WarCraft III: Reign Of Chaos (PC / Mac Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von RedHawk
Was grunzt den da?
Pro:
langer Spielspass
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Was geschah bisher (Warcraft II): Die Orks sind über das friedliche Land des Guten hereingefallen, indem sie seltsame Portale benutzten. Sie verbreiteten Schrecken und Angst. Nur eine Allianz aus Elfen, Zwergen und Menschen konnte diesem Schrecken ein Ende bereiten. Dazu war ein erbitterter Kampf nötig und die Verluste auf beiden Seiten waren nicht zu erfassen. Doch schließlich gewann das Gute.
Das stimmt so nicht ganz. Es gab in Teil I und in Teil II die Möglichkeit, beide Völker zu spielen. Je nachdem gewann das Gute oder das Böse. Erst einmal dazu J, ist ja wichtig. Wer hätte das gedacht, Warcraft III ist der dritte Teil einer genialen Trilogie.
Installation:
Da Warcraft III sich auf nur einer CD befindet, dauerte es nicht lange, es zu installieren. Das ganze Show dauerte gerade mal 10 Minuten und schon kann es loslegen. Nebenbei wurde noch der Editor installiert, dazu später mehr. Das Spiel mit 550 Megabyte ausgekommen, was jeder kleine Festplatte sehr gelegen kommt.
Story von Warcraft III:
Thrall, der Kriegshäuptling der Orks, wird von einer Vision ereilt. Er soll die Clans vereinigen und über das Meer nach Westen segeln nach Kalimdor. In den ersten 2 Missionen lernen sie mit Thrall und seinen Leuten die Steuerung kennen, sie brauchen also kein Handbuch lesen. Sie fliehen erfolgreich und haben den Prolog überstanden. JA JA, du hörst richtig das war nur der Prolog, in anderen Spielen wäre das die ganze Story gewesen. Währenddessen kämpfen die Menschen mit einer mysteriösen Seuche, irgendwas lässt ihre Mannen zu den Feinden überlaufen ... Die Story baut sich während des Spielens auf, deshalb werde ich hier Nichts weiter verraten. Spielt selbst. (Es spielt im Mittelalter, oder zu mindestens ähnelt es diesem)
Neuerungen:
Natürlich, was gleich auffällt ist die stark verbesserte Grafik. Das ist schon während des Intros völlig klar wie Kloßbrühe. Wenn wir einem Holzfäller zu schauen, bemerken wir, dass der Baum bei jedem Schlag wackelt und Blätter verliert, insofern er Blätter hat. Die Details sind einfach hoch gepriesen. Klicken wir eine Einheit an, erscheint unten ein Bild mit dem Kopf der Einheit, die wir angewählt haben. Natürlich ist der animiert. Unter anderem kann ich die Kameraperspektive (meine Sicht, Vogelperspektive) frei bewegen und schwenken. Es gibt jetzt Helden, dazu später mehr. Ihr habt die Möglichkeit 4 Völker zu spielen, bisher waren es immer nur 2 Völker. Das sind die Menschen, Orks, Nachtelfen und Untoten. Es gibt jetzt Neutrale Völker, von den kann man kleine Quests (Aufgaben) bekommen und erhält dann Belohnungen. (Manatrank oder so...). Auch gibt es jetzt mehr Rollenspielelemente, Gegenstände zum Einsetzen (allerdings nur vom Helden). Auch hat der Held die Möglichkeit in Läden einzukaufen oder Söldner zu rekrutieren. Neutrale Stadtlandschaften, dienen zwar nur zur Dekoration, allerdings sehr nett anzusehen. Auch dürfen sie jetzt ihre Missionen während eines regelmäßigen Tag und Nacht Zyklus bestreiten. Das hat Konsequenzen für bestimmte Völker (Sichtweite, Tarnmodus ...).
Die Helden:
Helden sind entweder Verbündete oder Anführer. Sie steuern diese wie jeden anderen Charakter(Spielfigur) auch, allerdings haben diese Helden besondere Fähigkeiten. Sie sind nicht nur stärker und leben länger, sondern haben Zauber zur Verfügung. Schießen sie zum Beispiel mit Thralls (oben schon erwähnt) Kettenblitz auf ihre Gegner und schwächen sie diese extrem. Oder heilen sie mit dem Held der Menschen (Arthas) ihre Kumpanen oder beleben sie Einheiten wieder. Auch besteht die Möglichkeit Gegenstände ins Inventar aufzunehmen, das kann ein Manatrank oder Heiltrank sein, oder auch eine Schriftrolle. Am besten sind Gegenstände, die ihre Attribute verbessern. Also zum Beispiel Stärke. Wenn ein Held stirbt, ist es meistens vorbei, es besteht zwar die Möglichkeit Helden wieder zu beleben, allerdings sind dann die Gegner zu stark geworden. Wenn man nämlich mit dem Helden alleine nicht unbedingt gegen 100 Gegner kämpft, ist es schon recht schwer einen Helden zu verlieren. Bei einem Helden kommen auch Rollenspielelemente zum tragen. Er kann nämlich einen Level aufsteigen (älter werden) und somit stärker werden. Auch hat der Held seinen eigenen Willen, das wir aber nur in den Zwischensequenzen deutlich, an seiner Stelle hätte ich anders gehandelt. Wenn ich da bei einigen Entscheidungen mitwirken könnte, wäre das viel besser.
