WarCraft III: Reign Of Chaos (PC / Mac Spiel) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Aerosoljunkie
Warcraft III
Pro:
-> TEXT
Kontra:
-> TEXT
Empfehlung:
Ja
Lange haben die Fans auf diesen Titel gewartet und nun ist er da. Nach Warcraft 2 (1996) und Starcraft (1998) erscheint dieser Tage der neueste (Strategie-)Sproß aus dem Hause Blizzard. 4,5 Millionen Vorbestellungen weltweit belegen eindrucksvoll, wie groß die Fangemeinde ist. Der Veröffentlichungstermin im Sommer (normalerweise werden Spiele eher im Herbst oder Winter herausgebracht) zeigt, wie sicher sich der Hersteller seiner Fans ist. Mit vier grundverschiedenen Völkern (einem mehr als bei Starcraft), einer abwechslungsreichen Kampagne und einem vorbildlichem Multiplayermodus will Blizzard den Genrethron erobern.
Zwar handelt es sich bei Warcraft 3 um ein Strategiespiel mit Resourcenabbau und Basisaufbau, dennoch spielt es sich anders als die Genrekollegen. Zum einen seien da die Militärkosten erwähnt, die dafür sorgen dass man umso weniger Resourcen (Holz und Gold) erhält, je größer die Armee ist. Dadurch werden die Spiele schneller und actionreicher. Aus Empire Earth kennt man bereits die Helden, die hier aber noch mehr Spezialfähigkeiten haben. Durch die Helden kommt noch ein dritter \"Rohstoff\" ins Spiel: Erfahrung. Helden gewinnen im Kampf an Erfahrung, steigen dadurch im Level und können dann besondere Fähigkeiten lernen, von denen jeder Held drei verschiedene zur Auswahl hat, die dann nochmal in zwei Stufen verbessert werden können. Außerdem gibt es noch eine Spezialfähigkeit, die sich aber erst ab Level 6 trainieren lässt. Mit diesen Fähigkeiten kann man z.B. besondere Angriffe durchführen, die Kampfkraft der eigenen Einheiten erhöhen oder angeschlagene Einheiten heilen.
Orcs:
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Auch bei den Orcs kümmert sich eine Einheit (Peon) um den Ressourcenab- und Gebäudeaufbau. Gegenüber den Menschen haben sie aber bei der Verteidigung zwei Vorteile: Zum einen kann man Stacheln erforschen, so dass angreifende Nahkämpfer an den orcschen Gebäuden Schaden nehmen, und zum anderen lässt sich der Orc-Bau, der ohnehin benötigt wird, um das Einheitenlimit hinauf zu setzen, mit bis zu vier Peons besetzen, die dort drin geschützt sind und sich mit Pfeilen gegen Angreifer zur Wehr setzen.
Menschen:
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Die Menschen spielen sich eher klassisch. Arbeiter holzen den Wald ab, fördern Gold oder bauen Gebäude. Auch die Militäreinheiten werden Neueinsteigern kein Kopfzerbrechen bereiten: Neben Soldat (Nahkämpfer) und Scharfschütze (Fernkämpfer) bildet der berittene Ritter das Rückrat der Armee. Dazu kommen dann noch Spezialeiheiten wie Mörser-Trupp, Gyrokopter (Erkundung) und Dampf-Panzer, sowie den magiebegabten Priestern (Heilung) und der Zauberin, die feindliche Einheiten in Schafe verwandeln kann. Als Helden stehen der Paladin, der Erzmagier und der Bergkönig zur Auswahl.
Nachtelfen:
-------------
Im Umgang mit Ressourcen gehen die Nachtelfen besonders schonend vor: Irrwische melken die Bäume sozusagen und fällen sie nicht. Auch das Gold wird von Irrwischen abgebaut. Anders als bei den Menschen und Orcs müssen die Rohstoffe nicht extra zum Lager zurück gebracht werden. Die innige Beziehung der Nachtelfen zum Wald wird auch an deren Gebäuden spürbar: Fast alle bestehen aus Bäumen, die sich im Notfall entwurzeln und dann zu einem neuen Lagerplatz geschickt werden können. Im entwurzelten Zustand können sie sich auch verteidigen, aber leider nicht besonders gut.
