WarCraft III: Reign Of Chaos (PC / Mac Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von zweistock
Story ist wirklich wichtig!
Pro:
DIE Story schlechthin! coole Einheiten, sympatische Helden
Kontra:
miserable Technik, Story wirft viele Fragen auf
Empfehlung:
Ja
Warcraft 3 sieht auf den ersten Blick aus, wie ein gewöhnliches Aufbaustrategiespiel. Auf den zweiten Blick entdeckt man aber viele Kleinigkeiten, die man in anderen Spielen dieser Art nicht findet.
Spielprinzip und Gameplay
Wie erwähnt ist Warcraft 3 ein Aufbaustrategiespiel, d. h. man ist Anführer einer Armee oder eines Volkes, baut mithilfe von Bauarbeitern neue Gebäube wie Wachtürme, Rathäuser, Kasernen oder ähnliches. Man bildet neue Einheiten aus, mit denen man dann die andere(n) Armee(n) angreift um zu gewinnen und um die nächste Mission freizuschalten. Wichtig dabei sind Rohstoffe, wie Holz, Gold oder Stein, die man braucht, um Gebäude zu errichten oder Einheiten auszubilden. Warcraft 3 hält aber nur wenige dieser Regeln ein:
Man ist zwar immer noch Herr der Lage und betrachtet das Geschehen von schräg oben und auch das Bauen ist gleich, dass man aber nicht nur die Menschen sondern, im Gegensatz zu Spielen wie Empire Earth, auch Orcs, Nachtelfen und Untote spielt ist neu und macht das Spiel taktisch wesentlich anspruchsvoller. So unterscheiden sich die 4 Völker zwar nicht im Groben, aber schon beim Bauen von Gebäuben gibt es große Unterschiede; Menschen und Orcs bauen ihre Behausungen auf konventionelle Art, soll heißen, mit Hammer und Nägeln wird solange auf eine Gerüst eingeschlagen, bis ein einigermaßen als Haus erkenntliches Gebilde entstanden ist. Nachtelfen und Untote setzen da doch lieber auf Magie; bei den Nachtelfen sind fast alle Gebäude Bäume. Der Bauvorgang setzt sich ganz anders fort: Die Irrwische, das sind kleine blau leuchtende Kugeln, errichten den „Baum“, in dem sie sich „selbst verbauen“; sie verschwinden, der Baum wächst und gedeiht, reißt man den Baum ab, erscheint der Irrwisch wieder. Da Pflanzen ja bekanntlich leben, werden die Bäume ziemlich sauer, wenn man sie angreift; sie schlagen einfach zurück, und das nicht gerade zimperlich, Wachbäume werfen sogar mit riesigen Steinen, die aber schwächer sind, als gewöhnliche Pfeile... Die Untoten beschwören ihre Gebäude mithilfe ihrer Bauarbeiter, die Akolyten genannt werden. Ein kurzer Zauber, das Grundgerüst des Gebäudes steht, der Rest wird praktischerweise automatisch aufgebaut. Insgesamt hat jedes Volk die gleiche Anzahl unterschiedlicher Gebäude und Einheiten und bezieht die gleichen zwei Rohstoffe Gold und Holz.
Einige Forschungen, Einheiten und Gebäude lassen sich erst durch bestimmte andere Gebäude bauen, so wird man Anfangs gezwungen, fast alle Gebäude zu errichten. Die Völker unterscheiden sich also nur von ihrer Art des Bauens und in ihren Einheiten, darin aber sehr stark.
Grafik und Sound
Als ich Warcraft 3 das erste mal Mitte 2004 spielte war ich wirklich geschockt. Mein Freund war absoluter Technikfetischist und liebte dieses Spiel, aber als ich sah, dass die Grafik wirklich veraltet war, fragte ich mich wieso er das Spiel so mochte. Vielleicht lag es am Erscheinungsdatum Mitte 2002, aber die Grafik war etwas besseres N64-Niveau. Die Figuren bestehen zwar aus Polygonen, aber nicht aus sehr vielen. Die Gebäude sehen da schon etwas besser aus, auch die Umgebung wirkt besser, sieht für heutige Verhältnisse aber trotzdem schlecht aus. Texturen auf den Figuren wirken nur wie aufgemalt und haben kaum Tiefe. Auch die Zwischensequenzen sind nicht besser, zumindest die in Spielgrafik. Am Ende einer jeden Kampangne läuft noch einmal ein Video, das allerdings wunderschön aussieht. Die Grafik schwankt also zwischen grottig und wunderschön. Die Grafik kommt auch nur selten ins Ruckeln; selbst auf Rechnern, die gerade so die Systemanforderungen erfüllen ist das Ruckeln noch erträglich.