Wie kann ich meinen Helden einen Level älter werden lassen?
Dazu muss man Erfahrung sammeln, denn jedes Level erfordert eine gewisse Menge an Erfahrung. Damit der Spielspaß nicht so schnell vorbei ist, benötige ich für jedes Level mehr Erfahrung. Ich gewinne Erfahrung indem ich Feinde töte oder Aufgaben ( Quests ) erfülle.
Durch diese Option des Aufwerten eines Helden erfolgt schnell eine Identifizierung mit diesem. Dann ist der Schock um so größer wenn er dann mir plötzlich gegenüber steht und eine riesige Armee auf mich zu steuert, wenn ich ein anderes Volk spiele. Dieses mitfühlen habe ich bei einem Computerspiel noch nie erlebt und ich muss hier klar sagen, ich habe schon einige 100te gezockt. Die Story des Spieles strickt sich meisten um den Helden und wird ständig (davor, dazwischen und hinterher) mit kleinen Sequenzen weitergeführt.
Das Spielprinzip:
Wir haben ein Haupthaus, eine Mine und einen Arbeiter, ach so und ein paar Rohstoffe(Holz, Gold, mehr gibt es nicht). Wir fangen nun an, indem wir den Arbeiter in die Mine schicken, er soll Geld für uns verdienen, J. Währendessen erschaffen wir mehr Arbeiter und gehen den Waldbeständen an den Kragen. Ein paar Wohnhäuser und ne Schmiede folgen noch. Anschließend bauen wir eine Kaserne und schon sind wir in der Lage eine Armee aufzubauen. Und ab in den Krieg und die Ehre des Guten retten ... So schnell geht das nicht aber das Prinzip funktioniert so ... und zwar bei allen 4 Völkern, wobei die Menschen die Technik beherrschen, die Orks gerne Mann gegen Mann kämpfen, die Nachtelfen gerne Liebe versenden und die Untoten durch ihre enorme Anzahl an Skeletten und Kriegern überzeugen. Ein kleines Manko ist, dass ich alle Völker nacheinander spielen muss, ich kann nicht gleich mit den Untoten beginnen, muss erst die Menschen spielen.
Missionen:
Ich habe solch ein Spiel noch nicht gezockt. Es ist extrem storylastig, manchmal nervt das, ab und zu will man einfach sein Ding machen, nein da muss man schon wieder den Aufgaben irgend eines Propheten folge leisten. Allerdings wird das Spiel dadurch nicht langweilig. Auch sind die Missionen sehr abwechslungsreich. Entweder müssen wir zu einem Dorf ziehen und dabei ein paar Feinden aus dem Weg gehen, na ja oder die Köpfe abschlagen. Oder wir müssen eine Basis bauen, die dann in der nächsten Mission die Grundlage für mich ist. Auch die Verteidigung einer Stadt ist eine möglich Mission oder ihr müsst euch ein Schwert holen, wobei das natürlich nicht unbewacht ist. Es ist halt sehr abwechslungsreich und gut durchdacht.
1. Kapitel Orks (Training)
2. Kapitel Kampagne der Menschen (10Missionen)
3. Kapitel Kampagne der Untoten (8Missionen)
4. Kapitel Kampagne der Orks (8Missionen)
5. Kapitel Kampagne der Nachtelfen (7Missionen)
Steuerung:
Man kann alles mit der Maus steuern, allerdings wir man mit der Methode schnell auf den Kopf fallen J. Den einen Gruppenverband kann ich einer Zahl zuordnen und mit der entsprechenden wieder aufrufen, das ist sehr sinnvoll. Auch das drehen der Kamera erfolgt durch die Tastatur, usw. ... Eine gute Kombination aus beiden ist der Schlüssel zum Erfolg. Die Ansicht erfolgt aus der Vogelperspektive. Als einen großen Manko empfinde ich, dass die Gruppe (Zusammenfassung von Einheiten) viel zu klein sind, ich renne dann also mit mehreren Gruppen rum und dann wird das nervig. Auch klickt man öfters daneben im Gefecht, da sich der Mauspfeil zu wenig abhebt von der Umgebung.