Untote:
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Wem die Nachtelfen noch nicht abgefahren genug sind, der findet in den Untoten eine Horde voller dunkler Gestalten und Monströsitäten. Als einziges Volk gibt es bei den Untoten zwei Einheiten für die Rohstoff-Beschaffung. Der Ghul hackt Holz, dient aber auch als billige Nahkampfeinheit, und der Akolyth baut Gold ab. Die Gruftbestie kann, ebenso wie der Räuber der Orcs, feindliche Lufteinheiten mittels eines Netzes auf den Boden holen, so dass diese dort angegriffen werden können.
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Das Highlight von Warcraft 3 ist sicherlich der Multiplayermodus. Zwar wird ausser dem Spiel im LAN (per TCP/IP) nur noch Battle.net angeboten, letzteres bietet dafür unkomplizierten Spielspass. Entweder man trifft sich im Chat oder klickt einfach auf \"Spielen\" und das battle.net kümmert sich um einen gleichstarken Spielpartner. Dabei wird jeder Spieler automatisch in der Rangliste geführt, wo man sich seine Statistik (Siege/Niederlagen aufgeteilt nach Völkern) anschauen kann. Das Ganze kostet nichts und zu Anmeldung braucht man auch nur seinen Spielernamen und ein Kennwort einzugeben. Vorbildlich! Ausserdem wird über das Battle.net automatisch der aktuelle Patch heruntergeladen.Blizzard hat die Steuerung seit Starcraft noch weiter verbessert. Die vorbildlichen Tooltips sind wieder dabei (zeigen z.B. an, welche Updates man noch erforschen muss, um ein bestimmtes Gebäude bauen zu können) und die Funktionstaste für untätige Arbeiter kennt man aus anderen Titeln, nur dass hier sogar auf dem Bildschirm angezeigt wird, wieviele Arbeiter arbeitslos sind. Gruppen lassen sich auf die Tasten 1 bis 9 legen. Mit der Tab-Taste schaltet man in einer Gruppe zwischen Einheiten gleichen Typs weiter, um besondere Angriffe auszulösen. Gehört ein Held zur Gruppe, so kann man dessen Zaubersprüche über Buttons oder Hotkeys aufrufen. Helden lassen sich aber immer auch über die Tasten F1 bis F3 auswählen. Und mit der Backspace-Taste springt man zu seiner Basis.
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Fazit:
war erfindet Blizzard das Strategiespiel nicht neu (warum auch?), führt aber mit den Helden eine echte Bereicherung ein. Die Kampagne wirkt durch sie glaubhafter und der Spieler fiebert mit den Hauptfiguren mit. Im Multiplayermodus macht man mit ihnen jagt auf Kreaturen und interessante Gegenstände, bevor man seinen Gegner überrascht. Das Battle.net bietet unkomplizierten Sofort-Spielspass. Die Bedienung ist dabei Blizzard-typisch perfekt und die Grafik eine Augenweide.
Zwar handelt es sich bei Warcraft 3 um ein Strategiespiel mit Resourcenabbau und Basisaufbau, dennoch spielt es sich anders als die Genrekollegen. Zum einen seien da die Militärkosten erwähnt, die dafür sorgen dass man umso weniger Resourcen (Holz und Gold) erhält, je größer die Armee ist. Dadurch werden die Spiele schneller und actionreicher. Aus Empire Earth kennt man bereits die Helden, die hier aber noch mehr Spezialfähigkeiten haben. Durch die Helden kommt noch ein dritter \"Rohstoff\" ins Spiel: Erfahrung. Helden gewinnen im Kampf an Erfahrung, steigen dadurch im Level und können dann besondere Fähigkeiten lernen, von denen jeder Held drei verschiedene zur Auswahl hat, die dann nochmal in zwei Stufen verbessert werden können. Außerdem gibt es noch eine Spezialfähigkeit, die sich aber erst ab Level 6 trainieren lässt. Mit diesen Fähigkeiten kann man z.B. besondere Angriffe durchführen, die Kampfkraft der eigenen Einheiten erhöhen oder angeschlagene Einheiten heilen.
Orcs:
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Auch bei den Orcs kümmert sich eine Einheit (Peon) um den Ressourcenab- und Gebäudeaufbau. Gegenüber den Menschen haben sie aber bei der Verteidigung zwei Vorteile: Zum einen kann man Stacheln erforschen, so dass angreifende Nahkämpfer an den orcschen Gebäuden Schaden nehmen, und zum anderen lässt sich der Orc-Bau, der ohnehin benötigt wird, um das Einheitenlimit hinauf zu setzen, mit bis zu vier Peons besetzen, die dort drin geschützt sind und sich mit Pfeilen gegen Angreifer zur Wehr setzen.