Zum Sound: Die Hintergrundmusik ist nichts besonderes, untermalt aber das Geschehen wunderbar. Jedes Volk hat seine Erkennungsmelodie, die wirklich gut passt. Wahres Techniktrumpfstück des Spiels ist aber die Sprachausgabe. Die Sprecher haben beste Arbeit geleistet und wurden wirklich gut ausgewählt. Wählt man eine Figur auf dem Bildschirm an, erscheint ein lebendiges Bild ihres Kopfes (wieder in Spielgrafik...) in der Menüliste am unteren Bildschirmrand, wo sich im Übrigen auch die Karte und das Menü für Aktionen von Einheiten und Gebäuden befinden, Energie und Mana der Einheit werden angezeigt. Handelt es sich um eine lebendige Einheit (es gibt auch mechanische) kommt immer ein spezifischer Spruch zum Einsatz.
Geheimtipp: Versucht ein und dieselbe Einheit mehrere male hintereinander anzuklicken. Meist wird sie wütend oder lässt einen witzigen Spruch los, wie z.B. „Warum führt Ihr nicht eine Armee, anstatt mich anzugrapschen?!“ oder „Ich mich doch nicht hören an wie Yoda, oda?“
Story
Eins muss man Warcraft 3 wirklich lassen; für nur 15€ kriegt man einen ganzen Batzen guter Story hinterhergeschmissen. Die Story ist das, was Warcraft 3 zu Warcraft 3 macht: In einer Lernkampangne und insgesamt 4 Kampagnen (1. Menschen, 2. Untote, 3. Orcs, 4. Nachtelfen) wird die Geschichte um eine Seuche, die durch die Untoten ausbricht, weshalb Menschen, Orcs und Nachtelfen sich verbünden müssen, weitererzählt. Jede Kampagne enthält ungefähr 8 Missionen. Mehr zur äußert spannenden Story wird an dieser Stelle nicht verraten. Trumpfstück der Einheiten sind die Helden; Diese Kämpfer gewinnen an Erfahrung und können bis zum 10. Level aufsteigen. Für jeden Level erhalten sie einen Heldenpunkt, den man in eine der 4 Spezialgaben, die jeder Held erlernen kann stecken kann, um sie zu erlernen oder zu verstärken. Diese Spezialgaben sind im Handgemenge aber weniger nützlich. Sollte ein Held fallen, kann er in einem speziellen Gebäude ganz einfach wiederbelebt werden, was allerdings recht lange dauert. Hier ist aber auch ein großer Kritikpunkt des Spiels; Ihr spielt ein Volk, das euch ans Herz gewachsen ist, führt es zum Erfolg und in der nächsten Kampagne werdet ihr gezwungen, ein anderes Volk zu spielen und das erste zu vernichten. Da gäbe es doch sicherlich noch Alternativen... Am Ende fragt ihr euch zudem, was aus eurem Lieblingshelden geworden ist, wenn der nicht gerade tot ist.
Fazit
Alles von Warcraft 3 aufzuzählen ist schier unmöglich. Das Spiel ist einfach zu komplex, die Missionen zu abwechslungsreich. Beispielsweise müsst ihr erst in einer Mission überleben, dann Punkt A erreichen, Ziel B töten, Gegenstand C zum Punkt D tragen oder einfach den feindlich Stützpunkt ausradieren. Achtung, Frustalarm: Eine falsche Aktion oder vertane Zeit und die Mission ist verloren!
Kauft euch das Ding einfach. Zudem gibt es das Spiel im Karstadt jetzt plus Erweiterung für zusammen 9€! Wenn ihr mal nicht weiterkommt; auf jeder Cheatsite gibt es genügend Cheats für das Spiel. Kaufen!