Im Menü lässt sich das übliche Einstellen, also Grafik, Speichern und Laden usw. Auch das Menü ist animiert, es läuft im Hintergrund immer ein Video mit Sound, also eine Flagge die sich bewegt, dazu noch Regen, Sturm usw.
Was kostet mich das Spiel?
Das Spiel ist für ca. 40 Euro im Handel erhältlich. Eine Besonderheit ist zu beachten, die Verpackung kann unterschiedlich aussehen. Ich habe die Ork Verpackung, weiß aber nicht den Unterschied mit den anderen Versionen, habe mir das Spiel ja nur einmal gekauft J.
Kann ich das Spiel im Internet spielen?
Also, das ist ja heute schon Standart, im Battle.net geht das kostenlos und sorgt damit für endlosen Spielspass ... Wenn die Kampagnen geschafft sind kann man sich auch im LAN prügeln oder in das Custom Game gehen, also einfach ne Karte mit Gegnern.
Editor
Der Editor wird benötigt um Karten zu erstellen, auf diesen kann man dann später zocken.Er ist sehr einfach zu bedienen, aber nur nach einer gewissen Einarbeitungsphase, wie überall J. Außerdem ist es möglich, eigene Einheiten, Sprüche und Gebäude zu erschaffen. Wenn man die Karten zu einfach findet, oder etwas daran auszusetzen hat, kann man selbst die vorgefertigten Karten umändern, indem man z.B. mehr Gegner platziert oder so. Es gibt sehr viele Möglichkeiten. Der Editor ist wärmstens zu empfehlen wenn man seine eigenen Abenteuer erschaffen will.
Spaßfaktor:
Im ganzen Spiel sind kleine Witze versteckt, klicke ich einen Ork mit meinem Cursor mehrmals an (eigentlich völlig sinnlos), gibt er nach mehrmaliger Wiederholung folgendes von sich: Warum pickst du mich? ; Ich habe keine Zeit zu spielen! ; Das ist nur eine Fleischwunde! ; Könnt ihr auch was anderes als pieksen? Pieks Pieks Pieks ... !!!
Insgesamt eine gelungene Packung mit riesigem Suchtpotential und recht geringen Hardware Anforderungen. Mit einem 800erter und einer Geforce 2 läuft es flüssig. Danke fürs Lesen ...
Das stimmt so nicht ganz. Es gab in Teil I und in Teil II die Möglichkeit, beide Völker zu spielen. Je nachdem gewann das Gute oder das Böse. Erst einmal dazu J, ist ja wichtig. Wer hätte das gedacht, Warcraft III ist der dritte Teil einer genialen Trilogie.
Installation:
Da Warcraft III sich auf nur einer CD befindet, dauerte es nicht lange, es zu installieren. Das ganze Show dauerte gerade mal 10 Minuten und schon kann es loslegen. Nebenbei wurde noch der Editor installiert, dazu später mehr. Das Spiel mit 550 Megabyte ausgekommen, was jeder kleine Festplatte sehr gelegen kommt.
Story von Warcraft III:
Thrall, der Kriegshäuptling der Orks, wird von einer Vision ereilt. Er soll die Clans vereinigen und über das Meer nach Westen segeln nach Kalimdor. In den ersten 2 Missionen lernen sie mit Thrall und seinen Leuten die Steuerung kennen, sie brauchen also kein Handbuch lesen. Sie fliehen erfolgreich und haben den Prolog überstanden. JA JA, du hörst richtig das war nur der Prolog, in anderen Spielen wäre das die ganze Story gewesen. Währenddessen kämpfen die Menschen mit einer mysteriösen Seuche, irgendwas lässt ihre Mannen zu den Feinden überlaufen ... Die Story baut sich während des Spielens auf, deshalb werde ich hier Nichts weiter verraten. Spielt selbst. (Es spielt im Mittelalter, oder zu mindestens ähnelt es diesem)
Neuerungen:
Natürlich, was gleich auffällt ist die stark verbesserte Grafik. Das ist schon während des Intros völlig klar wie Kloßbrühe. Wenn wir einem Holzfäller zu schauen, bemerken wir, dass der Baum bei jedem Schlag wackelt und Blätter verliert, insofern er Blätter hat. Die Details sind einfach hoch gepriesen. Klicken wir eine Einheit an, erscheint unten ein Bild mit dem Kopf der Einheit, die wir angewählt haben. Natürlich ist der animiert. Unter anderem kann ich die Kameraperspektive (meine Sicht, Vogelperspektive) frei bewegen und schwenken. Es gibt jetzt Helden, dazu später mehr. Ihr habt die Möglichkeit 4 Völker zu spielen, bisher waren es immer nur 2 Völker. Das sind die Menschen, Orks, Nachtelfen und Untoten. Es gibt jetzt Neutrale Völker, von den kann man kleine Quests (Aufgaben) bekommen und erhält dann Belohnungen. (Manatrank oder so...). Auch gibt es jetzt mehr Rollenspielelemente, Gegenstände zum Einsetzen (allerdings nur vom Helden). Auch hat der Held die Möglichkeit in Läden einzukaufen oder Söldner zu rekrutieren. Neutrale Stadtlandschaften, dienen zwar nur zur Dekoration, allerdings sehr nett anzusehen. Auch dürfen sie jetzt ihre Missionen während eines regelmäßigen Tag und Nacht Zyklus bestreiten. Das hat Konsequenzen für bestimmte Völker (Sichtweite, Tarnmodus ...).