Menschen:
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Die Menschen spielen sich eher klassisch. Arbeiter holzen den Wald ab, fördern Gold oder bauen Gebäude. Auch die Militäreinheiten werden Neueinsteigern kein Kopfzerbrechen bereiten: Neben Soldat (Nahkämpfer) und Scharfschütze (Fernkämpfer) bildet der berittene Ritter das Rückrat der Armee. Dazu kommen dann noch Spezialeiheiten wie Mörser-Trupp, Gyrokopter (Erkundung) und Dampf-Panzer, sowie den magiebegabten Priestern (Heilung) und der Zauberin, die feindliche Einheiten in Schafe verwandeln kann. Als Helden stehen der Paladin, der Erzmagier und der Bergkönig zur Auswahl.
Nachtelfen:
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Im Umgang mit Ressourcen gehen die Nachtelfen besonders schonend vor: Irrwische melken die Bäume sozusagen und fällen sie nicht. Auch das Gold wird von Irrwischen abgebaut. Anders als bei den Menschen und Orcs müssen die Rohstoffe nicht extra zum Lager zurück gebracht werden. Die innige Beziehung der Nachtelfen zum Wald wird auch an deren Gebäuden spürbar: Fast alle bestehen aus Bäumen, die sich im Notfall entwurzeln und dann zu einem neuen Lagerplatz geschickt werden können. Im entwurzelten Zustand können sie sich auch verteidigen, aber leider nicht besonders gut.
Untote:
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Wem die Nachtelfen noch nicht abgefahren genug sind, der findet in den Untoten eine Horde voller dunkler Gestalten und Monströsitäten. Als einziges Volk gibt es bei den Untoten zwei Einheiten für die Rohstoff-Beschaffung. Der Ghul hackt Holz, dient aber auch als billige Nahkampfeinheit, und der Akolyth baut Gold ab. Die Gruftbestie kann, ebenso wie der Räuber der Orcs, feindliche Lufteinheiten mittels eines Netzes auf den Boden holen, so dass diese dort angegriffen werden können.
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Das Highlight von Warcraft 3 ist sicherlich der Multiplayermodus. Zwar wird ausser dem Spiel im LAN (per TCP/IP) nur noch Battle.net angeboten, letzteres bietet dafür unkomplizierten Spielspass. Entweder man trifft sich im Chat oder klickt einfach auf \"Spielen\" und das battle.net kümmert sich um einen gleichstarken Spielpartner. Dabei wird jeder Spieler automatisch in der Rangliste geführt, wo man sich seine Statistik (Siege/Niederlagen aufgeteilt nach Völkern) anschauen kann. Das Ganze kostet nichts und zu Anmeldung braucht man auch nur seinen Spielernamen und ein Kennwort einzugeben. Vorbildlich! Ausserdem wird über das Battle.net automatisch der aktuelle Patch heruntergeladen.Blizzard hat die Steuerung seit Starcraft noch weiter verbessert. Die vorbildlichen Tooltips sind wieder dabei (zeigen z.B. an, welche Updates man noch erforschen muss, um ein bestimmtes Gebäude bauen zu können) und die Funktionstaste für untätige Arbeiter kennt man aus anderen Titeln, nur dass hier sogar auf dem Bildschirm angezeigt wird, wieviele Arbeiter arbeitslos sind. Gruppen lassen sich auf die Tasten 1 bis 9 legen. Mit der Tab-Taste schaltet man in einer Gruppe zwischen Einheiten gleichen Typs weiter, um besondere Angriffe auszulösen. Gehört ein Held zur Gruppe, so kann man dessen Zaubersprüche über Buttons oder Hotkeys aufrufen. Helden lassen sich aber immer auch über die Tasten F1 bis F3 auswählen. Und mit der Backspace-Taste springt man zu seiner Basis.
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Fazit:
war erfindet Blizzard das Strategiespiel nicht neu (warum auch?), führt aber mit den Helden eine echte Bereicherung ein. Die Kampagne wirkt durch sie glaubhafter und der Spieler fiebert mit den Hauptfiguren mit. Im Multiplayermodus macht man mit ihnen jagt auf Kreaturen und interessante Gegenstände, bevor man seinen Gegner überrascht. Das Battle.net bietet unkomplizierten Sofort-Spielspass. Die Bedienung ist dabei Blizzard-typisch perfekt und die Grafik eine Augenweide.
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