WarCraft III: Reign Of Chaos (PC / Mac Spiel) Testbericht

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ab 12,07
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Erfahrungsbericht von Bittner@01

"Für die Horde!" - "Nein! Für meinen Vater, den König!"

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich habe mir vor einiger Zeit die langerwartete Fortsetzung der Warcraft-Reihe Warcraft III zugelegt und war der Ansicht, das es angebracht wäre mal einen Artikel darüber zu schreiben. Ich kenne zwar nicht die Vorgänger Warcraft und Warcraft2, jedoch bin ich mit einem anderen, vergleichbaren Spiel von Blizzard vertraut, nämlich Starcraft.

Die Systemvoraussetzungen sind zwar laut Hersteller nur ein 400 Mhz-Prozessor, 128 MB-RAM und eine 8 MB Grafikkarte, doch bei einigermaßen vernünftigen Grafikeinstellungen, sollte man schon einen 1000 Mhz-Prozessor, 256 MB-RAM und mindestens 32 MB Grafikkartenspeicher – am besten Gforce – ins Rennen schicken, denn es handelt sich hierbei um das wohl grafisch aufwendigste Strategiespiel aller Zeiten. Auf der Festplatte nimmt WCIII mit etwa 700 MB nicht außergewöhnlich viel Platz ein.

Zur Steuerung benutzt man bei WarcraftIII wie bei wie seinen Vorgängern und (fast) allen seinen Genre-Kollegen nur die Maus. Mit ihr befehligt man Einheiten, lässt Gebäude errichten und erforscht neue Technologien.
Dank besonderem Einhieten-Auswahlsystem lassen sich die Helden, die die Anführer der Truppen darstellen, leicht auswählen und gesondert kommandieren.

Die Grafik ist, wie bereits erwähnt, für ein Strategiespiel erstaunlich aufwendig. Das Spiel wartet mit detaillierten Texturen, schönen Einheiten-Modellen, Partikeleffekten, Lichteffekten und unglaublich detailreicher Kartengestaltung auf. Die Kameraperspektive ist in jeder Richtung um 90° drehbar um im Spiel einen besseren Überblick zu ermöglichen.

Das Spiel hat eine große und sehr innovative Neuerung zu allen Genreverwandten: das Heldensystem! Man kann im Laufe der 4 Kampagnen Helden trainieren, indem man sie immer und immer wieder mit in den Kampf schickt. Auf diese Weise steigt die Stärke der Helden mit dem Schwierigkeitsgrad des Spiels an und oft ist es unmöglich, die übermächtigen Gegnerhorden ohne Heldenunterstützung zu bezwingen. Im Spiel gibt es 4 Rassen und pro Rasse ein Kampagne. Die Rassen sind Menschen, Orks (beide wie in den Vorgängerspielen), Untote und Nachtelfen.

Da wären wir auch schon bei der Story von WCIII angelangt. Zu beginn sind die Menschen, die Sieger aus WarcraftII, die gerechten Herrscher des Inselkontinents Lordaeron. Die Orks leben seit dem letzten Krieg in einer Art Reservat. Nun spüren die Orks, dass etwas schlimmes geschehen wird, sammeln sich und fliehen auf den fernen Kontinent Kalimdor. Die Menschen wundern sich, doch merken bald, was los ist: eine Seuche breitet sich aus, die die Menschen in Zombies verwandelt. Bald kommen die Urheber der Seuche zum Vorschein: die Schreckenslords der Unterwelt. Eine riesige Invasion der Untoten soll stattfinden, um die Welt dem Bösen zu unterwerfen. Dies gelingt dann auch – nicht ganz ohne Hilfe des Spielers, der erst die Menschen und dann die Untoten spielt. Als nächstes sind die Orks dran, die inzwischen in Kalimdor angekommen sind. Dort stoßen sie auf ein seltsames Waldvolk: die Nachtelfen, die es ihnen verbieten ihre Bäume zu fällen. So entbrennt ein Krieg zwischen Orks und Elfen, bei dem sich die Orks plötzlich mit den Lords der Untoten, ihren ehemaligen Herren, verbünden....
Weiter will ich nichts verraten, obwohl das schon ne ganze Menge war...!

Fazit:
WarcraftIII ist ein Strategiespiel der Superlative! Eine Film(und Roman)-reife Story die epische Ausmaße annimmt, eine Spitzengrafik, einfache Bedienung, revolutionäre Innovationen und ein recht einfach zu handhabender Leveleditor! Kein anderes aktuelles Strategiespiel vermittelt so viel Spieltiefe und Spannung – und nicht zu vergessen Spaß, wie WarcraftIII!

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