Die Helden:
Helden sind entweder Verbündete oder Anführer. Sie steuern diese wie jeden anderen Charakter(Spielfigur) auch, allerdings haben diese Helden besondere Fähigkeiten. Sie sind nicht nur stärker und leben länger, sondern haben Zauber zur Verfügung. Schießen sie zum Beispiel mit Thralls (oben schon erwähnt) Kettenblitz auf ihre Gegner und schwächen sie diese extrem. Oder heilen sie mit dem Held der Menschen (Arthas) ihre Kumpanen oder beleben sie Einheiten wieder. Auch besteht die Möglichkeit Gegenstände ins Inventar aufzunehmen, das kann ein Manatrank oder Heiltrank sein, oder auch eine Schriftrolle. Am besten sind Gegenstände, die ihre Attribute verbessern. Also zum Beispiel Stärke. Wenn ein Held stirbt, ist es meistens vorbei, es besteht zwar die Möglichkeit Helden wieder zu beleben, allerdings sind dann die Gegner zu stark geworden. Wenn man nämlich mit dem Helden alleine nicht unbedingt gegen 100 Gegner kämpft, ist es schon recht schwer einen Helden zu verlieren. Bei einem Helden kommen auch Rollenspielelemente zum tragen. Er kann nämlich einen Level aufsteigen (älter werden) und somit stärker werden. Auch hat der Held seinen eigenen Willen, das wir aber nur in den Zwischensequenzen deutlich, an seiner Stelle hätte ich anders gehandelt. Wenn ich da bei einigen Entscheidungen mitwirken könnte, wäre das viel besser.
Wie kann ich meinen Helden einen Level älter werden lassen?
Dazu muss man Erfahrung sammeln, denn jedes Level erfordert eine gewisse Menge an Erfahrung. Damit der Spielspaß nicht so schnell vorbei ist, benötige ich für jedes Level mehr Erfahrung. Ich gewinne Erfahrung indem ich Feinde töte oder Aufgaben ( Quests ) erfülle.
Durch diese Option des Aufwerten eines Helden erfolgt schnell eine Identifizierung mit diesem. Dann ist der Schock um so größer wenn er dann mir plötzlich gegenüber steht und eine riesige Armee auf mich zu steuert, wenn ich ein anderes Volk spiele. Dieses mitfühlen habe ich bei einem Computerspiel noch nie erlebt und ich muss hier klar sagen, ich habe schon einige 100te gezockt. Die Story des Spieles strickt sich meisten um den Helden und wird ständig (davor, dazwischen und hinterher) mit kleinen Sequenzen weitergeführt.
Das Spielprinzip:
Wir haben ein Haupthaus, eine Mine und einen Arbeiter, ach so und ein paar Rohstoffe(Holz, Gold, mehr gibt es nicht). Wir fangen nun an, indem wir den Arbeiter in die Mine schicken, er soll Geld für uns verdienen, J. Währendessen erschaffen wir mehr Arbeiter und gehen den Waldbeständen an den Kragen. Ein paar Wohnhäuser und ne Schmiede folgen noch. Anschließend bauen wir eine Kaserne und schon sind wir in der Lage eine Armee aufzubauen. Und ab in den Krieg und die Ehre des Guten retten ... So schnell geht das nicht aber das Prinzip funktioniert so ... und zwar bei allen 4 Völkern, wobei die Menschen die Technik beherrschen, die Orks gerne Mann gegen Mann kämpfen, die Nachtelfen gerne Liebe versenden und die Untoten durch ihre enorme Anzahl an Skeletten und Kriegern überzeugen. Ein kleines Manko ist, dass ich alle Völker nacheinander spielen muss, ich kann nicht gleich mit den Untoten beginnen, muss erst die Menschen spielen.