Spielprinzip und Gameplay
Wie erwähnt ist Warcraft 3 ein Aufbaustrategiespiel, d. h. man ist Anführer einer Armee oder eines Volkes, baut mithilfe von Bauarbeitern neue Gebäube wie Wachtürme, Rathäuser, Kasernen oder ähnliches. Man bildet neue Einheiten aus, mit denen man dann die andere(n) Armee(n) angreift um zu gewinnen und um die nächste Mission freizuschalten. Wichtig dabei sind Rohstoffe, wie Holz, Gold oder Stein, die man braucht, um Gebäude zu errichten oder Einheiten auszubilden. Warcraft 3 hält aber nur wenige dieser Regeln ein:
Man ist zwar immer noch Herr der Lage und betrachtet das Geschehen von schräg oben und auch das Bauen ist gleich, dass man aber nicht nur die Menschen sondern, im Gegensatz zu Spielen wie Empire Earth, auch Orcs, Nachtelfen und Untote spielt ist neu und macht das Spiel taktisch wesentlich anspruchsvoller. So unterscheiden sich die 4 Völker zwar nicht im Groben, aber schon beim Bauen von Gebäuben gibt es große Unterschiede; Menschen und Orcs bauen ihre Behausungen auf konventionelle Art, soll heißen, mit Hammer und Nägeln wird solange auf eine Gerüst eingeschlagen, bis ein einigermaßen als Haus erkenntliches Gebilde entstanden ist. Nachtelfen und Untote setzen da doch lieber auf Magie; bei den Nachtelfen sind fast alle Gebäude Bäume. Der Bauvorgang setzt sich ganz anders fort: Die Irrwische, das sind kleine blau leuchtende Kugeln, errichten den „Baum“, in dem sie sich „selbst verbauen“; sie verschwinden, der Baum wächst und gedeiht, reißt man den Baum ab, erscheint der Irrwisch wieder. Da Pflanzen ja bekanntlich leben, werden die Bäume ziemlich sauer, wenn man sie angreift; sie schlagen einfach zurück, und das nicht gerade zimperlich, Wachbäume werfen sogar mit riesigen Steinen, die aber schwächer sind, als gewöhnliche Pfeile... Die Untoten beschwören ihre Gebäude mithilfe ihrer Bauarbeiter, die Akolyten genannt werden. Ein kurzer Zauber, das Grundgerüst des Gebäudes steht, der Rest wird praktischerweise automatisch aufgebaut. Insgesamt hat jedes Volk die gleiche Anzahl unterschiedlicher Gebäude und Einheiten und bezieht die gleichen zwei Rohstoffe Gold und Holz.
Einige Forschungen, Einheiten und Gebäude lassen sich erst durch bestimmte andere Gebäude bauen, so wird man Anfangs gezwungen, fast alle Gebäude zu errichten. Die Völker unterscheiden sich also nur von ihrer Art des Bauens und in ihren Einheiten, darin aber sehr stark.
Grafik und Sound
Als ich Warcraft 3 das erste mal Mitte 2004 spielte war ich wirklich geschockt. Mein Freund war absoluter Technikfetischist und liebte dieses Spiel, aber als ich sah, dass die Grafik wirklich veraltet war, fragte ich mich wieso er das Spiel so mochte. Vielleicht lag es am Erscheinungsdatum Mitte 2002, aber die Grafik war etwas besseres N64-Niveau. Die Figuren bestehen zwar aus Polygonen, aber nicht aus sehr vielen. Die Gebäude sehen da schon etwas besser aus, auch die Umgebung wirkt besser, sieht für heutige Verhältnisse aber trotzdem schlecht aus. Texturen auf den Figuren wirken nur wie aufgemalt und haben kaum Tiefe. Auch die Zwischensequenzen sind nicht besser, zumindest die in Spielgrafik. Am Ende einer jeden Kampangne läuft noch einmal ein Video, das allerdings wunderschön aussieht. Die Grafik schwankt also zwischen grottig und wunderschön. Die Grafik kommt auch nur selten ins Ruckeln; selbst auf Rechnern, die gerade so die Systemanforderungen erfüllen ist das Ruckeln noch erträglich.
