaf erwachen lassen.
Nun stehen sich also vier Völker gegenüber die sich alle auf den Tod nicht ausstehen können.
Es kommt wies kommen muss…

2.Grundaufbau einer Schlacht
Anfänger sollten sich unbedingt mit den verschieden Helden, Gebäuden, Einheiten und Fähigkeiten vertraut machen da sie sonst in Multiplayerschlachten nicht den geringsten Hauch einer Chance haben.

Jeder Spieler bekommt zum Anfang einer jeden Schlacht Rohstoffe zugeteilt.
Neben eurer Base die bereits von Anfang an vorhanden ist werdet ihr immer eine Goldmine und ein paar Bäume finden damit der Aufbau eurer Streitmacht nicht gehemmt ist das gilt natürlich auch für eure Gegner d.h. die ersten Feindlichen Einheiten lassen nicht lange auf sich warten. Die magische Zahl für den Goldabbau lautet fünf so viele Arbeiter werdet ihr brauchen damit das Army aufstellen nicht zum Frust wird.
So loyal eure Leute auch sind es gibt nichts geschenkt jede Einheit kostet und je oller desto doller wird der Griff in eure Goldbörse, stellt daher immer sicher das eure Arbeiter auch immer fleißig abbauen.
Der zweite Rohstoff Holz spielt im Vergleich zum Gold eher eine untergeordnete Rolle und verbraucht daher auch weniger Arbeiter eine feste Zahl gibt es nicht weil es von eurer Strategie abhängt wie viel Holz ihr letzten Endes verbraucht.
Dritter und leider letzter Rohstoff (in Warcraft2 gab es noch den Rohstoff Öl) ist die Nahrung sie bestimmt über euer Einheitenlimit welches ihr durch das bauen von Behausungen erhöhen könnt. Hier fangen bereits die ersten Unterschiede an zu wirken denn das bauen von Behausungen hat bei jedem Volk unterschiedliche Auswirkungen. Während die Behausungen der Menschen sich bestenfalls als Mauer eignen können die Untoten und Orcs ihre Bauten zu schlagkräftigen Türmen ausbauen die Nachtelfen dagegen beziehen ihre Kraft aus den Mondbrunnen die das Einheitenlimit erhöhen und gleichzeitig als Heilstätte dienen.

3.Heros
Jede Partei besitzt drei verschiedene Helden die Erweiterung Frozen Throne liefert einen weiteren für jede Rasse. Glücklicherweise bekommt ihr euren ersten Hero gratis als Beilage zu eurer Army das einzige was ihr dafür tun müsst ist einen Altar zu bauen an dem euer Recke später auch wiederbelebt werden kann. Eine führerlose Armee ist eine schwache Armee die Helden in Warcraft sind unverzichtbar und sollten immer am Kampfgeschehen teilnehmen. Für jeden besiegten Gegner erhaltet ihr Exp (Experiance) die den Level erhöhen und damit den Status und die Fähigkeiten, darüber hinaus besitzt jeder Hero ein Inventar das das Tragen von Items erlaubt.

4.Storymodus
Der Storymodus von Warcraft ist erstklassig und fesselt von Anfang an.
Wenige Strategiespiele ausgenommen die Command & Conquer Serie bieten einer derartig nachvollziehbare und spannende Geschichte was auch daran liegen könnte das Warcraft3 erstmals Rollenspielelemente (Heros, Items, Fähigkeiten usw.) mit Strategie verknüpft.
Glanzstück des Storymodes sind die gerenderten Videos deren Qualität dem RPG Giganten
Squareenix in nichts nachstehen.

5.Multiplayer
Kommen wir nun zum Hauptgrund warum man Warcraft theoretisch sein ganzes Leben lang zocken könnte ohne das es langweilig wird.
Der Editor ist dermaßen komplex und umfangreich das ein Großteil der Fangemeinde bereits Multiplayermaps erstellt hat die ihr immer wider mit bis zu zwölf Mann online zocken könnt.
Die Regeln, das Aussehen der Einheiten, das Einheitenlimit, die Fähigkeiten usw. können dabei stark vom Standart abweichen was euch beispielsweise gigantische Massenschlachten ermöglicht. Wem das alles zuviel ist der kann natürlich auch die von Blizzard erstellten Maps und Völker benutzten hat den Vorteil das ihr nie gegen übermächtige Gegner kämpfen müsst denn alle Parteien haben ihre Vor und Nachteile und sind damit ausgeglichen es bleibt also euch überlassen wie gut ihr im Kampf gegen menschliche Gegner abschneidet.

6.Kritik
Der Sound kann auf Dauer Nerven. Die ersten zehn Spielstunden fällt es kaum auf aber wer die Kommentare der Einheiten und die sich ständig widerholende Hintergrundmusik nicht mehr abkann sollte sie einfach unter Einstellungen- Sound abstellen.
Die Grafik in Warcraft ist ein zweischneidiges Schwert, böse Zungen bezeichnen sie als nicht mehr zeitgemäß und comicartig aber ich behaupte das Gegenteil.
Ich vermute das die Grafik absichtlich so ist wie sie ist.
Die Entwickler wussten das Warcraft in drei vier Jahren eine veraltete Engine haben würde und haben deshalb die Grafik so „comicartig“ gestaltet.
Darüber hinaus halte ich es für einen genialen Schachzug seitens Blizzard denn auf fast
Jedem heimischen PC kann man Warcraft3 installieren die Technischen Voroussetzungen sind durch die Engine relativ niedrig gehalten und erlauben der riesigen Fangemeinde sich ruckelfrei durch die Reihen der Untoten zu dreschen.
Größter Kritikpunkt ist die KI(Künstliche Intelligenz) auf den offiziellen Karten sind die Computergesteuerten Feinde würdige Gegner aber in selbsterstellten Multiplayermaps sind sie absolut hilflos und unbrauchbar. Ein Beispiel: In den Footymaps hat man zwar eine Base aber keine Arbeiter, ein Umstand der der KI rein gar nicht passt sie weigert sich strikt Einheiten zu bauen und nimmt nicht am Spiel teil. Besonders Nachteilig wird es wenn ihr eurer Game schnell starten wollt und die Plätze die nicht mit menschlichen Spielern besetzt sind, trotzdem voll sein müssen, da wäre ein halbwegs intelligenter Computergegner ein wahrer Segen aber leider fällt das flach aufgrund dieses Bugs.

9 Bewertungen, 3 Kommentare

  • Dee55

    12.11.2006, 12:41 Uhr von Dee55
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh!! Grüße dee55

  • superlativ

    11.10.2006, 20:02 Uhr von superlativ
    Bewertung: sehr hilfreich

    liebe grüße!

  • mural9

    11.10.2006, 19:41 Uhr von mural9
    Bewertung: sehr hilfreich

    LG Inna