Missionen:
Ich habe solch ein Spiel noch nicht gezockt. Es ist extrem storylastig, manchmal nervt das, ab und zu will man einfach sein Ding machen, nein da muss man schon wieder den Aufgaben irgend eines Propheten folge leisten. Allerdings wird das Spiel dadurch nicht langweilig. Auch sind die Missionen sehr abwechslungsreich. Entweder müssen wir zu einem Dorf ziehen und dabei ein paar Feinden aus dem Weg gehen, na ja oder die Köpfe abschlagen. Oder wir müssen eine Basis bauen, die dann in der nächsten Mission die Grundlage für mich ist. Auch die Verteidigung einer Stadt ist eine möglich Mission oder ihr müsst euch ein Schwert holen, wobei das natürlich nicht unbewacht ist. Es ist halt sehr abwechslungsreich und gut durchdacht.
1. Kapitel Orks (Training)
2. Kapitel Kampagne der Menschen (10Missionen)
3. Kapitel Kampagne der Untoten (8Missionen)
4. Kapitel Kampagne der Orks (8Missionen)
5. Kapitel Kampagne der Nachtelfen (7Missionen)
Steuerung:
Man kann alles mit der Maus steuern, allerdings wir man mit der Methode schnell auf den Kopf fallen J. Den einen Gruppenverband kann ich einer Zahl zuordnen und mit der entsprechenden wieder aufrufen, das ist sehr sinnvoll. Auch das drehen der Kamera erfolgt durch die Tastatur, usw. ... Eine gute Kombination aus beiden ist der Schlüssel zum Erfolg. Die Ansicht erfolgt aus der Vogelperspektive. Als einen großen Manko empfinde ich, dass die Gruppe (Zusammenfassung von Einheiten) viel zu klein sind, ich renne dann also mit mehreren Gruppen rum und dann wird das nervig. Auch klickt man öfters daneben im Gefecht, da sich der Mauspfeil zu wenig abhebt von der Umgebung.
Im Menü lässt sich das übliche Einstellen, also Grafik, Speichern und Laden usw. Auch das Menü ist animiert, es läuft im Hintergrund immer ein Video mit Sound, also eine Flagge die sich bewegt, dazu noch Regen, Sturm usw.
Was kostet mich das Spiel?
Das Spiel ist für ca. 40 Euro im Handel erhältlich. Eine Besonderheit ist zu beachten, die Verpackung kann unterschiedlich aussehen. Ich habe die Ork Verpackung, weiß aber nicht den Unterschied mit den anderen Versionen, habe mir das Spiel ja nur einmal gekauft J.
Kann ich das Spiel im Internet spielen?
Also, das ist ja heute schon Standart, im Battle.net geht das kostenlos und sorgt damit für endlosen Spielspass ... Wenn die Kampagnen geschafft sind kann man sich auch im LAN prügeln oder in das Custom Game gehen, also einfach ne Karte mit Gegnern.
Editor
Der Editor wird benötigt um Karten zu erstellen, auf diesen kann man dann später zocken.Er ist sehr einfach zu bedienen, aber nur nach einer gewissen Einarbeitungsphase, wie überall J. Außerdem ist es möglich, eigene Einheiten, Sprüche und Gebäude zu erschaffen. Wenn man die Karten zu einfach findet, oder etwas daran auszusetzen hat, kann man selbst die vorgefertigten Karten umändern, indem man z.B. mehr Gegner platziert oder so. Es gibt sehr viele Möglichkeiten. Der Editor ist wärmstens zu empfehlen wenn man seine eigenen Abenteuer erschaffen will.
Spaßfaktor:
Im ganzen Spiel sind kleine Witze versteckt, klicke ich einen Ork mit meinem Cursor mehrmals an (eigentlich völlig sinnlos), gibt er nach mehrmaliger Wiederholung folgendes von sich: Warum pickst du mich? ; Ich habe keine Zeit zu spielen! ; Das ist nur eine Fleischwunde! ; Könnt ihr auch was anderes als pieksen? Pieks Pieks Pieks ... !!!
Insgesamt eine gelungene Packung mit riesigem Suchtpotential und recht geringen Hardware Anforderungen. Mit einem 800erter und einer Geforce 2 läuft es flüssig. Danke fürs Lesen ...
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