Zum Sound: Die Hintergrundmusik ist nichts besonderes, untermalt aber das Geschehen wunderbar. Jedes Volk hat seine Erkennungsmelodie, die wirklich gut passt. Wahres Techniktrumpfstück des Spiels ist aber die Sprachausgabe. Die Sprecher haben beste Arbeit geleistet und wurden wirklich gut ausgewählt. Wählt man eine Figur auf dem Bildschirm an, erscheint ein lebendiges Bild ihres Kopfes (wieder in Spielgrafik...) in der Menüliste am unteren Bildschirmrand, wo sich im Übrigen auch die Karte und das Menü für Aktionen von Einheiten und Gebäuden befinden, Energie und Mana der Einheit werden angezeigt. Handelt es sich um eine lebendige Einheit (es gibt auch mechanische) kommt immer ein spezifischer Spruch zum Einsatz.
Geheimtipp: Versucht ein und dieselbe Einheit mehrere male hintereinander anzuklicken. Meist wird sie wütend oder lässt einen witzigen Spruch los, wie z.B. „Warum führt Ihr nicht eine Armee, anstatt mich anzugrapschen?!“ oder „Ich mich doch nicht hören an wie Yoda, oda?“
Story
Eins muss man Warcraft 3 wirklich lassen; für nur 15€ kriegt man einen ganzen Batzen guter Story hinterhergeschmissen. Die Story ist das, was Warcraft 3 zu Warcraft 3 macht: In einer Lernkampangne und insgesamt 4 Kampagnen (1. Menschen, 2. Untote, 3. Orcs, 4. Nachtelfen) wird die Geschichte um eine Seuche, die durch die Untoten ausbricht, weshalb Menschen, Orcs und Nachtelfen sich verbünden müssen, weitererzählt. Jede Kampagne enthält ungefähr 8 Missionen. Mehr zur äußert spannenden Story wird an dieser Stelle nicht verraten. Trumpfstück der Einheiten sind die Helden; Diese Kämpfer gewinnen an Erfahrung und können bis zum 10. Level aufsteigen. Für jeden Level erhalten sie einen Heldenpunkt, den man in eine der 4 Spezialgaben, die jeder Held erlernen kann stecken kann, um sie zu erlernen oder zu verstärken. Diese Spezialgaben sind im Handgemenge aber weniger nützlich. Sollte ein Held fallen, kann er in einem speziellen Gebäude ganz einfach wiederbelebt werden, was allerdings recht lange dauert. Hier ist aber auch ein großer Kritikpunkt des Spiels; Ihr spielt ein Volk, das euch ans Herz gewachsen ist, führt es zum Erfolg und in der nächsten Kampagne werdet ihr gezwungen, ein anderes Volk zu spielen und das erste zu vernichten. Da gäbe es doch sicherlich noch Alternativen... Am Ende fragt ihr euch zudem, was aus eurem Lieblingshelden geworden ist, wenn der nicht gerade tot ist.
Fazit
Alles von Warcraft 3 aufzuzählen ist schier unmöglich. Das Spiel ist einfach zu komplex, die Missionen zu abwechslungsreich. Beispielsweise müsst ihr erst in einer Mission überleben, dann Punkt A erreichen, Ziel B töten, Gegenstand C zum Punkt D tragen oder einfach den feindlich Stützpunkt ausradieren. Achtung, Frustalarm: Eine falsche Aktion oder vertane Zeit und die Mission ist verloren!
Kauft euch das Ding einfach. Zudem gibt es das Spiel im Karstadt jetzt plus Erweiterung für zusammen 9€! Wenn ihr mal nicht weiterkommt; auf jeder Cheatsite gibt es genügend Cheats für das Spiel. Kaufen!
32 Bewertungen, 4 Kommentare
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12.09.2005, 21:37 Uhr von d4rkl0rd
Bewertung: sehr hilfreichSehr guter Bericht. Ich selbst finde das Game total geil. Wenn ich es nicht schon hätte würde ich es jetzt kaufen.
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26.02.2005, 00:48 Uhr von falke
Bewertung: sehr hilfreichIch finde das Game wirklich gut.
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20.02.2005, 16:07 Uhr von der_sprayer
Bewertung: sehr hilfreichGute beschreibung. Würde mir weiterhelfen. LG der_sprayer
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29.01.2005, 14:24 Uhr von AliAsAliAs
Bewertung: sehr hilfreichHab ich das nicht gerade bei ciao kommentiert ... auch hier ... besuch mal battle.net! gruß vom alias
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